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"Mehr Besucher als Theater und Museen": Schmiedenhof, GGG-Gründer Isaak Iselin

Isaak Iselin verdrängt "Narrenschiff" aus dem Schmiedenhof

Die "Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige" (GGG) krempelt das Hofgeviert mitten in Basel um


Von Christof Wamister


Dem 14 Millionen Franken teuren Ausbau der GGG Stadtbibliothek im Schmiedenhof müssen der einzige staatliche Innerstadt-Kindergarten und die bekannte Buchhandlung "Das Narrenschiff" und weitere Geschäfte weichen. Das "Narrenschiff" wird zwischen Steinentorstrasse und Klosterberg vor Anker gehen.


"Mit rund 750'000 Besuchern pro Jahr sind die GGG Bibliotheken die grösste kulturelle Publikumsinstitution in der Stadt, lange vor dem Theater und den Museen. Mehr Zuschauer verzeichnen nur der Zoologische Garten und der FCB." Diese kühne Rangliste erstellt Dieter Erb, Geschäftsführer der Basler "Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige" (GGG). In der Tat werden aber Bibliotheken in ihrer kulturellen Bedeutung oft etwas unterschätzt – zumindest wenn man die Berichterstattung in den Medien als Vergleichsgrösse nimmt.

Ein Gross-Projekt der GGG

Die GGG Bibliotheken mit ihren sieben Zweigstellen und dem Hauptsitz im Schmiedenhof in der Innerstadt nehmen im Auftrag des Staates die Funktion einer öffentlichen Bibiothek war und werden dafür auch entsprechend subventioniert.

Der Grosse Rat bewilligte nun im Dezember einen Kredit im Umfang von rund 10 Millionen Franken für den Umbau der GGG-Bibliothek am Hauptsitz. Für die restlichen 4 Millionen Franken kommt die GGG selber auf. Die Hauptbibliothek wurde 1976 letztmals neu eingerichtet, und mittlerweile platzt sie aus allen Nähten, denn ihr Angebot hat sich stark erweitert. Es werden nicht nur Bücher ausgeliehen, sondern auch Filme, Schallplatten und Video-Games. Zwar werden vielleicht weniger Bücher gelesen, aber die gesamte Mediennutzung hat zugenommen – zumindest wenn man die Zahlen der GGG betrachtet. In den letzten zwanzig Jahren haben sich die Benutzungszahlen praktisch verdoppelt.

Kündigung für Schmiedenhof-Mieter

Die GGG plant deshalb auch eine Zentrumsbibliothek, die doppelt so gross ist wie die bisherige Einrichtung: auf vier Stockwerken, mit einem Café und einem grossen Lese- und Veranstaltungssaal. Gebaut wird im Jahr 2014, eröffnet wird die neue Bibliothek 2015. Während der Bauzeit wird die Bibliothek in einem Provisorium in der Innerstadt untergebracht, das aber erst noch gefunden werden muss, wie Bibliotheksleiter Klaus Egli erklärt.

Das Gross-Projekt wirft seine Schatten auch auf die bisherigen Mieter im Schmiedenhof: Sie erhalten alle die Kündigung. Das trifft nicht nur die verschiedenen Geschäfte im Hof, sondern auch den staatlichen Kindergarten im ersten Stock. Es handelt sich um den einzigen Kindergarten in der Innerstadt. Deren Bewohner sollen ihre Kinder aber weiterhin im Umkreis der Altstadt in einen Kindergarten schicken können, betont Hans Georg Signer, Leiter des Ressorts Schulen im Erziehungsdepartement. Die Kündigung habe man noch nicht erhalten, aber man werde sich rechtzeitig nach einem Ersatz umsehen.

Dass die GGG zugunsten ihres Bibliotheksausbaus einen Kindergarten verdrängt, ist aus historischer Sicht pikant: Es war dieselbe Gesellschaft, die 1843 in Basel die erste praktisch unentgeltliche öffentliche "Kleinkinderschule" einrichtet hatte.

"Narrenschiff" neben Schauspielhaus

Ein bekanntes Geschäft im Schmiedenhof hat bereits reagiert und einen neuen Standort in Aussicht: die für ihr literarisches und geisteswissenschaftliches Angebot bekannte Buchhandlung  "Das Narrenschiff" zieht auf den Frühling 2012 weg und lässt sich an der Steinentorstrasse nieder, in Ladenräumlichkeiten, die zur Zeit leerstehen; in unmittelbarer Nähe des Schauspielhauses und des Verlags Schwabe, dem die Buchhandlung gehört.

Das bestätigte Verlagsleiter David Marc Hoffmann gegenüber OnlineReports. Positiv am neuen Standort sei die Nähe zum Verlagshaus und die gute Sichtbarkeit von drei Seiten. Dafür müsse man auf den lauschigen Altstadtstandort im Schmiedenhof und die Nachbarschaft zur Statue des GGG-Gründers Isaak Iselin verzichten.

"Schmiedenhöfli" wird etwas monotoner

Gemäss den bisherigen Planskizzen der GGG wird diese auf die andere Seite vor dem Durchgang zwischen Hof und Rümelinsplatz versetzt. Der Haupteingang zur neuen Grossbibliothek wird sich in diesem Treppendurchgang befinden, der von Altstadtgängern tagsüber gerne benutzt wird, in der Nacht aber geschlossen ist.

Mit der Bibliothekserweiterung und dem Verschwinden der andern Läden wird der Innenhof-Bereich des Schmiedenhofs vermutlich etwas monotoner. Aber die Bibliothekskultur hat Vorrang. Und die Schmiedenzunft mit ihrem Zunftsaal bleibt ein historischer Lichtblick in einem Altstadtviertel mit sonst eher dürftiger Architektur aus dem vergangenen Jahrhundert.

20. Dezember 2011


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"Schmiedenhöfli dürfte eher belebter werden"

Mir tut es auch leid um die vertraute, romantisch gelegene "Narrenschiff"-Buchhandlung, obwohl ich da nur selten einkaufte. Aber wichtiger scheint mir schon, dass Basel eine dieser Stadt würdige Stadtbibliothek mit kultureller Zentrumswirkung erhält. Das Schmiedenhöfli dürfte dadurch nicht monotoner, sondern eher belebter werden.


Heinz Weber, Basel


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"Dass einzige Problem, dass ich habe, wenn ich mit meiner Frau arbeite, ..."

NZZ am Sonntag
vom 8. Oktober 2017
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... ist dass mit der Orthografie, wenn dass Korrektorat aus Kostengründen nach Bosnien ausgelagert wird.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
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Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.