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"Lassen wir die mal beiseite": Basler Asylberater Michel Meier

Für die SVP ein rotes Tuch, für Asylsuchende ein Segen

Migrations-Spezialist Michel Meier betreibt die Asylberatungsstelle beider Basel: Ein stiller, aber engagierter Profi auf seinem Gebiet


Von Anna Wegelin


Für die SVP ist er ein rotes Tuch, doch wenn es um Asylfragen geht, ist Michel Meier ein Mann, der zu den engagiertesten und sachkundigsten gehört. Der Leiter der "Beratungsstelle für Asylsuchende beider Basel" (BAS) ist ein vehementer Gegner von Pauschalurteilen gegen alles Fremde. Das Porträt eines anwaltschaftlichen Akteurs, der den Integrationspreis erhielt und sich auch um die Musikszene in Basel verdient gemacht hat.


Michel Meier (60) hat als Treffpunkt das Kasernenareal in Kleinbasel gewählt: "Die Kaserne war lange Zeit so etwas wie eine Heimat für mich", so Meier, der im Jahr 1985 zusammen mit Anderen das "Taktlos"-Festival für improvisierte Musik nach Basel geholt hat. Eher sperriger Sound, wie er heute höchstens noch im "Gare du Nord" zu hören sei, sagt er, während er vom Velo steigt, den Helm abzieht und den Regenponcho zusammenfaltet.

Handwerker bauen die rote Tribüne für das "Theaterfestival Basel" auf. Wir betrachten den imposanten Kasernenhauptbau, ein ewiger Streitpunkt in der politischen Diskussion um die Stadtentwicklung. Er befürworte den teilweisen Durchbruch zum Rhein hin, sagt Meier: "Man muss es ja mit dem Heimatschutz nicht übertreiben."

Meier, der in Reinach aufgewachsen ist, wohnt mit seiner Frau am Rhein. Er liebe das Stadtleben, erzählt er. Die neue Buvette vor seiner Haustür findet er "toll". Mit deren Elektrogrill habe auch der Gestank von chemischer Inflammationshilfe aufgehört, so der Sozialpädagoge und IT-Freak mit kaufmännischer Erstausbildung überzeugt. Sein Lebenslauf verrät, dass er die persönliche Freiheit schätzt. Einzig den Uringestank in den Hauseingängen und Vorgärten nach Grossanlässen findet er mühsam.

Asylthema schwierig für Fundraising

Meier arbeitet seit mehr als 22 Jahren im Migrationsbereich und ist Geschäftsleiter der Beratungsstelle für Asylsuchende beider Basel, die sich hinter der Schützenmatt-Post befindet. Am Abend vor unserem Treffen hat er, zusammen mit Sabine Wöhrles multikulturellem Kinderchor "Kolibri", den "14. Basler Preis für Integration" erhalten. Es sei "gut, dass in der ganzen gehässigen Asyldiskussion jene ausgezeichnet werden, die tatsächlich mit diesen Menschen arbeiten und diese nicht einfach als 'Elemente' abtun, die man sich möglichst vom Hals halten will", sagt er. Das Preisgeld, 5'000 Franken, gibt er der BAS, die von mehreren Hilfswerken der Kirchen und vom Kanton Basel-Stadt getragen wird: "Meine Arbeit ist nicht machbar ohne mein Team", so Meier.

Fünf Mitarbeitende mit total 330 Stellenprozent und zwei Praktikantinnen seien sie zurzeit noch in der Beratungsstelle, Tendenz abnehmend: Die Sorge um genügend Arbeitskräfte sei zwar ein Dauerthema, sagt er. Doch das Fundraising sei viel schwieriger geworden: "Mit dem Asylthema kann man sich nicht profilieren", so Meier. Eine Stiftung habe sein Unterstützungsgesuch abschlägig beantwortet mit der Begründung, der Bund mache schon alles richtig. Er sieht dies etwas anders: "Ohne die Rechtsberatungsstellen würde im Asylbereich längst eine extreme Rechtsverwilderung herrschen und das Bundesamt für Migration würde tun, wie es ihm beliebt."

Vater traumatisiert vom Weltkrieg

Meier hat einen Job, der gute Menschenkenntnis voraussetzt, eine hohe Flexibilität und extrem viel Geduld verlangt: Die Wartezeiten der Klientinnen und Klienten bis zum Entscheid sind bekanntlich oft lang, wirtschaftliche Misere und Konflikte können zu plötzlichem Andrang von Asylsuchenden führen, und ständig müssen neue Verordnungen vom Bund umgesetzt werden.

Weshalb bleibt Meier seinem Job dennoch treu? "Ich finde es spannend, mit den unterschiedlichsten Menschen zu arbeiten und Lebensgeschichten kennenzulernen, die wir in Europa gar nicht kennen", erklärt er. Vielleicht ist seine eigene Biografie mit ein Grund, weshalb er Asylberater mit Leib und Seele ist.

Michel Meier wuchs im Quartier Talacker auf, im "minderen" Reinach, sagt er. Das Geld daheim sei knapp gewesen. Seine Mutter arbeitete als Serviertochter. Michel und seine fünf jüngeren Geschwister mussten sich selber organisieren. Das sei seinem Charakter entgegengekommen: "Ich ging meinen eigenen Weg." Sein Vater, ein schweizerisch-französischer Doppelbürger und Sprössling einer Familie von Linken, war Berufsoffizier. Was er im Zweiten Weltkrieg an der Front erlebt hatte, blieb sein Geheimnis. Wahrscheinlich habe er für den französischen Geheimdienst gearbeitet, mutmasst Meier. Jedenfalls seien bei seiner Beerdigung plötzlich Männer mit kurzgeschorenen Haaren aufgetaucht und hätten einen Kranz mit der Aufschrift "Les anciens combattants" niedergelegt.

"Mein Vater war kriegstraumatisiert und hatte die Nase voll vom Militär", erinnert sich Meier. Er habe wollen, dass sein Sohn den Armeedienst verweigere. "Ich landete dann bei der unbewaffneten Sanität, ich hatte grosse Angst vor der Kiste", sagt Meier und lacht. Man muss einfach grosse Sympathie für diesen Menschen empfinden, der voller Lebendigkeit ist und umgänglich wirkt. Das ändert allerdings schlagartig, wenn es um die Rolle der SVP in der Asylpolitik geht.

Rolle der SVP in der Asyldebatte "verheerend"

Die Asylfrage sei ein Dauerbrenner in der politischen Diskussion. "Fremdes löst immer Ängste aus", sagt Meier. Doch sei die Debatte noch nie auf einem derart tiefen Level ausgetragen worden wie in der heutigen Zeit. Ja, "der nationalsozialistische Jargon der dreissiger Jahre ist wieder salonfähig geworden", empört er sich. Die SVP habe beim Stimmvolk gepunktet, indem sie die Schwelle, um über die Minderheiten und Schwächeren der Gesellschaft herzuziehen, herabgesetzt habe. Das sei "verheerend". Solange man sich nicht ernsthaft mit den betroffenen Menschen auseinandersetze, halte sich das Klischee vom moralisch schlechten, kriminellen Asylsuchenden.

Die Volkspartei, die "das Monopol in der Asyldebatte" habe, zementiere dieses Negativbild. Auf die Frage, was Meier von den sich zurzeit häufenden Delikten durch Nordafrikaner in der Schweiz halte, antwortet er mit einer wegweisenden Geste: "Lassen wir die mal beiseite. Das finde ich auch nicht so toll."

Gar nicht toll findet er den Ansatz bei den Asylgesetz-Revisionen: "Jede der Revisionen gibt vor, Probleme durch Verschärfungen lösen zu wollen. Aber wir haben bisher noch kein einziges Problem gelöst." Die Zuwanderung werde man nie stoppen können, Krieg und wirtschaftliche Misere trieben Menschen zur Flucht. Aber die Schweiz könnte zusammen mit Europa Menschen helfen, in ihrem Herkunftsland eine neue Perspektive aufzubauen, sagt Meier, "so dass sie gar nicht erst zu uns kommen".

Das zündende Konzert im Knabeninternat

Meier ist ein Arbeitstier und liebt seine Tätigkeit bei der BAS. Doch ist er in den vergangenen Jahrzehnten immer auch seiner anderen Leidenschaft nachgegangen und hat in verschiedenen, meist ehrenamtlichen Funktionen mitgeholfen, das Musikleben in Basel zu beleben. Auf seine ganz eigene Art und Weise: "Im kulturellen Bereich bin ich nie die Linie der SP gefahren", so Meier. "Ich hatte immer den Eindruck, die sind bei Bob Dylan stehen geblieben." Da sei sein Parteigenosse Tino Krattiger, Initiant und Organisator des "Kulturflosses" auf dem Rhein, eine Ausnahme.

Meiers Musikgeschmack ist breit. Er gehe gerne in die Oper und höre auch Rock, erzählt er, "aber keinen seichten". Früher spielte er Trompete, aber das habe er wegen einer Hörbehinderung aufgegeben: "Ich brachte meinen Lehrer zur Verzweiflung, weil ich den Ton nie traf."

Angetan hat es ihm die improvisierte Musik. Das zündende Erlebnis dazu hatte Meier im katholischen Knabeninternat, das er als Teenager besuchte. Ein Pater habe die Pianistin Irène Schweizer, den Schlagzeuger Pierre Favre und weitere Musiker zum Konzert in der Aula eingeladen. Nach anfänglicher Überforderung mit diesen ungewohnten Klängen hätten die rund 500 jungen Zuhörer am Ende vor Begeisterung getobt, erinnert sich Meier. Die improvisierte Musik, die Instrumentalisten aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen zusammenbringe, sei eine "Gratwanderung", erklärt er. "Sie erzeugt ein ganz anderes Hörerlebnis und funktioniert nur in der Interaktion mit den Zuhörern."

Am Anfang die "Spiel-Raum-Musik"-Konzerte

Der Gesprächsbogen schliesst sich allmählich. Wir sind wieder bei der Kaserne angelangt, der er sich verbunden fühlt. Angefangen hat es so: In den achtziger Jahren organisierte Meier mit dem Pianisten Felix Bopp und Anderen die freien "Spiel-Raum-Musik"-Konzerte für Kinder und Jugendliche in Schulen und der damaligen "Kulturwerkstatt Kaserne" mit Christoph Meury. 1985-1989 wurde Meier kaufmännischer Leiter der neu gegründeten Musikwerkstatt, damals noch im Provisorium im Gundeldinger-Quarter. Im selben Jahr nahm er seine Tätigkeit als nebenberuflicher Konzertmitveranstalter auf: mit den Reihen der "Schuemusigg", "à suivre" und schliesslich dem "Taktlos"-Festival für improvisierte Musik (1985-2005), ursprünglich eine Zürcher und Berner Erfindung.

Heute grinst Meier über den hehren musikpädagogischen Anspruch der Pionierjahre. Im ersten Teil der als Doppelkonzert angelegten "Schuemusigg" sei es um die improvisierte und Neue Musik gegangen, im zweiten Teil hätten Rockbands mit internationalem Format wie zum Beispiel "The Nits" gespielt. "Im ersten Teil kamen zwanzig Nasen, im zweiten waren es 200", erzählt er lachend. Unvergesslich bleibt ihm das "Taktlos"-Konzert mit der Anti-Thatcher-Band "God". Die britische Formation hatte in der Reithalle die Lautstärker voll aufgedreht. Als die Polizei auftauchte, musste Meier 4'000 Franken Busse bezahlen und das Stromkabel kappen – und kassierte dafür von einem erbosten Zuhörer eine Ohrfeige. "Das Tollste war, sie spielten unplugged weiter!"

Es hat aufgehört zu regnen. Michel Meier sattelt sein Velo, um über die Mittlere Brücke nach Grossbasel zur Asylberatungsstelle zu fahren. Wie schafft er heute die Balance zum Beruf? "Kunst und Literatur", antwortet er, "aber bitte keine Bücher und Filme, die soziale Probleme wälzen! Davon habe ich schon genug an der Arbeit."

12. September 2012

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Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

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• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.