© Fotos by Matthias Brunner/Ruedi Suter, OnlineReports.ch
"50'000 Kilometer Schweinedarm": Handelsware Sau in Südwestchina

Die gute Schweizer Wurst umhüllt eine dubiose Schweinehaut aus China

Wenn es um die Wursthaut geht, werden Konsumierende von Behörden, Produzenten und Lieferanten im Ungewissen gelassen


Von Matthias Brunner


Gute Schweizer Würste sind in der Grillsaison höchst beliebt. Doch kaum jemand ahnt, dass der lustvolle Biss in die Wurst oft zuerst den Darm einer chinesischen Sau durchtrennt. Die OnlineReports-Recherche zum Wesen der Wursthaut offenbart Irrwitziges: Abertausende Kilometer Wursthäute werden über die Ozeane geschippert und teils unter erbärmlichsten Bedingungen hergestellt. Transparenz scheint allen wurst.


Die Grill-Saison hat mit Brachialgewalt eingesetzt: Allerorten hängt ein Geruchsgemisch aus Zündmitteln, Holzkohle und angebranntem Fleisch in der Luft, sobald sich nur ein paar Sonnenstrahlen zeigen und die Temperaturen in die Höhe schnellen. Dazu steigen überall Rauchwölkchen dem Himmel entgegen. Männer mutieren auf einmal zu archaischen Wesen und schmeissen rohe Fleischstücke auf die Feuerstelle: Am Anfang war das Feuer!

Hierzulande landen vor allem tonnenweise Würste auf dem Grill, die aus allen Poren ihrer Häute ihr Fett weg kriegen, bis sie viel zu oft durch die Hitze der Glut aufplatzen. Jährlich verspeisen Eidgenossen und Eidgenossinnen nach Angaben der Centee AG, die zur Centravo-Holding gehört, allein rund 250 Millionen Würste, die in Schweinedärme verpackt werden. Dies entspricht ungefähr 50'000 Kilometer Schweinedarm – eine Strecke, die locker mehr als einmal rund um den Erdball reicht.

Aufregung um die Nationalwurst

Zur Erinnerung: 2008 kam es zu einer helvetischen Wurst-Krise, weil wegen der Rinderseuche BSE keine Rinderdärme aus Brasilien mehr importiert werden durften. Politiker sahen gar die Nationalwurst Cervelat – in Basel schlicht "Glöpfer" genannt – bedroht. Selbst der Nationalrat befand, dass es nun um die Wurst gehe und forderte den Bundesrat zum Eingreifen auf. Darauf gründeten die Bundesbehörden angesichts des Ernstes der Lage eigens eine Task Force, die sich dieses an die Haut gehenden Problems widmete und verzweifelt nach einer Lösung suchte.

Nach langem Überlegen, Prüfen und Diskutieren fand man einen Ausweg. Inzwischen stammen die Rinderdärme für den Schweizer Markt hauptsächlich aus Uruguay, Paraguay und Argentinien. Meistens stammen sie von Zebus oder Kreuzungen dieser Rinderart. Nach wie vor dürfen keine Rinderdärme aus Brasilien nach Europa exportiert werden, solange die "World Organisation for Animal Health" keine Entscheidung getroffen hat. Doch der "Glöpfer" scheint trotzdem gerettet zu sein – vorderhand jedenfalls.

Jeder Wurst ihren Massanzug

Aber Wurst ist nicht gleich Wurst – denn je nach Sorte werden Rinderdärme oder solche von Schafen (Saiten), Pferden oder Schweinen verwendet. Was für diese Tiere ursprünglich Teil ihres Verdauungstraktes war, dient später dazu, um darin nach ihrer Schlachtung die Wurstmasse abzufüllen. Zwischen 40 und 50 Prozent machen sogenannte Kunstdärme aus, die hauptsächlich aus Kollagen oder Cellulosefaserdarm hergestellt werden. Doch eingefleischte Wurstexperten schwören auf Naturdärme: Nur sie würden Würsten den richtig knackigen Biss verleihen.

Die Darmhändler bezeichnen sich selber als "Die Wurstbekleider". Nebst anderen Kriterien wie Dicke, Oberfläche oder Festigkeit ist vor allem der Durchmesser eines Naturdarms entscheidend. Wie bei Schusswaffen wird dieser in der Fachsprache als "Kaliber" angegeben.

Undurchsichtige Branche

Der ganze Handel mit Naturdärmen ist ein verschlungenes und komplexes Geschäft. Selbst die zuständigen Behörden wie das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) oder das Bundesamt für Landwirtschaft scheinen nicht ganz den Durchblick zu haben. So verweisen sie für detailliertere Informationen schnell einmal an private Firmen aus der Branche.

Wenig mehr Klarheit zu diesen Darmverschlingungen bietet die Zollstatistik: Darin steht zwar, dass allein im Jahre 2011 knapp 5,5 Tonnen Därme im Wert von fast 41 Millionen Franken importiert wurden, doch sind bei diesen Zahlen auch Blasen und Mägen enthalten. Ausserdem ist keine Unterscheidung nach Tierart vorhanden. Irritierend: Brasilien figuriert weiterhin unter den Importländern. Dabei sind doch Rinderdärme aus diesem Land in Europa nach wie vor verboten.

Daniel Mäder von der Firma Max Ramp AG hilft uns bei der Interpretation der Zollstatistik: Nicht die eigentliche Herkunft der Naturdärme werde registriert, sondern bloss das Land des Importeurs. "Nicht die Tonnen sind relevant, sondern die Anzahl Meter", erläutert Mäder zudem. In einem Fass befänden sich rund 150 Bünde à 90 Meter Darm.

Schweizer Würste in chinesischen Därmen

Die mit Därmen gefüllten Fässer werden in Containern mit Hochseeschiffen nach Rotterdam transportiert. Von dort gelangen sie auf dem Rhein oder per Bahn in die Schweiz. Dabei haben die Häute meistens schon eine wesentlich längere Reise zurückgelegt. Je nach Angaben der hiesigen Darmhändler stammen zwischen 50 und 70 Prozent der Schweinedärme aus China – früher lag der Anteil noch wesentlich höher. Bisher wurden vorwiegend die Därme von den kleinen, schwarzen chinesischen Hausschweinen verwendet. Doch diese haben einen relativ dünnen Kaliber.

"Heute sind die in der Schweiz verkauften Würste eher schwerer als früher und weisen bei den Bratwürsten eine Länge von gut zwanzig Zentimetern auf", sagt Mäder. Inzwischen würden allerdings in China auch europäische Schweinerassen nachgezüchtet. China mästet heute mit einem weltweiten Anteil von 55 Prozent am meisten Schweine. Nach Angaben des US-Landwirtschaftsdepartements wurden 2011 in China 660 Millionen Schweine geschlachtet.

Tierschutz ist in China oft nur ein Fremdwort

Bis heute existiert im Reich der Mitte kein Tierschutzgesetz. Von Tierhaltungsvorschriften wie sie bei uns üblich sind, kann keine Rede sein. Nach der vorherrschenden Mentalität werden Tiere nicht als empfindungsfähige Lebewesen wahrgenommen. Diese Einstellung spiegelt sich in seiner ganzen Brutalität im chinesischen Alltag wieder.

In der Provinz Guizhou hat OnlineReports schockierende Bilder auf Märkten eingefangen: Schweine und Hunde, die zum Verkauf kurzerhand in Säcke verpackt werden oder in winzigen, geflochtenen Körben oder Drahtkäfigen eingepfercht, auf ihr Schicksal warten, das unweigerlich mit dem letztlich erlösenden Tod endet. Nutztiere werden in industriellen Tierfabriken möglichst schnell zur Schlachtreife gemästet, um den stetig steigenden Heisshunger nach Fleisch der rasant wachsenden und zunehmend wohlhabenden Bevölkerungsschicht zu stillen.

Schweizer Tierschützer besorgt

Das Tierwohl spielt kaum eine Rolle. Zum ersten Mal mit dieser Problematik konfrontiert, meint der Geschäftsführer des Schweizer Tierschutzes STS, Hansuli Huber: "Wir betrachten so eine Entwicklung mit Sorge. Im Rahmen eines allfälligen Freihandelsabkommens mit China fordert der STS, dass nur tierische Produkte importiert werden dürfen, die dem schweizerischen Tierschutzstandard entsprechen."

Nachdem durch verschiedene Naturkatastrophen der Schweinebestand in China zurückgegangen ist, geht es nun vermehrt den Schafen an die Kehle. Dieser Trend wirkt sich bis nach Europa aus: "Schafsdärme sind momentan extrem teuer", bestätigt Mäder.

Einmal China – und retour per Schiff

Dies ist nur die eine Seite dieses ökologisch problematischen Geschäfts. Denn natürlich fallen auch in Schweizer Schlachthäusern auch Därme der getöteten Tiere an. Doch nur Schweinedärme werden weiterverwertet. Sie werden zuerst entleert, gewaschen und dann zur Konservierung gesalzen oder direkt in Kühlcontainer verbracht. Grund: Die Konfektionierung lohnt sich hierzulande nicht. So exportiert allein die Centee AG pro Jahr 585'000 Darmpakete von Schweinen.

Aber in welchem Land werden die Därme zu Wursthüllen verarbeitet? Hier gibt sich der Kommunikationsverantwortliche, Georg O. Herriger, OnlineReports gegenüber bedeckt: "Die Därme werden unkonfektioniert verkauft, und zwar in europäische Länder." Ob die gelieferte Ware eventuell in aussereuropäischen Ländern weiterverarbeitet wird, entzieht sich der Kenntnis von Centee", schreibt er in seiner Email-Antwort. OnlineReports-Recherchen bei anderen Darmhändlern haben jedoch ergeben, dass die meisten Schweinedärme auf Containerschiffen nach China verschifft werden – so auch jene aus Norddeutschland, Dänemark oder Schweden.

Kampf um Marktanteile im Rappenbereich

Weil es sich nicht lohnt, werden in der Schweiz Därme kaum je direkt verarbeitet. "Diese Zeit ist längst vorbei", sagt Ernst Z’graggen, Inhaber des traditionellen Familienunternehmens Z’graggen Darmhandel AG. Das seit 1895 bestehende Geschäft, das bereits in vierter Generation betrieben wird, ist nach eigenen Angaben das älteste der Branche in der Schweiz. Hierzulande teilen sich etwa zehn Darmhändler das Geschäft. Dabei geht es um Dutzende Millionen Franken Umsätze.

Allein die Bell AG beliefert die Coop-Gruppe jährlich mit rund 6'000 Tonnen Würsten, was etwa 31'000 Kilometer Därmen entspricht. Beim Konkurrenten Migros sind es sogar rund 34'000 Kilometer. Beide Grossverteiler beziehen ihre Ware über den Darmhandel, schweigen sich aber über die genaue Herkunft aus. Der Kostendruck ist enorm, um den auch noch so kleinsten Marktanteil wird hart gerungen. Es zählt jeder Rappen.

Schuften zu Hungerlöhnen

China lockt mit tiefen Verarbeitungskosten, so dass sich das Geschäft mit den Naturdärmen trotz Zwischenhändlern und des langen Transportweges immer noch rentiert. Recherchen bei verschiedenen Firmen haben ergeben, dass wohl die meisten Wursthäute in China konfektioniert werden. Diese Vermutung bestätigt auch die Semesterarbeit über den Darmhandel von Alexander Mäder, Sohn des Geschäftsführers der Max Ramp AG: Nebst China erwähnt er auch Osteuropa (vor allem Polen), wo die Därme veredelt würden. Auch Schafsaiten, die am häufigsten für Wursthäute (beispielsweise "Wienerli") gebraucht werden und zu einem grossen Teil aus Neuseeland oder Australien oder dem Mittleren Osten stammen, gelangen per Schiff nach China.

Dort werden sie von den Arbeiterinnen und Arbeitern zunächst sortiert, geprüft und konfektioniert, bevor die Därme zurück nach Europa kehren. Bestimmt keine angenehme Arbeit, den ganzen Tag lang mit Därmen zu hantieren. Bei der Entwicklungshilfsorganisation "Erklärung von Bern" (EvB) erkundigte sich OnlineReports nach den Arbeitsbedingungen in solchen Betrieben. Selbst für Mediensprecher Oliver Classen ist dieses Thema fremd: "Ich gehe jedoch davon aus, dass die Verhältnisse nicht anders als in anderen Betrieben ist." Soll heissen: Stundenlanges Schuften zu Hungerlöhnen, ohne Rechte für die Arbeitenden unter hierzulande unvorstellbaren Konditionen.

Löchrige Lebensmittelverordnung

Doch von diesen Hintergründen erfahren die Konsumentinnen und Konsumenten nichts: Sie beissen lustvoll, jedoch völlig ahnungslos in ihre Bratwurst. OnlineReports wurde durch den Tipp einer Tierärztin aus der Region Basel auf die Misere im so undurchsichtigen wie komplexen Wursthauthandel zu gegeben.

Jedenfalls schafft die eidgenössische Lebensmittelverordnung keine Klarheit. Denn ihr zufolge gelten Wursthüllen nicht als Fleisch, sondern bloss als "Verpackung". Zwar muss nach dem Gesetz grundsätzlich die Tierart deklariert werden, jedoch nicht das Herkunftsland.

So kommt es, dass selbst eine Bio-Wurst in der Darmhaut eines armen, gequälten Schweins aus China stecken kann. Nach Auskunft von Bio-Suisse sind gemäss den Richtlinien sowohl Kunstdärme als auch Naturdärme aus dem konventionellen Kanal erlaubt.

Insofern trifft selbst der platte Spruch der Branchenorganisation "Proviande" zu: "Schweizer Fleisch, alles andere ist Beilage". Die Beilage ist in diesem Fall dann quasi – die Wursthaut aus China.

21. Juli 2012

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Die Niederlassung Füllinsdorf der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) wird (...) im Frühling 2018 als Selbstbedienungsbank wieder eröffnet."

Basellandschaftliche Kantonalbank
Medienmitteilung
vom 28. September 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Wo bitte ist der Geld-Selbstbedienungsschalter?

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.