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"Anliegen müssen umgesetzt werden": Kirchenpolitiker Lukas Kundert

"Wir wollen nicht mehr so weiter arbeiten"

Lukas Kundert, Präsident der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt, zum Streit um den "Kirchenboten"


Von Peter Knechtli


Der Trägerschafts-Vorstand des "Kirchenboten" habe die Kritik der reformierten Kirchen von Basel-Stadt und Baselland nicht ernst genommen. Dies sagt Pfarrer Lukas Kundert, Präsident des Evangelisch-reformierten Kirchenrates Basel-Stadt im Interview mit OnlineReports. Die Kirchenleitungen beider Basel beanspruchen mehr Einfluss auf die Inhalte.


OnlineReports: Herr Pfarrer Kundert, die Trägerschaft des "Kirchenboten" reagierte entsetzt auf die Ankündigung des Austritts der reformierten Kirchen beider Basel. Hat Sie das überrascht?

Lukas Kundert: Das hat uns überrascht, zumal die Baselbieter Kirche anlässlich der vorletzten Generalversammlung ankündigt hat, sie würde gemeinsam mit der Basler Kirche prüfen, künftig allenfalls eigene Wege zu gehen. Der Vorstand des Vereins "Kirchenbote" hat darauf nicht reagiert. Ich muss heute davon ausgehen, dass die Ankündigung nicht ernst genommen wurde.

OnlineReports: Es war sogar von "Erpressung" die Rede - ein happigen Vorwurf gegen einen Pfarrer.

Kundert: Diesen Vorwurf kann ich nicht gelten lassen. Im Gegenteil, ich empfinde unser Vorgehen als fair. Wir hätten aufgrund der Statuten des Vereins diese Kündigung erst im nächsten Juni aussprechen müssen. Wir haben aber entschieden, dies frühzeitig zu tun, damit der Verein reagieren kann. Auch haben wir uns entschieden, die Türe nicht ganz zuzuschlagen und dem Verein die Möglichkeit gegeben, zu reagieren. Wir fanden es richtig, zu benennen, welches für uns Konditionen wären, unter denen wir uns eine weitere Zusammenarbeit vorstellen könnten.

OnlineReports: Scheinbar aber fielen die Teilnehmenden der "Kirchenbote"-Generalversammlung als allen Wolken.

Kundert: Das überrascht mich. Allerdings haben wir in der Tat den Schritt der schriftlichen Kündigung nicht vorangekündigt.

OnlineReports: Also ein klassischer Schuss vor den Bug?

Kundert: Es ist mehr als ein Schuss vor den Bug. Wir haben gekündigt und wir wollen so nicht mehr weiter arbeiten. Auch werden wir unser Vorgehen wie angekündigt weiter verfolgen, wenn keine Einigung mit dem Verein mehr möglich sein sollte.

"Es ist zum Teil sehr mühsam, gut begründete Anliegen zu deponioeren."




OnlineReports: Wenn die reformierten Kirchen von Basel-Stadt und Baselland aus der Trägerschaft austreten, verlieren Medienschaffende möglicherweise ihre Stelle. Ist Ihnen dies als Pfarrer egal?

Kundert: Nein.

OnlineReports: Was tun Sie dagegen?

Kundert: Ich kann nicht die Verantwortung der Geschäftleitung der Trägerschaft übernehmen. Letztlich ist die Geschäftsleitung für diese Frage zuständig.

OnlineReports: Ist Ihnen der "Kirchenbote" in seiner heutigen redaktionellen Ausrichtung zu links?

Kundert: Nein. Aber mich stört, dass die Anliegen der Kirchenräte nicht in jedem Fall aufgenommen und umgesetzt werden und es zum Teil sehr mühsam ist, gut begründete Anliegen bei der Redaktion zu deponieren.

OnlineReports: Ihnen schwebt also eine Redaktion am Gängelband der Kirchenleitung vor.

Kundert: Nein, die Kirchenleitung könnte einen "Kirchenboten" letztlich gar nicht selber schreiben. Aber wir wünschen uns eine grosse Nähe der Redaktion zur Kirchenleitung.

OnlineReports: Was schwebt Ihnen und der reformierten Kirche Baselland genau vor?

Kundert: Es darf nicht mehr vorkommen, dass wir zur Darstellung von für die Gesamtkirche ganz zentralen Fragen um den Raum in den Zeitungsspalten dieses offiziellen Publikationsorgans kämpfen müssen.

OnlineReports: Eine Mitgliederzeitung als Vereinsblatt der Kirche?

Kundert: Ja, denn der "Kirchenbote" wird von der Bevölkerung heute als offizielles Sprachorgan der Kirche wahrgenommen, ohne dass er das in Wirklichkeit ist, da die Kirchenleitung sich nur indirekt als Bittstellerin einbringen kann.

"Fast in jeder Ausgabe ein Imageschaden
für die Kirche."




OnlineReports: Uns gefallen gerade die längeren Hintergrundberichte im "Kirchenboten", die ja immer auch mit dem Glauben oder der Frage des friedlichen Zusammenlebens in Beziehung stehen.

Kundert: Aus meiner Sicht liegen die Stärken des heutigen "Kirchenboten"-Konzepts darin, dass Raum zur Verfügung steht, Fragen des Glaubens und der Kirche fundiert darzustellen. Diesbezüglich arbeitet die Redaktion zu grossen Teilen in meinem Sinne. Es gab aber eine Zeit, in der auf der Frontseite fast in jeder Ausgabe für uns ein Imageschaden entstand.

OnlineReports: Können Sie dazu ein Beispiel nennen?

Kundert: Die Schlagzeile, dass in Basel Touristen im Sommer zwar kirchliche Angebote suchen, aber nicht finden.

OnlineReports: Gibt es diese Angebote tatsächlich?

Kundert: Es gibt jede Menge kirchlicher Angebote auch während der Sommerzeit und sie werden mit erheblichem finanziellem Aufwand regelmässig publiziert - zum Beispiel im "Kirchenzettel" der "Basler Zeitung".

OnlineReports: Sie bemängeln aufgrund einer Publikumsbefragung, dass Protestanten unter 35 Jahren den "Kirchenboten" nicht lesen. Wie wollen Sie mit einer Mitgliederzeitung die 20- und die 70-jährigen Kirchenangehörigen gleichzeitig abholen?

Kundert: Ich erachte es als schwierig, ein Print-Angebot zu kreieren, das dieses Altersspektrum bedienen kann. Wir wissen, dass "20 Minuten" das derzeit einzige Print-Medium ist, das Jugendliche erreicht. Und wir wissen gleichzeitig, dass wir schon heute mit dem "Kirchenboten" vor allem die 35- bis 70-Jährigen erreichen. Das hat für uns die Konsequenz, dass wir einen "Kirchenboten" benötigen, der sich dieses Zielpublikums bewusst ist und entsprechend die Qualität auf dieses Zielpublikum ausrichtet. Da sind noch Möglichkeiten offen.

"Den Vorwurf des Narzissmus kann ich
nicht nachvollziehen."




OnlineReports: Geht es Ihnen nicht auch darum, sich für sich selbst eine Plattform zu schaffen und sich häufiger im Bild sehen?

Kundert: Nein, ich habe bereits die Gelegenheit, monatlich eine Kolumne im "Kirchenboten" zu publizieren.

OnlineReports: Wir hörten die Vermutung, der von Ihnen angestrebte Wechsel zum Vereinsblatt habe auch mit Narzissmus zu tun.

Kundert: Das kann ich nicht nachvollziehen, weil ich es nicht für realistisch halte, dass der Kirchenrat künftig die Artikel für die Redaktion schreiben könnte. Im Gegenteil. Ich habe bei weitem nicht jede Gelegenheit wahrnehmen müssen, meine monatliche Kolumne zu schreiben.

OnlineReports: Welche Bedingungen muss die Trägerschaft des "Kirchenboten" erfüllen, damit die reformierten Kirchen beider Basel sie nicht verlassen?

Kundert: Erstens muss das Gewicht der Mitbestimmung an die Auflagenstärke gekoppelt werden. Zweitens muss das Redaktionsstatut angepasst werden. Die Anliegen der Kirchenleitungen müssen künftig umgesetzt werden. Die Loyalität der Redaktion mit der Kirche muss gesichert sein. Und schliesslich müssen alle Bestrebungen zur Schaffung einer gesamtschweizerischen Kirchenzeitung aufgegeben werden.

OnlineReports: Aber wäre nicht gerade eine Kombination von Hintergrundberichten und verstärkter Reflexion der lokalen Aktivitäten im Rahmen einer gesamtschweizerischen Zeitung billiger und für die Leserschaft attraktiver?

Kundert: Studien haben gezeigt, dass ein gesamtschweizerischer "Kirchenbote" um 20 Prozent teurer zu stehen käme.

OnlineReports: Haben Sie - insbesondere, um den kirchlichen Nachwuchs abzuholen - auch schon daran gedacht, einen Teil Ihrer Publikationsbedürfnisse online zu befriedigen und das Internet verstärkt in Ihre Kommunikationsstrategie einzubinden?

Kundert: Ja, das haben wir. Wir haben dazu eine jetzt auch wirklich funktionierende Internet-Plattform geschaffen, die in nächsten Schritten durchaus in dem von Ihnen genannten Sinne ausgebaut werden könnte.


16. November 2006

Weiterführende Links:


Zur Person

Lukas Kundert (40), promovierter Theologe und Pfarrer, ist Präsident der Evangelisch-reformierten Kirche des Kantons Basel-Stadt. Der Vater eines fünfjährigen Knaben ist auch Präsident des Vereins "Surprise", der das Strassenmagazin gleichen Namens heraus gibt. Kundert wohnt und arbeitet in Basel.


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"So wird der 'Kirchebote' zum Sprachrohr des Kirchenrates"

Wer definiert eigentlich, was "gut begründete Anliegen" sind? Und wer bestimmt, was "für die Gesamtkirche ganz zentrale Fragen" sind? In einem gemeinsamen "Kirchenboten" ist für die Verlautbarungen der kantonalen Kirchenräte sicher Raum auf den Kantonalseiten. Die Einteilung der gemeinsamen Seiten muss wohl einer unabhängigen (!) Redaktion überlassen bleiben. Sonst wird der "Kirchenbote" zum Sprachrohr des Kirchenrates, der sich am besten durchsetzen oder auf seine Auflagenstärke verweisen kann. Nein, lieber Kollege Kundert, so kann man nicht überregional zusammenarbeiten. Für lokale Verlautbarungen sind die lokalen Mitgliederblätter zuständig. Überregionale Themen müssen entweder abgesprochen werden - das heisst, die beteiligten Kirchenräte müssen eine Redaktionskonferenz halten. Und wenn ihnen das zu viel ist, müssen sie die Aufgabe eben einer Redaktion delegieren, die nach bestem Wissen und Gewissen handelt. Diese dann wieder ans Gängelband zu nehmen, ist unfein. Und nicht sehr reformiert ("selber denken").


Joachim Finger, Pfarrer Evang.-ref. Pfarramt Beringen, Beringen



"Ein Verstoss gegen Gepflogenheiten der reformierten Kirche"

Die Fragen von Peter Knechtli sind einfach. Die Antworten von Herr Kundert sind es auch. Nun ist alles klar und Vermutungen werden zu Gewissheit. Hinter dem gravierenden formalen Fauxpas der Kündigung kommt nun auch die eindeutig formulierte "Botschaft der Aktionäre" auf direkte Interventionsmöglichkeiten in redaktionelle Belange des Kirchenboten zum Vorschein. Das kann nicht ernsthaft Sache sein. Ein "Kirchenbote", der weder widerständiges Forum ist noch eine unabhängige Redaktion hat, sondern nur noch von oben gesteuertes Verlautbarungsorgan sein soll, ist uninteressant und (zu) teuer zugleich. Brauchen wir nicht. Ich kann den neuen "Kirchenboten" zwar nicht abbestellen, aber ich muss ihn nicht lesen. Wer im Namen der Basis spricht, ohne diese je gefragt zu haben, verstösst nicht unbedingt gegen Recht, aber in diesem Fall gegen jene Gepflogenheiten, die in unserer reformierten Kirche in der Region Basel nach wie vor Gültigkeit haben.

 

P.S. Kommunikation ist Chefsache. Einverstanden. Ich bin Herr Kundert für seine "offene Kommunikation" dankbar.


Niggi Ullrich, Präsident der evang.-ref. Kirche Arlesheim, Arlesheim


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"Das Ermächtigungsgesetz der Nazis ist natürlich das bekannteste. Aber es gib tja auch noch andere."

BZ Basel
vom 11. Oktober 2017
die zurücktretende Basler
Juso-Präsidentin Mirjam Kohler
zitierend
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Tja!

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Hoffmann-La Roche will bis ins Jahr 2020 den Wasserverbrauch pro Mitarbeitenden um zehn Prozent senken.

• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.