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"Eine Art Schwingfest-Atmosphäre": FC Liestal-Präsident Bernhard Fröhlich

FC Liestal vor grösstem Fussball-Event der Vereinsgeschichte

FC Liestal-Präsident Bernhard Fröhlich zum Match des Jahrhunderts gegen den FC Basel auf dem "Gitterli"


Von Peter Knechtli


Kommenden Samstagabend steht das Liestaler Fussballstadion "Gitterli" im Brennpunkt des Interesses wie nie zuvor: In der Swisscom-Cup-Ausscheidung trifft der Zweitliga Interregional-Club FC Liestal auf den FC Basel. Stimmung der Superlative ist angesagt. OnlineReports sprach mit Bernhard Fröhlich, dem Präsidenten des FC Liestal, über den Grossanlass.


OnlineReports: Herr Fröhlich, sind Sie aufgeregt?

Bernhard Fröhlich: Nicht aufgeregt, aber erwartungsfroh. Es ist immerhin der Event unserer Vereinsgeschichte.

OnlineReports: Wieviele Matchbesucher erwarten Sie?

Fröhlich: Ich erwarte rund 5'000 Besucherinnen und Besucher.

"Die Medien reissen sich um die Plätze."



OnlineReports: Kann das "Gitterli" überhaupt alle Besucher aufnehmen, die rein wollen?

Fröhlich: Selbstverständlich. Wir schätzen eine maximale Kapazität von 7'000 Zuschauern. Auf der Tartanbahn bieten wir Bänke mit 1'000 Sitzplätzen an. Dazu kommen 4'000 Stehplätze. Die 250 Plätze auf VIP-Tribüne waren schon am ersten Tag ausverkauft. Es wird eine Art Schwingfest-Atmosphäre geben.

OnlineReports: Wow! Da wird Liestal ja zum Fussball-Mekka!

Fröhlich: Wir erleben im Moment eine verkehrte Welt: Die Medien reissen sich um die Plätze. Wir haben noch nie erlebt, dass sich Journalisten bei uns akkreditieren! Bisher sind gegen 20 Medienvertreter angemeldet. Es ist, als spielten wir in einer ganz andern Liga. Die Vorfreude ist gross - aber auch der Respekt. Für viele unserer Spieler ist es das Spiel des Lebens.

OnlineReports: Gibt es am Eingangstor einen "Numerus clausus"?

Fröhlich: Nein. Ich habe mit Basler Fanclubs und dem Fanprojekt Kontakt aufgenommen und dabei an die Freundschaft appelliert mit dem Aufruf: Zeigt, dass so ein Match friedlich und fröhlich über die Bühne gehen kann! Wir hoffen, dass sich alle Fans als Freunde begegnen.

"Wir haben die Unterstützung
von 30 Baselbieter Schwingern."



OnlineReports: Ist mit einem polizeilichen Grossaufgebot zu rechnen?

Fröhlich: Das Dispositiv ist entsprechend ausgelegt und die Polizei ist bereit. Wir haben uns auch durch die Sicherheitsverantwortlichen des FCB beraten lassen. Die Baselbieter Schwinger, mit denen wir freundschaftlich verbunden sind, helfen uns mit 30 Kräften im Bereich der Eingangskonstolle und der Sicherheit.

OnlineReports: Wie platzieren Sie die FCB-Fans? Gibt Es eine Art "Lausner Kurve"?

Fröhlich: Nein, die können stehen, wo sie wollen. Wir wollen ein freundschaftlich gemischtes Publikum. Sektoren gibt es nicht.

OnlineReports: Wann hatte der FC Liestal das letzte Mal einen solchen Besucherandrang zu verkraften?

Fröhlich: In der neueren Vereinsgeschichte ist das einmalig. Über 2'500 Zuschauer habe ich in meiner Zeit als Club-Präsident noch nie gesehen.

OnlineReports: Über diesen Match wird sich vor allem auch Ihr Kassier freuen.

Fröhlich: Zunächst einmal hat er Sorgenfalten. Denn die Kosten für Infrastruktureinrichtungen und Sicherheit belaufen sich auf rund 40'000 Franken. Wir hoffen aber, dass am Schluss trotzdem ein anständiger Betrag übrig bleibt.

OnlineReports: Wer gewinnt?

Fröhlich: Der Bessere.



FC Liestal-FC Basel: Samstag, 26. August, 18.30 Uhr, Stadionöffnung 15.30 Uhr. Preise: Jugendliche bis 16 Jahre 5 Franken, Stehplatz 20 Franken. Sitzplatz auf Bänken 30 Franken. Tribüne ausverkauft.

24. August 2006

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In einem Satz


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Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

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• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

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Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

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Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

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