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Stellvertretender Baselbieter Jugendanwalt am Arbeitsplatz verhaftet

Basler Staatsanwaltschaft konfrontiert Patrick Schmassmann mit dem Vorwurf der Vergewaltigung


Von Peter Knechtli


Der stellvertretende Baselbieter Jugendanwalt Patrick Schmassmann sitzt in Untersuchungshaft. Nach Informationen von OnlineReports wurde er an seinem Arbeitsplatz in Liestal von baselstädtischen Fahndern verhaftet. Dem Familienvater wird vorgeworfen, er habe bei einer langjährigen Bekannten Sex mit Gewalt erzwungen.


Normalerweise war Patrick Schmassmann (47) eine Amtsperson, die jugendliche Straftäter ins Auge fasst: Er war einer von zwei Stellvertretendern des Baselbieter Jugendanwalts. Jetzt bekommt er es selbst mit der Justiz zu tun: Er sitzt im Basler Untersuchungsgefängnis "Waaghof". Entsprechende Informationen von OnlineReports bestätigten der Basler Staatsanwalts-Sprecher Markus Melzl wie auch die Baselbieter Justizdirektorin Sabine Pegoraro, in deren Zuständigkeit der Verwaltungsbereich der Jugendanwaltschaft fällt.

Gravierende Vorwürfe

Vorgeworfen werden dem damaligen Ermittler Verdacht auf strafbare Handlungen gegen die sexuelle Integrität, "das heisst Vergewaltigung und sexuelle Nötigung", wie Melzl gegenüber OnlineReports präzisierte. Strafanzeige eingereicht hatte eine erwachsene Frau mit Wohnsitz Basel, die eine langjährige Bekannte oder Freundin Schmassmanns war. Mit ihr sei es "mehrfach zu normalen sexuellen Handlungen" gekommen, sie sei aber auch "unter Gewalt zu sexuellen Handlungen gezwungen und auch vergewaltigt worden", wie der Sprecher weiter ausführte.

Verhaftet wurde Schmassmann - ohne dass dies bisher öffentlich bekannt wurde - schon in der ersten Mai-Hälfte - im Büro seines Chefs am Arbeitsplatz in Liestal, wo ihn Basler Fahnder mit der Eröffnung eines Strafverfahrens konfrontierten. Tätig wurden die Basler Fahnder im Baselbiet, weil sich die behaupteten Taten in Basel-Stadt abgespielt haben sollen. Bewiesen ist noch nichts, für den Festgenommenen Justiz-Ermittler gilt bis zu einem allfälligen Urteil die Unschuldsvermutung.

Ermittlungen in einem zweiten Fall

Dass Schmassmann so lange in Haft bleibt, hat damit zu tun, dass die Staatsanwaltschaft noch in einem weiteren Fall ermittelt und die Gefahr einer Verdunkelung bestehen könnte. Auch dieser Fall soll sich laut erster Behauptung in Basel-Stadt abgespielt haben, was die Verhaftung durch Basler Sicherheitskräfte erklärt. Während das vermutete Opfer im ersten Fall aus der Sicht der Staatsanwaltschaft - und auch des Haftrichters, der die anhaltende Inhaftierung des Angeschuldigten sanktionierte - "glaubwürdig" ist, sind die Basler Ermittler "im zweiten Fall noch nicht ganz sicher". Im ersten Fall, so Markus Melzl, sei Schmassmann mit Vorbehalten bezüglich Gewaltanwendung "grundsätzlich geständig". In einer später nachgereichten "Richtigstellung" korrigiert Melzl: Der Beschuldigte habe "bis heute sämtliche strafrechtlich relevanten Vorwürfe bestritten".

Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse haben die Vorwürfe gegen Schmassmann nichts mit seiner öffentlichen Funktion als stellvertretender Jugendanwalt zu tun. Weder sind Kinder involviert, noch ist die Anzeigestellerin Mutter eines von einem Verfahren betroffenen Kindes.

Schon einmal ein Vorfall

Der ausgebildete Jurist Schmassmann war ein langjähriger Mitarbeiter der Baselbieter Jugendanwaltschaft und in seiner Funktion spezialisiert auf Anzeigen gegen Kinder und Anträge an die kommunale Vormundschaften. "Wir waren völlig überrascht und sehr betroffen, er war ein guter Mitarbeiter", erklärte Regierungsrätin Sabine Pegoraro gegenüber OnlineReports. Auf die Frage, ob es schon früher Verdachtsmomente gegeben habe, sagte die Justizdirektorin allerdings, dass es vor mehreren Jahren und deutlich vor Beginn Ihrer Amtszeit schon einmal einen Fall "in Richtung sexuelle Belästigung" am Arbeitsplatz gegeben habe. Der Vorfall sei mit "disziplinarischen Massnahmen" geahndet worden, "die auch wirkten" (Pegoraro). Der Fall ereignete sich nach Recherchen von OnlineReports im Jahr 1999 und endete mit einem strengen Verweis. Dabei seien "sein Blick und verbale Äusserungen, aber keine Berührungen" zur Diskussion gestanden.

"Arbeit gut gemacht"

"Ich war extrem erschüttert, als ich von den Vorwürfen hörte", sagte Jugendanwalt Thomas Faust auf Anfrage. "Er war extrem zurückhaltend, eher verschlossen, erzählte selten Privates. Seine Arbeit führte er zu unserer Zufriedenheit aus", schilderte Faust seinen früheren Mitarbeiter. Schmassmann war seit 1987 auf der Jugendanwaltschaft tätig, seit 1991 als stellvertretender Jugendanwalt. Schmassmanns Stelle wurde, so Faust "intern provisorisch geregelt".

Bei seiner Verhaftung wurde der Kadermann freigestellt. Inzwischen habe er von sich aus gekündigt, wie Sabine Pegoraro festhielt. Dies sei "ein sehr spezieller Fall", ebenso würden Klagen wegen sexuellen Übergriffen "sehr ernst genommen". Schmassmann ist verheiratet und Vater zweier Kinder.

2. August 2005


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"So kann das Umfeld eine Verdächtigten belastet werden"

Was soll eigentlich eine derartige Berichterstattung? Angesprochen sind in solchen Fällen die Behörden und nicht das Volk! Schon nur die - versehentliche! - Namensnennung finde ich skandalös. Dadurch kann das gesamte Umfeld eines Verdächtigten belastet werden. Wer kann ein Interesse daran haben, aufgrund vager Angaben wie "es besteht Verdacht", "bewiesen ist noch nichts" oder "Vorwürfe bestritten" eine Hexenjagd loszutreten? Auf diese Weise werden Emotionen angesprochen, die ohne vertiefte Kenntnisse der Umstände und Fakten zu gefährlichen Fehlschlüssen verleiten können. Aus gutem Grund wird die Gewaltenteilung hochgehalten, dies sollte auch die Presse bedenken.


Beatrice Alder, Basel



"Diese Art der Berichterstattung ist nützlich"

Ich vertrete die Ansicht, dass diese Art der Berichterstattung die Rechte und Pflichten aller fördert und daher ethisch ist. Unabdinbare Voraussetzung: Die gleich placierte, objektive Berichterstattung aller neuen Erkenntnisse. Weshalb? Personen des Rechtes - private und staatliche Anwälte, Notare, Polizei- und Untersuchungsbeamte, Richter - verfügen kraft ihrer Funktion über die Macht, die Meinungsbildung von nicht derart qualifizierten Bürgern ganz entscheidend zu beeinflussen. Dasselbe gilt für Ärzte, für kirchliche Würdenträger, für Journalisten, für Politiker, für Führer von börsenkotierten Unternehmen, für Revisoren von Kapitalgesellschaften. Sie alle haben das geschützte Privileg, mittels ihrer Empfehlung - "ihres Urteils" - potentiell wichtige Folgehandlungen rechtlicher, gesundheitlicher, glaubens-, vermögens- oder wahltechnischer Art zu bewirken.

 

Wenn sich erweist bzw. wenn zu befürchten ist, dass ein Exponent der genannten Berufsstände - die Experten - des Vertrauens der Anderen - der Laien - unwürdig ist, so müssen diese, also die Öffentlichkeit, zum Zwecke der Schadensminderung bzw. der Schadensverhinderung darauf aufmerksam gemacht werden. Dafür sind erfreulicherweise die Medien zuständig.


Patric C. Friedlin, Basel



"Eine etwas gar idealistische Hoffnung"

Die Hoffnung, "dass die Öffentlichkeit der geprüften Familie mit dem gebotenen Respekt und Mitgefühl begegnet" ist zwar löblich, aber vielleicht gar etwas idealistisch. Wir wissen ja: Die Verhältnisse sind nicht so. Ausserdem vermisse ich das Täter-Opfer-Kästli. Haben Sie es vergessen? Die Nationalität des Täters können Sie ja sicher feststellen.


Désirée Hilscher, Basel



"Das ist kein Feld für seriösen Journalismus"

Ich finde es unethisch, jemanden durch die Medien zu ziehen, so lange die Unschuldsvermutung nicht gerichtlich vom Tisch ist! Und zwar grundsätzlich. Ob bei Justizbeamten oder Pädophilen oder auch aktuell bei Kindesmörderinnen. Diese Primeur- und Publikumsgeilheit sagt mehr über die Zuschauer und die Entrüsteten aus, als über Täter oder Geschädigte. Es darf an Hexen- und an Kommunistenjagden durchaus erinnert werden! Sowas nützt weder der Justiz noch dem Rechtsverständnis in der Gesellschaft. Einmal mehr entpuppen sich "MonsterInnen" als ganz gewöhnliche Leute. Wozu also die dokumentierten Entrüstungen? Hier werden eine offene Gesellschaft und deren Mitverantwortung herausgefordert. Es ist das schlechte Gewissen der Leute, das sie so gierig macht. Kein Feld für seriösen Journalismus!


Peter Thommen, Basel



"Es könnte auch ein nicht erzwungener Akt gewesen sein"

Die Glaubwürdigkeit einer Aussage, insbesondere, wenn es um solch schwere Vorwürfe geht, kann und darf ausschliesslich von ausgezeichneten und bestens geschulten Gutachtern mit grosser und langjähriger Erfahrung in der Erstellung von Glaubwürdigkeitsgutachten, überprüft werden. Ohne diese Voraussetzungen eine Aussage als glaubwürdig zu taxieren, kommt letztlich einer Vorverurteilung gleich. Die Zeugin wird als glaubwürdig eingestuft, gleichzeitig wird seitens des Sprechers der Staatsanwaltschaft mitgeteilt, der Inhaftierte sei mit Vorbehalten "grundsätzlich geständig". Der Öffentlichkeit wird somit suggeriert, dass der Inhaftierte schuldig sei, weil er ein Geständnis abgelegt haben soll, zumal ja der Inhaftierte sich bereits mit Blicken und verbalen Äusserungen -was immer das heissen mag - belästigend verhalten haben soll.

 

Über die seitens der Staatsanwaltschaft erwähnten Vorbehalte des Inhaftierten wird jedoch nicht informiert. Diese Vorbehalte könnten ja sein, dass der Inhaftierte es nicht als erzwungen Akt angesehen hat. Womit dann letztlich Aussage gegen Aussage steht. Es kann durchaus sein, dass ein vermeintliches Opfer bei genauer Überprüfung der Aussagen eben nicht Opfer ist, sondern Täter. Umso mehr braucht es sehr gute Gutachter, die die heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse sehr genau kennen und einschätzen können, damit letztlich eine Aussage auf ihre Glaubwürdigkeit analysiert und überprüft werden kann.

 

Insbesondere ist die genaueste Überprüfung der Glaubwürdigkeit einer Aussage dann von besonderer Wichtigkeit, wenn solche schwere Taten auch tatsächlich passiert sind und somit die Opfer geschützt werden können.


Samuel Wehrli, Pratteln



"Mich stört die Namensnennung"

Auch wenn Herr Schmassmann diese Taten begangen hat; seine Strafe wird er verdientermassen erhalten. Was mich sehr, sehr stört, ist, dass sein Name im Internet steht, und - wie immer, wenn OnlineReports einen Primeur bringt - wahrscheinlich auch bald in der Zeitung und in den elektronischen Medien breitgetreten wird. Nicht seinetwegen, sondern wegen der Kinder, denen mit Sicherheit ein unglaublicher Spiessrutenlauf bevorsteht. Das grenzt an virtuelle Kindesbelästigung und sie tun mir echt leid, die Kinder. Sie haben mit einem Vater zu tun, der sich erklären muss, und mit einem gnadenlosen Umfeld!


Daniel Thiriet, Basel



Hinweis der Redaktion

-red. Wir verstehen Herrn Thiriets Einwände. Wir haben die Gründe für und gegen eine Nennung des Namens sorgfältig abgewogen. Die Nennung des Namens ist bei einer Person von öffentlichem Interesse - insbesondere in führender Stellung im Justizbereich - aus dokumentarischer Sicht medienethisch vertretbar. Es kommt dazu, dass in der Baselbieter Jugendanwaltschaft zwei Stellvertreter tätig sind. Transparenz hilft, ungerechtfertigte Verdächtigungen zu vermeiden. Entscheidend ist, dass die Öffentlichkeit der geprüften Familie mit dem gebotenen Respekt und Mitgefühl begegnet.


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"Und übrigens ..."

Zeit für Stau und Lottogewinn
RückSpiegel


Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

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"Grausiger Fund in Basel: Leiche verwest mehrere Tage in Psychiatrie-Park"

BZ Basel
Newsletter-Schlagzeile
vom 30. März 2018
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Schlichte Folge eines Suizids, halt.

In einem Satz


• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.

Matthias Hubeli, Leiter des Polizeistützpunkts Liestal und stellvertretender Leiter der Sicherheitsabteilung Ost, wird Geschäftsführer des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2022 in Pratteln.

• Der von der Wirtschaftskammer Baselland eingereichten Gesetzesinitiative "Für eine faire steuerliche Behandlung der Wohnkosten" (Wohnkosten-Initiative) stellt die Regierung einen Gegenvorschlag gegenüber.

Naomi Reichlin und Florian Sennhauser gehören neu dem Vorstand der FDP-Sektion Liestal an.

Melchior Buchs (FDP) ist neuer Gemeindepräsident von Reinach, indem er mit 2'544 Stimmen die CVP-Kandidatin Béatrix von Sury (CVP) mit 2'452 Stimmen knapp schlug.

• Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2022 findet laut Beschluss des Eidgenössischen Schwingerverbands definitiv in Pratteln statt.

• Die Universität Basel erhält fünf von 39 neuen Förderungsprofessuren, die der Schweizerische Nationalfonds (SNF) dieses Jahr vergeben hat.

• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.