© Foto by OnlineReports.ch
"Die Reputationsfalle droht": Zeitvertrieb Social Media am Arbeitsplatz

Arbeiten Sie noch oder facebooken Sie schon?

Am Arbeitsplatz wird immer häufiger gepostet statt geschuftet: Unternehmen regeln die Nutzung von Social Media unterschiedlich


Von Jan Amsler


Facebook und Twitter sind allgegenwärtig – auch als Zeitfresser am Arbeitsplatz. Mit dem Gebrauch der digitalen Netzwerke während der Arbeitszeit gehen die Arbeitgeber unterschiedlich um: Die Regelungen gehen vom freien Zugang über Richtlinien und Zugangssperren bis zu Verboten.


"Hm", stiess es dem Basler SVP-Politiker Patrick Hafner sauer auf, nachdem Niklaus Hofmann auf Facebook einen Kommentar abgesetzt hatte. Hafners Kommentar: "1. Frage: Hat der Leiter Allmendverwaltung Ferien oder posted er während er Arbeitszeit"? Hofmanns Entgegnung: "Ausgestempelt."

Was hier Hafner auffiel und sich in Minne auflöste, fragten sich auch andere User schon: Immer häufiger fällt ihnen auf, dass sich Personen auf Facebook, Twitter, Instagram, YouTube, Xing oder LinkedIn tummeln, während vermutlich ihre Arbeitszeit läuft.

Über drei Millionen Faceook-User

Die unter dem Sammelbegriff Social Media vereinigten Plattformen dienen dem Informationsaustausch im Dialog und dem Teilen von Multimedia-Inhalten. Auch kommen sie als berufliches Networking-Instrument zum Einsatz. Die technische Facette der Online-Kanäle wird als Web 2.0 bezeichnet, wobei der Begriff oft als Synonym zu Social Media gilt.

Die meisten der beliebten Online-Plattformen bestehen nun seit rund zehn Jahren. "20 Minuten" berichtete Mitte Jahr von 3,3 Millionen Facebook- und einer guten halben Million Twitter-Nutzern allein in der Schweiz. Erstaunlich: Weder das Staatssekretariat für Wirtschaft noch das Bundesamt für Statistik kann beziffern, wie viele Social Media-Konten von der Eidgenossenschaft aus betrieben werden.

Chancen und Risiken

Für Dominik Marbet, Leiter Öffentlichkeitsarbeit beim Arbeitgeberverband Basel (OnlineReports berichtete über künftige Personalwechsel), ist klar: Die Nutzung von Social Media am Arbeitsplatz soll nicht verboten werden. Schon vor vier Jahren schrieb er in einem Newsletter des Verbands: "Vielmehr sollten Unternehmen sich soziale Netzwerke zu Nutze machen, den Umgang mit ihnen lernen und diesen regeln."

Mit dem gezielten Einsatz von Social Media – konkret durch den Online-Dialog "mit Kunden, Geschäftspartnern und Meinungsmachern" – könne laut Arbeitgeberverband der Absatz gefördert werden. Auch die Leistung des einzelnen Mitarbeiters liesse sich durch die Vernetzung steigern, stellen die Plattformen doch Informationsquellen dar und liefern spezifische Fachinformationen.

Aber die Gefahren vom Web 2.0 liegen auf der Hand: Mit nur einem Klick erreichen vertrauliche Informationen und unpassende Fotos und Kommentare ein Millionenpublikum. Der Arbeitgeberverband warnt davor, dass Inhalte unkontrolliert verbreitet, verändert und kommentiert werden könnten, womit auch schon die "Reputationsfalle" drohe. Hinzu kommt, dass die Hemmschwelle zur öffentlichen Äusserung bei der digitalen Kommunikation "tiefer als bei traditionellen Medien" läge. Ein weiteres, offensichtliches Risiko: Der Missbrauch der Arbeitszeit durch die Verlockungen des World Wide Webs.

"Keine Probleme mit Social Media"

Auf Unternehmerseite wird das Phänomens Social Media unterschiedlich wahrgenommen und dementsprechend ungleich gehandhabt. In einem Punkt sind sich die Sprecher aber einig: Keiner der befragten Arbeitgeber gestand gegenüber OnlineReports Probleme im Umgang mit den digitalen Medien.

So auch die SBB: Laut Sprecher Reto Schärli habe die Bahngesellschaft "keine Probleme mit Social Media". Grundsätzlich sei der Zugriff von den Geschäfts-Computern aus gesperrt, es sei denn, die Funktion der konkreten Arbeitsstelle verlange dies. In den Genuss dieser Ausnahme kommt zum Beispiel die HR-Abteilung, die die Online-Plattformen für die Rekrutierung von Arbeitnehmern nutzen kann.

Die meisten SBB-Mitarbeitenden sind für den Geschäftsalltag mit einem Smartphone oder einem Tablet ausgestattet. Auf diesen Geräten liegt keine Social Media-Sperre. Auch auf die privaten Geräte hat die Unternehmung keinen Einfluss. "Selbstverständlich dürfen unsere Mitarbeitenden in den Pausen online gehen", sagte Schärli. Kontrolliert werde die Aktivität im Web nicht, man setze auf die Eigenverantwortung der Angestellten. Interne Leitfäden mit "den üblichen Empfehlungen zum Umgang mit Social Media, zum Beispiel mit einer Netiquette und Sicherheitsanweisungen", seien vorhanden. Einen konkreten Einblick in die betreffenden Dokumente wurde OnlineReports nicht gewährt.

Konservativ: Basler Kantonalbank

Ähnlich restriktiv wie die SBB reagiert auch die Basler Kantonalbank (BKB) auf das Wunderding Web 2.0: "Der Zugriff auf Social Media-Webseiten am Arbeitsplatz ist gesperrt", teilt Sprecher Michael Buess mit. Von der Blockade ausgenommen ist die Plattform YouTube, die "intern und extern als Kommunikationskanal genutzt wird".

Buess gibt zu bedenken, dass "die mit dem Abruf solcher Seiten in Anspruch genommene Datenmenge" nicht zu unterschätzen sei, und er spricht von "möglichen Sicherheitsproblemen". Andererseits seien "Nutzenpotentiale für die Unternehmung durchaus erkennbar". Die BKB werde aufgrund dieser nicht näher erläuterten Chancen "die Einsatzmöglichkeiten von Social Media am Arbeitsplatz vertieft prüfen".

Social Media in der Basler Pharma-Industrie …

Beim Basler Pharmariesen Novartis gibt es keine Zugangs-Sperre. Den Mitarbeitern ist eine "gelegentliche persönliche Nutzung des Internets in begrenztem Ausmass" möglich. Gemäss Sprecher Satoshi Sugimoto verfüge der Betrieb aber "über Leitlinien zur Nutzung des Internets, welche regeln, was bei dessen Verwendung beachtet werden muss". Dort seien unter anderem "die Dos und Don’ts aufgeführt", die auch für die sozialen Netzwerke gelten. Wie die SBB, gibt auch die Novartis die internen Richtlinien "nicht nach extern weiter" (Sprecherin Esther Keller).

Die Konkurrenz Roche verfolgt bezüglich Interna eine offenere Informationspolitik: Die "Roche Grundsätze für Social Media" (Ausriss) sind öffentlich zugänglich. Diesen sind die Regeln sowohl für private Onlineaktivitäten als auch für solche im Dienste der Organisation zu entnehmen. Für die private Internetnutzung am Roche-Arbeitsplatz gilt, so Presseverantwortliche Claudia Schmitt, dass "in Ausnahmefällen die firmeneigenen Kommunikationstools für persönliche Zwecke" in Anspruch genommen werden dürfen. Allerdings soll dadurch weder die eigene Arbeit noch die der Kollegen negativ beeinflusst und "nur ein Minimum der Ressourcen des firmeneigenen IT Systems genutzt werden".

… und in den beiden Basler Verwaltungen

In den beiden Basler Verwaltungen kennen die Beamten ebenfalls keine Internet-Sperre. Für den Stadtbasler Vizestaatsschreiber und Regierungssprecher Marco Greiner sei die Problematik von Social Media am Arbeitsplatz heutzutage sogar "einigermassen gegessen". Dennoch ist der Kanton im Besitz eines Leitfadens für Mitarbeitende. Neben Tipps und Hinweisen enthält dieser auch eine Kurzaufklärung zum Thema Web 2.0.

Beim Kanton Baselland ist das "Benutzungsreglement Informatik-Mittel" ziemlich veraltet: Das Dokument trägt den Aktualisierungsstand 2003. Ein explizites Kapitel zu Social Media beinhaltet die Regelung nicht, zumal Facebook auch erst 2004 online ging. Da laut Sarah von Gunten, Leiterin Personalrecht, "die Möglichkeit von Kontrollen und Protokollierung besteht", wird das Risiko der negativen Beeinträchtigung der Mitarbeitenden durch Social Media "als geringer" erachtet.

Empfehlung: Richtlinie

Grundsätzlich besteht kein Recht zur privaten Nutzung von Social Media am Arbeitsplatz. Der Arbeitgeber ist befugt, entsprechende Aktivitäten zu regeln oder gar zu verbieten. Der Umgang mit Facebook, Twitter und Konsorten ist zwar schon mit der Anleitung der privaten Internetnutzung während der Arbeitszeit abgedeckt. Trotzdem empfiehlt der Arbeitgeberverband Basel den Unternehmen "eine zusätzliche Richtlinie, welche speziell auf den Umgang mit Social Media-Plattformen hinweist".

Mit solchen Richtlinien werde vermieden, "dass betriebsinterne Informationen veröffentlicht werden". Parallel zu den Regelungen empfiehlt der Verband auch die Schulung der Mitarbeitenden: Die User sollen sensibilisiert und zu einem sicheren Auftritt im Web bewogen werden.

Kündigung möglich

Ignoriert ein Arbeitgeber die Thematik Social Media und verzichtet auf eine explizite Anleitung, so ist dem Mitarbeitenden die private Nutzung während der Arbeitszeit im massvollen Rahmen erlaubt. Geht mit der Ablenkung aber eine Verletzung der Arbeitspflicht einher, drohen Sanktionen, die von der Mahnung über Schadenersatz-Forderungen bis hin zur Kündigung reichen.

Stehen Personen aufgrund ihrer beruflichen Stellung in einem öffentlichkeitswirksamen Zusammenhang, können politische und andere Meinungsäusserungen durchaus auch für einen Arbeitgeber oder eine Interessengemeinschaft heikel sein. Das Risiko besteht selbst dann, wenn die Beiträge in der Freizeit geschaltet werden. Eine gute Social Media-Schulung beinhaltet also eine sogenannte "Netiquette" (Verhaltensregel im Netz), die über die blosse Regelung des Surfens am Arbeitsplatz hinaus geht.

6. Januar 2015


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Die Sache ist doch längst aus dem Ruder gelaufen"

Es ist rührend, wie sich die Arbeitgeber um Richtlinien betr. Nutzung von Social Media am Arbeitsplatz Gedanken machen. Wobei sie offenbar davon ausgehen, dass sich alle Arbeitnehmer pflichtbewusst an die Auflagen halten halten. Es liegt doch in der Natur der Sache, dass diese schon längst aus dem Ruder gelaufen ist. Zum Glück fliegt längst nicht alles auf, was da facegebookt und getwittert wird. Sonst kämen die Bosse vor lauter Sanktionen verhängen kaum mehr zum bosseln und bosseln lassen.

 

Ich habe schon lange beschlossen, dem Dinosaurier-Club der Facebook-und-Twitter-Verweigerer beizutreten. Die unumgängliche Internetnutzung, inklusive Email, frisst genug meiner Zeit.


Esther Murbach, Basel


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Alles mit scharf

Wachsen und Widerstand
Veranstaltungs-Hinweis

 

FUNNY MONEY
"Mir chaufe Bali!" – Was würden Sie tun, wenn Sie aus Versehen einen Koffer mit 5 Millionen Franken mitnähmen? Um diese Frage dreht sich Ruedis Geburtstag in der Farce in drei Akten von Ray Cooney.

Was Ruedi mit dem unerwarteten Geldsegen anstellt, erfahren Sie zwischen dem 14. und 28. April im Saalbau zum Wilden Mann in Frenkendorf. Das Theater Rampenlicht freut sich auf Sie.

"Und übrigens ..."

Zeit für Stau und Lottogewinn
RückSpiegel


Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Grausiger Fund in Basel: Leiche verwest mehrere Tage in Psychiatrie-Park"

BZ Basel
Newsletter-Schlagzeile
vom 30. März 2018
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Schlichte Folge eines Suizids, halt.

In einem Satz


• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.

Matthias Hubeli, Leiter des Polizeistützpunkts Liestal und stellvertretender Leiter der Sicherheitsabteilung Ost, wird Geschäftsführer des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2022 in Pratteln.

• Der von der Wirtschaftskammer Baselland eingereichten Gesetzesinitiative "Für eine faire steuerliche Behandlung der Wohnkosten" (Wohnkosten-Initiative) stellt die Regierung einen Gegenvorschlag gegenüber.

Naomi Reichlin und Florian Sennhauser gehören neu dem Vorstand der FDP-Sektion Liestal an.

Melchior Buchs (FDP) ist neuer Gemeindepräsident von Reinach, indem er mit 2'544 Stimmen die CVP-Kandidatin Béatrix von Sury (CVP) mit 2'452 Stimmen knapp schlug.

• Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2022 findet laut Beschluss des Eidgenössischen Schwingerverbands definitiv in Pratteln statt.

• Die Universität Basel erhält fünf von 39 neuen Förderungsprofessuren, die der Schweizerische Nationalfonds (SNF) dieses Jahr vergeben hat.

• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.