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"Insulaner reagieren allergisch": Journalist Jost Auf der Maur (Bild links)*

"Ich vermute, das 'Kuhdorf' gefällt den Baslern insgeheim"

Jost Auf der Maur über die anhaltende Basler Fussball-Euphorie, die Richtigkeit seiner Analyse und geistigen Hooliganismus in Basel


Von Peter Knechtli


Einen Sturm der Entrüstung löste der Journalist Jost Auf der Maur vor einem Jahr aus, als er im Nachrichtenmagazin "Facts" die Stadt Basel ("ein Kuhdorf"), ihren Fussball-Club und dessen Protagonisten ins Visier nahm. Von da an ging's mit den Basler Ballkünstlern nur noch aufwärts. Was sagt der publizistische Wirbelstürmer jetzt, wo die ganze Schweiz mit Rotblau fiebert? Im OnlineReports-Interview nimmt er erstmals Stellung.


OnlineReports: Herr Auf der Maur, Sie haben vor einem Jahr im „Facts“ einen überdurchschnittlich Aufsehen und Ärger erregenden Artikel über den FC Basel, seine Finanziererin, seinen damaligen Präsidenten und über Basel im Allgemeinen publiziert. Wie war das Echo? Mussten Sie - wie weiland als militärischer Grenadier - den Stahlhelm aufsetzen?

Jost Auf der Maur: Die Basler sind gestählt durch ihre spitzen Schnitzelbänke. Wenn es aber von aussen zu einer Polemik über ihren Stadtstaat kommt, dann wird mit einer Vehemenz reagiert, die schon sehr ungewöhnlich ist. Und in dieser Heftigkeit geht dann auch der viel gerühmte Esprit ein bisschen unter. Zuweilen sogar so sehr, dass es angezeigt ist, einige Tage ausserhalb der Humanistenstadt zu verbringen. Denn der Hooliganismus scheint ja in Basel auch in seiner geistigen Ausformung ein echtes Problem zu sein. Auf den Stahlhelm konnte ich allerdings verzichten – die Abendessen im Elsass und Badischen in jener Zeit waren sehr gemütlich.

OnlineReports: Der damalige Präsident und heutige Kaiserslautern-Chef René C. Jäggi kündigte öffentlich das „Facts“-Abonnement. Liest er „Facts“ mittlerweile wieder?

Auf der Maur: Ich nehme nicht an, dass Herr Jäggi in seiner heutigen Position noch Zeit hat, irgend etwas zu lesen, das nicht mit Fussball zu tun hat. Aber seine melodramatische Geste mit der Abo-Kündigung war ja nicht die einzige Aktion; er hat in einem doch ziemlich gut geschriebenen offenen Brief ironisch Stellung genommen . Das hat mir gefallen, wenn auch der Text natürlich nicht aus seiner Feder stammte ...

OnlineReports: ... sondern, wie wir vermuten, aus jener von FCB-Pressechef Josef Zindel, mit dem Sie gut befreundet sind. Sind Sie Jäggi seither persönlich begegnet?

Auf der Maur: Leider nein, ich hätte ihm gern zum Meistertitel gratuliert. Herr Jäggi wird mir als starke, emotionale Persönlichkeit geschildert, und Menschen, die sich gern und ungeniert in der Öffentlichkeit bewegen, gleichzeitig aber tatsächlich etwas Veritables bewirken, sind doch immer eher rar. Ich bin sicher, dass wir bei einem guten Bordeaux ein gutes Gespräch hätten.

"Ich bin sicher, dass ich mit Herrn Jäggi  bei einem guten Bordeaux ein gutes Gespräch hätte."




OnlineReports: Da wären wir gern dabei. Wie erklären Sie sich das unvorstellbare Echo auf Ihre Provokation in Form von Hunderten meist negativen Leserbriefen?

Auf der Maur: Das Drama begann 1501. Mit dem Anschluss an die Eidgenossenschaft haben die Basler sich selber ihres angestammten Kulturraums, der Oberrheinischen Tiefebene, beraubt. Und später haben sie dann auch noch das von ihnen misshandelte Hinterland verloren. Seither ist Basel eine Insel. Insulaner reagieren allergisch auf Störungen von aussen.

OnlineReports: Kaum geisselten Sie den brachialen Stil der FCB-Fussballer, wurden sie Schweizer Meister und Cup-Sieger. So falsch können es die Star-Kicker nun auch wieder nicht gemacht haben können. Muhhh!

Auf der Maur: Seit Trainer Christian Gross den südafrikanischen Leuchtturm aus dem Sturmzentrum abgezogen und auf die Ersatzbank gesetzt hat, ging’s ein bisschen besser. Meine Polemik über Basel gab vielleicht den letzten Zwick, endlich auch etwas für die Gourmets unter den Zuschauern zu tun. Mir ist das Resultat eines Spiels letztlich zweitrangig, ich will zuerst den Augenschmaus.

OnlineReports: Und dann der Einzug in die Champions League, gar in die Zwischenrunde. Basel bebte, die Schweiz bebte. Zeitzeuge Jost Auf der Maur – blieb er cool?

Auf der Maur: Nein, keineswegs. Als der FCB gegen Liverpool Ende der ersten Halbzeit das 3:O schoss, bin ich vor Freude so hoch aufgesprungen, dass bei der Landung das Sofa unter mir zusammen gebrochen ist. Zum Glück habe ich selber keinen Fernseher - das Spiel habe ich bei einem Nachbarn gesehen; das Sofa ist inzwischen ersetzt.

OnlineReports: Aber Basel hat es dem Herrn Auf der Maur doch so richtig gezeigt: Kaum erhielt der FCB von Ihnen Haue, spielte er sich unter die besten Mannschaften Europas.

Auf der Maur: Wie schön, wenn Journalismus noch etwas bewirken kann. Aber Spass bei Seite: Wenn ich sehe, wie viel Geld und Glück es braucht, bis ein Team zur besten Sendezeit am Fernsehen auftreten kann, kann ich nur sagen: Santa Gigi!

"Beim 3:0 gegen Liverpool bin ich vor Freude
hoch aufgesprungen, dass bei der Landung
das Sofa unter mir zusammen gebrochen ist."




OnlineReports: Beschlichen Sie manchmal tiefe Zweifel an Ihrer damaligen FCB-Analyse, wenn Sie auf Ihrem Arbeitsweg von Basel nach Zürich massenhaft den Farben Rot-Blau begegneten?

Auf der Maur: Nie.

OnlineReports: Sie schrieben, die FCB-Spieler seien „allenfalls auf der FCB-Mannschaftsfoto eine Augenweide. Aber mit den Füssen haben sie laufend Probleme. Hauen daneben, hauen drauf, hauen drein. Irgendwie deutsch“. Bleiben Sie dabei?

Auf der Maur: Zum Glück lächeln heute viele neue Spieler von der Mannschaftsfoto. Damals war der FCB mit an der Spitze der Foul-Rangliste. Die Hackerei mag ich nicht, vor allem dann, wenn sie sich auch noch lohnt. Beim jungen Yakin hat es eine Serie von roten Karten gebraucht. Jetzt ist er offensichtlich zur Raison gekommen.

OnlineReports: Stopp, stopp! Da prescht doch Gimenez wie ein junges Rösslein los, Hakan Yakin jongliert blindlings punktpräzise Pässe in die steile Gasse und Rossi bietet perfektes lateinisches Rasen-Ballett. Was wollen Sie noch mehr?

Auf der Maur: Ich wünsche mir den Champions-League-Final ManU gegen Valencia. Der FC Basel soll sich jetzt auf die Meisterschaft konzentrieren. In der Champions-League ist der Vorhang fast schon gefallen.

OnlineReports: Haben Sie als Fussball-Fan eines der Champions-League-Spiele im „Joggeli“ live miterlebt?

Auf der Maur: Nein.

OnlineReports: Warum nicht? Hatten Sie Angst, von den Fans entdeckt zu werden?

Auf der Maur: Das wäre kein Problem gewesen, da ich bestimmt eine Einladung von Herrn Jäggi in seine Loge gehabt hätte.

OnlineReports: Wurden Sie wegen Ihrer Arbeit auch angepöbelt oder gar angerempelt?

Auf der Maur: Davon habe ich nichts gemerkt, denn ich hatte immer gute Basler Freunde um mich.

"Beim jungen Yakin hat es eine Serie von
roten Karten gebraucht. Jetzt ist er offensichtlich
zur Raison gekommen."




OnlineReports: „Das Kuhdorf Basel grüsst den Saustall Zürich“, hiess es kürzlich sinngemäss auf einem Transparent, als GC im Joggeli gegen Basel spielte und gewann. Ihre metaphorische Schöpfung hat also Wurzeln geschlagen. Sind Sie stolz?

Auf der Maur: Ich vermute, insgeheim gefällt sie den Baslern.

OnlineReports: Würden Sie Basel heute immer noch als "Kuhdorf" bezeichnen? Oder drängen sich heute treffendere Ver-ball-hornungen auf?

Auf der Maur: „Kuhdorf“ ist ja nicht einfach nur pejorativ zu verstehen, der Begriff insinuiert auch eine gewisse Übersichtlichkeit und einen Rhythmus.

OnlineReports: Im Moment ist Verneigung angesagt. Auf Plakaten bedankt sich der FC Basel bei „allen“ für die grossartige Unterstützung. Was geht in Ihnen vor, wenn Sie das lesen?

Auf der Maur: Das gehört zum Marketing.

"Den Nimbus einer Literatenstadt kann man sich
nicht kaufen. Das ist eine Frage des Humus.
Und auf dem Basler Humus gedeiht die Musik."




OnlineReports: Falls Basel im Frühjahr aus der Champions League ausscheidet – wird es daran liegen, dass ihm „bei allem Erfolg das entscheidende Stimulans“ fehlt, wie Sie weitsichtig schrieben?

Auf der Maur: Das unschöne Gerangel unter den Spielern um die Prämiengelder könnte ein Indiz dafür sein.

OnlineReports: Haben Sie einen neuen publizistischen Pfeil im Köcher, den Sie in Richtung auf Ihre Wohnstadt Basel abzuschiessen gedenken?

Auf der Maur: Aus dem Debakel mit dem Basler Stadtroman liesse sich eine Metapher drechseln. Den Nimbus einer Literatenstadt kann man sich nicht kaufen, das ist eine Frage des Humus. Und auf dem Basler Humus gedeiht die Musik. Literatur droht den Baslern schnell einmal zu konkret, zu eindeutig zu werden. Insulaner träumen gerne.

OnlineReports: Wie beurteilen Sie die Rolle, die Gigi Oeri im Verlaufe dieses Erfolgs-Jahres spielte?

Auf der Maur: Ich kenne leider Frau Oeri nicht persönlich. Ihr Engagement als Vertreterin des Basler Geldadels im Dienste von „Brot und Spiele“ ist für Basel jedenfalls etwas Neues.

OnlineReports: Ihre wahre Liebe, Lust und Leidenschaft gilt dem FC St. Gallen. Wie geht’s der Mannschaft im Moment?

Auf der Maur: Hervorragend. Der neue Trainer wird die grünen Teufel vom Espenmoos nicht absteigen lassen.

* mit OnlineReports-Editor Peter Knechtli vor Plakaten, auf denen sich der FC Basel bei der Öffentlichkeit für die Unterstützung bedankt.

10. Januar 2003


Interview-Partner

Interview-Partner Jost Auf der Maur (49) ist Leiter des Ressorts "Gesellschaft" der "NZZ am Sonntag". Vor einem Jahr löste der Journalist mit seinem bitterbösen Abschiedsartikel über den FC Basel und die Basler Befindlichkeit im Nachrichten-Magazin "Facts" eine aussergewöhnliche Gefühls-Eruption aus. Der gebürtige Sankt Galler begann seine journalistische Karriere beim "Badener Tagblatt". Seine weiteren Stationen waren die "Basler Zeitung" und die Zürcher "Weltwoche". Auf der Maur ist Fussball-Fan, leidenschaftlicher Kenner des Kulinarischen und fährt nicht Auto. Er ist verheiratet und lebt in Basel und Luzern.


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"Lieber ein Kuhdorf als eine Möchtern-Weltstadt"

Lieber ein Kuhdorf, wo sich alle wohlfühlen dürfen, als eine Möchtegern-Weltstadt mit frustrierten St. Galler Zuzügern.


Bruno Heuberger, Oberwil BL



"Gegen den blinden, fanatischen Lokalpatriotuismus"

Mit gefällt der Auf-der-Mauer-Artikel ausserordentlich. Vor allem der analytische, vom blinden, fanatischen Lokalpatriotismus, von dem wir in der letzten Zeit so viel hatten, gereinigte Ironismus und die zusammenfassende Übersicht des Züri-Basel-St.Gallers gefallen mir sehr gut. Jemand, der die Dinge, was sie auch seien, von aussen oder oben kritisch betrachtet und erst noch in Worte fassen kann, verdient meinen Respekt.


Alby Schefer, Muttenz


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"Das Ermächtigungsgesetz der Nazis ist natürlich das bekannteste. Aber es gib tja auch noch andere."

BZ Basel
vom 11. Oktober 2017
die zurücktretende Basler
Juso-Präsidentin Mirjam Kohler
zitierend
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Tja!

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.