© Fotos by Gustav Wackernagel, HMB / Philipp Emmel, Matthias Brunner, OnlineReports.ch
"Gesellschaftliche Ansehen": "Phaethon"-Kutsche beim Basler Kutschenmuseum

Zeit-Zeuge Kutschenmuseum: Als Mobilität noch ein wahrer Luxus war

Basel war ein bedeutendes Zentrum des Kutschenbaus. Die zahlungskräftige Kundschaft stammte vorwiegend aus dem "Daig"


Von Matthias Brunner


In Basel befindet sich die grösste öffentlich zugängliche Kutschensammlung der Schweiz. Dies ist kein Zufall: Im 19. Jahrhundert war die Stadt berühmt für ihre Kutschen-Manufakturen, die weitgehend von der Hautevolee lebten. In dem kleinen, aber feinen Museum sind einige seltene Trouvaillen zu sehen.


Für manche Zeitgenossen – es sind tatsächlich vorwiegend die männlichen Exemplare – gilt das Automobil als Prestigeobjekt schlechthin. Wenn sie die Pferdestärken des Motors ihres heissgeliebten Fahrzeuges aufheulen lassen, stärkt dies vielen das Selbstwertgefühl. In früheren Zeiten war dies kaum anders. Bloss reichten im 19. Jahrhundert dafür ein bis vier – vergleichsweise leise – Pferdestärken aus, um damit sein Umfeld zu beeindrucken.

Allerdings waren es zu jener Zeit tatsächlich lebendige Vierbeiner, welche die kostbaren Kutschen zogen. Doch das gesellschaftliche Ansehen stieg dadurch ungleich höher. Denn wer sich ein eigenes Gespann leisten konnte, durfte sich zur hauchdünnen Oberschicht zählen.

Basel als Zentrum des Kutschenbaus

Nicht zufällig galt Basel ab etwa 1850 bis in die 1920er Jahre als Hochburg des eleganten Kutschenbaus. In den bekannten Kutschen-Manufakturen wie "Reinbold & Christé", "Heimburger" oder "König" wurden die schicken Gefährte zusammengebaut.

Für den Warentransport in der Stadt ratterten Pferdefuhrwerke sogar noch nach Ende des Zweiten Weltkrieges über das Kopfsteinpflaster: Zügeltransporte, Getränkelieferungen der Brauereien, die Postzustellung oder die Kehrichtabfuhr erfolgten mit Pferdegespannen. Ein reger Güterverkehr herrschte zwischen dem Bahnhof SBB und dem Badischen Bahnhof. Die grösste Fuhrhalterei war damals die Firma Settelen, die heute noch als Transportunternehmen existiert. Erst Jahre später lösten Autos und Lastwagen die Pferde endgültig ab.

Die noblen Herrschaften der angesehenen Familien aus dem Basler "Daig" brachten es dank ihren Seidenbandfabriken, dem Warenhandel, Bankinstituten und später der aufkommenden chemischen und pharmazeutischen Industrie zu beachtlichem materiellem Wohlstand. Somit konnten sie sich die exklusiven Kutschen leisten. Denn jedes dieser Fahrzeuge war eine Einzelanfertigung und hatte einen vergleichsweise exorbitanten Preis.

Eine kleines Vermögen

Die modischen Vorlagen, Musterzeichnungen und Pläne ("Guide de Carrossier") sowie zahlreiche Einzelteile dazu stammten aus Paris, das damals zusammen mit London die elegante Wagenmode in Europa und an der amerikanischen Ostküste prägte. Bereits eine relativ schlichte, vierplätzige Kutsche mit Klappverdeck kostete um 1890 rund 3'400 Franken – damals ein kleines Vermögen.

Eduard J. Belser (Bild), der Kurator des Basler Kutschenmuseums, stellt dazu einen eindrücklichen Vergleich an: "Ein Textilarbeiter hätte für diesen Gegenwert gegen 10'000 Stunden arbeiten müssen." Hinzu kommt, dass die wohlhabenden Familien in der Regel gleich mehrere solcher Gefährte für ihre unterschiedliche Bedürfnisse in den Remisen neben ihren Villen und Stadthäusern im vornehmen Gellert- oder St. Albanquartier stehen hatten. Dazu kamen noch die entsprechenden Pferde, die natürlich auch möglichst elegant sein mussten.

Einzigartiges Kutschenmuseum

Es ist deshalb wohl kein Zufall, dass dank dieser langen Tradition Basel 1981 das einzige öffentliche Kutschenmuseum in der Schweiz mit einer derart stattlichen Anzahl an Exponaten erhalten hat. Vor den Toren der Stadt mitten im Brüglinger Park ist das kleine, aber feine Museum im restaurierten ehemaligen Kuhstall des Landgutes des berühmten Stiftungsgründers Christoph Merian (1800-1858) untergebracht. Das Kutschenmuseum gehört als einer von vier Standorten zum Historischen Museum Basel.

Die Sammlung nahm schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts durch einige Schenkungen von privater Seite ihren Anfang. Die Dauerausstellung ist von ihrem Umfang her überschaubar, doch befinden sich darunter einige besonders seltene, sorgfältig restaurierte Modelle aus der Blütezeit der Kutschenepoche zwischen 1810 und 1860. "Es sind kostbare Zeugnisse eines hochentwickelten Handwerks von angewandter Kunst und Technik. Die Fahrzeuge dokumentieren aber auch wichtige sozialgeschichtliche Phänomene und verkehrsgeschichtliche Entwicklungen", betont Kurator Belser.

Reisen wie zu Goethes Zeit

Eines wegen seiner Seltenheit bedeutendsten Exponate ist eine Biedermeier-Kalesche, die vermutlich zwischen 1810 und 1815 gebaut wurde. Darin fanden auf relativ engem Platz vier Passagiere Platz. Belser erklärt dazu: "Mit einem sehr ähnlichen Reisewagen war schon der Dichterfürst Goethe unterwegs." Auf diese Weise bereiste das Multitalent auch Italien, worüber er ein Buch schrieb.

Zur Verfügung standen Kutschen für die unterschiedlichsten Ansprüche. Zu gesellschaftliche Anlässen wie Konzerten oder Theaterbesuchen liessen sich die feinen Herrschaften standesgemäss von ihrem Kutscher in einem eleganten Coupé vorfahren. Auf der heutigen Schützenmatte fanden Pferderennen statt. Während sich die feine Gesellschaft ihrem Vergnügen hingab, mussten die Kutscher bei den Gespannen warten.

"Dog Carts" für junge Damen

Besonders beliebt bei den jungen Damen waren die leichten, zweirädrigen "Dog Carts", die nur von einem Pferd gezogen wurden. Manchmal fuhren sie jedoch auch mit einem "Tandem", also zwei Pferden, die hintereinander gingen. Diese Anspannungsart erfordert zwar weniger Kraftaufwand, erfordert dafür wesentlich mehr Geschick. Die aus gutem Hause stammende Fanny Clavel war oft mit einem solchen Gespann in der Stadt unterwegs zu sehen.

Ebenfalls ein sogenannter "Selbstfahrer" war der Phaëton (Aufmacherbild oben) – ein sportlicher Wagentyp mit einer komfortablen Sitzbank für den Herrn und seine Begleitung sowie einer spartanischen Sitzgelegenheit für den Kutscher und den sogenannten "Bockdiener" hinten, die der Herrschaft jederzeit zur Verfügung stehen mussten.

Auch die letzte Pferdedroschke von Basel, die noch bis 1934 im Einsatz stand, ist im Museum ausgestellt. Dieser sogenannte Landauer war bereits mit einem mechanischen Taxameter ausgestattet.

Ein Stelldichein im Schnee

Im Winter vergnügten sich die Sprösslinge der gehobenen Gesellschaft auf ganz spezielle Weise: Sobald eine genügend feste Schneedecke lag, wurden die sportlichen Schlitten hervorgeholt, die jeweils von einem Pferd gezogen wurden. Die Schlitten verfügten nur über einen schmalen Platz für die angebetete Dame, mit einem kleinen Notsitz dahinter für den Fahrer. Etwa sechs bis sieben solcher Ausfahrten waren im Winter aufgrund der Wetterbedingungen möglich. "Es waren Anlässe, zum Sehen und Gesehen werden", sagt Belser – und wohl auch aus einem andern Grund: damit sich dich Geschlechter behutsam etwas näher kommen konnten.

Ein besonders kostbares Schlitten-Modell beherbergt das Kutschenmuseum. Der Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz liess um 1710 von seinem flämisch-holländischen Hofbildhauer Gabriel di Grupello einen prunkvollen, barocken Figurenschlitten anfertigen. An der Vorderseite thront eine Skulptur von Diana, der Göttin der Jagd, begleitet von weiteren Figuren aus der antiken Mythologie.

Beinahe drohte dem Kutschenmuseum wegen Sparmassnahmen des Kantons Basel-Stadt die Schliessung auf Ende September letzten Jahres. Doch im letzten Moment sicherte ein betagter, anonymer Mäzen mit einer grosszügigen Spende von rund einer Viertelmillion Franken den vorläufigen Weiterbetrieb für zumindest die nächsten drei Jahre.

Service:
Öffnungszeiten: Mittwoch, Samstag und Sonntag 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos. Öffentliche Führungen gemäss Quartalsprogramm, Führungen für Gruppen auch ausserhalb der Öffnungszeiten auf Anfrage. Telefon 061 205 86 00.

Für weitere Informationen: www.hü-basel.ch

1. März 2013


Förderverein


mb. Unter dem Namen "Hü Basel – die Freunde des Basler Kutschenmuseums" wurde im letzten Herbst ein Förderverein aus der Taufe gehoben. Die Gründungsmitglieder setzen sich aus einer illusteren Gruppe von begeisterten Kutschenliebhabern aus der Region Basel zusammen, der auch Marie-Paul Jungblut, die Direktorin des Historischen Museums Basel, angehört.

Hauptziel des Vereins ist es, die langfristige Zukunft des Museums zu sichern. Wie Vereinspräsident Nicolas Lüscher betont, steht dabei nicht allein die finanzielle Unterstützung im Fokus: "Wir möchten mit diversen Aktivitäten dazu beitragen, das Interesse an der Kutschenkultur in der Öffentlichkeit zu wecken." So soll dem Kutschenmuseum künftig neues Leben eingehaucht werden.


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

Theater Basel

"Die Dreigroschenoper"
RückSpiegel


In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über die gerichtliche Niederage von Polizei-Offizier Bernhard Frey Jäggi nach.

Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"In der Elsässerstrasse kam es zu einem Unfall mit Salzsäufer."

BaZ online
vom 20. Februar 2018
über einen Salzsäure-Unfall
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Vielleicht hat auch der Redaktor Salz gesoffen.

In einem Satz


• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.

• Der Münchensteiner Gemeinderat hat die Durchführung des "Tension Festivals" vom 31. Juli im Gartenbad St. Jakob sowie auf den angrenzenden Volleyball-Feldern unter Lärmauflagen bewilligt, nachdem letztes Jahr zahlreiche Beschwerden eingegangen waren.

Hans-Peter Ulmann, seit 1996 CEO von Psychiatrie Baselland, tritt auf 30. Juni 2019 in den Ruhestand.

• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.