© Foto by OnlineReports.ch
"Keine Disziplinierungsinstanz": Sport-Vernetzerin Bianca Jasmund

Der Ort gegen Zoff im Sport hat jetzt ein Gesicht

Die Fussballbegeisterte Bianca Jasmund firmiert künftig als Anlaufstelle für Problemfälle im Sport – staatlich finanzert


Von Peter Knechtli


Nach der Einführung des Bonus/Malus-Systems gegen Verluderung der Sitten auf Fussballfeldern geht der Kanton Basel-Stadt nun einen Schritt weiter: Er bezahlt eine Anlaufstelle beim Nordwestschweizerischen Fussballverband, die gegen jede Form von Zoff im Sport Hilfe leisten und vernetzen will. "Zoffstopp" heisst das Projekt, Bianca Jasmund das Gesicht dahinter.


Die Biografie der Therwilerin Bianca Jasmund verrät es: Sie, genauso wie ihre Familie, ist fussballbegeistert. Innerhalb des Fussballverbands Nordwestschweiz ist die Mutter von drei Kindern Chefin des Ressorts Breitenfussball, seit 2007 aber auch Leiter der neuen Fairplay-Kommission. Seit drei Jahren ist die 48-Jährige zudem zu 40 Prozent als Sekretariatsmitarbeiterin des Verbands angestellt. Am 1. Oktober stockt der Verband das Pensum um zehn Prozent auf und die restlichen 50 Prozent ihrer Stelle – 45'000 Franken – übernimmt das Basler Erziehungsdepartement.

Vernetzen, koordinieren, helfen

Grund: Bianca Jasmund wird den Schwerpunkt ihrer Verbandsarbeit auf ihre Funktion als Anlaufstelle bei Zoff jeder Art im Nordwestschweizer Sport verlegen und und zwischen sämtlichen Akteuren – Spielern, Funktionären, Schiedsrichter, Eltern und Fachstellen – vernetzen, helfen und koordinieren. Es handle sich um eine "völlig neue Massnahme" gegen Gewalt auf dem Fussballplatz, wie das Erziehungsdepartement heute Donnerstagmorgen wohl etwas schwülstig an einer Medienkonferenz im Sportzentrum "Rankhof" ausführte: "ZoffStopp" heisst die Stelle.

Auch wenn sich die Aufgabe noch wenig substanziell umschreiben lässt und der deutlich spürbare Effekt dieser Anlaufstelle erst noch zeigen muss, so trifft in der Tat zu: Die wachsende Brutalität und Sittenverluderung insbesondere rund um die Fussballfelder und die "gesellschaftliche Bedeutung des Fussballs" (so Peter Knäbel, Technischer Direktor des Schweizerischen Fussballverbandes und ehemaliger FCB-Nachwuchsverantwortlicher) haben ein Mass angenommen, das die kleineren Vereine – oft nur mit einer minimalen Struktur ausgestattet – teils hoffnungslos überfordert.

Erinnert sei an brutale physische und verbale Übergriffe gegen Schiedsrichter, Spieler und auch unter Spielern, die sich in den vergangenen Jahren auch in der Region Basel abgespielt haben. Die Attacke von B-Junioren des FC Türkgücü und eines Zuschauers gegen den Schiedsrichter in Aesch Ende Oktober 2006, die zum Spielabbruch und einem Polizeieinsatz führte, ist nur ein Beispiel dafür. Zwei aktuelle Fälle rund um den FC Genclik, die sich vor drei und vor vier Wochen abgespielt haben, sind hängig. Gleich reihenweise mussten neulich regionale Fussballvereine wegen "grob unsportlichem Verhalten gegen den Schiedsrichter" und wegen "wiederholtem Reklamieren
gegen den Schiedsrichter" gebüsst werden.

Heisssporne wurden Vorbilder

Dennoch sind sich staatliche Vertreter und Fussballverbandsfunktionäre einig: Gegen Zwischenfälle, Schlägereien und Rudelbildungen nach den Spielen wurden schon "grosse Verbesserungen" erzielt. So figurieren die einstigen Junioren-Heisssporne des FC Türkgücü nach Gesprächen mit Verbandsfachleuten heute "wie bekehrt" (so der Nordwestschweizer Verbandspräsident Roland Paolucci) in der Fairplay-Spitzengruppe.

Seit der Fussballsaison 2008/2009 versucht der Staat bereits mit finanziellen Anreizen, eine Kultur rund um das Rasen-Ecke auf eine Weise zu fördern, dass "Fussball wieder Freude macht", wie sich Erziehungsdirektor Christoph Eymann ausdrückte: Faire Vereine, die Ordnung auf und neben dem Rasen nachweisen können, werden mit Subventionen belohnt. Die Spannweite des staatlichen Geldsegens – bei einem Budget von 250'000 Franken für 56 Vereine aller Jugendsportarten – liegt zwischen 23 und 50 Franken pro Junior und Jahr. Der liberale Departements-Chef liess aber auch durchblicken, dass er eine verstärkte Ausbildung bezüglich sozialer Kompetenz auch unter Schiedsrichtern für angebracht hält.

Rassismus, Drogen, sexuelle Übergriffe

Aber "Geldanreiz allein reicht aus", fand eine Projektgruppe um den Soziologen Ueli Mäder (siehe Box unten) heraus. Die Ursachen für Zoff im Sport liegen tiefer – im kollegialen oder im familiären Umfeld, am Arbeitsplatz oder in Form von Ausgrenzung. "Es geht hier um weit mehr als nur um Gewalt, hier haben wir etwas Bodenständiges, eine Person, an die sich Betroffene wenden können", präzisierte Peter Howald, Leiter des Ressorts Sport. Neben Gewalt sollen auch andere Zoff-Quellen wie Rassismus, Drogen, sexuelle Übergriffe oder Doping jenseits der üblichen Repressionmittel angegangen werden. "Die Präventions-Ideee ZoffStopp" sei aber "keine Disziplinierungsinstanz". Aufgabe von Bianca Jasmund sei es aber auch, "uns auf Lücken aufmerksam zu machen", ergänzte Eymann.

Auf Bianca Jasmund wartet eine schöne Menge Arbeit.

24. September 2009


Beispiel 12./13. September 2009

Was sich auf und neben den Fussballplätzen der unteren Spielklassen ereignet, zeigt das Beispiel vom 12. und 13. September:

• 2. Liga, Spiel-Nr. 183776, FC Laufen - FC Birsfelden vom 13.09.2009, Trainer FC Laufen: Wegweisung nach wiederholtem und heftigem Reklamieren gegen den Schiedsrichter. Busse Fr. 200.--

• 4. Liga, Spiel-Nr. 103951, FC Wallbach - FC Bubendorf vom 12.09.2009, Zuschauer FC Wallbach: Grob unsportliches Verhalten gegen den Gegner und den Schiedsrichter während dem Spiel. Busse Fr. 150.--, Glasbierflaschen am Spielfeldrand Busse Fr. 50.--

• 4. Liga, Spiel-Nr. 104044, SV Sissach - FC Diegten-Eptingen vom 12.09.2009, Trainer FC Diegten-Eptingen: Wegweisung nach heftigem Reklamieren gegen den Schiedsrichter. Busse Fr. 100.--

• Senioren Prom., Spiel-Nr. 115355, VfR Kleinhüningen - FC Italia Club Oberwil vom 12.09.2009, Trainer FC Italia Club Oberwil: Wegweisung nach wiederholtem Reklamieren gegen den Schiedsrichter. Busse Fr. 100.--

• Senioren Regional, Spiel-Nr. 105562, ASC Sparta-Helvetik - AS Timau Basel vom 12.09.2009, Trainer AS Timau Basel: Grob unsportliches Verhalten gegen den Schiedsrichter nach dem Spiel. Busse Fr. 100.--

 

Quelle: Fussballverband Nordwestschweiz

Sport-Gewalt in der Forschung

Jugendgewalt und Gewalt im Fussball gehören zu den Forschungsgebieten des Basler Soziologie-Professors Ueli Mäder. Unter seiner Leitung wird seit drei Jahren das berufsbegleitende University Professional "Interdisziplinäre Konfliktanalyse und Konfliktbewältigung" an der Universität Basel angeboten. Mehr darüber


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Ein Denkmal des Kalaschnikow-Erfinders wird zur Spott objekt"

Basler Zeitung
Untertitel
vom 6. Oktober 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Korrektorat in Chur. Wird zur Spott objekt.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.