© Fotos by Monika Jäggi
"Euphorisches Verhalten": Pflanzblätz in Torontos Seaton Village

Bienenstöcke im Finanzzentrum, Hennen im Hinterhof

Nachhaltige Stadtentwicklung am Beispiel Toronto: Die Bevölkerung ist verrückt nach Bienen, Hühnern, Gemüse und Obstbäumen


Von Monika Jäggi


Zu einer Vorzeigestadt bezüglich Förderung der städtischen Landwirtschaft hat sich in den letzten Jahren Toronto entwickelt: In der grössten Wirtschaftsmetropole Kanadas wird Stadthonig zu einem Verkaufsschlager und glückliche Hühner lernen den urbanen Lifestyle kennen.


Die Aufregung um die Bienen erreichte diesen Frühsommer in Toronto einen Höhepunkt, als das neue Opernhaus, das "Four Seasons Centre of the Performing Arts", zwei Bienenstöcke auf seinem Flachdach installierte. Damit wagte das Opernhaus, was nicht nur auf dem Operhaus in Paris und auf Londons berühmten Kaufhaus Fortnum and Mason schon Realität ist, sondern seit drei Jahren auch auf dem Dach des "Fairmont Royal York Hotels".

Dort, im Nutzgarten des berühmtesten Stadthotels, produzieren sechs Bienenstöcke mit über 300'000 Bienen rund 365 Kilogramm Honig pro Jahr für den Eigenbedarf. Was als Pilotprojekt im Kräuter- und Blumengarten auf der 14. Etage begann, ist heute ein Erfolg. Der Honig des "Fairmont Royal York" gilt als Delikatesse. Ausserdem verkauft sich der Honig im hoteleigenen Souvenirshop wunderbar als Mitbringsel und sorgt überdies als Nischenprodukt für einen speziellen PR-Effekt.

Zwischen Wolkenkratzern und Strassenschluchten

Das Aussergewöhliche an diesen beiden Standorten: Sie liegen auf Flachdächern in schwindelerregender Höhe und mitten in der Stadt, umgeben von Wolkenkratzern und Strassenschluchten. Trotz dieser einmaligen Lage gilt die Qualität des Stadthonigs als besonders gut, denn die Bienen suchen sich den Nektar innerhalb eines Radius von fünf bis sechs Kilometern rund um Hotel und vom Opernhaus. Sie bestäuben dadurch tausende von Blüten in der Innenstadt, in Stadtparks oder auf der vorgelagerten Toronto Island. Dort finden sie ein vielfältigeres Angebot vor, als auf den intensiv genutzten Landwirtschaftsflächen ausserhalb der Stadt. Nicht umsonst wird Toronto auch die "Stadt im Park" genannt.

Aber nicht nur auf Hotel- und Opernhausdächern finden Bienenstöcke eine neue Heimat. Obwohl das Halten von Bienen in privaten Innenstadtgärten illegal ist, nimmt der Anteil der Imker, die Bienenstöcke auf Balkonen oder in den Stadtgärten Gastrecht geben, rapide zu.

Die lokale Imker-Genossenschaft ("Bee-Keepers Co-operative") lässt verlauten, dass immer mehr Interessierte der Genossenschaft beitreten, um als Volontäre auszuhelfen und um den richtigen Umgang mit Bienen zu lernen. Weil das Interesse derart gross ist, ist die Genossenschaft nun auf der Suche nach einem geeigneten Standort in der Innenstadt, um ein Lernzentrum für den Umgang mit Honigbienen zu errichten.

Behördlich geduldete Verbotszone

Genauso euphorisch wie bei den Bienen verhalten sich die Torontonier auch in Bezug auf die private, aber ebenso verbotene Hühnerhaltung in ihren Hausgärten in der Stadt. In zahlreichen Zeitungsartikeln und in prominenten Radioshows werden Pro- und Contra-Diskussionen zu dieser Form von Hühnerhaltung geführt. Dabei schwingen die Befürwortenden obenauf: "Es macht mehr Sinn, die Hühner im eigenen Garten zu holen, anstatt mit dem Auto zum Supermarkt zu fahren, um Eier zu kaufen, die von einer Farm weit ausserhalb der Stadt kommen", erklärt Alice, die ihren richtigen Namen in der Radioshow aus Angst um ihre Hühner nicht preisgeben will. "Ausserdem weiss ich, womit sie gefüttert wurden und dass sie gesund sind."

Mit dieser Einstellung ist Alice nicht alleine. Denn für urbane Farmer wie sie steht die Frage nach den "food miles" – wieviele Meilen hat ein Nahrungsmittel von der Produktion bis zur Verkaufsstätte zurückgelegt und wie wurde es hergestellt und verarbeitet – sowie der Gesundheitsaspekt gekaufter Nahrungsmittel immer mehr im Vordergrund. Und so tauchen immer mehr Torontonier in die behördlich geduldete Verbotszone ab, um sich ihre eigenen Hennen zu halten.

Hühnerhaltung wird Wahlkampf-Thema

Sympathien für die Nutztiere werden nämlich auch in der Stadtregierung gehegt. Denn die Frage nach der Legalisierung der Hühnerhaltung wird mittlerweile auch zu einem Thema in den Bürgermeisterwahlen vom kommenden Herbst. Bereits zirkuliert eine Petition zur Aufhebung des Verbots auf dem Internet. Und Joe Pantalone, Stadtrat und Vize-Bürgermeister und selber Kandidat für das Bürgermeisteramt, sieht die urbane Farm mitsamt Hühnerhaltung als Teil einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Mit einer Legalisierung würde Toronto mit anderen Weltstädten wie Vancouver oder auch mit New York City gleichziehen.

Die Hühner- und Bienenhaltungsdiskussion ist Teil einer städtischen Bewegung, die Toronto, aber auch andere Städte Kanadas und der USA erfasst hat. Sie ist Ausdruck eines wachsenden Unbehagens der Gesellschaft gegenüber ihrem eigenen Essverhalten, der globalisierten industrialisierten Nahrungsmittelherstellung, aber auch gegenüber den hohen Sozial- und Umweltkosten und den Kosten für die Gesundheit.

Neue Äcker braucht die Stadt

Das Unbehagen zeigt sich auch in der Energie und Überzeugung, mit der die Torontonier dabei sind, die Innenstadt in eine Gemüse- und Obstfarm zu verwandeln: Was kann, so ihre Frage, lokaler sein für den Gemüse- und Früchteanbau als der eigene Garten?

Was für Schweizer Städte vorerst noch abenteurlich anmutet, nimmt in Toronto schnell Formen an. Eine Fahrt mit dem Fahrrad durch das Seaton Village, einem Trendquartier in der Innenstadt, zeigt denn auch Erstaunliches:  Anstelle von gepflegten Gärtchen finden sich hinter, neben und vor den Häusern Reihen von Gemüsebeeten und mittendrin Birnen-, Äpfel- oder Kirschenbäume. Aber auch Blumengärten werden angelegt, in zahlreichen Gärten finden sich Menschen, die jäten, umgraben und pflanzen.  

Unterstützten die mit Tomaten, Bohnen, Trauben und Kürbissen dicht bepflanzten Gärten vor und hinter dem Haus bis vor kurzem vorwiegend die aus dem Mittelmeerraum oder aus China stammenden Immigrantenfamilien, sind heute auch Torontonier daran, ihre Gärten neu zu bestellen. So finden sich auch weiter nördlich in Richtung Yorkville, der "Bahnhofstrasse" Torontos, nicht nur in den Gärten Zeichen der Selbstversorgung, sondern auch ein regelrechter Garten-Boulevard (Bild): Gemüsebeete anstelle von Parkplätzen.

Lokale Nahrungsmittelstrategie für Toronto

Die urbane Landwirtschaft hat das Potential, die Nahrungsmittelversorgung einer Grosstadt und deren Selbstversorgung bis zu einem gewissen Grad zu unterstützen. Das anerkennt die Stadt Toronto mit ihrer am 1. Juni vorgestellen offiziellen Nahrungsmittel-Strategie ("Toronto Food Strategy"): Ein Aktionsplan zeigt, wie die zukünftige Ernährung der Stadtbevölkerung und das wirtschaftliche Überleben der regionalen Familien-Bauernbetriebe sichergestellt werden sollen. Die Strategie wird damit begründet, dass die sozialen, ökologischen und gesundheitlichen Kosten der industriellen Nahrungsmittelproduktion heute zu hoch sind.

So beeinträchtigen Billignahrungsmittel-Importe nicht nur die Gesundheit sozial weniger gut gestellter Bevölkerungsschichten. Sie ruinieren auch die Familienbauernbetriebe in Südontario, beschleunigen den Ausverkauf des besten landwirtschaftlichen Bodens für den Bau neuer Wohngebiete und tragen so zur Zersiedlung Südontarios bei.  

Ein wichtiges Ziel der Nahrungsmittel-Strategie ist es aber auch, unabhängiger von Importen zu werden. Denn 60 Prozent des Bedarfs stammen aus Florida, Kalifornien und Chile. Einwohner sollen die Möglichkeit haben, auf ein lokales und regionales Versorgungsnetz zurückgreifen zu können. Eine Massnahme, um dem Trend der Verstädterung entgegen zu wirken, ist die Unterstützung der gefährdeten Familienbetriebe durch die Konsumenten in der Stadt. In einem Pilotprojekt regte die Stadtregierung beispielsweise die Verwaltung und die stadteigenen Institutionen an, ihre Nahrungsmittel aus regionalen und lokalen Quellen zu beziehen. Die Strategie scheint zu greifen. Heute bezieht Toronto bereits 25 Prozent ihrer Nahrungsmittel-Einkäufe aus Südontario.

Gärten in die Stadtplanung integrieren

Um die Landwirtschaft in der Stadt zu fördern, sieht der Aktionsplan unter anderem die Schaffung von sogenannten lebensmittelfreundlichen Quartieren ("food-friendly neighbourhoods") vor. Quartiere werden aufgewertet, indem der Anbau, das Angebot und der Verkauf von lokalen oder regionalen Lebensmitteln unterstützt und vereinfacht wird.

Darunter fällt zum Beispiel die Schaffung von Gemeinschaftsgärten, die Unterstützung von wöchentlich stattfindenden Bauernmärkten oder die Begrünung von Flachdächern mit Nutzgärten. Insbesondere sollen neue Quartiere so geplant werden, dass die Einkaufsmöglichkeiten, die wöchentliche Märkte oder Gemeinschaftsgärten zu Fuss erreichbar werden. Die raumplanerische Grundlage für diese und andere Massnahmen wurde im Offiziellen Plan der Stadt Toronto - vergleichbar mit dem Politikplan der Stadt Basel - 2002 gelegt und in der Revision von 2007 erweitert.

Lieber im Garten als im Stau

Die wöchentliche Fahrt ins Wochenendhaus am See war bisher eine sakrosankte torontonische Tradition. Wie die kanadische Tageszeitung "The Globe and Mail" im Juni meldete, ziehen es jedoch mehr und mehr Städter vor, das Wochenende in ihrem Garten und im sozialen Kontakt mit den Nachbarn zu verbringen, als die stundenlange Staufahrt an die Seen in Kauf zu nehmen.

Urbane Landwirtschaft bietet also auch einen sozialen Anreiz, um das Freizeit-Mobilitätsverhalten zu überdenken und zu verändern.

Monika Jäggi ist promovierte Geographin und Journalistin. Sie lebt in Basel und in Toronto. In Toronto bewirtschaftet sie ihren eigenen Gemüse- und Obstgarten.

1. September 2010

Weiterführende Links:


Basel: Noch widersprüchliche Absichten

mj. Auch in Basel sind die Stadtentwickler, aber auch die Stadtgärtner nicht untätig. Allerdings widersprechen sich oftmals noch die Ansichten. Während die einen grau statt grün vorschlagen, wünscht sich die andere Seite grün statt grau. So bei der "Landhof"-Abstimmung im Frühjahr, bei der sich eine Mehrheit der Bevökerung ein grünes Areal statt eine familienfreundliche Überbauung wünschte, oder bei der aktuellen Zonenplanrevision. Diese sieht vor, bis ins Jahr 2030 20 Prozent der rund 6'000 Familiengärten zu überbauen. Davon ist unter anderem auch das "Milchsuppe"-Areal mit seinen tausend Anwohnern und Pächtern betroffen. Mit einer Sammel-Einsprache wehren sich Betroffene gegen die in der Zonenplanrevision geplante Überbauung.  

Während sich bei diesen beiden Beispielen die Betroffenen noch für die Freihaltung von Flächen einsetzen, handelt der im Frühjahr gegründete Verein "Urban AgriCulture Netz Basel" (UANB). Mit praktischen Projekten setzt sich der Verein ein für "eine Stadt mit Landwirtschaft". So beispielsweise mit dem Projekt "Essbare Siedlung". Ziel ist es, Nutzgärten in Siedlungsnähe und mit Hilfe der Stadtbewohner anzubauen.

Das Projekt steckt noch in den Anfängen, die angefragten Leute und Organisationen seien jedoch begeistert von der Idee, erklärt Tilla Künzle, Initiantin des Projektes. Weitere Projekte sind das Projekt "NutzDach", das die Begrünung von Flachdächern mit Nutzgärten fördern will, oder das Projekt "Stadthonig". Andreas Seiler, der Projektleiter von "Stadthonig" betreut mittlerweile drei Bienenvölker in der Stadt, die dieses Jahr bereits 50 Kilogramm Honig produziert haben. Und auch das Dach des "Gundeldingerfelds" beherbergt seit Juli zwei Bienenvölker.


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"Medienmietteilung"

Kantonspolizei Basel-Stadt
Betreff einer Mitteilung
vom 12. März 2020
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Bei einer Miete-Teilung sind wir sofort dabei.

RückSpiegel


Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

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Coronavirus: Absagen


Pro Natura Basel: Generversammliung vom 30. März

Bruno Manser Fonds:
Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

3. Trinationaler Bahn-Kongress:
vom 1. April abgesagt

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
geschlossen

Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

Birsfelden: Gemeindeversammlung vom 30. März

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.

Die über Funk gesteuerten Sirenen in Basel-Stadt und Baselland haben die Bewährungsprobe bestanden: Das System funktionierte während des Probealarms vom 5. Februar ordnungsgemäss.

Der BVB-Verwaltungsrat hat am 3. Februar den 48-jährigen Bauingenieur und Leiter "Infrastruktur" Ramon Oppikofer zum Vize-Direktor gewählt.

Der 19-jährige FCB-Spieler Noah Okafor wechselt per sofort vom FC Basel 1893 zum FC Red Bull Salzburg in die österreichische Fussball-Bundesliga.

Melanie Nussbaumer, Tochter des Baselbieter SP-Nationalrats Eric Nussbaumer, wird als Nachfolgerin von Kerstin Wenk neue Vizepräsidentin der SP Basel-Stadt.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, das Gesetz "über den unverzüglichen Bau der H2 zwischen Pratteln und Liestal" formell aufzuheben, da es "seinen Zweck erfüllt" habe.

Kilian Winkler wird als Nachfolger von Marco Natoli neuer Präsident der JCVP Basel-Stadt.

Wegen des Baus eines neuen Kreisverkehrs im Schweizer Sektor der Basler Flughafenstrasse wurde eine temporäre Verkehrsumleitung auf der rechten Strassenseite auf der Höhe von dem Parkplatz S4 eingerichtet worden.