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Projekt in Bundeshaus-Korridor verschoben: Basler Künstlerin Bettina Eichin

Unter der Bundeshauskuppel haben wieder die Mannen das Sagen

Bettina Eichins Triptychon der Menschenrechte mit Frauenbezug wurde in die "Galerie des Alpes" verbannt


Von Ruedi Suter


Nur kurz sorgte unter der Bundeshauskuppel die vom Bund auf Wunsch des Parlaments erworbene Bronzeskulptur "Erklärung der Menschenrechte" von Bettina Eichin unter den "Drei Eidgenossen" für geschlechtliche Gleichberechtigung. Am 6. Juni soll das mit einem Frauentext versehene Triptychon eingeweiht werden - im Gang der bundeshäuslichen "Galerie des Alpes". Dorthin wurde es verbannt - derweil die drei Stein-Mannen am Eingang wieder zeigen sollen, wer im Staate das Sagen hat.


Mannhaft, unbeugsam und trotzig stehen sie da, mit ihren Bärten und Kapuzen. Drei Ureidgenossen, drei in Stein gehauene Prachtshelden unter der Bundeshauskuppel, die Augen visionär in eine verheissungsvolle Ferne gerichtet und alle jene, welche zu ihren Füssen die Stufen des Parlaments emporstapfen, keines Blickes würdigend. So imposant die "Drei Eidgenossen" für patriotisch Gesinnte auch wirken mögen - es fehlen die Eidgenössinnen, die so oft von der Geschichte Unterschlagenenen, welche mindestens ebenso viel zum Entstehen der Schweiz beigetragen haben wie ihre mit ewigem Ruhm überhäuften Männer.

Triptychon als letzter Denkanstoss des "Skulpturenwegs Grauholz"

Dass sie - die Frauen - in den verschiedensten Lebensbereichen nicht mehr so einfach vergessen oder ignoriert werden können, dafür kämpft die Basler Künstlerin Bettina Eichin schon lange. Kein Zufall deshalb, dass im März des Jubiläumsjahres 1998 zu Füssen (was diesmal nichts heisst) der drei Mannen als letzter Blickfang und Denkanstoss des "Skulpturenwegs Grauholz" ihre hohe, dreiteilige Bronzeskulptur mit Menschenrechts-Texten zu stehen kam.

Auf dem beweglichen Triptychon mit dem Namen "Menschenrechte im Bundeshaus. 1776.1789.1791" stehen sechs durchbrochene Textspalten, die in mühevoller Arbeit mit Wachs Buchstabe für Buchstabe für den direkten Bronzeguss modelliert wurden.

"Die Frau ist frei geboren und bleibt dem Manne gleich an Rechten."

Und das Geschriebene? Es gibt drei für die an Gerechtigkeit glaubende Menschheit wichtige Bekenntnisse wieder: "Die Erklärung der Menschenrechte Bill of Rights von Virginia" sowie die "Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte" von Paris im August 1789. Da diese Deklarationen vor allem von Männern für Männer formuliert wurden, fehlte Frau Eichin auch hier das betont weibliche Element.

Sie machte sich auf die Suche und wurde fündig - bei der französischen Querdenkerin Olymp de Gouges (1748-1793). Diese kämpfte mutig für die Sache der Frau und verfasste 1791 in Paris eine entsprechende "Erklärung der Rechte der Frau und der Bürgerin". So stand auf der dritten Eichin-Tafel unter den "Drei Eidgenossen" in ausgleichender Gerechtigkeit die Menschenrechtsdeklaration der Olymp de Gouges. Ihr erster Satz: "Die Frau ist frei geboren und bleibt dem Manne gleich an Rechten."

Im Nu Unterschriften für eine Petition zum Kauf der Tafeln gesammelt

Ob deswegen oder weil die drei Tafeln mit den drei Steinheroen eine verblüffende Einheit bildeten - die Menschenrechts-Tafeln stiessen jedenfalls auf Anerkennung. "Sogar den Aufsehern gefielen sie", erinnert sich die Künstlerin. Und plötzlich wollten zahlreiche Parlamentarierinnen und Parlamentarier das Kunstwerk der Baslerin nicht mehr missen. Als sich der 12. September 1998, das Datum der Räumung, drohend näherte, ergriff Nationalrat Rudolf Strahm (SP) die Flucht nach vorn sammelte einen Tag lang wie wild Unterschriften.

Mit verblüffendem Erfolg, wurde doch die Petition von allen Partei- und FraktionspräsidentInnen sowie Mitgliedern aller Parteien unterschrieben. Eine edle Tat gewiss, hiess es doch auf den Petitionsbögen so schön: "Die Menschenrechtserklärungen sind in der Kulturentwicklung der Menschheit gewaltige Marksteine. Sie stellen unbestrittenermassen auch das ideelle Fundament der Gründung des schweizerischen Bundesstaates dar." Wer der Angegangenen mochte da nicht die Füllfeder zücken und seine Unterschrift hergeben?

Das Bundesamt für Kultur verspricht finanzielles Engagement

So baten dann 105 Mitglieder des Nationalrats und des Ständerats die Eidgenössische Kunstkommission, "den Erwerb der Schriftskulptur von Bettina Eichin zugunsten der Eidgenossenschaft zu prüfen, damit sie zur Erinnerung an das Jubiläumsjahr 1998 im Bundeshaus in einem Bronzerahmen dauernd aufgestellt oder befestigt wird". Der Standort sei noch offen, doch kämen "die Wände unter den Drei Eidgenossen oder in der 'Galerie des Alpes' oder an einer andern, für BesucherInnen und Schulklassen zugänglichen Stelle in Frage", hiess es in einer Medienmitteilung.

Das Resultat der aussergewöhnlichen Kraftanstrengung des Parlaments für die Erfüllung seines Kunstanliegens: Das Bundesamt für Kultur (BAK) versprach, sich der Sache wohlwollend anzunehmen. BAK-Vizedirektor Christoph Reichenau befand es gar für "gut, wenn das Werk angekauft werden kann" - und versprach, zwei Drittel des Kaufpreises (200'000 Franken) mit dem Erlös von Gedenkmünzen abzudecken.

Zähe Umsetzung, bedrohter Standort für Bundeshaus-Weihnachtsbaum

Unterdessen ist etliches Wasser die Aare hinabgeflossen, aber nur sehr träge, wie Bettina Eichin mit einem Blick aus ihrem Basler Atelier auf den zügig fliessenden Rhein seufzt. Jedenfalls erhielt sie den Vertrag für die definitive Fertigung und Installierung der Menschenrechtstafeln vom Bundesamt für Kulturen erst im Dezember 1999.

Die von den Parlamentsmitgliedern gewünschte Einweihung auf die erste Session des frisch gewählten Parlaments fiel ebenso ins Wasser wie das zweite, auf die Frühlingssession anberaumte Datum. Letzteres erfuhr Bettina Eichin so zufällig wie überraschend in der Giesserei. Was zu Beginn so leicht ins Rollen kam, wurde bei der Umsetzung immer schwerfälliger, immer lustloser.

Als besonders nervenaufreibend empfand die Künstlerin die Diskussion mit der zuständigen Beamtenschaft um den festen Standort des jederzeit bewegbaren Bronze-Schrift Triptychons im Bundeshaus. Unter die Drei Eidgenossen dürften die Tafeln nicht mehr zurückkehren, wurde schliesslich entschieden. "Weil dann der Weihnachtsbaum keinen Platz mehr habe", gibt eine fassungslose Eichin die ihr in Erinnerung gebliebene Begründung wieder.

Lähmt die Bürokratie den Schwung und Willen des Parlaments?

So wird jetzt das Menschenrechtsdenkmal in einen eher düsteren Gang der "Galerie des Alpes" zu sehen sein. Dort gibt es keine Weihnachtsbäume, hingegen musste eine Reihe fester Schränke weggerissen werden. Auf den 6. Juni 2000, dem zweiten Tag der Sommersession, ist nun um 13 Uhr eine Vernissage angesagt. Eingeladen haben Hanspeter Seiler, der Präsident des Nationalrates, und Ständeratsräsident Carlo Schmid-Suter.

Selbstverständlich wird auch Bettina Eichin zugegen sein. Doch die Künstlerin, die auch ein überlegenswertes Gestaltungsprojekt für den Bundesplatz eingereicht hat und sich früher schon an der Mentalität mutloser Konzernchefs und überangepasster Verwaltungsbeamter rieb, wird wieder einmal vom argen Gefühl geplagt, die Macht der Bürokratie lähme den Schwung und den Willen des Parlaments. Ganz zu schweigen von der Schaffenskraft einer auch politisch denkenden Frau, die mit ihrem Werk eine Art optischer Gleichberechtigung unter der Bundeshauskuppel zum Durchbruch verhelfen will.

"Das weibliche Element muss den Drei Eidgenossen beigefügt werden."

Womöglich aber ist das letzte Wort noch gar nicht gesprochen - sofern die Frauen im Bundeshaus mit den Ansichten Bettina Eichins übereinstimmen und ihre Stimmen erheben. Kein Zweifel, dass diese immer mehr Gewicht haben. Zum Beispiel mit Mariangela Wallimann-Bornatico als frische Generalsekretärin von National- und Ständerat. Oder mit ihrer Vorgängerin Annemarie Huber-Hotz als neue Bundeskanzerlerin. Oder eben mit Bundesrätin Ruth Dreifuss, die an der Triptychon-Vernissage eine kleine Rede halten will.

Und einmal abgesehen von jenen Parlamentarierinnen und Parlamentariern, die mit dem Standort ebenfalls nicht glücklich sind, ist Bettina Eichin - ihr Name verrät es - nicht aus weichen Holz geschnitzt. Sie wird sich weiterhin wehren, gegen die Versenkung der Menschenrechtstafeln in die Alpen-Galerie: "Es geht einzig um die Symbolisierung der Menschenrechte: Das weibliche Element muss den Drei Eidgenossen beigefügt werden." Und um sie selbst oder ihren Ruf gehe es schon gar nicht, beteuert die Künstlerin trotzig. Was man ihr ja glauben mag - auch wenn ein Kunstwerk unter der Bundeshauskuppel keine üble Propaganda ist.

4. Juni 2000

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• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

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Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

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