© Foto by OnlineReports.ch, zVg
"Schlag unter die Gürtellinie": Baselbieter Kantonstierarzt Ignaz Bloch

"Der Vergleich mit Hitler hat mich verfolgt"

Der Baselbieter Kantonstierarzt Ignaz Bloch will versandete Klage nochmals aufrollen


Von Peter Knechtli


Der Hitler-Vergleich auf der Website von Kampfhunde-Freunden hat nun doch Folgen: Der Baselbieter Kantonsveterinär Ignaz Bloch will gegen den Verantwortlichen rechtlich vorgehen. Noch offen ist die Frage, welche Sanktionen Regierungsrätin Elsbeth Schneider gegen ihre Mitarbeiterin Ruth Singer trifft, welche die Schweiz mit dem Dritten Reich verglich und dem Vorstand der Kampfhunde-Vereinigung angehört.


Auf der Website der "IG gegen Diskriminierung von Hunden bestimmter Rassen" musste sich der Baselbieter Kantonstierarzt Ignaz Bloch wegen der im Baselbiet geltenden Praxis gegenüber potenziell gefährlichen Hunden in einem anonymen Eintrag mit Hitler vergleichen lassen. Der Eintrag in einem Forum war anonym. Dies ist der eine Teil eines Streits um die IG.

Auf der andern Seite steht IG-Vorstandsmitglied Ruth Singer in der Kritik, die als Staatsangestellte im umfeld von Regierungsrätin Elsbeth Schneider die Schweiz mit dem Dritten Reich verglich und möglicherweise während ihrer Arbeitszeit Communiqués der IG an die Medien verschickte. Der Fall um Frau Singer ist noch offen. Wegen Ferienabwesenheit und Teilnahme an einer mehrtägigen Klausursitzung der Regierung konnte Bau- und Umweltschutzdirektorin Elsbeth Schneider ihr geplantes Vier-Augen-Gespräch mit der überdies seit zwei Wochen krank geschriebene Frau Singer noch nicht abhalten. Es soll, wie Generalsekretär Pascal Payllier gegenüber OnlineReports erklärte, "wenn möglich kommende Woche stattfinden".

Bloch will Hitler-Vergleich geklärt haben

Fest steht aber, dass Kantonsveterinär Ignaz Bloch Strafanzeige gegen den für den Hitler-Vergleich Verantwortlichen einreichen wird, nachdem eine erste Strafanzeige in den Mühlen der Justiz versandet ist.

OnlineReports: Herr Bloch, welche Reaktionen hatten Sie, nachdem OnlineReports den Vergleich Ihrer Person mit Hitler publik gemacht hatte?

Ignaz Bloch: Es waren Reaktionen aus zwei Richtungen. Viele Leute aus meinem beruflichen Umfeld bedauerten diese Anschuldigung sehr. Auf der andern Seite gab es viele Menschen, die mich dazu ermuntert haben, das so nicht auf mir sitzen zu lassen. Ich weiss nun auch von Juristen aus der Bevölkerung, wie die Strafverfolgungsbehörde den Fall weiter verfolgen kann. Auch waren mir Informatiker beim Ermitteln des Website-Betreibers behilflich. Ich weiss jetzt konkret, wer Betreiber der Website war.

OnlineReports: Wie gehen Sie nun vor?

Bloch: Klar ist, dass ich Strafanzeige einreichen werde. Der Betreiber der Website hat eine Mitverantwortung am Inhalt. Ich will aber erst noch geklärt haben, ob für diesen konkreten Fall der Provider oder der Betreiber der Website verantwortlich ist.

OnlineReports: Werden Sie Ihre frühere Anzeige nochmals aufrollen?

Bloch: Es ist noch offen, ob das alte Verfahren nochmals aufgerollt wird oder ob ich eine neue Strafanzeige einreichen werde. Für mich steht fest, dass ich das geklärt haben will.

OnlineReports: Hat sich Frau Singer bei Ihnen entschuldigt?

Bloch: Ja.

OnlineReports: Auf welche Weise?

Bloch: Per E-Mail. Diese Entschuldigung habe ich angenommen. Frau Singer hat im Zusammenhang mit der Fragestellung um die potenziell gefährlichen Hunde die Bodenhaftung verloren. Aber ich bin überzeugt, dass sie mit dem Hitler-Eintrag nichts zu tun hat. Auch auf der Website hat sich jetzt der Vorstand der "IG gegen Diskriminierung bestimmter Hunderassen" entschuldigt.

OnlineReports: Hat sich Frau Regierungsrätin Elsbeth Schneider bei Ihnen entschuldigt?

Bloch: Nein. Sie hat konkret auch keine Veranlassung. Zudem war sie auch ortsabwesend.



"Dass man mich mit einem vergleicht,
der den Genozid zu verantworten hat ..."




OnlineReports: Haben Sie mit Ihrem Chef Regierungsrat Erich Straumann gesprochen?

Bloch: Er ist auch abwesend, aber ich konnte mit Generalsekretärin Rosmarie Furrer reden. Ich weiss auch, dass Herr Straumann den Hitler-Vergleich bedauert und dass ich auf der Volkswirtschafts- und Sanitätsdirektion die entsprechende Unterstützung habe.

OnlineReports: Gab es eine Reaktion der Liestaler Friedensrichterin, die Ihre erste Anzeige nicht weiter bearbeitete?

Bloch: Nein.

OnlineReports: Belastet Sie die Hitler-Attacke noch?

Als ich den Vergleich zum ersten Mal sah, war für mich klar, dass ich ihn nicht auf mir sitzen lassen wollte. Das hat mich verfolgt und während längerer Zeit beschäftigt. Der Eintrag war relativ lange auf dem Netz, bis er verschwand und letzten Dezember - aus welchen Grund auch immer - wieder auftauchte.

OnlineReports: Was beschäftigte Sie am meisten?

Bloch: Ich bin vieles gewöhnt, aber das war ein Schlag weiter unter die Gürtellinie. Mich beschäftigt das Thema Judenverfolgung, seit ich bewusst denken kann, obschon ich nicht jüdischen Glaubens bin. Ich lese auch viele Bücher über die Frage der Judenverfolgung. Dass so ein Genozid passieren konnte, ist für mich schlicht nicht begreifbar. Dass man mich dann mit der Person, die diesen Genozid zu verantworten hat, vergleicht, hat mich wirklich verletzt. Zudem hat unser Vorgehen mit potenziell gefährlichen Hunden im Baselbiet nicht im Entferntesten etwas mit der Diskriminierung und Terrorisierung gegenüber den Juden zu tun. Für potenziell gefährliche Hunde gilt einzig eine Gefährlichkeitsannahme, die durch einen Wesenstest und das Bewilligungsverfahren widerlegt werden kann.

9. Januar 2006


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Die Niederlassung Füllinsdorf der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) wird (...) im Frühling 2018 als Selbstbedienungsbank wieder eröffnet."

Basellandschaftliche Kantonalbank
Medienmitteilung
vom 28. September 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Wo bitte ist der Geld-Selbstbedienungsschalter?

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.