© Fotos by Michael Baumgärtner, OnlineReports.ch / LK BL
"Eskalation hinterlässt Spuren": Aescher Stellvertreter-Objekt Hecke

In den Hecken-Schützengräben tobt der Polit-Krieg

Wenn in Aesch die Heckenschere zwangsrattert, geht es um knallharte Parteipolitik – auch an der Spitze des Gemeinderates


Von Peter Knechtli


Immer deutlicher zeichnet sich ab: Der Hecken-Krieg in Aesch hat einen klaren machtpolitischen Hintergrund. Gemeindewahlen stehen vor der Tür. Letztlich geht es um die Herrschaft im Gemeinderat.


Noch am 27. Januar kündigte OnlineReports "Tauwetter" zwischen dem Aescher Gemeinderat und der Bürgerinitiative "Ausgeheckt" an. Der Meldung vorausgegangen war ein Treffen, an dem es um so etwas wie eine Belanglosigkeit von grosser Bedeutung ging: wie rigoros an Strassen grenzende Aescher Hecken zurückgeschnitten und wie buchstabengetreu die Hecken-Paragrafen des kommunalen Strassenreglements ausgelegt werden sollen.

Hecken-Kontrolle durch Zivilpolizei

"Ausgeheckt"-Aktivitst Urs Häring, der gegen einen Hecken-Bürstenschnitt kämpft, sprach von einer "lockeren und konstruktiven" Atmosphäre, was den Eindruck erweckte, die beiden Streitparteien wollten sich in der Vernunfts-Mitte treffen.

Gefehlt! Der Gemeinderat deutete das Ergebnis der Aussprache offenbar anders. In einer offiziellen Mitteilung der Gemeinde vom vergangenen Freitag heisst es, der Gemeinderat habe an der Aussprache "klar" festgehalten, dass der Hecken-Rückschnitt "weiterhin gemäss dem bisherigen Vorgehen - ohne Ausnahmebehandlungen - umgesetzt" werden soll. Auch in Zukunft soll der Heckenstand durch die Gemeindepolizei kontrolliert werden – allerdings nicht mehr in Uniform, sondern in Zivilkleidung.

Handfester politischer Hintergrund

Nun deuten immer mehr Indizien darauf hin, dass der Lebhag-Zwist einen handfesten politischen Hintergrund hat. Zuständig für die Vollstreckung des reglementskonformen Heckenschnitts ist CVP-Gemeinderat Markus Lenherr. Nach seiner Meinung soll die buchstabengetreue Regelung angewendet werden – im Gegensatz zur Auffassung von FDP-Gemeindepräsidentin und Landrätin Marianne Hollinger (Bild). Sie plädiert für eine Lösung mit Augenmass – was ihr die politische Konkurrenz prompt als "Lavieren" auslegt.

Letzten Freitag warf die CVP Hollinger vor, sie desavouiere mit ihrer unentschlossenen Haltung ihren Gemeinderatskollegen Lenherr öffentlich. Die CVP in ihrem Communiqué: "Dieses ganze unnötige Theater um diese Heckenschneiderei hätte vermieden werden können, wenn die Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger den gefällten Beschluss des Gemeinderates von Beginn weg mitgetragen und gegenüber den Vertretern des Komitees 'Ausgeheckt' mit aller Deutlichkeit durchgesetzt hätte."

FDP gegen CVP und umgekehrt

Heute Montag nun schoss die Aescher FDP in Richtung CVP zurück: "Endlich wurde von der CVP eines klar gestellt: nämlich dass Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger offenbar die Einzige ist, die vorausschauend und bürgernah denkt. Ihr couragiertes Auftreten ist wesentlich besser, als die kollektive, uneinsichtige Haltung des Gemeinderates." Der restliche Gemeinderat beharre "stur und unbelehrbar" auf dem von CVP-Gemeinderat Lenherr angeordneten Verwaltungsakt.

Demgegenüber, so die Freisinnigen weiter, habe Hollinger wiederholt zu verhindern versucht, "dass die nulltoleranten Vorgaben weiterhin für Unruhe und Unmut im Dorf sorgen". Der Vorstand der Aescher FDP stelle sich "vor die Gemeindepräsidentin und nicht hinter die Hecken".

Wie OnlineReports vernahm, ist die Stimmung im siebenköpfigen Aescher Gemeinderats-Kollegium seit einiger Zeit gespannt. Oft komme es in der Dorfregierung zu 5 zu 2-Entscheiden, wobei nicht selten CVP (zwei Sitze), SP (zwei Sitze) und SVP (ein Sitz) oder gegen die FDP (zwei Sitze) und ihre Gemeinde-Mutter zusammenspannten.

Neuer Gemeindeverwalter spricht von "Eskalation"

Wie weiter zu erfahren ist, erwägt CVP-Gemeinderat Lenherr als Gemeindepräsident zu kandidieren und somit seine Kollegin Marianne Hollinger herauszufordern. In Aesch zirkulieren schon Gerüchte, der neue Gemeindeverwalter Nicolas Hug, seit 1. April letzten Jahres in Funktion, habe genug. Gegenüber OnlineReports dementierte er Kündigungsgelüste ("ich habe viel Freude an meinem Beruf"), sagte aber, die "Eskalation" im Gemeinderat hinterlasse aber ihre Spuren und "färbt ab auf die Ressourcen der Verwaltung".

Der Hecken-Krieg ist somit nur die Kulisse eines heftigen politischen Machtkampfes, der im Hintergrund tobt. Nicht ausgeschlossen ist, dass die SVP einen zweiten Sitz erringt – allenfalls auf Kosten der FDP oder der CVP. Dass sich diese beiden Parteien derzeit besonders heftig bekämpfen, wird unter diesen Vorzeichen plötzlich glasklar.

13. Februar 2012

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"RBG-BL in § 92 Abs. 5 verweist auf ZGB-BL"

Das EG ZGB-BL spricht in § 130 Abs. 1 bei Grünhecken von einer zulässigen Höhe von 180 cm und verweist in § 130 Abs. 2 für weitere Bestimmungen auf das RBG-BL. Dort gibt es jedoch bezüglich Grünhecken nichts zu finden, ausser dass das RBG-BL in § 92 Abs. 5 wiederum auf das EG ZGB-BL verweist. Ein sprichwörtlicher gesetzlicher Leerlauf also.

 

Ich bitte doch all die Personen, welche sich für die Umsetzung des Rechts stark machen, die genauen gesetzlichen Grundlagen für das Verhalten der Gemeindebehörden zu zitieren, unter anderem was den Rückschnitt auf 120 cm betrifft. Selbst wenn es dann Gemeindereglemente gäbe, welche diese 120 cm vorschreiben würden, so wäre zu prüfen, ob dies nicht übergeordnetem Recht widerspräche und somit widerrechtlich wäre.


Siro Imber, Allschwil



"Selbsternannten Heckenschützer"

Spätestens jetzt ist klar wer die wahren Hinterleute der Heckenkrieger sind. Ich kann es kaum fassen, dass die FDP unter Führung von Christa Oesterreicher-Häring auf solch unfaire Mittel zurückgreift. Es ist offensichtlich, dass es den selbsternannten Heckenschützern neben eigenen Interessen vor allem um den "Abschuss" von Gemeinderat Markus Lenherr geht. Die Heckenposse wird zur Affäre hochgespielt und unter stetigem Rühren am Kochen gehalten. Für ihren Beitrag zur Fasnacht hätten die Heckenschützen den Kulturpreis verdient!

 

Die FDP stellt Marianne Hollinger als die einzig wahre Volksvertreterin dar. Über die Tatsache, dass sie in dieser Rolle ihre Kollegen regelmässig dupiert sieht die FDP-Führung grosszügig weg, ja adelt dieses Verhalten gar. Statt sich blind und kritiklos hinter der Gemeindepräsidentin zu verstecken, stünde es der FDP gut an den ganzen Vorgang aus Distanz und frei von Emotionen zu betrachten. Jede Hecke hat schliesslich zwei Seiten!

 

Wo kämen wir hin, wenn jedes Reglement nach eigenen Gutdünken interpretiert wird? Gibt es im Baureglement auch einen Ermessensspielraum? Wir brauchen in Aesch weder eine "Lex Häring" noch eine "Lex Hollinger". Nutzen wir die Wahlen als Chance für Veränderungen und zum Lösen von Blockaden!


Christian Helfenstein, Aesch



"Souverän handelnde Gemeindepräsidentin"

Nachdem Urs Häring als Einzelmaske anlässlich der Budgetgemeinde-Versammlung anfangs Dezember 2011 gehörig "Dampf abgelassen" hatte, glaubten die 120 Anwesenden, das "Hecken"-Thema sei abgehakt. Inzwischen ist es einem Komitee mit dem Medien-Profi Klaus Kocher ("Nordschweiz", "BaZ", Regionaljournal, Medienberater der Regierungsrätin Elisabeth Schneider, Wahlkampfmanager von Regierungsrat Zwick 2007) gelungen, sämtliche Medien der Nordwestschweiz (TeleBasel, Zeitungen, OnlineReports) mit der Bagatelle zu bedienen. Wenn man die einzelnen Personen genauer ansieht, geht es zunächst um einen innerparteilichen Zwist der CVP. Nun versucht man kurz vor den Wahlen, die souverän handelnde Gemeindepräsidentin anzugreifen. Schon 2008 hatte die CVP eine Drohkulisse aufgebaut, vermochte aber schliesslich keinen Gegenkandidaten ins Rennen zu schicken.


Werner Strüby, Aesch



"Sklaven vom Staat"

Immer mehr Gesetze und Paragraphen! Wir werden immer mehr Sklaven vom Staat. Deshalb die Devise der FDP: Weniger Staat und Gesetze, dafür mehr Freiheit und Selbstverantwortung. Gottlob wohne ich in einer Gemeinde, wo man bei der Festlegung und Einhaltung der Gesetze nicht päpstlicher ist als der Papst und den gesunden Menschenverstand walten lässt! Wer gleicher Meinung ist, hat Gelegenheit die laufende Initiative der FDP "Bürokratie-Stopp" zu unterzeichnen!


Heinz Jäggi, FDP-Ortspräsident Buus, Buus



"Ein falsches Spiel"

Gemeinderatsbeschlüsse sind bekanntlich Mehrheits-Beschlüsse. Zum Stimmenverhältnis und wer ja/nein gesagt hat, gibt es keine Auskunft. Oder doch? In Aesch ist alles möglich. Wenn Wahlen vor der Tür stehen, ergreift Einige die Angst um Sitze. Da wird jedes taktische Mittel legal und die kleinste Chance geschickt genutzt und ausgeschlachtet. Angriff, so sagt man, sei die beste Verteidigung. Man(n) oder besser Frau gibt sich nach der Abstimmung als wohlwollender Schlichter und Vermittler aus, statt den gemeinsamen Gemeinderats-Beschluss zu vertreten. Das ist eine Wahltaktik die öfters angewendet wird um beliebt zu bleiben, lässt aber die Glaubwürdigkeit tief hinab sinken.

 

Dass ein gemeinsamer Gemeinderats-Beschluss trotz externer – und eben auch interner - Kritik diszipliniert und wie mehrheitlich beschlossen umgesetzt wird, zeugt von Verantwortungsbewusstsein und Stärke. Niemand glaubt deshalb ernsthaft, dass sich jemand freiwillig so sehr in die Nesseln setzt, um damit für sich Stimmen zu fangen. Trotzdem wäre in diesem Falle ein gesundes Augenmass absolut vertretbar gewesen. Naivität und gewisse Wahlkampfstrategien sind eben etwas ganz anderes als Glaubwürdigkeit. Ich hoffe, dass dieses falsche Spiel von allen durchschaut wird. Nach der Aussprache wurde seitens der Behörden am bisherigen, kritisierten Vorgehen festgehalten. Wird dies jetzt auch wieder verdreht und ausgeschlachtet? Noch eine andere Frage: Wenn das im Gemeinderat so läuft, wie läuft es dann erst in der Verwaltung?


Armin Hauser, Aesch



"FDP hat Angst vor Gemeinderatswahlen"

Die Aescher FDP muss wirklich Angst vor einem Absturz bei den bevorstehenden Gemeinderatswahlen haben. Anders ist es nicht zu erklären, dass sie eine solche Mitteilung veröffentlicht und alle Mitglieder des Gemeinderates ausser jenen der FDP persönlich verunglimpft, indem sie diese als stur und unbelehrbar bezeichnet. Schade, dass der bisher fair verlaufene Aescher Wahlkampf wegen der FDP nun auf ein tiefes Niveau geführt wird.


Stephan Gassmann, Aesch


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Das Ermächtigungsgesetz der Nazis ist natürlich das bekannteste. Aber es gib tja auch noch andere."

BZ Basel
vom 11. Oktober 2017
die zurücktretende Basler
Juso-Präsidentin Mirjam Kohler
zitierend
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Tja!

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.