© Fotos by Xenia Keller, OnlineReports.ch
"Sau, sau schwer ist das": Feuerwehr-Frau Christina Blättler

Die Frau, die bei Flammen Feuer fängt

Wie sich die Prattler Feuerwehr-Frau Christina Blättler im Männer-Milieu behauptet


Von Xenia Keller


Die zierliche Christina Blättler wirft sich in ihre schwere Arbeitskleidung, schnallt sich die Atemschutzmaske um, setzt sich den sichtbegrenzenden Helm auf und rennt mit einem Mehrgewicht von 30 bis 40 Kilogramm ("sau, sau schwer ist das, eine mega körperliche Herausforderung") in das brennende Haus.

Vielleicht deshalb wird die Feuerwehr von Männern dominiert: In der freiwilligen Feuerwehr von Pratteln ist Christina eine von neun Frauen unter 78 Männern. Kommandant Stefan Bielser schätzt "seine" Kolleginnen: "Es ist toll, dass sich auch Frauen engagieren, es geht um Teamarbeit und es ist sekundär, wer was ist."

Bisher übte Christina die gefährlichen Szenarien monatlich zwei- bis dreimal und nur im Trockenen in den abendlichen Übungsstunden. In einem Jahr, wenn sie die Ausbildung zur freiwilligen Feuerwehrfrau absolviert hat und "ihren Pager" bekommt, muss sie stets zu Diensten sein: Wenn die Berufsfeuerwehr Verstärkung braucht und "die Lage im wahrsten Sinne des Wortes brenzlig wird", lacht die 23-Jährige. Der Gefahr, die jeder Einsatz in sich bergen kann, setzt sie sich freiwillig aus.

"Das beste Mittel ist,
der Angst in die Augen zu schauen."



Freiwillig steht sie still und stramm, salutiert, befolgt Kommandos ("was? wo? Womit?") und bringt sich am Ende in gefährliche, adrenalinträchtige Situationen. Warum tust du dir diesen Männer-Job an, Christina?

"Ich hatte immer Angst vor dem Feuer. Aber das beste Mittel gegen Angst ist es, ihr in die Augen zu schauen." Seit sie bei der Feuerwehr übt, hat sie "nur noch Respekt" vor den unberechenbaren Flammen. "Die Angst lähmt mich nicht mehr." Diesen Drang nach Konfrontation beeinflusste die junge Frau, in deren Adern feuriges ungarisches Blut fliesst, nicht nur bei der Wahl ihrer Freizeitaktivität. Auch ihre Berufswahl fiel mit "Pflegefachfrau im Behindertenbereich" in einen Bereich, vor dem sie zunächst gehörigen Respekt hatte.

Christina ist nun Feuer und Flamme für ihr riskantes Hobby, das "eine Riesen-Herausforderung" bedeutet: Situationen, die der Mensch nicht kontrollieren kann ("es ist ein Machtspiel mit Naturgewalten"), und das Gefühl, etwas zu tun, was andere ihr nicht zutrauen oder selbst nicht wagen, reizen sie gewaltig. "Ich verspüre den inneren Drang, mir selbst zu beweisen, dass ich es kann. Das gibt mir den Kick." Sie grinst: "Als Frau reizt es mich natürlich speziell, mich in der Feuerwehr zu beweisen."

Dabei kommt sie voll auf ihre Kosten: Übungshalber musste sie sich schon vom dritten Stock abseilen oder durch ein Käfiglabyrinth kraxeln, wobei sie jedoch beim ersten Versuch "starb", wie sie im waschechten Feuerwehr-Jargon sagt.

"Sie verspürt eine Lösch-Lust
an der Königsdisziplin."



Nervenkitzel treibt Christina an, am allermeisten um Feuer: "Klar finde ich es geil, wenn es brennt", sagt sie unverfroren. Feuerlöschen sei ihre Lieblingsarbeit, denn: "In der Feuerwehr sucht jeder die Herausforderung, und das Feuer ist nun mal die grösste." Wasser aus einem Keller zu pumpen und Katzen von Bäumen zu holen: "Wie langweilig ist das denn", grinst Christina.

Wenn sie Flammen sieht, wird sie heiss – aufs Helfen in der Not. "Wer nur in die Feuerwehr geht, um cool zu sein, hat schon verloren." Christina liebt Lösch-Einsätze auch deshalb, weil dabei die grösste ideelle Anerkennung resultiere. "Stell dir vor, wie froh die Menschen sind, die ihr Hab und Gut zurückbekommen."

Den "undankbarsten Job" in der Feuerwehr, Leichen bergen, möchte sie allerdings nie übernehmen. "Es dankt dir niemand dafür, dass du die Rippen eines Menschen zusammengesammelt hast." Schon eher kann sie sich vorstellen, die psychologische Erst-Betreuung von Überlebenden oder Angehörigen zu übernehmen. Ob es je soweit kommen wird, ist noch offen: "Erst nach meinem ersten bestandenen Ernstfall-Einsatz, weiss ich, ob ich in der Feuerwehr überhaupt brauchbar bin."

O
bwohl sie deren Fahrzeuge und Leitern schon von klein auf faszinierten, wollte Christina in ihrer Kindheit nie zur Feuerwehr: "Ich dachte, das sind doch alles Obersamariter". Doch als ihr Freund vor zwei Jahren nicht alleine zum Informationsabend der freiwilligen Prattler Feuerwehr gehen wollte, ging sie ihm zuliebe widerwillig mit. "Im ersten Moment hat es mich total angeschissen", gibt sie zu. Doch der "eher negative Eindruck" stellte sich als komplett falsch heraus: Die vermeintlichen "Obersozis" entpuppten sich als "gestandene Leute, die etwas Sinnvolles in ihrer Freizeit machen wollen". Die Möglichkeit, direkt zu helfen, sei es in Katastrophen oder kleineren Unglücksfällen, faszinierte sie plötzlich: "Das ist der Beruf, in dem man am Meisten zurückgeben kann." So fing Christina am selben Abend Feuer und entdeckte den Samariter in sich selbst.

Nicht zuletzt auch die kameradschaftliche Stimmung unter den Feuer-Freaks überzeugten sie und auch ihren Freund auf Anhieb: Sie wollten dazugehören und sind "heute stolz darauf". Die Feuerwehr lockte auch finanziell: "28 Franken pro Stunde, 750 im Halbjahr, das ist doch lukrativ", findet sie.

"In meiner Uniform sah ich aus
wie ein Michelin-Männchen."



Der Einzige, der mal anzügliche Sprüche klopft, sei ihr Freund, lacht Christina. Am Anfang hätten die Jungs zwar schon ein "Hey-Schnegge-was-bist-du-denn-für-eine-Lächeln" an den Tag gelegt. "Heute bin ich aber einfach nur noch die von der Feuerwehr." Als Helm-Kumpel werde sie voll ernst genommen. "Du musst dazu stehen, dass du körperlich schwächer bist, dann gehts." Dennoch hat sie das Gefühl, sich als Frau besonders beweisen zu müssen. "Aber diesen Druck mache ich mir selber." Für ihre Kollegen sei ihr Geschlecht kein Thema. "Die finden das lässig und bestärken mich."

Was zählt sei, dass sich die Herren im Falle eines Infernos auf sie verlassen können, und dass sie tut, was sie tun muss. "Was sie im stillen Örtchen von mir denken, weiss ich aber natürlich nicht", fügt sie lächelnd bei.

Das erste Problem für die Dame unter Männern: Ihre Kleidergrösse "S" existierte nicht, da die meisten Feuerwehr-Frauen eher korpulenter gebaut seien als sie. Zu Beginn musste sie deshalb mit einer Übergrösse-Notlösung Vorlieb nehmen: "In der provisorischen Brandschutzmontur sah ich allerdings aus wie ein Michelin-Männchen", lacht sie laut auf. "Die meisten Männer sind Fätze und haben Kleidergrösse 'XL'."

Muskeln und gute Ausdauer sind in der Brandbekämpfung unabdingbar: Feuerwehrschläuche haben einen Durchmesser von 4 bis 7,5 Zentimeter und bringen auch den kräftigsten Mann an seine Grenzen. Ihn bei einem Brand stundenlang zu halten, verlangt Team-Work. "Der Druck wirft dich nach hinten. So einen Schlauch halten wir immer zusammen, Mann an Mann, oder eben Frau an Mann", erklärt sie. Zusammenarbeit sei das A und O in der Feuerwehr. "Da kommt es nicht mehr darauf an, wer dir sympathisch ist, du hast einfach zu funktionieren."

"Hey Alter, gib mir den Schlauch zurück!"




Manchmal beschleicht sie trotzdem das Gefühl, die Männer sähen sie schräg an – "so, als ob sie mir am liebsten den Schlauch aus der Hand rissen". Dann läge es an ihr zu sagen: "Hey Alter, hör mal, gib mir den Schlauch her."

Christina ist sich bewusst, dass ein Einsatz in der Feuerhölle viele Risiken auch für Feuerwehrkräfte in sich birgt. Dazu gehört die Gefahr, "bei einem Einsatz nicht mehr zu merken, wie heiss es ist". Das hätte ihr beispielsweise bei der Übung eines sogenannten "Flash Over" passieren können: Christina erfuhr am eigenen Leib, wie sich der Rauch in einem Zimmer entzündet und explosionsartig alles brennt. "Die Druckwelle wirft dich auf den Rücken und während du von einem Kameraden herausgezogen wirst, spritzt du mit dem Schlauch an die Decke". Verlässt man den Raum zu erhitzt, bröselt die Kleidung draussen regelrecht ab und das kann zu schlimmen Verbrennungen führen.

Als Hitze-Sensoren dienen deshalb die Ohrläppchen: "Sie werden nur grob überdeckt, so dass an ihnen abschätzbar ist, welche Temperatur im Raum herrscht." Die Feuerwehrleute haben noch einen anderen, etwas rabiateren Trick auf dem Kasten, um sich die Aussentemperatur zu vergegenwärtigen. Sie hauen sich regelmässig Kopfnüsse auf die Haube: "Dadurch wird die heisse Luft zwischen Helm und Haar an die Kopfoberfläche gedrückt und so wird die Temperatur spürbar."

Wenn die Prattler Feuerwehrleute gemeinsam Extrem-Situationen erleben, dann schweisst das zusammen. Die Lösch-Clique versammelt sich deshalb nach jeder Übung gerne zum lockeren Beisammensein bei einem Essen. Regelmässig offeriert beispielsweise die Dorfbäckerei den guten Bissen zum Schluss. "Dann wird auf kameradschaftlicher Ebene gewitzelt und fertiggemacht", lacht Christina und verrät: Es versteht sich von selbst, dass dabei auch der Mannschafts-Durst gelöscht wird. "Wir trinken manchmal auch ein Bier darüber."

22. August 2009


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"Ich ziehe den Hut"

Respekt, mehr kann ich nichts dazu sagen. Ich war im Militär, im Luftschutz, heute heisst er Rettungstruppe. Ich weiss, wie schwer diese Arbeit ist. So manche Männer müss(t)en den Hut ziehen vor solchen (jungen) Frauen, einfach toll (heute geil).

 

Bravo!


Benjamin Duschletta, Basel


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"Im Fall Dojo hat die Baselbieter Staatsanwaltschaft Haupttäter Paulo Balicha verurteilt"

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Untertitel
vom 21. September 2018
über den Überfall auf das
Kampfsportzentrum von
Shemsi Beqiri
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Da scheint einer selbst im Strafgerichts-Saal blind auf die Staatsanwaltschaft eingeschossen zu sein.

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RückSpiegel


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Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

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Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.

• Die Basler Kantonalbank eröffnet am 27. August direkt vis-à-vis des Badischen Bahnhofs ihre neue Filiale Rosental, was schon am 25. August gefeiert wird.

• Der FCB-Captain und Innenverteidiger Marek Suchy hat sich am 12. August im Spiel gegen den FC Sion einen Teilriss der Achillessehne am linken Fuss zugezogen und fällt damit für unbestimmte Zeit aus.

• Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Grossen Rates unterstützt den "Basler Kompromiss" zur Umsetzung der Steuervorlage 17 und stimmt dem Ratschlag der Regierung mit einer Änderung zu.

• Nach zwei Jahren wechselt in Basel-Stadt das Präsidium der Fraktion "Grünes Bündnis" wieder von "Basta" (Beatrice Messerli) zu den Grünen (Jürg Stöcklin).

Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.