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"Über das Hier zu neuen Dimensionen": Dieter A. Hagenbach

Sinnsuchender, Bücherfinder und Brückenbauer

Dieter A. Hagenbach, Basels einziger Literaturagent, rückt Schreibende in den Vordergrund - und nimmt sich selbst zurück


Von Ruedi Suter


Auf seiner Suche nach Büchern mit relevanten Inhalten hat der Basler Dieter A. Hagenbach eine ganze Generation von Lesenden beeinflusst. Zuerst als Buchhändler, dann als Verleger des Sphinx-Verlags und schliesslich als Gründer der Gaia-Media-Stiftung und Basels erster Literaturagent mit globalen Kontakten. Dabei ist er seinem Motto "Von alten Traditionen über das Hier und Jetzt zu neuen Dimensionen" treugeblieben: Porträt eines Schweizer Literaturvermittlers.


Weissheit und Weisheit. Stets in Weiss, vom Schuh bis zum breitrandigen Hut, geht er jeweils federnd und frohgemut durch Basels Altstadt, um sich in seinem weiss getünchten, wohltuend leeren, nur mit Büchern und Computern bestückten Büro an seine Arbeit, seine Berufung, seine Lebensaufgabe zu machen: das Fördern und Vermitteln von Büchern mit existenziellen Inhalten, Erfahrungen und Weisheiten.

Tiefgründiges hat den Dieter A. Hagenbach früh schon bewegt - und angetrieben. Auch damals, 1975, als er in Basel die Buchhandlung Sphinx und den gleichnamigen Verlag ins Leben rief, um einer Generation Sinnsuchender nebst kommerziellen Publikationen auch Lesenswertes der anderen Art zu vermitteln. "Wir wollten unter anderem die Navigation im zunehmenden natürlichen Chaos zwischen unmenschlichen Greueltaten und paradiesischen Projekten lehren".

Die Sphinx lieferte wegweisende Geistesnahrung

So sorgte die Basler Sphinx rund 15 Jahre für teils wegweisende Geistesnahrung. Marylin Fergusons "Die sanfte Verschwörung", Sergius Golowins und Walter Wegmüllers Tarot-Werke, Albert Hofmanns "Einsichten – Ausblicke", Timothy Learys Theorien, indianische Überlieferungen, Lesestoff über Zigeuner, Urvölker und Nachhaltigkeit, die Illuminatus!-Triologie sowie Schlüsselwerke über Magie und Spiritualität halfen den Interessierten lange vor der Flut scheinesoterischer Leseware "zur realistischen Standortbestimmung und für die weitere notwendigerweise visionäre Entwicklung".

Die Sphinx-Unternehmungen sind längst schon verkauft. Doch ihr Motto -"Von alten Traditionen über das Hier und Jetzt zu neuen Dimensionen" - scheinen den studierten Architekten Hagenbach, der sich früh zum literarischen Brückenbauer wandelte, nach wie vor zu beflügeln.

Wer dem quirligen, rasch formulierenden, mit Mimik und Händen ihm wichtige Begriffe unterstreichenden Redner zuhört, gerät unweigerlich in den Bann jener Überzeuger, die ein starkes Sendungsbewusstsein beseelt.

Wege weg von der Alltags-Hektik


Davon zeugt auch die 1993 in Basel gegründete Gaia Media Stiftung an der Spalenvorstadt 13. Mit dieser strebt Dieter A. Hagenbach in den Sparten Literatur, Kunst, und Wissenschaft die "Förderung und Verbreitung des Wissens um die Evolution und die Entwicklung des menschlichen Bewusstseins" an – über Gesprächsrunden mit Persönlichkeiten sowie Einrichtungen wie Lounge, Mediathek, und Bazar mit neuerdings einem breiten Angebot an ethnobotanischen Produkten aus der ganzen Welt.

Damit wollen Hagenbach und sein Team jene Menschen informieren und beraten, die in der sich über-schlagenden Hektik des Heute Wege und Möglichkeiten suchen, um individuell, selbstverantwortlich und nachhaltig leben zu können. Denn die Übernahme von "absoluter Selbstverantwortung, ohne Autoritäts-abhängigkeit und in welcher Form auch immer" ist für den Gaia Media-Gründer "nach der Liebe und der Symbiose mit der Natur das Wichtigste für unsere Evolution".

Literaturagent – für die Schweiz ein neuer Beruf


Aussagen solcher Art geraten leicht zum Bekehrungversuch. Doch Hagenbach pariert: "Ich will längst niemanden mehr überzeugen. Aber ich will informieren und vermitteln. Deshalb bin ich vermutlich Buchhändler, Verleger und schliesslich Literaturagent geworden".

1990 gründete der bibliophile Basler eine Literaturagentur, um als Brancheninsider mit wachsendem Erfolg Autoren und Verlage zu betreuen. Der Beruf des Literaturagenten, ohne dessen Kenntnisse und Beziehungen Schriftstellende im komplexer werdenden Mediengeschäft kaum mehr weiterkommen, ist angelsächsischen Ursprungs und fasst im deutschsprachigen Raum erst seit kurzem richtig Fuss.

Entdecker und Förderer von Schreibtalenten


Seine Begabung, Menschen zusammenzubringen, Netzwerke zu entwickeln und fähigen Schreibenden die Tür zur Öffentlichkeit aufzustossen, kann Dieter A. Hagenbach nun auch als Agent entfalten. Als Entdecker und Förderer von Schreibtalenten, als Vermittler zwischen Schreibenden, Lektorierenden und Verlegenden oder als Verbindungsperson von Verlagen für Buchübersetzungen vorab aus dem Englischen ins Deutsche. Eine flinke Handbewegung in Richtung eines langen und hohen Regals voller Bücher verschiedenster Themen und Sprachen wird zum Leistungsnachweis: Um die 500 Titel hat Hagenbach bis dato vermittelt.

"In meinem Beruf geht es vorab darum, Manuskripte oder ein fremdsprachiges Buch richtig zu platzieren. Ich bin dann zufrieden, wenn ein Titel bei einem guten Verlag und einer Lektoratsperson ist, bei der ich das Gefühl habe, sie bringe das Buch richtig auf den Markt, bewirbt es effizient und schaut, dass es auch breit verkauft wird. Ein Buch soll gut aufgehoben sein und als Erstausgabe oder Übersetzung erfolgreich werden. Die Provisionen für den Agenten betragen zwischen 10 bis 20 Prozent.

Jede Woche zwei bis drei neue Manuskripte

Auf seinem Pult landen jede Woche zwei bis drei Manuskripte und zehn bis zwanzig fremdsprachige Neu-erscheinungen. Viel Stoff, mit den unterschiedlichsten Themen: Triviale und aufregende Lebensbeschreibungen, Welterklärungsschinken, Survivalratgeber für Apokalypsen, Stories über spirituelles Suchen, Sachbücher über Pflanzen, Tiere, Gesundheit, Politik; Titel zu Krieg und Zen Buddhismus, Doping in der ehemaligen DDR, oder die Flucht Hitlers nach Südamerika mit FBI-Belegen.

"Es wird ständig mehr geschrieben. Leider sind die Texte nur zu einem kleinen Teil so brauchbar, dass ich sie einem Verlag anbieten kann", bedauert Prüfer Hagenbach.

So schickt er die meisten der Manuskripte mit einem freundlichen Wort zurück. "Was muss ich machen, damit es besser wird?", lautet darauf sofort die Frage. Die Ratschläge für wenig Begnadete müssen diplomatisch ausfallen. "Man kann dann nicht einfach sagen: Vergiss es!", sagt Agent Hagenbach mit der Einschränkung, es gebe bei der Beurteilung eines Werkes immer Unsicherheiten. Dies zeigten auch sehr erfolgreiche "Oberschüleraufsätze" zwischen Buchdeckeln, derweil es "absolute Spitzenliteratur" nicht einmal über tausend verkaufte Exemplare schaffe.

Hin und wieder leuchtet eine Perle

Doch der Agent stösst im Stoss der Projekte auch auf Perlen. Oder ein Bekannter wie der Basler Jean Willi fragt ihn: "'Du loos, i ha do - luegsch emol dry?' Und ich habe reingeschaut, war nach den ersten Seiten völlig hingerissen und las das gesamte Manuskript in einem Zug durch." Willi beschrieb packend und authentisch, wie sich eines Morgens in seiner Jugend seine Stiefmutter erhängte und darauf sein Vater als Mörder ins Gefängnis kam. Unschuldig. Jean Willi hat seine Jugenderinnerungen zu einem Roman verarbeitet. Erfolgreich. Im April konnte er in Basel sein "Sweet Home" aus dem Verlag Ricco Bilger vorstellen - mit anfeuerndem Kollegenlob von Adolf Muschg und Martin Suter.

Im Hintergrund blieb dabei der Mann, dem Schriftsteller und Verleger und natürlich die Leserschaft die ausschlaggebende Vermittlung zur Veröffentlichung des Werks verdanken. Agentenschicksal, das der Bü-chersucher und Brückenschlager Hagenbach aber geniesst.

Unterdessen haben sich er und Jean Willi befreundet - sie besprechen Folgebücher. Freundschaften, freut sich Hagenbach, habe er in dieser Branche schon viele geschlossen. Die letzten werden es nicht sein: "Denn das Buch wird nicht verdrängt - es wird nur ergänzt."

11. Oktober 1999

Weiterführende Links:


"Das Internet ist enorm wichtig – aber eine Buchmesse konkurrenziert es nicht"


OnlineReports: Herr Hagenbach, als Basels erster, einziger und weltweit vernetzter Literaturagent werden Sie die 51. Frankfurter Buchmesse besuchen. Was bringt Ihnen diese betäubende Bücher-Show eigentlich noch?

Dieter A. Hagenbach: Es ist meine 24. Messe und auch diese wird, nebst dem üblichen, meist jedoch sehr angenehmen Business wieder neue, oft überraschende und fruchtbare Begegnungen und unerwartete Erfolge ergeben. Der "literarische" Austausch, auf welcher Ebene und auf welchem Gebiet auch immer, bringt auch dieses Jahr so viel, wie es auch das Internet nicht schafft. The Human Factor!

OnlineReports: Ist eine Frankfurter Buchmesse im Zeitalter des Internets überhaupt noch sinnvoll?

Hagenbach: Das Internet ist enorm wichtig für die gesamte Medienbranche, inklusive Printmedien. Nur: Es wird nie eine Veranstaltung wie die Buchmesse konkurrenzieren oder gar überflüssig machen. Daher ist Frankfurt sinnvoller denn je.

OnlineReports: Spielt denn das Internet in Ihrem Beruf als Literaturagent bereits eine Rolle?

Hagenbach: Ja, eine grosse und ständig zunehmende Rolle. Zum einen benutzen wir für die Kommunikation zu rund 50 Prozent E-Mails, zum anderen haben fast alle unserer Verlagskunden - die meisten sind in den USA - eine Homepage, auf der alle durch uns vertretenen Titel aufgeführt sind und so von den interessierten ausländischen Verlagen problemlos vorgeprüft werden können. Und längst versenden wir auch Verträge und andere Dokumente über das Netz.

OnlineReports: Das Internet wirkt sich jetzt schon mehr oder weniger spürbar auf den Buchhandel aus. Wie wird das Internet Ihrer Meinung nach in Zukunft die Buchwelt verändern?

Hagenbach: Seit Amazon, der grössten elektronischen Buchhandlung der Welt, spielt das Internet bereits seit einigen Jahren eine zunehmend wichtige Rolle in der Bücherwelt. Mittlerweile gibt es virtuelle Buchläden in fast allen Ländern, in denen Bücher eine Rolle spielen. Jetzt kommen die elektronischen Bücher hinzu, wo die einzelnen Texte aus dem Internet heruntergeladen werden. Und dies ist nur der Anfang ...

OnlineReports: ... und was bedeutet dies für Ihre Gaia Media-Stiftung und deren Site?

Hagenbach: Leider ist diese Site noch grösstenteils im Aufbau. Aber sie wird schon jetzt fleissig als Informationsquelle und zum einfachen Bestellen genutzt. Doch die Site wird in Zukunft noch viel wichtiger werden, zumal wir vorhaben, sie auch als Plattform für die «Gaia News» und für verschiedene Chatrooms zu verwenden, resp. auszubauen. Ganz zu schweigen von den vielen Links zu vergleichbaren Organisationen!

OnlineReports: Besten Dank und viel Erfolg in Frankfurt!


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"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
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vom 6. Oktober 2017
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Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


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Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

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In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

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Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.