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"Völlig falscher Kontext": Philosoph John Stuart Mill, Massenmörder Breivik.

Das Oslo-Massaker, der Philosoph John S. Mill und die Freiheit des Denkens

Vom Recht auf Irrtum und der Notwendigkeit des Widerspruchs


Von Aurel Schmidt


Der Massenmörder von Oslo, Anders Behring Breivik (A. B. B.), soll in einem Twitter-Account einen Satz des englischen Philosophen John Stuart Mill (1806-1873) zitiert haben: "One person with a belief is equal to the force of 100‘000 who have only interests." Der Satz ist falsch wiedergegeben. Er steht in den "Considerations on Representative Government" und lautet in der deutschen Übersetzung von Theodor Gomperz (1873): "Ein einziger Mensch mit einem Glauben ist eine gesellschaftliche Macht, die neunundneunzig andere Menschen aufwiegt, welche nur Interessen haben."

Der Satz könnte als Aufruf für entschlossene Draufgänger gelesen werden und unterstellen, wer zweifle oder abwäge, müsse als Schwächling angesehen werden. So scheint A. B. B. Mill (miss)verstanden zu haben, als er zur Waffe griff und 76 Menschen kaltblütig tötete. Sollte Mills Denken jetzt diskreditiert sein, weil ein Verbrecher ihn falsch zitiert hat? Mill wird in einen völlig falschen Kontext gestellt. Es genügt, das Original zu konsultieren, um Mills Intention zu verstehen.
 
Auch Mills bekanntestes Werk, der Essay "Über die Freiheit", macht deutlich, was der Verfasser gemeint hat. Mill war der erste, der bereit war, die eigene Unfehlbarkeit mit in Betracht zu ziehen.

"Ist Kritik jetzt ausgeschlossen?
Das hätte noch gefehlt."




Irritierend ist im Weiteren, dass A. B. B. offenbar von "Kulturmarxismus" gesprochen und die multikulturelle Entwicklung sowie demografische Verschiebung entschieden abgelehnt hat. Sollte es jetzt nicht mehr möglich sein, sich weiterhin Gedanken darüber zu machen, weil damit Missbrauch getrieben wurde? Ist Kritik jetzt ausgeschlossen? Das hätte noch gefehlt. Der Wunsch nach Zensur beflügelt alle Dogmatiker. Das wäre so, wie wenn auf das Christentum ein Schatten gefallen wäre, weil der Attentäter von Oslo sich als christlich bezeichnet hat.
 
Der Begriff des "Bösen", der mit der Tat in Zusammenhang gebracht wurde, ist zu diffus und der Sache in keiner Weise angemessen. Auch Geisteskrankheit reicht für ein Profil nicht aus. Das Mass an Schrecklichkeit kann nicht und soll nicht die Schuldfähigkeit vermindern. Seine Tat hat A. B. B. minutiös geplant und unerbittlich ausgeführt. Jeder Mensch muss für sein Tun und Lassen die Verantwortung tragen.
  
Hass auf den Staat und auf alles Linke ist eine reaktionäre, rechtspopulistische Haltung, die zum Beispiel von der Tea Party in den USA auf Biegen und Brechen vertreten wird. Zum Beispiel hat der amerikanische Radiomoderator Glenn Beck die sozialdemokratischen Jugendlichen, die auf der Insel Utøya an einem Sommerlager teilnahmen und ihr Leben lassen mussten, mit der Hitlerjugend verglichen (www.dailykos.com). Dieser Zynismus ist abscheulich, menschenverachtend, er zeigt, wie hemmungslos die Scharfmacher vorgehen, und deckt auf, wie sehr das Klima durch Radikalisierung und Unversöhnlichkeit vergiftet werden kann.

"Der Schriftsteller Henry David Thoreau
lehnte den Staat entschieden ab."




Die "hate speeches" als Übersteigerung und Verabsolutierung der eigenen Meinung geltungssüchtiger Wortführer gehören zum amerikanischen Alltag. Die Menschen werden aufgepeitscht – aber sie geben sich auch bereitwillig dazu her, sonst sähen die Dinge anders aus (ein Vergleich mit den aggressiven britischen Boulevardblättern bietet sich hier an).

Die bis zum Hass sich erstreckende Ablehnung des Staates hat neben anderen ein amerikanischer Autor vertreten, der nicht nur in den USA Kultstatus geniesst: Henry David Thoreau, der den berühmten Essay "Über den Ungehorsam gegen den Staat" geschrieben hat. Nach dem Anschlag von Timothy McVeigh, der ebenfalls von einem abgrundtiefen Hass auf den Staat erfüllt war, auf das Regierungsgebäude von Oklahoma im Jahr 1995 schrieb der "Spiegel": "Staatsverdruss ist keine Exzentrik, sondern amerikanische Tradition" und brachte das Ereignis mit Thoreau in Verbindung.

Auch hier stellt sich die Frage, ob sich nun verdächtig macht, wer die Werke Thoreaus liest, der von 1845 bis 1847 in einem selbst gezimmerten Blockhaus am Walden Pond bei Concord, Massachusetts, lebte, weil er fand, dass das Erwerbsleben dem Menschen nicht genug Zeit lasse, den Alltag menschenwürdig zu gestalten. Spricht Falschinterpretation gegen den betroffenen Autor? Und wie gehen wir mit den eigenen und vor allem mit fremden Ansichten, Meinungen, Vorstellungen, Ideen um? Das ist die Frage.

"Jede Einschränkung der Meinungsfreiheit
betrachtete Mill als Übel."




Jede Einschränkung einer Meinung betrachtete Mill als Übel. Aber er sah auch, dass es erforderlich sein könne, Grenzen zu ziehen. Wir haben das Recht, eine Meinung, auch eine abweichende, auch eine verrückte, zu vertreten, freilich auch das Rech, jeder anderen zu widersprechen. Der Widerspruch ist eine möglich Einsprache. Das ist die Voraussetzung jeder Auseinandersetzung und damit die Grundlage ihrer zivilisierten Form.

Diskutieren kann niemals heissen, recht zu haben. Bereits der englische Dichter John Milton hatte in seiner "Rede für die Pressefreiheit und gegen die Zensur" ("Areopagitica") von 1644, als das Parlament ein restriktives Pressegesetz verabschiedete, den Standpunkt vorgebracht, dass jede Unterdrückung anderer Meinungen der Wahrheit mehr schadet als jede noch so abwegige Meinung. Der Errungenschaft der Meinungsfreiheit ist ein langer Kampf vorausgegangen. Ob die "hate speeches" damit begründet werden können, muss in Erwägung gezogen, aber auch dem Widerspruch ausgesetzt werden können.

"Zuletzt schält sich in jeder Diskussion
die beste Lösung heraus."




Mill geht sogar soweit zu behaupten, dass es kein Recht gebe, die Verbreitung selbst eines offensichtlichen Irrtum zu untersagen. Seine Begründung: "Die Urteilskraft ist den Menschen gegeben, damit sie sie gebrauchen. Sollten wir sie darum nicht anwenden, weil wir uns irren können?" Das ist ein optimistisches Vertrauen in die Perfektibilität des Menschen. Würden wir auf diese Urteilsfähigkeit verzichten, fährt Mill fort, "so könnten wir unsere Interessen nicht vertreten und unsere Pflichten nicht erfüllen".

Mill scheint damit sagen zu wollen, dass es ein Recht auf Irrtum gibt, aber dass es nicht losgelöst betrachtet werden könne von einem für alle geltenden Pflichtverständnis. Pflicht ist, wie man leicht einsehen kann, ein zweischneidiger Begriff. Jeder Mensch kann im schlimmsten Fall sein Handeln rationalisieren und als einen Akt der Pflicht erklären, wie es A. B. B. in exzessiver Weise getan hat. Doch Pflicht schliesst im besten Fall immer auch einen ethischen Imperativ ein, ein Moment von Bescheidung.

Wird die Auseinandersetzung ohne missionarischen Eifer geführt, dann schält sich zuletzt die beste Lösung, die zweckmässigste Einsicht heraus (das gilt auch für viele politische Diskussionen). Dass Ideen sich entwickeln und verändern, dass sie verbessert werden können, entspricht dem Schwarm-Konzept. Viele Meinungen sind besser als eine einzige.

"Jede Meinung kann ebenso
wahr wie falsch sein."




Dies wiederum kann nur bedeuten, dass diskutieren, Meinungen vertreten, sich mit anderen Meinungen auseinandersetzen als Wettkampf um Ideen, Projekte, Konzepte zu verstehen ist – aber als Wettkampf ohne Sieger. Denn jede Meinung kann möglicherweise wahr, aber ebenso sehr auch falsch sein. Das wird erst die Zukunft zeigen, während die Disputation in der unmittelbaren Gegenwart, also in diesem Augenblick, erfolgt.

Im übrigen sind nicht Meinungen, auch nicht einfältige, reaktionäre, falsche Meinungen, das eigentliche Problem. Fürchterlich sind Überzeugungen. Das ist es, was Mill mit dem Begriff "belief" meinte, weshalb die Übersetzung von Gomperz mit "Glauben" wenig befriedigend ist. Überzeugungen sind der Ursprung allen reduktionistischen Denkens und also aller Fanatismen und Fundamentalismen.
 
Der Diskurs der weit gefassten und offen ausgetragenen Meinungsfreiheit lässt sich also ohne weiteres umgekehren und gegen alle jene eingesetzen, die ihn in Gefahr bringen und missbrauchen können. Das mag paradox erscheinen, weil das Gleiche auch für das Gegenteil zu gelten hätte – aber es ist ein Mittel, um Mass zu halten und Vernunft walten zu lassen.

Bibliografie
Der Essay "Über die Freiheit" von John Stuart Mill ist in verschiedenen Ausgaben erhätlich. Empfohlen wird diejenige von Horst D. Brandt in der Philosophischen Bibliothek des Meiner Verlags. 
Von Henry David Thoreau wird der Erfahrungsbericht "Walden oder Hüttenleben im Walde" in der Übersetzung von Fritz Güttinger im Manesse Verlag zur Lektüre vorgeschlagen. Der Essay "Über den Ungehorsam gegen den Staat" ist bei Diogenes erhältlich.

27. Juli 2011

Weiterführende Links:


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"Was Freiheit ist"

Danke für diesen interessanten Artikel, der uns mahnt und daran erinnert, was Freiheit ist.


Markus Schöpfer, Allschwil



"Erschreckend, dass überall Ängste kultiviert werden"

Dass zwanghafte Ablehnung sich in pathologischen Hass steigern kann, sollte in diesen unseren Tagen besonders zu denken geben.

 

Blickt man um sich, so bestätigt sich die Binsenweisheit dass Krisenzeiten ein Nährboden für missionarischen Eifer sein können, und dass Angst ein wichtiges Mittel zum Zweck ist. Dort wo sich zunehmend Unsicherheit/en breitmachen, werden Ängste missbraucht um Polarisation zu schüren.

 

Was erschreckt ist, dass Ängste unterschiedlicher Art in jeder politischen Himmelsrichtung viel zu häufig richtiggehend kultiviert werden. Dies weil diffuse Furcht die meisten Menschen schneller zu bewegen vermag als sachliche Argumente. Angst ist ein mächtiges aber unheilvolles Werkzeug. Praktisch bei jedem Urnengang werden auch bei uns, fallweise von der einen oder anderen Seite, Ängste anstelle des freien Denkens angesprochen.

 

Es liesse sich für die letzten Jahre problemlos ein Dutzend Beispiele von links bis rechts auflisten, bei denen vor Wahlen oder Abstimmungen Existenz- und sogar Todesängste in Wort oder Bild bewirtschaftet wurden. Der ausgleichende Dialog wird vom aufpeitschenden Monolog verdrängt. Ängste sind eine schnelle Strasse zu Überzeugungen die ihre Kraft aus negativen Reflexen schöpfen, anstatt auf konstruktives Denken zu bauen.

 

Diese dunklen Geister werden leichtfertig gerufen. Sind sie aber erst einmal da, sind sie schwerer in ihre Ecke zurück zu bannen als ein verzauberter Besen.


Roger Jean Rebmann, Basel



"Zu differenziert für diese Welt!"

Lieber Aurel Schmidt, Sie sind ganz einfach zu differenziert für diese Welt! Ihre Überlegungen und die Schlüsse, die Sie daraus ziehen, kann ich absolut nachvollziehen. Leider leben wir in einem Umfeld, in der das Reflektieren nicht mehr Mode ist.

 

Unsere Umgebung wird immer greller und schriller, die Kommunikation und die Medien immer mehr von Effekthascherei geprägt, der Narzissmus treibt immer seltsamere Blüten, die grässlichsten Probleme auf der ganzen Welt haben wir jeden Tag via TV im Wohnzimmer. Eine Jugend, die mit diesen Eindrücken aufwächst, weiss ja gar nicht mehr, was es heisst, zur Besinnung zu kommen und nachzudenken. Und die älteren Generationen sind oft erst recht überfordert. Also orientiert sich mann/frau gerne an Manipulatoren und Rechthabern, die mit simplizistischen weltanschaulichen Kochrezepten scheinbar schmackhafte Lösungen präsentieren. Und versteigt sich im Extremfall in „Überzeugungen“, die jede Monstrosität rechtfertigen sollen.

 

Frage: Was können wir tun, um die Nachdenklichkeit und den Gemeinsinn wieder zu stärken? Ich finde kein einfaches Rezept. Weiss jemand eines?


Esther Murbach, Basel


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"Dass einzige Problem, dass ich habe, wenn ich mit meiner Frau arbeite, ..."

NZZ am Sonntag
vom 8. Oktober 2017
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... ist dass mit der Orthografie, wenn dass Korrektorat aus Kostengründen nach Bosnien ausgelagert wird.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.