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"Rational denkende Gesellschaft": Basler Hausarzt Klaus Bally

Was Basler Ärzte im Umgang mit Migranten alles erleben

Kranke Ausländer stellen für Hausärzte eine besondere Herausforderung dar. Drei Mediziner berichten aus ihrem Alltag


Von Markus Sutter


Kranke Migranten sind für Ärzte eine ganz besondere Herausforderung. Die drei Hausärzte Klaus Bally, Felix Eymann und Daniel Gelzer sind mit ihren Praxen schon jahrzehntelang im Kleinbasel oder im St. Johann-Quartier verwurzelt, wo der Anteil der Migranten mit knapp der Hälfte der Gesamtbevölkerung überdurchschnittlich hoch ist. Die sprachliche Verständigung ist nur einer von mehreren Knackpunkten im Umgang mit solchen Patienten.


Ein (Schweizer) Patient meldete sich vor kurzem mit einem speziellen Wunsch bei seinem Hausarzt Klaus Bally. Er möchte sich gerne ein neues Auto kaufen, aber nur, wenn er noch mindestens ein Jahr zu leben habe, sagte der Schwerkranke. Der Arzt soll ihn doch bitte offen über seinen Gesundheitszustand informieren.

Klaus Bally hatte für den Patienten leider keine guten Nachrichten. Der Kranke war trotzdem dankbar für die ehrlichen Worte. "In der Schweiz leben wir in einer aufgeklärten, rational denkenden Gesellschaft", sagt der Arzt. Dazu gehört eine offene Informationskultur. Klarheit über ihren gesundheitlichen Zustand zu haben, entspreche oft auch dem Wunsch von schwerkranken Patienten und helfe ihnen bei der Planung der letzten Wegstrecke, sagte Bally kürzlich gegenüber der "Medical Tribune".

Vorsicht mit Aufklärung

Wäre der Patient allerdings ein Migrant zum Beispiel aus der Türkei oder Albanien gewesen, hätte sich Bally in diesem Fall anders verhalten, wie er selber einräumt. "Die Kommunikation gegenüber Menschen aus diesen Kreisen ist eine andere, schon nur des Umfeldes wegen." Mit "Umfeld" meint der Arzt den tendenziell engeren familiären Zusammenhalt unter Migranten.

Sowohl die Kinder von Schwerkranken wie auch die betroffenen Patienten selber täten sich äusserst schwer mit einer transparenten Aufklärung in solchen Extremsituationen. Einerseits würden die Verwandten aus Rücksicht und zur Schonung eines Patienten lieber schweigen. Andererseits möchte auch der Schwerkranke seine Angehörigen nicht belasten. "Und vom Arzt erwartet man, dass er alle zur Verfügung stehenden medizinischen Massnahmen ergreift." Er soll bis zuletzt Hoffnung vermitteln, auch wenn es unter Abwägung aller medizinischen Gesichtspunkte keine Hoffnung mehr gäbe, dass der Patient wieder gesund werde.

Mit Migranten in unterschiedlichsten Lebenslagen hat Bally schon lange zu tun, zum ersten Mal in den Jahren 1986/87 in der Zivilschutzanlage Bäumlihof. "Es waren noch nicht besonders viele, aber die Schweiz war auf diesen Zustrom nicht vorbereitet und musste die Arbeitsmigranten und Asylsuchenden daher in grossen Zivilschutzanlagen unterbringen", erinnert sich der Arzt. Sein Wissen und seine Erfahrung über Menschen aus anderen Kulturen gibt er inzwischen Medizinstudenten am universitären Zentrum für Hausarztmedizin beider Basel weiter.

Knackpunkt Sprache

Ein massgebender Grund für mögliche Missverständnisse im interkulturellen Verhältnis Arzt-Patient ist die unterschiedliche Muttersprache. Soll man als Arzt bei Bedarf einen professionellen Dolmetscher oder eher die Kinder oder Freunde von Patienten oder die eigene Praxisassistentin zu Rate ziehen?

Eine klare Antwort gebe es nicht, sagt Daniel Gelzer, dessen Praxis sich im Matthäus-Quartier befindet. Betroffenen Hausärzten erteilt er den Ratschlag, die Wahl der Übersetzung von der Problemstellung abhängig zu machen. Eine Angina oder eine Fussverstauchung etwa setze wenig Sprachverstand voraus und sei kein heikles Thema. In solchen Fällen könne durchaus die Tochter eines Patienten als Übersetzerin einspringen, nicht aber bei Eheproblemen ihrer Eltern. Dann sei ein professioneller Dolmetscher die bessere Lösung.

Wer als Arzt eine Übersetzung benötige, müsse sich immer zuerst die Frage stellen: "Was kann ich der dolmetschenden Person zumuten?" Die übersetzende Person dürfe nicht überfordert sein, betont Gelzer. Besonders Vorsicht am Platz sei bei seelischen Belastungssituationen. Über persönliche Befindlichkeiten könnten wir Menschen nur in der Muttersprache sprechen. Umso wichtiger sei eine fundierte Übersetzung.

Er habe selber sehr gute Erfahrungen mit einer Türkin gemacht, die ihm jahrelang als Übersetzerin beistand. "Immer mit der gleichen Person als Dolmetscher zusammenzuarbeiten, ist von grossem Vorteil", gibt sich Gelzer überzeugt. Spielregeln wie etwa der Umgang mit dem hochsensiblen Arztgeheimnis müssten dann nicht immer wieder neu festgelegt werden. Übersetzungssequenzen sollten zudem möglichst kurz, aber natürlich trotzdem präzis gehalten werden. "Als Arzt müssen Sie bei Übersetzungen den Gesprächsverlauf immer überwachen und je nachdem eingreifen", rät er.

Diese Regel müsse auch beachtet werden, wenn der Ehemann einer Patientin oder Freunde als Übersetzer aufträten. "Wenn der Ehemann nie bei seiner Frau rückfragt, ist eine Intervention angesagt."

Kein Geld für Dolmetscher

Dass keiner der befragten Hausärzte in grossem Stil auf einen professionellen Dolmetscher zurückgreift, hat allerdings vor allem einen Grund: Die Kosten. Während Übersetzungsdienste andernorts vergütet werden, müssen diese von den Ärzten nach wie vor selber berappt werden. Das gilt auch bei der Inanspruchnahme des  Telefon-Dolmetscherdienstes in Zürich, auf den in dringenden Fällen zurückgegriffen werden könne. Die Frage der Kostenübernahme bei Dolmetscherdiensten sei bis heute nicht gelöst, bedauert Gelzer. Der Verein "Interpret", der professionelle Sprachvermittler für Ärzte organisiert, beisst diesbezüglich schon jahrelang auf Granit.

Felix Eymann, nicht nur Arzt, sondern auch Politiker, bringt in der Sprachthematik noch einen zusätzlichen Aspekt in die Diskussion: "Wir – die Politik – haben verlernt, zu fordern", sagt er. Er stört sich daran, dass viele Männer ihren Frauen verunmöglichten, von den zahlreichen Sprachangeboten Gebrauch zu machen. Die Männer, Väter oder Söhne, wollten unbedingt die Kontrolle über die Frauen behalten. Das zeige sich auch daran, dass sie diese bis ins Behandlungszimmer begleiten und auch bei der Konsultation nicht von ihrer Seite weichen.

Schlechterer Gesundheitszustand

Über welche Fähigkeiten sollten Ärzte im Umgang mit Migranten eigentlich verfügen, um eine möglichst optimale Behandlung zu gewährleisten? Neben Empathie wird von allen Gesprächspartnern der Begriff "transkulturelle Kompetenz" grossgeschrieben. Darunter versteht man die Fähigkeit, anderen Menschen respektive den Patienten in ihrer gesundheitlichen Lage ohne Vorurteile begegnen zu können. Dazu gehöre auch die Bereitschaft zur Selbstreflexion des Arztes. Patienten seien immer als Individuen wahrzunehmen und zu behandeln, nicht bloss als Mitglied einer bestimmten Gruppe oder einer bestimmten Kultur.

Der Gesundheitszustand der ausländischen Migrationsbevölkerung ist im Durchschnitt  um einiges schlechter als bei Einheimischen. Gemäss dem letzten nationalen Gesundheitsmonotoring sind eingewanderte Türken, Portugiesen, aber auch Serben oder Kosovaren viel stärker von Bluthochdruck, chronischer Bronchitis oder etwa Arthrose betroffen. Auch Migräne und Depressionen kommen häufiger vor. Die Diskrepanz zwischen Einheimischen und Migranten nimmt mit zunehmendem Alter und je länger sie hier leben sogar noch zu. Zur Klarstellung: Expats gelten nicht als Migranten, das ist ein spezielles – noch nie detailliert untersuchtes Kapitel.

Für Felix Eymann, der seit den neunziger Jahren im Kleinbasel als Arzt tätig ist und auch selber operiert, steht fest: Seitens vieler Migranten bestehe ein beträchtlicher Nachholbedarf. "Die medizinische Versorgung der Migranten lässt in vielen Ländern zu wünschen übrig und bleibt vor allem ärmeren Bevölkerungskreisen in ihrer Heimat verschlossen."

Übergewicht als Statussymbol

Nicht jeder gesundheitsschädigende Zustand wird in Migrantenkreisen aber auch als therapiebedürftig erachtet. Sehr dicke Leute beispielsweise werden bei uns schnell einmal auf eine Diätkur eingeschworen, weil Übergewicht mit gesundheitlich negativen Begleiterscheinungen verbunden ist. Bei gewissen Menschen aus Sri Lanka oder Indien stösst man damit allerdings auf taube Ohren, weil Dicksein als Markenzeichen für Wohlstand gilt, der gerne zur Schau gestellt wird. "Das Statussymbol dokumentiert, dass man es zu etwas gebracht hat", erklärt Bally.

Nach Angaben des Arztes empfiehlt es sich zudem, Patienten nach ihrer Vorstellung der Krankheitsentstehung zu fragen. Migranten aus den Agrargesellschaften Südeuropas und Kleinasiens hätten oft Krankheitskonzepte, die sich von denjenigen der mitteleuropäischen Zivilgesellschaft unterscheiden. So berichtet Bally von einer aus Anatolien stammenden Frau, die der Überzeugung war, dass sie an einem Magenkarzinom leiden und sterben müsse, um eine grässliche Mordtat ihres in Anatolien lebenden Bruders zu sühnen.

"Die Begehrlichkeiten sind gross"

Generell stellen alle drei befragten Mediziner eine überdurchschnittliche Begeisterung in Migrantenkreisen für die modernen Errungenschaften der Medizin fest. "Die Begehrlichkeiten sind gross." Was irgendwie gemessen werden könne und Anhaltspunkte über den eigenen Gesundheitszustand vermittle, stosse auf grosses Interesse, seien dies Röntgenbilder, CT-Aufnahmen oder irgendwelche Blutbildwerte.

Schwieriger sei es dagegen, Migranten vom Sinn von Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen zu überzeugen. Und bei Antibiotika wird festgestellt, dass Medikamente oft nicht mehr eingenommen werden, wenn die Symptome abgeklungen sind. Für viele Migranten sei das Symptom gleichbedeutend mit der Erkrankung. Diese führe oftmals dazu, dass eine Therapie nicht fortgeführt werde, wenn das Symptom verschwunden sei. Dieses Fehlverhalten könne aber bei chronischen Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder der koronaren Herzkrankheit besonders schädliche Auswirkungen haben.

Migranten "nicht wehleidiger"

Auch beim Thema Schmerzen bestünden Unterschiede zwischen Einheimischen und Migranten: "Migranten sind nicht wehleidiger, aber sie stehen zu ihrem Schmerz und zeigen ihn eher", stellt Eymann immer wieder fest.

Anderseits sei der Umgang von Patienten und deren Angehörigen mit den Hausärzten manchmal ein ganz anderer und ungewohnt für hiesige Verhältnisse. Dass Hausärzten oder Arztgehilfinnen Geschenke aus den Ferien mitgebracht werden, komme immer mal wieder vor, ebenso geradezu fürstliche Empfänge von Migranten bei Hausbesuchen. Dies vorwiegend aus Dankbarkeit, nicht aus Eigennutz oder gar mit Absicht auf eine gewünschte (IV-)Rente. Dass ein Patient fünf Tausendernoten auf den Tisch legt und sagt, "das gehört Ihnen, wenn Sie mich für invalid erklären", erlebte Eymann erst einmal. Dass aber völlig gerechtfertigten Forderungen nach einer IV-Rente von der zuständigen Behörde nicht stattgegeben wurden, sei ihm mehr als nur einmal passiert.

24. März 2015


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