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"Aggressive Grundstimmung": Angeklagte bei Verlassen des Strafgerichts, Anwalt

Aus der "schönen Pyro-Show" wurde ein teurer Gerichtstermin

Nach dem FCB-FCZ-Match vom Mai 2008: Drei Fackelwerfer und ein Bierdosen-Schleuderer verurteilt


Von Peter Knechtli


Die äusserst gefährliche "Pyro-Show" von FCZ-Chaoten während der Begegnung des FC Zürich gegen den FC Basel vom 2. Mai 2008 hat juristische Folgen für drei Akteure: Das Basler Strafgericht verurteilte sie heute Dienstagnachmittag zu Geldstrafen bis gegen 30'000 Franken.


Es geschah am 2. Mai 2008 während des Hochrisikospiels FC Basel gegen den ZC Zürich im mit 30'000 Besuchern besetzten Basel St. Jakob-Park. Als die Basler schon nach 22 Minuten mit 2:0 Toren im Vorsprung lagen, schossen "FCZ-Chaoten" (so Staatsanwältin Claudia Schneider) aus dem Gästesektor "massenweise" (so die Basler Polizei) brennende Seemannsfackeln teilweise in den FCB-Familiensektor, teilweise auf das unter ihnen liegende, aus Sicherheitsgründen nicht besetzte Parkett (Bild unten). Zwei Zuschauer im FCB-Sektor erlitten dadurch Verletzungen.

Schon ein langes Vorstrafen-Register

Rund 16 Fackelwürfe sollen laut Informationen von OnlineReports belegt sein. Drei FCZ-Fans im Alter vom 24, 25 und 26 Jahren standen heute Dienstag als Angeklagte vor dem Basler Strafgericht, das sie als Verurteilte wieder verliessen. Die Staatsanwaltschaft warf ihnen Landfriedensbruch und Zuwiderhandlung gegen das Sprengstoffgesetz vor, unter das die nach Zünden bis 1'000 Grad heissen pyrotechnischen Artikel fallen. In einem Fall kam der Vorwurf des Hausfriedensbruchs dazu.

Zwei von drei Angeklagten, ein 24-jähriger Schweizer und ein bereits vor dem Feuerwerk vom 2. Mai mit einem Stadionverbot belegter 26-jähriger Serbe, mussten sich trotz ihres jugendlichen Alters bereits fünf beziehungsweise sechs Vorstrafen attestieren lassen – nicht unbedingt ein Zeugnis der Lernfähigkeit. Der Serbe verwies immerhin darauf, dass er inzwischen eine Familie gegründet habe und Vater einer achtmonatigen Tochter sei. Eine Vorstrafe wegen Körperverletzung hatte der dritte Angeklagte, als Kaufmann Mitarbeiter der Wertschriftenabteilung einer landesweit tätigen Bank, vorzuweisen. Er bat das Gericht mit dem Karriere-Hinweis um Milde, dass er den – derzeit hängigen – Antrag auf "eine höhere Position" gestellt habe. Auf die Frage von Gerichtspräsident Lukas Faesch, ob der Arbeitgeber um seinen neuen Gerichtsfall wisse, antwortete der Angeklagte mit "Jein". Zu dem Medien sagte der Banker: "Mit ihnen rede ich nicht."

Der 24-jährige Angeklagte hatte sich wenige Tage nach dem Zwischenfall der Polizei gestellt. Die beiden übrigen Angeklagten waren erst Monate später über Fotos auf der FCZ-Homepage und über TV-Videos als Mittäter identifiziert worden.

Gefährlichste Fackel-Werfer nicht vor Gericht

Alle Angeklagten, die zumeist voll berufstätig sind und aktuelle Monatslöhne zwischen 4'400 und 5'000 Franken angaben, bereuten vor Gericht ihre Taten entschuldigten sich dafür und gelobten Besserung. In der Befragung wurde deutlich, dass sie nicht mit dem Vorsatz ins Stadion gekommen waren, Leuchtfackeln zu schmeissen. Vielmehr – sagten zwei Angeklagte, die zum Zeitpunkt der Eskalation stark alkoholisiert waren (der eine hatte vor dem Spiel mit einem Kollegen eine ganze Flasche Whisky und anschliessend noch Bier getrunken) – seien die Fackeln von ihnen nicht bekannten FCZ-Stimmungs-Regisseuren ins Stadion geschmuggelt und in den Aufgängen verteilt worden.

Wie ein Damoklesschwert über der Verhandlung hing allerdings die Frage, ob hier tatsächlich die schweren Pyro-Übeltäter im Gerichtssaal sassen, die möglicherweise auch die Verletzungen Zuschauenden im benachbarten FCB-Sektor zu verantworten hatten. Schon aus der Anklageschrift wurde deutlich – und um Gerichtssaal abgespielte Videoaufnahmen aus der Stadion-Überwachung bestätigten dies –, dass die drei Angeklagten die brandheissen Geschosse nicht gegen den FCB-Sektor geschleudert, sondern auf den freien Boden vor dem Gästesektor geworfen hatten. Der serbische Angeklagte wollte die Fackel gar einer neben ihm stehenden Frau abgenommen und "nach knapp einer Sekunde ohne mit dem Feuerwerkskörper herumzuspielen" (so sein Anwalt) über die vor ihm stehende Abschrankung geworfen haben – "um die Gefahr zu bannen". Seine beiden Fan-Kollegen räumten ein, den Brennkörper selbst gezündet zu haben.

Sicherheits-Vorwürfe an Basel United

Hier hakten auch die Verteidiger ein: "Die gefährlichen Fackelwerfer stehen gar nicht vor den Schranken des Gerichts." Harte Vorwürfe richteten sie an das Sicherheits-Dispositiv der Stadionbetreiberin "Basel United", die um die Aggressivität dieses Hochrisikospiels hätte wissen müssen: "Wer kam auf die Idee, den FCB-Familienblock neben den Gästesektor zu platzieren?" Die Anwältin des Bankers mahnte, "das Verschulden nicht überzubewerten". Sie wies darauf hin, dass kürzlich sowohl während des Cupfinals als auch während der Meisterschafts-Finalissima Pyros gezündet worden seien, ohne dass die Polizei eingeschritten sei. Bei diesem Prozess gehe es darum, so ein Rechtsvertreter, "ein Exempel zu statuieren".

Staatsanwältin Claudia Schneider, die in der Anklageschrift von "FCB-Fans", im Plädoyer konsequent von "FCZ-Chaoten" sprach, stieg gleich mit einem drastischen Bild in ihren Vortrag ein: "Der Schweizer Fussball ist nur knapp einer Katastrophe entgangen." Doch auch sie musste einräumen, dass "keiner der Angeklagten konkret Leben gefährden wollte". Diesen Vorwurf könnten die Videoaufnahmen nicht stützen. Der Banker unter den Angeklagten habe aber "als einer Ersten" die Fackel gezündet. Ausserdem sei durch die öffentliche Zusammenrottung in einer wachsend "aggressiven und bedrohlichen Grundstimmung" Landfriedensbruch begangen worden, was die Verteidiger vehement bestritten und in diesem Punkt rundum Freispruch forderten.

Der Kommentar des Richters

Das Strafgericht verurteilte die Feuer-Werfer in zwei Fällen zu unbedingten Geldstrafen von 270 Tagessätzen à 110 Franken (total 29'700 Franken) und 150 Tagessätzen à 110 Franken (total 16'500 Franken). Der Banker kam mit einer auf drei Jahre bedingten Geldstrafe von 150 Tagessätzen à 130 Franken (total 19'100 Franken) davon. Ausserdem müssen sie die Verfahrenskosten tragen. Ein vierter, nicht anwesender und nicht vorbestrafter Angeklagter, der vor dem Stadion eine volle Bierdose gegen Unbeteiligte warf und in einer Disco einem Mann eine Faust ins Gesicht schlug (versuchte Körperverletzung), erhielt 150 Tagessätze à 80 Franken (total 28'800 Franken) bedingt auf zwei Jahre. Damit lagt das Gericht insgesamt leicht unter den Anträgen der Staatsanwältin, dem Vernehmen nach dem FC Basel nicht abgeneigt.

Gerichtspräsident Faesch wischte das Argument vom Tisch, die Urheber der gefährlichsten Würfe stünden nicht vor Gericht: "Sie haben für Ihre Taten gerade zu stehen – egal, ob die Andern erwischt wurden oder nicht." Der Landfriedensbruch gelte nach der Praxis des Basler Strafgerichts auch im Innern eines 40'000 Personen fassenden Stadions. Ob die Pyros spontan oder organisiert geworfen worden seien, spiele keine Rolle.

Das Verschulden der drei Angeklagten taxierte der Richter als "erheblich". Eine Massenpanik als Folge solcher Feuer-Attacken ("das geht weit über einen Bubenstreich hinaus") sei in solchen Augenblicken nicht auszuschliessen. Auch könne die "alkoholische Enthemmung nicht als Entschuldigung dienen". Das Argument, einer Frau die Fackel zu entreissen, um die gefährliche Situation zu bannen, nahm der Richter dem betreffenden Angeklagten nicht: "Das war eine taktische Behauptung zum Selbstschutz in der Hauptverhandlung, sich als Robin Hood aufzuspielen."

Die relativ milde Strafe für den Banker begründete Faesch mit seiner günstigen Prognose. So erklärte er sich in einer kürzlich mit dem FC Zürich abgeschlossenen Vereinbarung bereit, 200 Stunden gemeinnützige Arbeit zu leisten.

18. Mai 2010

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"Mir stellen sich ein paar bescheidene Fragen"

Nach der Lektüre des Gerichtsberichts und dem Eindruck, den die FCB-Meisterfeier hinterlassen hat, stellen sich mir ein paar bescheidene Fragen:

 

• Sind die Pyros der Meisterfeier auf dem Barfi weniger heiss und deshalb auch weniger "äusserst gefährlich" wie diejenigen im Stadion?

• Gab es hier auch Anzeigen wegen Zuwiderhandlung gegen das Sprengstoffgesetz? Schliesslich wäre da "Der Barfi nur knapp einer Katastrophe entgangen."

 

• Sind die die -zig Tonnen Abfall und Scherben nach der Meisterfeier auf dem Barfi alle von den Verursachern weggeräumt und entsorgt worden?

 

• War die Meisterfeier auch ein "Massenbesäufnis", bzw. warum wurde diese nicht in jedem Artikel darüber spätestens nach zwei Zeilen so genannt?

 

• Haben sich die 20'000 Feiernden alle schön korrekt auf der Toilette des Restaurants "Papa Joe" erleichtert oder etwa doch auch "wild uriniert"?

 

• Hätte man da den Barfi nicht auch, wie den Bierlauf, behördlich sperren lassen und durch Superpuma Aufklärung (gratis) überwachen lassen müssen.

 

• Kann es sein, dass ein Teil dieser Unterschiede nur darauf zurückzuführen sind, dass die jeweiligen "Tatorte" in zwei unterschiedlichen Halbkantonen liegen?

 

Oder habe ich da ein "verbogenes" Rechtsempfinden?


Peter Ensner, Basel


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RückSpiegel


Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

persoenlich.com erwähnte OnlineReports und seine frühere Praktikantin Valerie Zaslawsky im Zusammenhang mit ihrem Weggang bei der NZZ und ihrem Umzug nach Berlin, wo sie als Freie Journalistin arbeitet.

In seinem Artikel über medienpolitische Entscheide der Wettbewerbskommission erwähnt Rainer Stadler in der NZZ auch OnlineReports.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die BZ Basel, Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

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entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.

• Die Basler Kantonalbank eröffnet am 27. August direkt vis-à-vis des Badischen Bahnhofs ihre neue Filiale Rosental, was schon am 25. August gefeiert wird.

• Der FCB-Captain und Innenverteidiger Marek Suchy hat sich am 12. August im Spiel gegen den FC Sion einen Teilriss der Achillessehne am linken Fuss zugezogen und fällt damit für unbestimmte Zeit aus.

• Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Grossen Rates unterstützt den "Basler Kompromiss" zur Umsetzung der Steuervorlage 17 und stimmt dem Ratschlag der Regierung mit einer Änderung zu.

• Nach zwei Jahren wechselt in Basel-Stadt das Präsidium der Fraktion "Grünes Bündnis" wieder von "Basta" (Beatrice Messerli) zu den Grünen (Jürg Stöcklin).

Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.