© Fotos by Peter Knechtli, OnlineReports.ch / SF DRS
"Wir verurteilen sexuelle Ausbeutung": Sat.1 CH-Geschäftsführer Christian Gartmann, Sat.1-Teletext-Seite

Konzessionierter TV-Treff für Pädo-Szene

Während Monaten nutzten Pädophile die Konktaktanzeigen im Schweizer Sat.1-Teletext - jetzt ermittelt die Justiz


Von Peter Knechtli


Unglaublich: Auf den behördlich konzesssionierten Teletext-Seiten des privaten TV-Senders Sat.1 Schweiz tummelten sich während Monaten ungehindert Pädophile. Erst als OnlineReports mit der Recherche begann, wurden die verbotenen Kontakanzeigen aus dem Angebot herausgefiltert. Jetzt ermittelt die Justiz. Betroffen ist auch ein gleiches Angebot von Pro7.


Langsam rollt der brachialorthografische Text von unten nach oben über den Bildschirm: Ein "Geiler Spritzer" und ein "mega Säuli" suchen "knabenhafte schlanke bi-Boys –18j." oder "junge Stricher", heisst es im "SMS-Singledate" auf der Teletext-Seite 856 ("Mann sucht Mann") des Privatsenders Sat.1 CH.

Doch das Trieb-Tableau, das sich klar an Schweizer Publikum richtet, betreibt Etikettenschwindel: Mann sucht nicht immer Mann, sondern zuweilen auch Minderjährige, und umgekehrt. Offensichtlich unbehelligt bietet der Tele-Homotreff auch einer Pädo-Szene Gastrecht – zum Entsetzen vieler.

Gesucht: "Boy zwüsche 11 und 18"

So traute die 54jährige Franziska Spar (Name geändert) schon im Februar ihren Augen nicht, als sie am Bildschirm des konzessionierten Senders die triefenden Texte vorfand. Die empörte Mutter zweier erwachsener Söhne hatte davon in einer Gesprächsrunde erfahren und dann privat zu recherchieren begonnen.

"Lovely (12)" sucht "erfahrene Männer, die ihn per SMS befriedigen", hiess es in einer Anzeige. Oder: "Boyonly sucht Jungs zwischen 11-14 Jahren aus Basel, zahle Fr. 300.--." Eine andere Genital-Annonce sucht "Boy zwüsche 11 und 18". Ein "Geil 207" sondert ab: "Wann kann ich endlich einen Schwanz blasen, Alter Ab 13-17 auch Anfänger."

Hinter Sat.1 Schweiz steckt zwar ein verschachteltes Firmenkonstrukt, aber kein anonymer Schmuddel-Veranstalter: Je 50 Prozent halten das Schweizer Verlagshaus Ringier und das deutsche Mutterhaus Sat.1 GmbH. Im Verwaltungsrat sitzt unter anderem das bei Ringier für elektronische Medien zuständige und berufsethisch zuverlässige Geschäftsleitungsmitglied Fibo Deutsch.

Von Sat.1 über SevenOne Media zu Voice Publishing

Die Sat.1 Schweiz verfügt über eine Programmkonzession des Bundes, Inhaberin der Teletext-Konzession ist die deutsche Sat.1 GmbH. Für die Vermarktung der Teletext-Sparte zuständig ist die in Küsnacht ZH domizilierte Firma SevenOne Media (Schweiz) AG, eine Tochtergesellschaft des gleichnamigen deutschen Unternehmens. Geschäftsführer Christian Gartmann ist zugleich auch Geschäftsleiter von Sat.1 Schweiz. SevenOne Media wiederum vermietet die Teletext-Inserateseiten weiter an die Voice Publishing in Rümlang ZH, die dem Publikum die SMS-Kontaktanzeigen anbietet und laut Gartmann auch ausschliesslich für die Inhaltskontrolle zuständig ist.

Geschäftsführer der Voice Publishing ist Jürg Wildberger (Bild), früherer "10vor10"-Chef des Schweizer Fernsehens und "Facts"-Chefredaktor. Er führte als Begründung für die wohl illegalen Inserate "alte Datensätze" ins Feld und räumt ein: "Da ist uns ein Riesenfehler passiert. Ich muss hier Konsequenzen ziehen. Das darf nicht mehr vorkommen. Die neuen Daten werden sauber sein."

Eine "Singledate"-Anzeige per SMS kostet zwischen 4 Franken und 4.80. Jedes SMS, das Partner aufgrund des Inserats unter Nickname anonym führen, kostet weitere 40 und 80 Rappen. An beiden SMS-Formen verdienen SevenOne Media und Voice Publishing mit.

Über Teletext-Inhalte schlecht informiert

Über die Inhalte des vermieteten Produkts jedoch war SevenOne Media-Chef Gartmann schlecht informiert. Umso entrüsteter reagierte der Vater zweier Buben, als ihn OnlineReports mit den pädophilen Inseraten konfrontierte: "Die sexuelle Ausbeutung von Jugendlichen und Kindern ist aufs Schärfste zu verurteilen." Er bedauere, dass es "einigen Chattern trotz Monitoring" gelungen sei, diese Anzeigen zu publizieren. SevenOne Media, flüchtete Gartmann nach vorn, behalte sich auch vor, "eigene rechtliche Schritte gegen Fehlbare zu unternehmen" – soweit die SMS-Kunden überhaupt identifizierbar sind.

Doch gleichzeitig lief über den Sat.1-Teletext der neueste Fummel-Flirt: "LARS10: (Alter: 29) ich suche geile Dicke boy! Von 14 bis 29 Jahre!, bitte ich werde dich vertrauen! 100%! Ich liebe dicke! Mein schwanz ist geil."

Dieser Eintrag zeigt: Die Minderjährigen-Inserate, die Franziska Spar im Februar dokumentierte, sind keine einmalige Panne, sondern kaum behinderte Praxis. "Seither", so die engagierte Frau, seien im Sat.1-"Singledate" weiterhin "fast täglich" Anzeigen dieser Art aufgetaucht, die bei der Visionierung selbst erfahrene Behördestellen "ins Staunen" versetzten.

Justiz-Recherchen können ausgedehnt werden

Jetzt ermittelt die Justiz, nachdem Franziska Spar nach einem Telefon-Marathon bei der Bundeskriminalpolizei auf Interesse gestossen war. Aktiv wurde auf deren Hinweis zunächst die Abteilung Sexualdelikte/Kinderschutz der Kantonspolizei Zürich, die einige Verfasser der Kontaktanzeigen ermitteln konnte. Die polizeilichen Strafanzeigen wurden der Bezirksanwaltschaft Dielsdorf "zur Weiterleitung an verschiedene Untersuchungsbehörden in der Schweiz zugestellt", wie der Anzeigestellerin mitgeteilt wurde.

Bezirksanwalt Michael Künzle bestätigte, dass sich die Ermittlungen "im Moment gegen drei Personen in drei Kantonen" richten. Es sei durchaus denkbar, dass die Recherchen ausgedehnt würden. Das Problem: Die Identität von Prepaid-Handynutzern bleibt im Dunkeln. Im Visier hat der Untersuchungsrichter aber nicht nur die SMS-Akteure, sondern möglicherweise auch die am Geschäft partizipierenden Firmen: "Wir prüfen derzeit, ob es eine Handhabe gibt, auch gegen den Veranstalter juristisch vorzugehen." Laut Lehrmeinung könnte "eine solche Möglichkeit bestehen".

Aktiv wird auch das Bundesamt für Kommunikation (Bakom), wie der für Sat.1 zuständige Jurist Alfons Birrer bestätigte. Zuständig ist diese Aufsichtsinstanz, weil es sich bei den bezahlten Einträgen um Werbung handelt. Birrer: "Wir werden unter rundfunkrechtlichen Aspekten prüfen, ob es sich um einen Verstoss gegen das Sittlichkeitsgebot und den Jugendschutz des Radio- und Fernsehgesetzes handelt."

Übereinkommen verlangt besonderen Kinderschutz

Dass mit der Sat.1 GmbH ein deutsches Unternehmen über die Teletext-Konzession nach deutschem Recht verfügt, ist kein juristischer Freibrief: Laut dem Europäischen Übereinkommen über grenzüberschreitendes Fernsehen muss auch eine deutsche Trägerschaft die schweizerischen Bestimmungen einhalten. So muss "Werbung, die sich an Kinder richtet oder Kinder einsetzt", "alles vermeiden, was deren Interessen schaden könnte". Falls das Bakom für den Vollzug einer allfälligen Rechtsverletzung nicht zuständig ist, kann es die betreffende Landesmedienanstalt einschalten. Sie prüft dann zusätzlich, ob allenfalls auch deutsches Recht verletzt wurde.

Als Voice Publishing Mitte April erfuhr, dass OnlineReports ein neues krasses Pädo-Inserat (siehe Illustration oben) dokumentierte, meldete Chef Wildberger den juristisch brisanten Eintrag flugs dem ermittelnden Bezirksanwalt.

Anzeige auch gegen Pro7-Teletext

Sat.1 ist indes nicht der einzige Sender, dessen Teletext-Seiten Pädophile interessieren. Die Basler Staatsanwaltschaft hat laut Sprecher Markus Melzl Anfang März eine Anzeige gegen Pro7 an die Zürcher Bezirksanwaltschaft weiter geleitet. Entsprechende Wahrnehmungen auf Pro7-Teletext hat auch Franziska Spar gemacht. Pikant: Auch für die dortigen Kontaktseiten ist Voice Publishing zuständig.

Unmittelbar nach Beginn der OnlineReports-Recherche sind die pädophilen Inserate vom Sat.1-Homo-Flirt verschwunden – auf Intervention von Sat.1-Schweiz-Verwaltungsrat Fibo Deutsch.

3. Mai 2003


RECHERCHEN-BEWERTUNG
Der Fall Das Erstaunlich an diesem Fall ist, dass es Privatpersonen wie Franziska Spar braucht, um sie überhaupt zum Fall zu machen. Die Behörden, lassen sie verlauten, seien mit der Kontrolle überfordert. Sie habe mit 40-50 verschiedenen Stellen telefoniert, bis sich die Bundeskriminalpolizei des Falles angenommen habe, sagt Franziska Spar. Analog zu den Kinderpornografie-Meldestellen sollten offizielle Anlaufstellen auch für den Bereich der Pädophilen bekannt gemacht werden.
Die Akteure Sowohl Sat.1 CH- und SevenOne Media-Geschäftsführer Christian Gartmann ("Bei Pädo und Porno kennen wir kein Pardon") wie Voice Publishing-Chef Jürg Wildberger waren offene Gesprächspartner, der gar nicht erst versuchten, den Sachverhalt abzustreiten. Während Gartmann die Verantwortung vollumfänglich an Voice Publishing delegierte, versuchte Wildberger nicht, die Zuständigkeit abzustreiten. Dass die beiden Geschäftsführer über den pädophilen Inhalt des Teletexts nach eigenen Angaben nicht im Bild waren, wirft ein Licht auf die Kontrollqualität.
Das Motiv In der Recherche wurde nicht klar, ob das Einfliessen klar pädophiler Inhalte in Kontaktanzeigen Folge völlig unzureichender Kontrollen war, oder der Versuch, die Vollzugs-Fähigkeit der Behörden auszuloten.
Der Anspruch Sowohl Anzeigestellerin Franziska Spar wie die Öffentlichkeit haben einen Anspruch darauf, dass die Ermittlungs- und Konzessionsbehörden den Fall sowohl auf Sat.1 Schweiz wie auf dem entsprechenden Angebot von Pro7 lückenlos klären. Die Veranstalter sind verpflichtet, auch die Teletext-Angebote vollständig und authentisch aufzuzeichnen.
Kommentar Franziska Spar konnte die wochenlange Beobachtung nur betreiben, weil sie wegen einer Operation nicht arbeitsfähig war. Am Schluss war sie der Verzweiflung nahe: "Hätte ich gearbeitet, wäre es mir niemals möglich gewesen, den Fall zu verfolgen. Warum machen unsere Behörden nichts?" Die Frage ist verständlich, aber es ist nicht so, dass Behörden und Justiz untätig sind. Ihre Mühlen laufen jedoch langsam und der Recherchier- bzw. Vollzugserfolg ist häufig, wie das Beispiel Kinderpornografie im Internet zeigt, so fragwürdig gering, dass sich die Frage nach Aufwand und Ertrag stellt. Grund genug, die juristische Aufarbeitung des Teletext-Falles weiter zu beobachten.

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"Auch TeleZüri vertrieb Pädo-Inserate auf dem Teletext"

Mit Interesse verfolgte ich Ihre Reportage über pädophile Kontakte (Sexanzeigen) auf den Teletextseiten privater Fernsehsender. Namentlich nennen Sie die Privatsender SAT1 und Pro7. Ich möchte hiermit darauf verweisen, dass es sich bei diesen beiden TV-Kanälen nicht um die einzigen handelt, die entsprechende Kontaktanzeigen auf ihren Teletextseiten feilbieten. Auch der Privatsender TeleZüri vertreibt oder vertrieb solche Inserate auf seinen Teletextseiten. Täglich erschienen Kontaktanzeigen, in denen Jugendliche unter 15 Jahren angeworben wurden oder sich selbst für homosexuelle Kontakte anbieten konnten.

 

Ein Beispiel: Am 9. Februar 2003 wurden ein 14-Jähriger, zwei 15-Jährige, ein 16-Jähriger und generell "junge Boys" für homosexuelle Kontakte gesucht. Im Januar (das Datum ist mir leider nicht mehr bekannt) wurde gar nach 13-Jährigen gesucht. Jugendliche konnten sich auch selbst für entsprechende Kontakte anbieten. Auf der Website von TeleZüri (www.telezueri.ch) befindet sich unter der Rubrik "Teletext" ein Hinweis auf die Teletextseiten des Fernsehens. Es sind jedoch nur Musterseiten und nicht alle Seiten aufgeführt. Am 10. Februar 2003 fand sich auf der einen einsehbaren Musterseite (Rubrik "teletext", Seite 383, "Mann sucht Mann") eine Anzeige, die ich diesem Schreiben beifüge.

 

Über die derzeitige Entwicklung kann ich keine Angaben machen, da mir auf einem inzwischen neu zugelegten Fernsehgerät der Zugang zu den Teletextseiten nicht mehr möglich ist. Ich gehe aber davon aus, dass TeleZüri im Zusammenhang mit der Aufdeckung und Berichterstattung in den Medien (vgl. auch den "Beobachter" Nr. 9 vom 20. Mai 2003) die erwähnten Kontaktanzeigen aus dem "Sortiment" genommen hat. Belegen kann ich dies allerdings nicht.


Francesco Ficicchia, Glattbrugg


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"Das Ermächtigungsgesetz der Nazis ist natürlich das bekannteste. Aber es gib tja auch noch andere."

BZ Basel
vom 11. Oktober 2017
die zurücktretende Basler
Juso-Präsidentin Mirjam Kohler
zitierend
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Tja!

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Hoffmann-La Roche will bis ins Jahr 2020 den Wasserverbrauch pro Mitarbeitenden um zehn Prozent senken.

• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.