© Foto by anb
"Anerkennung über Mutterrolle finden": Schwangere

Wenn Jung-Frauen plötzlich Kinder kriegen

Plötzlich ist das "Später" jetzt: Bei ungewollten Teenie-Schwangerschaften fehlt es nicht an Aufklärung, aber an Anwendung


Von Elsbeth Tobler


Selbst noch fast ein Kind – und schwanger. Ungewollt. Eine Teenager-Schwangerschaft stürzt die Betroffenen in eine tiefe Krise. Teils noch minderjährig, müssen sie eine schwere Entscheidung treffen: Austragen, Abbruch oder Freigabe zur Adoption? Ärzte und Sexualpädagogen betreuen – und stellen fest: Eine entwicklungsbegleitende und frühe Aufklärung, Bildung und Perspektiven sind wichtige Barrieren gegen ungewollte Schwangerschaften.


Tina* ist wie gelähmt: 14 Jahre alt, erfährt die Schülerin aus Zürich von ihrer Ärztin, dass sie in der siebten Woche schwanger sei. Ihr Freund reagiert wie viele minderjährige Väter: Er zieht sich zurück. Ihre Eltern sind noch ahnungslos. Schwangerschaft – eigentlich ein Grund zur Freude. Doch für Tina bricht eine Welt zusammen. Sie ist ein Mädchen voller Pläne und Träume, will Dekorateurin werden und später auch eine Familie gründen. Das "Später" ist plötzlich jetzt, und sie muss sich entscheiden. Sie ist verzweifelt, aber nicht ohne Hilfe. Ärzte und Fachstellen beraten und betreuen.

Höhere Schwangerschafts-Rate in Basel-Stadt

Tina ist kein Einzelfall. In den westlichen Industriestaaten werden laut Unicef jedes Jahr rund 1,25 Millionen Teenager ungewollt schwanger, wovon sich etwa 750'000 für das Kind entscheiden. Die Schweiz zählt in dieser Altersgruppe jährlich gegen 2'000 Schwangerschaften. 2006 haben hier 668 junge Frauen zwischen 16 und 19 Jahren ein Kind zur Welt gebracht. 11 Mütter waren 15-jährig oder jünger. In den letzten Jahren blieb die Geburten- wie auch die Schwangerschaftsabbruchrate bei Teenagern relativ konstant. Mit weniger als sechs Abbrüchen je 1'000 Frauen (15 bis 19 Jahre) hat die Schweiz 2006 im europäischen Vergleich eine niedrige Quote, so das Bundesamt für Statistik.

Dabei gibt es kantonale Unterschiede. So registrierte etwa der Kanton Basel-Stadt pro 1'000 Frauen zwischen 15 und 19 Jahren 10,3 Schwangerschaftsabbrüche, im Baselbiet dagegen liegt die Rate nur halb so hoch. Für die Betroffenen ist dies jedoch kein Trost. Denn trotz Präventionsbemühungen werden immer noch viel zu viele Jugendliche ungewollt schwanger.

Jugendliche sind zu sorglos

"Zu wenig Wissen haben die Teenager nicht", erläutert Barbara Bass, Gynäkologin an der Frauenklinik Maternité im Triemlispital in Zürich. "Der kritische Punkt ist, die Erkenntnisse in die Tat umzusetzen – etwa die Verhütungsmethode rechtzeitig zu klären und in der oft spontanen Liebessituation auch anzuwenden." Das erfordert Mut zum Gespräch und Verantwortungsbewusstsein. Junge Mädchen glauben zudem gern: "Mir kann doch noch nichts passieren." Alkohol und Drogen schränken die Selbstbestimmung zusätzlich ein. Das tiefe Alter, verbunden mit einer "coolen" Sorglosigkeit sowie häufig wechselnden Sexualpartnern, erhöht das Schwangerschaftsrisiko, sagen Experten. Gleichzeitig riskieren die Jugendlichen ohne Kondom oder Femidom sexuell übertragbare Krankheiten und Infektionen.

Die Gründe, weshalb Teenager wie Tina in die Frauenklinik kommen, sind vielfältig: Verhütungspannen mit Pille und Kondom, "Coitus interruptus" oder Symptome wie "Regel ausgeblieben" und heftige Bauchschmerzen. "Dabei kommt es vor, dass es sich bei den Schmerzen um Wehen handelt und die Geburt unmittelbar bevorsteht", sagt Barbara Bass. "Niemand, nicht einmal das Mädchen selbst, will etwas bemerkt haben." Hier werden die Fachleute mit dem psychologisch schwierigen Phänomen der verdrängten Schwangerschaft konfrontiert.

Realitätsnahe Beratung ist wichtig

"Biologisch sind Frauen ab ihrer ersten Menstruation empfängnisfähig. Emotional und kognitiv sind Jugendliche jedoch häufig von der Elternschaft überfordert", erklärt Babara Bass. Wie sehr eine solche Situation belastet, erfährt die Ärztin in der Schwangerschaftsberatung. "Bei diesem grossen inneren Konflikt soll das Gespräch den Betroffenen helfen, zu einer Entscheidung zu gelangen. Behutsam, ohne Wertung und unter Schweigepflicht." Zwar haben Kindsvater und Eltern kein Mitbestimmungsrecht, üben aber einen grossen Einfluss aus.

"Viele Teenager befürchten, von Eltern und Behörden abhängig zu werden sowie Schule oder Ausbildung nicht abschliessen zu können. Andere freuen sich zwar auf das Kind, haben aber falsche Vorstellungen von der Realität", erklärt Marlene Fleischli, Sozialberaterin in der Frauenklinik des Triemlispitals, die den Jugendlichen zur Seite steht.

Die Qual ethisch-religiöser Bedenken

Eine frühe Mutterschaft unterbricht gemäss Experten vielfach die Bildungsbiographie und gefährdet die spätere Existenzsicherung, umso mehr, da sich nur die Minderheit der oft jugendlichen Väter um Kind und Partnerin kümmert und nicht alle Grosseltern einspringen können. Wichtig sei es deshalb, den gesamten Lebenskontext zu analysieren und die Betroffenen bei sozialen, finanziellen und rechtlichen Problemen zu unterstützen – durch Vertrauenspersonen wie Barbara Bass und Marlene Fleischli.

Manche Familien wissen lange nicht, was sich unter ihrem Dach anbahnt. "Kulturdifferenzen können dazu führen, dass sie nichts von der Schwangerschaft erfahren dürfen. Das Mädchen wäre sonst gefährdet", so Marlene Fleischli. Besondere Betreuung benötigen auch jene Teenager, die sich für einen Abbruch entscheiden. "Sie quälen sich mit ethisch-religiösen Bedenken", erläutert die Sozialberaterin. Nur wenige Mädchen erwägen die Freigabe zur Adoption.

Alle sozialen Schichten betroffen

Frühe Schwangerschaften betreffen alle sozialen Schichten und ethnischen Gruppen. Allerdings zeigt eine Evaluation der deutschen "Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung" im Jahr 2006, dass unter anderem geringe Bildung, Arbeitslosigkeit und soziale Benachteiligung das Risiko von ungeplanten Schwangerschaften bei unter 18-Jährigen deutlich erhöhen. Und: Je schlechter die beruflichen Perspektiven und je instabiler die Lebenslage, desto öfter tragen die jungen Frauen das Kind aus - vielleicht, um über die Mutterrolle Anerkennung und eine Aufgabe zu gewinnen. "Ungeplant heisst nicht immer ungewollt", bestätigt auch Barbara Bass eine solche Beziehungssehnsucht und Flucht in eine "heile Welt". Früh ein Kind zu bekommen, liegt auch in einer gewissen Familientradition begründet, wurde zudem festgestellt.

Die Fachstelle für Sexualpädagogik "Lust und Frust", ein Angebot der Schulgesundheitsdienste der Stadt Zürich und der Zürcher Aids-Hilfe, betreut junge Menschen bis 21 Jahre. Bilanz für 2006: 251 Beratungen, 102 Schwangerschaftstests, davon elf positiv. Mit leicht steigender Tendenz. "Jugendliche waren schon immer sexuell aktiv. So wird es auch immer ungewollte Schwangerschaften geben", sagt Sexualpädagogin Lilo Gander. "Gleichzeitig müssen wir alles tun, um solche Konfliktsituationen zu vermeiden." Ihre Aufgabe sei es daher, die jungen Menschen in ihrer sexuellen Entwicklung zu begleiten und im Verhütungsverhalten zu sensibilisieren.

Informationsdefizite bei Zyklus und Verhütung

Ein Grossteil der Schweizer Jugendlichen zeigt einen verantwortungsbewussten Umgang mit Sexualität und Verhütung (Smash-Studie 2002). Andere, vor allem sehr junge sowie bildungsferne Teenager werden laut "Lust und Frust" von der Prävention nicht genügend erreicht, meinen aber, aufgeklärt zu sein. "Signifikant sind die Informationsdefizite in Bezug auf Zyklus und Verhütungsmethoden", stellt Lilo Gander besorgt fest, während "das theoretische Wissen rund um Sexualpraktiken" gross ist. "Es gibt immer wieder Jugendliche, die sich keine Kontrazeptiva leisten können und sich deshalb nachlässig schützen." Andererseits wird nach einem riskanten Geschlechtsverkehr vermehrt die Notfallverhütung ("Pille danach") beobachtet, die es ab 16 Jahren rezeptfrei unter anderem in Apotheken gibt.

Das Alter des Beginns sexueller Beziehungen liegt im Schnitt bei 15 Jahren. Je älter, desto mehr informieren sich Teenager bei Gleichaltrigen, im Fernsehen oder Internet. Dabei sind sie der Informationsflut schutzlos ausgeliefert. Sexualforscher fordern deshalb, entwicklungsbegleitend und altersgerecht aufzuklären, bereits "in der Phase der Vorpubertät oder sogar bei der Einschulung".

"Wie fühlt sich 'Sex' an?"

Familie und Schule sind wichtige erste Ressourcen bei der Sexualaufklärung. Weil aber viele Eltern und Lehrer bei diesen Themen Hemmungen haben, ergänzen vermehrt externe Spezialisten in Schulen diese Aufgabe, im Kanton Basel-Stadt und im Baselbiet etwa die "Aids-Hilfe beider Basel", im Kanton Zürich "Lust und Frust".

Bin ich körperlich richtig entwickelt? Wie fühlt sich "Sex" an? Weshalb hormonelle Verhütung plus Kondom? Was tun bei ungewollter Schwangerschaft? Mädchen schätzen praxisbezogene Fragen, die sie Lilo Gander über ihren Lehrer anonym stellen dürfen. Sie wollen aber auch über Gefühle und Liebe sprechen. Jungen konzentrieren sich beim Sexualpädagogen eher auf Aspekte wie "sicherer Schutz" oder "wie es sich ohne Präservativ anfühlt". Auf beiden Seiten sei ein grosser Gruppendruck spürbar. "Zudem beschäftigen Fragen zu pornographischen Inhalten", sagt Lilo Gander. Deshalb geht es ihr auch um die Vermittlung von Werten wie Respekt, Vertrauen und Verantwortung sowie von Grenzen, um selbstbewusst Nein sagen zu können. "Neben der Sexualerziehung müssen neutrale Beratungsangebote gefördert werden und Verhütungsmittel preiswert und gut zugänglich sein", empfiehlt Lilo Gander.

Und Tina, die sich, "vom ersten Mal völlig überrascht", nicht ausreichend schützte und ungewollt schwanger wurde? Inzwischen hat sie sich ihren Eltern anvertraut und sich von Fachleuten beraten lassen. Sie und ihre Familie erleben schlaflose Nächte. Die Zeit drängt, eine Entscheidung ist unausweichlich. Welche sie auch trifft, sie ist verbunden mit Leid und oft einer seelischen Narbe, die bleibt.

* Name geändert

14. Dezember 2007


Service

Prävention/Sexualpädagogik/Beratung und Information für schwangere Teenager (anonym, neutral und unter Schweigepflicht, z. T. kostenlos): www.durchblick.ch; www.infoklick.ch; www.lustundfrust.ch; Pro Juventute Tel. 147/www.147.ch; www.verhuetungsinfo.ch; Familienplanungsstellen: www.vssb-online.ch; Aidsprävention: www.aids.ch.

Studien: Smash 2002, www.umsa.ch; BFS (Philippe Wanner): www.bfs.admin.ch; Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 2006 (BZgA),www.bzga.de.

Schwangerschaftsabbruch: Die Frage nach der sozialen oder medizinischen Indikation stellt sich seit Einführung der Fristenregelung (2002, Art. 119 StGB)) nicht mehr. Die schwangere Frau muss schriftlich bestätigen, dass sie sich in einer Notlage befindet und einen Schwangerschaftsabbruch wünscht. Wichtig ist ein Eingriff in den ersten zwölf Schwangerschaftswochen. Ärzte müssen sich vergewissern, dass sich Frauen bis zum 16. Lebensjahr vorher an eine auf Jugendliche spezialisierte Beratungsstelle gewandt haben. Kosten übernehmen die Krankenkassen.

Recht auf Hilfe

et. Eltern sind für ihre minderjährigen Kinder unterhaltspflichtig (Art. 276 ZGB). Geleistet wird der Unterhalt durch Pflege, Erziehung oder Geld. Das heisst: Eltern müssen für ihre schwangere minderjährige Tochter aufkommen, nicht aber für die Enkelkinder. Welche anderen privaten oder staatlichen Transferleistungen für das Enkelkind greifen, muss individuell geklärt werden. Der Kindsvater/Erzeuger wird nach Anerkennung des Kinds oder Feststellung der Vaterschaft unterhaltspflichtig, auch wenn er minderjährig ist. Hier müssen allerdings die Eltern der Anerkennung des Kinds zustimmen. Ob für Grosseltern beim Enkelkind die Verwandtenunterstützungspflicht (Art. 328 ZGB) greift, ist im Einzelfall zu klären.

Die Straftat

et. Jede sexuelle Handlung mit Kindern unter 16 Jahren ist eine Straftat (Art. 187 StGB). Allerdings bleiben diese Handlungen straflos, wenn der Altersunterschied zwischen den Beteiligten weniger als drei Jahre beträgt (sog. Jugendliebe). Hat der Täter das 20. Lebensjahr noch nicht vollendet, kann die Strafverfolgung selbst bei einem Unterschied von mehr als drei Jahren ausbleiben, z. B. wenn ein echtes Liebesverhältnis besteht.


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Zu Brutkästen degradiert"

Der Artikel über Teenager-Schwangerschaften ist sehr objektiv geschrieben. Da gibt es eigentlich nichts zuzufügen.

 

Nicht gerade zutreffend ist der Titel. Frauen kriegen nicht "plötzlich" Kinder - es dauert 9 Monate, bis sie das Kind kriegen. Umso mehr ist das Bild zum Artikel unakzeptabel: Wenn eine Jugendliche merkt, dass sie (ungewollt) schwanger ist, hat sie noch lange nicht einen solchen Bauch! Und: Es ist unerträglich, wenn schwangere Frauen immer wieder nur als "Bauch" dargestellt werden. Eine schwangere Frau ist eine Frau, mit Kopf nicht bloss ein Bauch. Durch solche Bilder werden Frauen zu Brutkästen degradiert.


Anne-Marie Rey, Schwangerschaftsabbruch-Infostelle, Zollikofen


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Nun will auch dieses den Exitus schaffen."

BZ Basel
vom 1. Juni 2018
über den Wegzug des
Naturhistorischen Museums
in Basel
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Hoffen wir, dass beim Exodus die letale Dosis ausbleibt.

RückSpiegel


Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.

• Nach Konditionstrainer Marco Walker verlässt nun auch Fitness-Chef Werner Leuthard (56) per Ende Saison den FC Basel.

Barbara Gafner soll zur neuen Vorsteherin der unabhängigen staatlichen Finanzkontrolle des Kantons Baselland gewählt werden.

• Die Baselbieter FDP-Sektionen Binningen und Bottmingen haben in getrennten Abstimmungen die Fusion zur FDP Binningen-Bottmingen beschlossen.

• Die BKB-Filiale am Basler Neuweilerplatz 1, während der letzten Monate umfassend modernisiert, wurde am 5. Mai mit einem Eröffnungsfest für das Quartier neu eröffnet.

• Die Baselbieter Grünen werden in der Oberwiler Dorfpolitik aktiv, indem sie die Themen und das personelle
Engagement der sich auflösenden Neuen Liste Oberwil (NLO) übernehmen.

• Der Basler Erziehungsdirektor Conradin Cramer übernimmt per 1. Mai das Präsidium der Stiftung "éducation21", einer Fachagentur der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK), die sich der Bildung für nachhaltige Entwicklung widmet.

10'454 Patienten weist die Psychiatrie Baselland für das Geschäftsjahr 2017 aus.

Peter Brodmann wird neuer Baselbieter Kantonschemiker und Leiter des Amts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen als Nachfolger von Peter Wenk, der Ende August in Pension geht.

• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".