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"Auf dem Landweg": Werbung für marokkanische "Kulturveranstaltung" in Basel

Marokkanische "Folklore"-Gruppe setzte sich in der Schweiz ab

Behörden schieben sich die Verantwortung für die fremdenpolizeiliche Fehlleistung gegenseitig zu


Von Beat Stauffer


Eine marokkanische "Folklore-Gruppe" ist nach einem Auftritt an einer "Kultur"-Veranstaltung in der Messe Basel untergetaucht. Es besteht dringender Verdacht, dass ein professioneller Schlepper dieses Ereignis missbraucht hat, um 24 Marokkaner in die Schweiz zu schleusen. Der Veranstalter auf Schweizer Seite – eine Firma mit Sitz in Birmensdorf – will von nichts wissen, und die Behörden schieben sich gegenseitig die Verantwortung zu.


Die spärlichen Besucher, die in der zweiten Septemberwoche das so genannte "Marokko-Festival" in der Halle 3.02 der Messe Basel aufsuchten, waren enttäuscht über das, was Ihnen in den halb leeren Hallen geboten wurde. Zwar gab es ein Zelt und eine kleine Verkaufsausstellung mit Kunsthandwerk aus Marokko, doch keine musikalischen Veranstaltungen. Sie wunderten sich auch, dass für dieses "Festival" kaum Werbung gemacht worden war.

Im Rückflug blieben 24 Sitzplätze leer

Was die Besucher nicht wissen konnten: Die "Musiker", die hätten auftreten sollen, bereiteten derweil in einem einfachen Basler Hotel ihren Absprung ins vermeintliche Wohlstandsparadies Europa vor. Am 12. September tauchten sie unter und wurden seitdem nicht mehr gesehen. Am 19. September, so Rolf Rickli von der Fluggesellschaft Royal Air Maroc, blieben deshalb die 24 Sitzplätze im Rückflug Zürich-Casablanca leer: Die "Harraga" – so werden in Marokko solche Ausreisekandidaten genannt – dürften sich dem Heer der illegal in Europa Lebenden angeschlossen haben.

Dafür gibt es zurzeit noch keine hieb- und stichfesten Beweise, wohl aber erdrückende Indizien. Zwei Zeugen – Informanten, die beide seit mehr als 15 Jahre in der Region Basel ansässig sind – hatten Gelegenheit, mit einzelnen der 24 angeblichen "Künstler" zu sprechen. Ihre Aussagen decken sich: Bei der "Folklore-Gruppe" handelt es sich um 4 Frauen und 20 Männer im Alter zwischen 20 und 30 Jahren, die nur eines im Sinn hatten, nämlich sich in die Schweiz abzusetzen. Dafür sollen sie dem "Vermittler" in Casablanca den Betrag von 50'000 Dirhams bezahlt haben, was rund 7'000 Franken entspricht - ungefähr das Jahresgehalt eines marokkanischen Gymnasiallehrers. Einer der Ausreisenden gab an, er habe in Marokko nur den gesetzlich garantierten Minimallohn von etwa 1700 Dirhams monatlich verdient; viele der Folkloristen waren offenbar arbeitslos und verschuldeten sich für die Reise in die Schweiz hoch.

Aufenthaltsort den Behörden nicht bekannt

Eine Schweizerin, die zufällig mit der Gruppe von Marokkanern in Kontakt gekommen ist, wurde mit der Frage konfrontiert, wie man denn am besten nach Barcelona gelange. Sie stellte zu ihrem Erstaunen auch fest, dass die angebliche Folkloregruppe nicht einmal über CDs mit marokkanischer Musik verfügten. Nur ein einziger Mann der ganzen Gruppe, so diese Zeugin, habe etwas Französisch gesprochen; die andern hätten sich nur auf Arabisch verständigen können.

Die Basler Behörden wissen nicht, wo sich die "Folkloregruppe" gegenwärtig befindet. "Es ist davon auszugehen", sagt Klaus Mannhart, der Mediensprecher des Polizei- und Militärdepartements Basel-Stadt, "dass die Marokkaner ausgereist sind". Die Basler Behörden verfügten im Übrigen über keinerlei Hinweise auf Menschenschmuggel.

Ein Veranstalter mit zweifelhaftem Ruf

Den Auftritt der 24 "Künstler" in den Hallen der Messe Basel organisierte eine Firma namens "Aischa Travel GmbH" mit Sitz in Birmensdorf. Dabei handelt es sich nicht um ein Reisebüro, wie der Name suggeriert, sondern um eine Agentur, die nach eigenen Angaben orientalische Veranstaltungen und Feste organisiert. Sie befindet sich im Besitz von Claudia und Mustapha Fakir, einem marokkanisch-schweizerischen Ehepaar, das auch einen Nachtclub in Zürich betreibt, den "Club Harem".

Das Ehepaar Fakir erwies sich als nichts sehr auskunftsfreudig bezüglich des doch sehr eigenartigen "Folklorefestivals" in Basel. Dem erstaunlichen Umstand, dass kaum Werbung für den Anlass betrieben worden ist, begegnet es mit Argumenten, die einer näheren Prüfung nicht Stand halten. Wenig vertrauenserweckend ist auch der Umstand, dass sich die von Fakir angegebene Telefonnummer der Vermittlungsagentur in Casablanca namens "Mondial Spectacle" als ungültig herausstellt. Was die Ausreise der "Folklore"-Gruppe betrifft, behauptet Claudia Fakir schlicht und einfach, die Marokkaner seien eben "auf dem Landweg" zurückgereist, ohne dafür auch nur den geringsten Beweis zu liefern.

Zürich stoppt Einreisebewilligungen

Die dubiosen Reise-Umstände decken sich mit den OnlineReports vorliegenden Informationen, wonach das Migrationsamt des Kantons Zürich der Firma Aischa Travel GmbH nach verschiedenen Vorfällen keine Einreisebewilligungen für marokkanische Artisten mehr erteilt. Das betreffende Amt will "aus Gründen des Datenschutzes" keine Stellung zu diesem Thema beziehen.

Gegenüber der Messe Basel hat die Firma Aischa Travel GmbH ihre finanziellen Verpflichtungen allerdings erfüllt. Nicht auszuschliessen ist, dass die Birmensdorfer Firma ihrerseits Opfer betrügerischer Machenschaften seitens der Agentur aus Casablanca geworden ist.

Messe Basel bestätigt "Misserfolg" der Veranstaltung

Von der Messe Basel ist zu erfahren, dass die Veranstaltung mit zwei bis drei Tagen Verspätung begonnen und einen chaotischen Eindruck hinterlassen habe. Die vorgesehenen Gruppen seien zum Teil gar nicht aufgetreten. Mit einem Wort: Ein Misserfolg. Die Messe Basel fühlt sich allerdings in keiner Art und Weise für die nun entstandenen Probleme verantwortlich; für sie war das ganz einfach eine Hallenvermietung.

Nicht ganz so einfach werden sich die Behörden aus der Verantwortung ziehen können. Es stellt sich allerdings als schwierig heraus zu erurieren, wer tatsächlich für den Entscheid verantwortlich ist, dieser "Folkloregruppe" ein Visum zu erteilen. Diverse Amtsstellen schieben sich die Verantwortung für die penible Affäre hin und her, gelegentlich operieren sie auch mit Zahlen, die sich im Nachhinein als falsch herausstellen, und dementieren bereits gemachte Aussagen.

Bund: "Basel-Stadt für Visa zuständig"

Daniela Stoffel Fatzer, die Sprecherin des EDA, bestätigt, dass die Schweizer Botschaft in Rabat für 24 Personen ein Visum für die Dauer vom 31. August bis 20. September ausgestellt hat. Die Kompetenz zur Erteilung dieser Visa, so Stoffel, liege aber klar beim Kanton Basel-Stadt; für Künstlervisa seien generell die Kantone zuständig. Nicht äussern kann sich die EDA-Sprecherin über die Haltung der Schweizer Botschaft in Rabat in dieser Sache. OnlineReports ist allerdings im Besitz von glaubwürdigen Informationen, wonach die Visumsabteilung in Rabat eine Visumgewährung an die ominöse "Folkloregruppe" klar abgelehnt hat. Dabei sollen die bisherigen Erfahrungen mit der Firma Aischa Travel GmbH eine entscheidende Rolle gespielt haben.

Das Bundesamt für Bundesamt für Zuwanderung, Integration und Auswanderung (IMES) will einer Visumsgewährung zuerst skeptisch gegenüber gestanden sein, dann aber zugestimmt haben unter der Bedingung, dass die Messe Basel für allfällige Kosten – etwa für Rückschaffungen - aufkomme. Diese Aussage wird nach einem heftigen Dementi seitens der Messe Basel eine Stunde später zurückgenommen.

Kein Visum für 14 Marokkaner?

Die Basler Einwohnerdienste und das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) sprechen erstaunlicherweise bloss von 10 Visa – im Gegensatz zu den anderen Amtsstellen; die restlichen 14 Marokkaner sollen kein Visum benötigt haben. Dies ist nach unseren Recherchen unzutreffend. Von den Problemen, die das Zürcher Amt von Migration mit der Firma Aischa Travel GmbH gehabt hat, weiss Basel erstaunlicherweise angeblich nichts; die Limmat ist offenbar weit weg. OnlineReports liegen zu diesem Punkt anderslautende Informationen vor.

Was die Visumserteilung betrifft, so stellt, so wird in Basel der Eindruck erweckt, als sei der Entscheid beim Bund getroffen worden und als hätte Basel bloss noch seine Zustimmung erteilt. Die Visa seien von der Botschaft in Marokko und nicht von der Fremdenpolizei ausgestellt worden, erklärt Pressesprecher Mannhart, und für die Basler Fremdenpolizei habe es nach sorgfältiger Prüfung "keinen Anlass gegeben, ihr Veto gegen die Freigabe der bereits ins EVA-System des Bundes aufgenommenen Visa einzulegen". Das widerspricht klar der Aussage der anderen Amtstellen, wonach in solchen Fällen eindeutig der Kanton das letzte Wort hat.

Nebulös, wer welche Garantie leistete

Vollkommen unklar ist zum heutigen Zeitpunkt auch die Frage nach allfälligen Garantien, die für die "Folkloregruppe" geleistet worden sind. Die Basler Behörden hätten keine separate Kaution verlangt, erklärte Mannhart, "da im EVA-System als Garant eine Firma in Genf angegeben war". Wer diese Firma in Genf ist und ob sie überhaupt existiert, lässt sich aber nicht in Erfahrung bringen. Dies ist stossend angesichts des Umstands, dass jeder Marokkaner, der ein Mitglied seiner Familie in die Schweiz einladen will, eine Garantieerklärung in der Höhe von 20’000 Franken unterschreiben muss.

Unklar bleibt auch, ob es sich bei all diesen diffusen und sich zum Teil widersprechenden Behördeninformationen um das Abschieben von Verantwortung oder bloss um die Auswüchse eines föderalistischen Systems handelt. Nach den OnlineReports vorliegenden Informationen trägt aber klar der Kanton Basel-Stadt die Hauptverantwortung für den peinlichen Fall. Was sich im Basel abspielte, ist aber keineswegs einzigartig: Im Sommer letzten Jahres tauchte in Nyon ein afrikanischer Fussballclub nach einem Freundschaftsspiel unter. Schlepperbanden haben längst gemerkt, dass sich derartige sportliche und kulturelle Veranstaltungen bestens für das Einschleusen von Menschen eigenen, die sich ein besseres Leben in Europa erhoffen.

26. September 2004

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"Diese Behörden-Schlamperei ist alarmierend"

Hier hat sich nun einmal wieder die Bürokratie unseres Landes einen Bärendienst erwiesen. Niemand übernimmt die Verantwortung für diesen skandalösen Zwischenfall und schiebt die Schuldigkeit weiter. Diese Behörden-Schlamperei ist alarmierend, dringende Reformen gerade in den Asylbereichen sind sowohl auf Kantons- wie auch auf Bundesebene dringend notwendig. Offenbar gibt es heute nichts Leichteres mehr als in die Schweiz einzureisen. Aus meiner Sicht besteht Handlungsbedarf. Inskünftig muss zwingend abgeklärt werden, in welchem Zusammenhang solche Gruppierungen in die Schweiz einreisen. Auch ist zu überprüfen, ob diese immer mehr zunehmenden "Multikulti-Veranstaltungen" nicht oftmals nur Scheinveranstaltungen für andere Interessen sind. Ich warte nur schon darauf, bis die nächste afrikanische Jodlergruppe sich fürs Eidgenössische anmeldet und dann sang- und klanglos untertauchen kann.

 

Dieser Vorfall zeigt einmal mehr dass im Grenzwachtbereich weiter härter vorgegangen werden muss. Schengen und weitere grenzöffnende Ideen sind klar abzulehnen.


Joël A. Thüring, Basel


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EVP Riehen
Website
zu den Wahlen 2018
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Sie hat halt doch einen unübersehbaren Rotstich, die EVP.

RückSpiegel


Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der Münchensteiner Gemeinderat hat die Durchführung des "Tension Festivals" vom 31. Juli im Gartenbad St. Jakob sowie auf den angrenzenden Volleyball-Feldern unter Lärmauflagen bewilligt, nachdem letztes Jahr zahlreiche Beschwerden eingegangen waren.

Hans-Peter Ulmann, seit 1996 CEO von Psychiatrie Baselland, tritt auf 30. Juni 2019 in den Ruhestand.

• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.

• Die Basler Regierung hat die Standesinitiative von FDP-Grossrat Christophe Haller betreffend "Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts" beim Generalsekretariat der Bundesversammlung eingereicht.

• Das Basler Hochbauamt rechnet beim Erweiterungsbau für das Kunstmuseum Basel mit einer Kostenüberschreitung von 3,5 Prozent.

Stagnierende Gesamtzahl der Studierenden an der Universität Basel: 12'873 Studierende und Doktorierende haben sich im Herbstsemester 2017 für ein Studium eingeschrieben.

• Die volle Freizügigkeit, die auf 1. Januar 2014 in beiden Basel eingeführt wurde, bleibt auch mit der ab 2018 geltenden Spitalliste weiterhin bestehen.

• An der Sitzung vom 18. Dezember hat das französische Parlament dem schweizerisch-französischen Abkommen zum Steuerregime am EuroAirport zugestimmt.

Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.