© Foto by Stawa BS, Bearbeitung OnlineReports
"YouTube beim Staat": Szene* aus der Basler Video-Fahndung, Täter

Die Medienkrise und die perfekt getimte Internet-Fahndung

Wie Ermittlungsbehörden mit Hilfe der Informations-Medien den Wahrnehmungs-Wettbewerb anheizen


Von Peter Knechtli


Die Szene dauert genau 01:30,00 Minuten. Sie beginnt ganz harmlos. Die Kamera fokussiert den Ein- und Ausstiegsbereich eines Busses der Linie "30" in Basel, wo der gewalttätige Übergriff dann stattfindet. Links sitzt locker ein junger Mann, es steigen Passagiere ein, darunter einer mit Schirmmütze und anderer mit hellem Kapuzen-Shirt und Lederjacke, der sich schräg gegenüber dem jungen Mann setzt.

Es ist ein Stummfilm. Unklar bleibt, wer wen anspricht. Nach eineinhalb Minuten kippt die scheinbar friedliche Stimmung. Und dann ist der Film zu Ende. Es ist nur noch eine ganz kurze Sequenz von zwei Sekunden sichtbar, wie der Schirmmützen- und der Lederjacken-Träger ohne erkennbares Motiv mit Fäusten und Füssen auf den jungen Mann einschlagen und ihm Gebiss- und Kieferverletzungen zufügen. Datiert ist der Start dieser Szene vom 10. März dieses Jahres, 19:50:09 Uhr.

"Das Fahndungs-Video zeigte auch
Gewalt-Szenen ohne Informationswert."




Die Verwertung der Aufzeichnung aus der Überwachungskamera des Busses Nummer "30" markiert eine neue Ära in der Strategie der Basler Ermittlungsbehörden: Die Staatsanwaltschaft stellte Anfang Juni erstmals Bewegtbilder zu Fahndungszwecken ins Internet. Die ursprüngliche Version zeigte zusätzlich einige Szenen aus dem Gewalt-Übergriff.

Dieser Vorgang ist nicht erstmalig in der Schweizer Strafverfolgung. Schon die Thurgauer Polizei veröffentlichte im Internet Überwachungsbilder, die zeigen, wie am 21. Mai kurz nach Mitternacht drei junge Männer in der Bahnhof-Unterführung von Kreuzlingen zwei Personen zusammenschlugen. Die Luzerner Polizei schrieb auf ihrer Homepage Fussball-Hooligans aus, die am Cup-Spiel vom 13. April gewalttätig wurden.

In allen drei Fällen resultierte aus der Internet-Veröffentlichung ein souveräner Fahndungserfolg: Die Tatverdächtigen konnten meist innerhalb von Stunden oder weniger Tage gefasst werden.

Diese Tatsache allein mag niemand bedauern, der mit Bedenken die zunehmende Aggressivität und die sinkende Hemmschwelle im öffentlichen Raum zur Kenntnis nimmt. Doch die Veröffentlichung von Bewegtbildern im Internet wirft Fragen auf, die weit über das Fahndungsinteresse der Justiz hinausgehen.

Dass die Basler Staatsanwaltschaft – gegenüber Medien sonst mit Auskünften mit Hinweis auf "hängige Verfahren" sehr zurückhaltend – ein schon am ersten Tag von über 30'000 Besuchenden betrachtetes Video zur Veröffentlichung auf ihrer Internet-Seite freigab, auf der neben dem Opfer auch unbeteiligte Dritte klar zu identifizieren sind, ist höchst problematisch. Medienrechtler wie Georg Gremmelspacher verweisen vor allem auf das Recht am eigenen Bild. Voraussetzung zur Publikation sei entweder die Einwilligung der Betroffenen oder ein überwiegendes öffentliches Interesse oder eine klare gesetzliche Grundlage.

Die Publikation des Films war noch aus drei weiteren Gründen fragwürdig:

1. Sie setzt klar erkennbare Nichtbeteiligte dem Verdacht der unterlassenen Hilfeleistung aus.

2. Die erste Video-Version der Staatsanwaltschaft zeigte auch Schlägerei-Szenen, die keinen Zusammenhang mit Fahndungsabsichten erkennen lassen. Die Behörde setzt sich damit dem Vorwurf auf, nach dem Vorbild der Boulevard-Medien die Gaffer-Gier auszunützen, um hohe Zugriffszahlen zu erzielen.

3. Statt Vorbild im Umgang mit Persönlichkeitsrechten zu sein, führte die Staatsanwaltschaft deren Aufweichung vor.

Zu hinterfragen ist aber ebenso sehr die Rolle der Informationsmedien und ihr unkritischer, wenn nicht blauäugiger Umgang mit visuellen Daten aus laufenden strafrechtlichen Untersuchungsverfahren: Print- und audiovisuelle Medien veröffentlichten nicht nur den Web-Link auf die 1,5-Minuten-Sequenz, sondern veröffentlichten sie tel quel gleich selbst nach dem Motto: Was soll schon gegen eine Veröffentlichung sprechen, wenn das Dokument aus hochoffizieller Quelle wie jener einer Staatsanwaltschaft stammt!

Sehr viel. Das Verhältnis zwischen Staatsanwaltschaft oder Polizei und den Medien beruht auf dem Grundsatz von Geben und Nehmen: Die Ermittler füttern die Medien mit Kriminalnachrichten, während die Medien im Gegenzug zum Nutzen der Ermittler ihre Zeugenaufrufe oder Fahndungsbilder veröffentlichen.

"Zwischen Medien und Ermittlern
ist Intransparenz der Normalzustand."




Diese scheinbar perfekte Win-win-Situation kennt aber keine geregelte Praxis, die die Interessen beider Partner offen deklariert. So bleibt für Journalisten und Öffentlichkeit ein Tabu, nach welchen Kriterien, zu welchem Zeitpunkt und mit welchen Mitteln sich die Ermittlungsbehörden für Publizität entscheiden. Die Publikation des Fahndungs-Videos erfolgte auf verantwortungslose Art ohne jede Vorankündigung und insbesondere offensichtlich ungeregelt. Es gibt keinen permanenten Dialog zwischen Strafverfolgung und Medien, der dringende Klärung – beispielsweise über das Handling von Aufzeichnungen aus Überwachungskameras – schaffen könnte. Hier ist Intransparenz, zur scheinbaren Zufriedenheit beider Partner, Normalzustand.

Doch hinter dieser wackeligen Konvention stehen keineswegs deckungsgleiche Interessen. Während den Medien zugestanden werden kann, mit Nachrichten aus Justiz und "Vermischtem" einen Informationsauftrag zu erfüllen, sind die Verhältnisse bei den Ermittlungsbehörden anders gelagert: Die Aufgaben ihrer Sprecher verfolgen keinen journalistischen Ansatz, sondern jenen der Public Relations, der erfolgsorientierten Öffentlichkeitsarbeit, die vor allem Nutzen für die eigene Einheit (politische Akzeptanz, Budgetberechtigung) generieren und die Behördenstelle letztlich legitimieren soll. Dies schliesst insbesondere Erfolgs-Meldungen und Präventionsbotschaften ein, aber insbesondere auch die Einbindung der Medien in die Fahndungs-Aktivitäten. Medien können im Rahmen ihres Informationsauftrags zwar partiell Partner der Strafverfolgung sein, dürfen aber niemals ihr Komplize werden.

Bei zahlreichen Verlautbarungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dürfte der Zeugen- oder Fahndungsaufruf möglicherweise überhaupt das zentrale Verbreitungs-Motiv sein: Die Belieferung der Medien mit Meldungen über Unfälle und Kriminalität ist unausgesprochen die Gegenleistung für die Mithilfe der Medien bei der Suche nach Zeugen und Tätern. Wie sonst liesse sich erklären, dass beispielweise Fälle aus dem Bereich der Wirtschaftskriminalität nicht kommuniziert werden.

Es steht ausser Zweifel, dass der Einbezug der Medien in die Aufklärung von Unfällen und Verbrechen nicht nur sinnvoll, sondern unerlässlich ist, da die Klärung unbestrittenerweise in gesamtgesellschaftlichem Interesse liegt. Die Leserinnen und Leser haben allerdings das Recht, zu wissen, dass bei Unfall- und Kriminalmeldungen die Ermittlungsbehörden als Verfasser und exklusive Primärquellen faktisch über eine monopolistische Informations- und Bewertungshohheit verfügen – ein Malaise, das von Journalisten wie ein Naturereignis hingenommen wird. Bei Nachfragen und Überprüfungen amtlicher Meldungen durch Medienschaffende hüllen sich Ermittlungsbehörden unter Berufung auf "laufende Verfahren" oftmals in Schweigen.

"Die Fahnder haben ein
Fahndungs-Kommunikations-Monopol."




Auf diese Weise können Staatsanwaltschaft und Polizei in der Regel verlässlich davon ausgehen, dass nicht nur ihre Inhalte, sondern auch ihre Wertungen unverändert die sonst üblichen Filter der Redaktionen überwinden und den Weg in die Öffentlichkeit finden.

Das war schon immer so – und ist es heute erst recht. Doch mit der massenhaften Verbreitung des Internet erreicht insbesondere die Online-Fahndung eine völlig neue Qualität. In Zeitungen können wohl Fahndungs-Fotos, aber keine Bewegtbilder publiziert werden. Via Intenet dagegen kann verlockenderweise nahezu die gesamte Bevölkerung als Zielpublikum erreicht werden. Voraussetzung ist, dass die Fahndungsorgane für ihre Video-Sequenzen ein minimales Marketing betreiben, das nämlich erst dann seine volle Wirkung entfaltet, wenn die neuen Online-News-Plattformen und andere als Multiplikatoren zur Verfügung stehen.

Sorgen über mangelhafte Aufmerksamkeit brauchen sich die Rechtshüter nicht zu machen: Kaum ein Inhalt ist gesellschaftlich derart von Emotionen besetzt wie jener von Fahndungs-Videos – theoretisch journalistische Bestseller, was sich schon daran erkennen lässt, dass der staatliche Server nach Aufschalten der Sequenz zeitweise zusammenbrach. Plötzlich erlaubt die Strafverfolgung der Öffentlichkeit einen authentischen Einblick in einen zentralen Gegenstand ihrer sonst unzugänglichen Arbeit: Die authentische Gewalt-Szene – ein gefundenes Fressen für die Medien.

Nichts hätte allerdings die Staatsanwaltschaft daran gehindert, das Fahndungsmittel des Bewegtbildes schon längst einzusetzen. Seit Jahren sind in zahlreichen öffentlichen Verkehrsmitteln, Bahnhöfen und an exponierten öffentlichen Orten Überwachungskameras installiert. Dass die Justiz aber ihre bisherige Zurückhaltung gerade jetzt ablegt, ist kein Zufall, sondern – ob gewollt oder nicht – perfektes Timing.

Es ist nicht nur die Zeit, in der die Persönlichkeitsrechte und das Recht am eigenen Bild durch Massen-Plattformen wie "YouTube" oder "Facebook" oder "Twitter" durch Dritte, aber häufig auch durch User selbst freiwillig verletzt werden. Es ist aber auch die Krisen-Zeit der Medien, die den Kampf um Aufmerksamkeit immer häufiger mit dem Mittel der künstlichen Aufregung führen. Sie beschaffen dem Kick-geilen Publikum immer häufiger den Online-Stoff, nach dem es auf "YouTube" lechzt: Krieg und Crime, Sex und Sensationen.

"Medien führen den Konkurrenz-Kampf
mit künstlicher Aufregung."




Was die Zeitungen früher noch leicht verschämt unter "Vermischtes" publizierten, reichern jetzt online auch Behördestellen als Lieferanten von Fahndungs-Videos an. Wie perfekt im neuesten Fall die Staatsanwaltschaft die Stoffnachfrage hiesiger Medien bediente, zeigt sich daran, dass diese sich nicht darauf beschränkten, den Link auf die Website der Strafverfolgung zu publizieren. Vielmehr banden sie – nach massenhaften Zugriffen trachtend – das Fahndungs-Video teils samt identifizierbaren Unbeteiligten gleich selbst ungefiltert und unkommentiert in ihre Plattform ein. Was das Publikum mit den Stummfilmen anfangen soll, bleibt ihm überlassen. Abgesehen von der Tätersuche ist kein tieferer Informationswert erkennbar. Der Rest ist Voyeurismus.

Damit wird die Ermittlungsbehörde zu einem direkten Lieferanten von journalistischen Aufreiz-Stoffen, nach denen endloser Bedarf zu bestehen scheint. Sie fügen sich ebenso perfekt ins heutige Spar-Profil zahlreicher Redaktionen ein: Kostenlos, massenzugriffsträchtig, kaum redaktioneller Bearbeitungsaufwand und rechtlich, da von der Behörde selbst verbreitet, scheinbar unproblematisch.

Auch wenn die Täter-Suche im "YouTube"-Stil erst in Einzelfällen angewendet wurde, bedeutet sie einen medienethischen Dammbruch. Herkömmliche Redaktionen sahen traditionell einen zentralen Wert ihrer Arbeit darin, Ereignisse zu werten, auszuwählen und mit Distanz zu den Quellen zu kommentieren. Diese professionelle Distanz geht schrittweise und schleichend verloren. Wenn Fahnder, aber auch andere Anbieter insbesondere aus den Bereichen Kriminalität, Justiz und Rettung, das "YouTube"-Prinzip immer häufiger auf Informationsmedien anwenden, entwickeln sich journalistische Plattformen immer mehr zu reinen Harddiscs, die von redaktionellen Administratoren bloss noch technisch betreut werden.

Schon heute ist unverkennbar, wie Online-Portale als Appetizer im Quoten-Kampf um Hits und Visits immer häufiger "YouTube"-Aufreger einbinden, die mit redaktioneller Eigenleistung nichts mehr zu tun haben. Die Hoheit über die Inhalte wird damit faktisch ausgelagert: Nicht mehr nur intellektuelle und kreative Leistungen von Redaktionen prägen das Profil von Informations-Plattformen, sondern externe pseudojournalistische Angebote – von "YouTube"-Clips spektakulärer Ereignisse über schadenfreudige Mitschnitte von Missgeschicken Dritter bis eben hin zum Fahndungs-Video der Strafverfolger.

"Ermittlungsbehörden entfachen
einen Wahrnehmungs-Wettbewerb."




Bei allen unbestreitbarem Erfolgsaussichten birgt die Video-Fahndung aber auch verwaltungsintern nicht zu unterschätzende Risiken, die dem Karussell der Medien-Aufregung nur zusätzlichen Schwung verleihen. Weil öffentlich nur als aktiv und bürgerfreundlich wahrgenommen wird, wer in Massenmedien Präsenz zeigt, entfachen die Ermittlungsbehörden einen Wahrnehmungs-Wettbewerb vor allem mit andern Behördestellen, die sich veranlasst sehen könnten, ihr publikumswirksames Video-Tafelsilber ebenfalls kommunikativ zu bewirtschaften.

Schnell waren Politikerinnen und Politiker zur Stelle, die wohl richtigerweise gesetzliche Grundlagen für Online-Fahndung fordern und auf die Einhaltung von Daten- und Persönlichkeitsschutz-Bestimmungen pochen.

Doch bei allen rasch ins Auge springenden kontroversen Fragen sollte den medienpolitischen und den journalistisch-ethischen Auswirkungen mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit entgegen gebracht werden. Denn wenn die zur öffentlichen Meinungsbildung unverzichtbaren Informations-Medien nur noch aus Jekami-Aufregern bestehen – was auch staatliche Stellen unüberhörbar kritisieren –, dann braucht es wohl keine Debatte mehr: Weil staatliche Stellen selbst Teil der Aufregungsstrategie geworden sind und damit die Legitimation verlieren, diesen Zustand zu beklagen.

Anmerkung der Redaktion: OnlineReports veröffentlichte das Fahndungs-Video nicht, sondern beschränkte sich auf die Publikation von zwei Fahndungsfotos.


* Die Unkenntlichmachung der Gesichter Unbeteiligter erfolgte durch die Redaktion von OnlineReports

22. Juli 2009

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
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"Beschönigende Wort an die strapazierte Volksseele"

Im Wesentlichen geht es in diesem Beitrag von OnlineReports doch um jenen im Fahndungsvideo der Polizei nicht unkenntlich gemachten Trambenützer. Hat sich denn jener anscheinend unschuldige Passagier etwa deswegen beschwert? Nicht dass ich wüsste. Offenbar ereifern sich darüber lediglich ein paar weltfremde Intellektuelle.

 

Wir haben uns doch alle mitschuldig gemacht an dieser gesellschaftlichen Misere mit vorwiegend ausländischen Gewalttätern. Entweder haben wir dieser verheerenden Entwicklung politisch völlig desinteressiert zugeschaut (Stimmabstinenz) oder die falschen Politiker gewählt respektive abgewählt. Auch rechtschaffene Bürger müssen nun damit rechnen, im öffentlichen Raum in einen Gewaltakt ausländischer Jugendlicher zu geraten und wenn sie dabei zufällig auf einem Fahndungsvideo erscheinen, haben sie noch Glück gehabt.

 

Ja, das Video war ein Stummfilm. Basels Hauptproblem wäre noch deutlicher zum Ausdruck gekommen, wenn das in den öffentlichen Verkehrsmittel vorherrschende, fremdländisch akzentuierte Kauderwelsch zu vernehmen gewesen wäre.

 

Die Basler Regierung und insbesondere der ehemalige Justizdirektor Jörg Schild beteuerten früher mehrmals im Brustton der Überzeugung, dass Basel immer noch sicher sei. Um die jahrelang mit beschönigenden Worten hingehaltene und strapazierte Volksseele einigermassen zu beruhigen, wird jetzt zumindest der Anschein erweckt, als würden rigorose Massnahmen ergriffen. Immerhin wurden die Täter durch dieses Video gefasst und damit hat sich’s aus meiner Sicht.


Heinz Mattmüller, Pratteln



"Interesse an rascher Aufklärung"

Was ziehen alle immer wieder den armen George Orwell aus dem Hut? Man sollte doch meinen, jedermann/frau hätte ein gewisses Interesse an der möglichst raschen Aufklärung von Gewaltverbrechen. Oder täusche ich mich? Mich würde sehr interessieren, wie die Opfer von Gewaltkriminalität zu diesem Thema stehen.


Juan Garcia, Ziefen



"Orwells Visionen vom Big Brother"

Endlich wieder einmal ein kritischer Artikel! Orwells Visionen vom Big Brother werden systematisch realisiert. Es geht um die totale Überwachung. Die Macht der Behörden ist grenzenlos. Leider berichten die gleichgeschalteten Medien nie über staatliche Übergriffe. Dank dem Internet können auch rechtswidrige Handlungen von Behörden publik gemacht werden. Behörden-Kriminalität hat in einem Rechtsstaat nichts zu suchen. Die staatliche "Wahrnehmung" hat nichts zu tun mit der Wahrheit.


Peter Gysin, Münchenstein



"Vielschichtige Sachverhalte auf den Punkt gebracht"

Ich habe soeben Ihre hervorragende Analyse zum "YouTube"-Fall gelesen. Als Nicht-Journalist, aber doch mit einer gewissen "déformation professionelle" versehener Leser bewundere ich Ihre Fähigkeit, komplizierte und sehr vielschichtige Sachverhalte in einer für den durchschnittlichen Konsumenten verständlichen Sprache auf den Punkt zu bringen. In diesem Sinne: danke vielmal!


Sam Müller, Zug


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Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
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"Kilomattstunde"

OnlineReports.ch
in einer Meldung
vom 30. Mai 2018
über Wind-Energie
in der Region Basel
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Kein Wunder bei diesen lauen Lüftchen.

RückSpiegel


20 minuten online bezeog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".