© Fotomontage by OnlineReports.ch
"Sehnen nach Zweisamkeit": Kontakt-Plattform im Internet

Einsame Herzen in den Weiten der Netzwelt

Report über den Balz-Tanz am Bildschirm: Die Online-Partnersuche boomt


Von Elsbeth Tobler


Immer häufiger trifft Amors Pfeil durch Kabel und Bildschirm-Monitore: Die Suche nach Partnerin und Partner übers Netz ist zum neuen Internet-Wachstumsträger geworden. Es wird gemailt und "gechattet" auf Beziehung komm raus. Doch so, wie sich das Rendez-vous im Cyberspace als bevorzugte Möglichkeit der Beziehungs-Anbahnung etabliert, wächst auch das Bedürfnis nach Qualität und Sicherheit.


"Ich habe mich verliebt", sagt Virginie S.* Auch wenn es nicht das erste Mal ist, so ist diesmal doch alles anders. Die 47-Jährige weiss weder, wo ihr Angebeteter genau wohnt, noch, wie er aussieht. Ihr ist auch nicht bekannt, ob er wirklich ein Jahr älter ist als sie, und ob die von ihm genannten Präferenzen stimmen. So kann es kommen, wenn eine Frau ihr Herz in den Weiten der Netzwelt verliert. Und der Surfer an sie. Sie schreiben sich unter den Phantasienamen Kypria und Pothos, seit Wochen schon und fast jeden Tag.

Eine Mail ergab die andere

Es ist Donnerstagnacht. Erwartungsvoll schaut Virginie, die ihren Monitor auf einem antiken Schreibtisch positioniert hat, in den virtuellen Briefkasten, den sie für ihre Online-Partnersuche eingerichtet hat. "Pothos" hat eine Botschaft hinterlassen. Als sich die beiden im Cyberspace begegneten, war es Sympathie auf den ersten Klick. Im wirklichen Leben, weitab von ISDN und Internet, hätte ihre Love-Story wohl kaum stattgefunden. Virginie arbeitet als Lektorin in der Nähe von Basel. "Pothos", ein Rechtsanwalt, wohnt 100 Kilometer weit entfernt. Per E-Inserat sucht der 48-Jährige auf einer Schweizer Internetplattform eine selbstbewusste Partnerin. Die Eigenschaften, die er sich selbst zuschreibt und die er auch von seiner Wunschlebensgefährtin erhofft, sind "Vertrauen, Respekt, Esprit, sportliche und kulturelle Interessen". Auch soll sie "gepflegt, schlank, sinnlich und unternehmungslustig" sein.

Virginie fühlte sich angesprochen. Eine Mail ergab die andere. So tasten sie sich seit dem ersten E-Kontakt aneinander heran, mal unbeschwert, dann wieder ängstlich darauf bedacht, nicht zu früh zu viel von sich preiszugeben. Doch bei beiden wächst die Gewissheit, dass sie sich etwas zu sagen haben.

Im World Wide Web gibt es nach der Einschätzung von Experten mehr als 2'000 Sites, die der Suche nach einer festen Beziehung, einem Freizeitpartner oder Flirt dienen. Über 180'000 Einzelnutzer sind beim Zürcher Anbieter "Partnerwinner" registriert. Jeden Monat gehen 248'000 intime Nachrichten über den Mailserver des Unternehmens. "Swissflirt" in Bern spricht von 16'000 E-Kontaktanzeigen, die in den letzten drei Monaten neu platziert wurden. Täglich kommen 150 bis 200 hinzu. Daneben wetteifern über ein Dutzend weitere ".ch"-Portale um die Gunst der Lonesome Online-Community. Auch schauen die Schweizer vermehrt über die Grenze, etwa zum deutschen E-Partnersuchdienst Parship, der den helvetischen Markt ebenfalls bearbeitet. Traditionelle Partnervermittlungen und Freizeitagenturen spüren die Konkurrenz und rüsten mit Online-Kontaktbörsen nach, darunter Living Life Basel, Royal Trüllikon (ZH) oder Ursula Schütz, Partnerwahlberatung Zuzwil (SG).

Gesellschaft im Paarlauf-Wettbewerb

Der Philosoph Peter Sloterdijk hat wohl Recht, wenn er feststellt, dass die "Gesellschaft als Ganzes zu einem Paarungs-Wettbewerb oder Paarlauf-Wettbewerb wird". Nach Meinung von Experten handelt es sich bei vielen Net-Suchern um erfolgreiche, gebildete und kommunikative Menschen mit guten Umgangsformen, von denen niemand denkt, sie hätten Probleme mit der Kontaktaufnahme. Erfolg und wirtschaftliche Unabhängigkeit haben aber nun mal nicht zwingend etwas mit privatem Glück zu tun.

Auch Aurel M.* aus Bern ist mittlerweile ein Online-Profi. Er hofft nach einer gescheiterten Ehe wieder auf eine erfüllende Beziehung. "Eigentlich bin ich aus beruflichen Gründen kommunikativ und alles andere als schüchtern", erklärt der 46-Jährige, der in einem Grossunternehmen den Rechtsdienst leitet. "Doch wenn ich am Abend abgespannt nach Hause komme, suche ich lieber bequem am heimischen Rechner nach einer Partnerin, statt noch auszugehen." Aufgrund der Vielzahl der Interessentinnen könne er schon vorab auswählen und dabei auf ein gewisses Niveau achten. Aurel schaltete Anfang des Jahres drei E-Inserate; 833-mal wurden seine Anzeigen bisher aufgerufen. Mit 38 Frauen baute er eine E-Kommunikation auf, tauschte digitale Fotos aus und telefonierte. Schliesslich verabredete er sich zu acht Dates. Positiv überrascht habe ihn dabei, dass die virtuelle Selbstdarstellung sehr aufrichtig sei. "Doch vor allem der leibhaftige Eindruck entscheidet letztlich darüber, ob zwei Menschen zusammenfinden." Aurel hatte Geduld und Glück: "Amors Pfeil traf".

Initime Beziehung über das Netz

Man verlässt sich also nicht mehr auf den romantischen Zufall im Alltag? Das Internet hat mittlerweile - so das deutsche Meinungsforschungsinstitut TNS-Emnid - bezüglich Partnersuche und Paarbildung mit den traditionellen Bereichen der Kontaktanbahnung Arbeitsplatz und Freizeit gleichgezogen. Das zeigt auch eine repräsentative Studie des Soziologischen Instituts der Universität Zürich, das die Entstehung von E-Liebesbeziehungen am Beispiel von Partnerwinner evaluierte. Die Soziologin Evelina Bühler-Ilieva und ihr Team belegen, dass 23 Prozent von 4'110 befragten Nutzern übers Netz eine intim-vertraute Beziehung aufbauten, die mindestens sechs Monate dauerte.

"Die Hemmschwelle, via Web anonym mit potenziellen Partnern Kontakt aufzunehmen, ist erheblich niedriger, als ein Vermittlungsinstitut zu konsultieren oder ein Inserat aufzugeben", folgert Bühler-Ilieva. Besondere Chancen soll das Internet vor allem älteren Menschen und denen eröffnen, die sich aufgrund ihres Äusseren für weniger begehrenswert halten - und hier eine Beziehung von "innen nach aussen" aufbauen können.

Gegen Enttäuschungen nicht gefeit

Dennoch verfolgen Sozialforscher den Trend kritisch. Besonders junge Menschen, die sich häufig in virtuellen Räumen, Foren und News-Groups aufhielten, hätten Schwierigkeiten, zwischen realer und virtueller Identität zu unterscheiden. Céline Z.* aus St. Gallen (22) hat das Gefühl, den Netzpartner zu kennen, ohne ihn je gesehen zu haben. Sie wirkt nervös. Selbst eine kurze Unterhaltung ist mit ihr nicht möglich, wenn sie auf Freundschafts- oder Liebessuche ist. Ihre Welt ist das, was über den Bildschirm flimmert. Die attraktive Studentin chattet, mailt und flirtet bis spät in die Nacht. Immer wieder fällt sie aus ihren Online-Romanzen auf den Boden der harten Realität zurück.

Ähnlich desillusioniert ist Nick M.* (34). Der Interlakner Ingenieur reiste nach einem achtwöchigen E-Dialog nach Berlin, um seine Traumfrau zu treffen. Vergebens. Ihre Adresse existierte nicht. Indes, "vor einer Enttäuschung ist man bei Bekanntschaften im Internet genauso wenig gefeit wie im richtigen Leben", sagt Evelina Bühler-Ilieva. "Oft sind die Erwartungen zu hoch, ausserdem ist jede Beziehung individuell." Sie empfiehlt - im Gegensatz zu vielen anderen Experten - das E-Love-Glück nicht allzu früh in reale Bahnen zu lenken, also nicht gleich Adresse, Telefonnummer oder Fotos auszutauschen oder sich zu schnell zu einem "Blind Date" - einem wirklichen Treffen ohne Preisgabe der Identität - zu verabreden.

Zunehmend kostenpflichtig

Umsonst ist die digitale Liebessuche nicht: Viele verdienen mit. Vor allem die Anbieter von Netzdiensten und die Provider profitieren von der Mitteilungsfreude ihrer Kunden. Bisher war der Flirt oder die Partnersuche im deutschsprachigen Netz meist kostenlos. "Doch es gelingt längst nicht allen, ihre Angebote erfolgreich mit Werbung oder Sponsoring zu finanzieren oder einen Zusatznutzen durch die Site zu erzielen", so Singles.ch-Geschäftsführer Daniel Hauri. Deshalb werden vermehrt kostenpflichtige Online-Dating-Services auf den Markt gebracht. Für die Partnersuchenden hat das, meinen Fachleute, auch einen Vorteil: Wer bereit ist, zu zahlen, kann in der Regel davon ausgehen, auf ernsthaft Interessierte zu treffen. Und das Hinterlegen der Kreditkarte oder Anschrift zur Rechnungsstellung ist ein zusätzlicher Sicherheitsgarant.

In jedem Fall gilt jedoch: Der Gang ins Internet geschieht auf eigenes Risiko. Zwar unterliegen die Dienstleistungen den gängigen Verschlüsselungs- und Sicherheitsvorschriften und unterstehen dem schweizerischen Daten- und Personenschutzgesetz. Doch bei Singles, Swissflirt und Swissfriends müssen täglich zahlreiche zweifelhafte Kontaktanzeigen gelöscht werden. Vereinzelt sei es auch zu Strafanzeigen von Seiten der Suchenden gekommen. Partnerwinner hat einen "Schmuddelfilter" im Einsatz. Interne Kontrollen erhöhen zusätzlich den Sicherheitsstandard.

Bindungsangst - Bindungslust

Fest steht: Erhöhte Scheidungs- und sinkende Geburtenraten wie auch die zunehmende Mobilität sind Indikatoren für die wachsende Zahl Alleinlebender. Frauen sind ökonomisch unabhängiger geworden. Die Individualisierung erhöht die Autonomie und die damit verbundene Selbstverantwortung, begünstigt aber zugleich auch die Isolation.

Der Zürcher Paar- und Familientherapeut Jürg Willi konstatiert in westlichen Gesellschaften eine "grosse Angst vor Bindung, Verbindlichkeit und Freiheitseinschränkung, zugleich sehnen sich die Menschen nach vertrauter Zweisamkeit". Bei steigenden Ansprüchen und Karriereplänen bleibe jedoch für das Anknüpfen privater Kontakte wenig Zeit. Schafft das Internet hier Abhilfe? Jürg Willi sieht die Online-Partnersuche als eine Möglichkeit für eine schrittweise gegenseitige Annäherung. Doch er zweifelt aufgrund seiner langen therapeutischen Erfahrung am langfristig erfolgreichen Beziehungsaufbau. Denn jeder Versuch, eine feste Bindung einzugehen, basiere auf einer Interaktion mit den Stationen Liebessehnsucht, Vertiefen und Liebesenttäuschung. Die dauerhafte Paarbeziehung sei die eigentliche Herausforderung. Jürg Willi befürchtet, dass Beziehungen durch den E-Love-Commerce zum blossen Konsumgut werden.

Dialog muss ehrlich sein

Ist das Internet also kein Ort für die Liebe? Durch die Leitungen zwängen sich elektronische Bytes statt realer Gefühle. Doch wer glaubt, dass im Netz nur Nichtigkeiten ausgetauscht werden, irrt. Um Nähe aufzubauen, vertrauen sich Partnersuchende sehr Persönliches an. Dabei sind Originalität und gekonntes Schreiben mit erfolgsentscheidend. Doch ob virtuelle oder reale Beziehung, beide müssen auf einem ehrlichen Dialog basieren, darin sind sich Experten einig. Das heisse nicht, sich alles zu erzählen, aber das, was man mitteilt, sollte stimmen.

Einander vertrauen, ohne einander zu sehen? Suchende wollen in der E-Kommunikation den gleichen Werten begegnen wie in der Realität: Respekt, Anerkennung, Sehnsucht, Interesse, Mitgefühl bis hin zu Eifersucht und Trauer. Befragte berichten, dass sie durch einen intensiven E-Dialog sogar ihr Selbstvertrauen stärken konnten. Anderseits warnt Jürg Willi vor "der Gefahr einer Intimität, die aus der medienbedingten Körperlosigkeit" resultiert: "Menschen können sich in Online-Beziehungen hineinsteigern und bleiben am Ende desillusioniert zurück." E-Liebesleid unterscheidet sich nicht vom althergebrachten Liebeskummer, berichtete der "Stern". Doch auch hier gibt's nebst dem realen bereits auch virtuellen Trost. Bei einer E-Trennung stehen bei Bedarf Cyber-Paartherapeuten bereit.

Das erste Date kann ernüchternd sein

Wo werden wohl Kypria und Pothos landen, wenn sie sich leibhaftig begegnen? Rund fünf Wochen sind vergangen. Sie schreiben sich immer noch täglich. Manchmal sogar mehrmals am Tag und offenbaren dabei immer mehr von ihrem Innersten, ihren Wünschen, Träumen und Sehnsüchten. Virginie hinterlegt Pothos in der Mailbox ihre Handynummer.

Sich per Mail zu verlieben, ist nicht schwer. Dieses Gefühl in die Realität hinüberzuretten, dagegen schon. Das erste Date kann sehr ernüchternd sein. Deshalb und aus Sicherheitsgründen raten Sachverständige dazu, sich bei der ersten Begegnung an einem neutralen und belebten Ort zu treffen. Viele Online-Partnersuchende glauben zunächst nicht an den Erfolg ihres Unterfangens, bauen dann aber tatsächlich tiefe Gefühle auf und hoffen auf das grosse Glück - so wie Pothos und Kypria.

22. Februar 2004


PARTNERWAHL-ANGEBOTE IM INTERNET

etb. Registriert und geschützt durch Pseudonym und Passwort, gehen Flirt- und Partnersuchende ins Netz. Gefragt sind ernsthafte Beziehungen, Freundschaft, Freizeit, Sport, Reise, Flirt und Abenteuer. Das Durchschnittsalter beträgt 34,3 Jahre. Frauen bis 45 sind eher in der Minderheit. Gebührenpflicht heisst in der Regel: Es zahlt, wer Kontakt aufnehmen will. Profilerstellung, Suche und Empfangen von Nachrichten sind aber kostenlos. Nach der Registrierung oder Mitgliedschaft ist bei den meisten Portalen der Zugriff auf die gesamte Datenbank möglich. Angebote: MatchingFunktionen, Voiceboxes, Chats, SMS-Flirts, Pinboards, Newsletter. Teilweise ist die Suche auch grenzüberschreitend möglich. Im Folgenden eine Auswahl von Websites:

 www.liebe.ch (Omandu GmbH, Hamburg)

Kontaktanzeigen (mit Foto): ansprechend, diskret bis wenig aussagekräftig. Alle Annoncen und Bilder werden geprüft. Zuschriften: interessant, seriös. Mittelmässig viele Reaktionen. Diskretion: kein Site-internes Postfach, Antworten an private Mail-Adresse. Absenderadresse wird anonymisiert. Kontakt nur über Mitglieder-Log-in. Gebühr: Frauen kostenlos, Männer zahlen für Kontaktaufnahme. Premium-Mitgliedschaft Fr. 23.42/Monat bis Fr. 62.60/Jahr. Registrierte CH- Mitglieder: etwa 17 000. Junges Publikum (18-40 Jahre).

nzz.parship.ch (Zeit-Verlag, Hamburg, hierzulande über "Bilanz", NZZ online und "Weltwoche" aufschaltbar)

Kontaktanzeigen (mit Foto): hohes Niveau, seriös. Ausführliche Fragebogen und wissenschaftliche Persönlichkeitstests als Hilfsdienste für die Partnersuche. Abonnements-Mitglieder können selbst suchen oder Experten in Anspruch nehmen. Zuschriften: feste Beziehungen und seriöse soziale Kontakte als Ziel. Diskretion: eigene Mailbox auf der Site, die via Pseudonym abgefragt werden kann. Gebühr: 235 Fr./sechs Monate. Registrierte Mitglieder im deutschsprachigen Raum: über 480 000, darunter viele Akademiker. Keine Angaben zur Zahl der Schweizer Nutzer.

www.partnerwinner.ch (Tamedia, Zürich)

Kontaktanzeigen (D/F, ohne Foto): anspruchsvoll, seriös. Alle Annoncen werden gefiltert. Multiple- Choice-Fragebogen zur differenzierten Erfassung der Profildaten. Zuschriften: interessant, diskret, authentisch. Viele Reaktionen. Diskretion: eigene Mailbox auf der Site, die via Pseudonym abgefragt werden kann. Gebühr: Mitgliedschaft ab 19 Fr./zwei Monate. Zusatzangebote: Dinners, Reisen, Partys (kostenpflichtig). Registrierte Mitglieder: 180 000, viele Akademiker.

www.singles.ch (Argovia Online, Aarau)

Kontaktanzeigen (mit Foto): interessant, seriös bis unverbindlich. Stichprobenkontrolle der Annoncen. Zuschriften: glaubwürdig bis oberflächlich. Viele Reaktionen. Diskretion: wahlweise entweder eigene Mailbox auf der Site, via Pseudonym abfragbar oder Post an private Mail-Adresse. Gebühr Singles.ch">: kostenlos. Gebührenpflichtig und ausführlich: www.matchmaker.ch. Mitgliedschaft 100 Fr./Jahr. Zusatzangebote: Reisen, Dinners (kostenpflichtig). Registrierte Mitglieder: etwa 10 630. Gemischtes Publikum.

www.swissflirt.ch (Puzzle ITC, Bern)

Kontaktanzeigen (mit Foto): attraktiv, solide bis salopp (viele männliche Abenteuersuchende). Jedes Inserat wird geprüft. Zuschriften: witzig, seriös bis unverbindlich. Sehr viele Antworten. Diskretion: kein Site-internes Postfach, Antworten an private Mail-Adresse. Gebühr: kostenlos. Zusatzangebote: SMS-Flirt (kostenpflichtig), Swissflirt-TV, Flirt-Stories. Registrierte Mitglieder: 280 000. Gemischtes Publikum.

www.swissfriends.ch (Comfriends SA, Aubonne VD)

Kontaktanzeigen (D/F/E, mit Foto): interessante Profile, teils knappe Angaben. Jede Annonce wird überprüft. Zuschriften: aussagekräftig, glaubwürdig. Guter Rücklauf. Diskretion: eigene Mailbox auf der Site, die via Pseudonym abgefragt werden kann. Gebühr: 30 Tage kostenlos, danach Mitgliedschaft 9 Fr./Monat bis 105 Fr./Jahr. Zusatzangebote: in Vorbereitung. Registrierte Mitglieder: 36 000. Gemischtes Publikum.

Weitere gut frequentierte Sites (kostenpflichtige oder Gratisdienste): www.ab31.ch; www.ab51.ch; www.flirt.ch; www.jetztverlieben.ch; www.netflirt.ch; www.webcontacts. ch; www.webtreff.ch; www.wunschpartner.ch.

In der Schweiz aktive ausländische Dating-Portale: www.friendscout24.de; match.msn.ch.

Dating-Sites der traditionellen Partnervermittler und Freizeitagenturen (hier werden die E-Kontakte in der Regel durch die Agentur begleitet): www.livinglife.ch; www.partneragentur-royal.com; www.flirtevent.com; www.niemehrallein.ch.

Literatur: Lisa und Felix Kroll: "Online die grosse Liebe finden". Books on Demand 2003. Fr. 15.90, ISBN 3-8311-4893-7. Maria Schäfgen: "Liebe aus dem Netz". Orlanda-Verlag, 2003. Fr. 21.20, ISBN 3-936937-03-6.

Warnung: Nicht alle Web-Anbieter sind seriös: Manche versuchen, sogenannte Dialer-Programme auf den Rechnern ahnungsloser Surfer zu installieren oder halten automatische Downloads von kostenpflichtigen 0900-Nummern bereit.

SCHWER ÜBERPRÜFBARE ZAHLEN

etb: Die Angaben zu den Flirt- und Dating-Plattformen basieren auf empirischen Studien (Soziologisches Institut Universität Zürich, www.suz.unizh.ch/partnerwinner; Institut für Psychologie Universität Bern, visor.unibe.ch/ws03/kii/arbeiten/
onlinekontaktanzeigen1.pdf; Meinungsforschungsinstitut TNS-Emnid, www.tns-emnid.com), Testinseraten und Interviews mit Nutzern. Sämtliche Zahlen sind schwer überprüfbar. Jene der registrierten Mitglieder beruhen auf Eigenangaben der Portalbetreiber. Sie sollen in Bezug auf Mehrfachprofile bereinigt sein, da sich jeder Suchende unter verschiedenen Pseudonymen anmelden kann.


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Theater Basel

"Die Dreigroschenoper"
RückSpiegel


In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die gerichtliche Niederage von Polizei-Offizier Bernhard Frey Jäggi nach.

Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"In der Elsässerstrasse kam es zu einem Unfall mit Salzsäufer."

BaZ online
vom 20. Februar 2018
über einen Salzsäure-Unfall
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Vielleicht hat auch der Redaktor Salz gesoffen.

In einem Satz


• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.

• Der Münchensteiner Gemeinderat hat die Durchführung des "Tension Festivals" vom 31. Juli im Gartenbad St. Jakob sowie auf den angrenzenden Volleyball-Feldern unter Lärmauflagen bewilligt, nachdem letztes Jahr zahlreiche Beschwerden eingegangen waren.

Hans-Peter Ulmann, seit 1996 CEO von Psychiatrie Baselland, tritt auf 30. Juni 2019 in den Ruhestand.

• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.