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"Wachsender Druck auf die Ressourcen": Narben des Waldeinschlags

"Land Grabbing": Die Kolonialisierung in der poststaatlichen Welt

Autor Fred Pearce beschreibt, wie mächtige Wirtschafts-Konglomerate zur kommerziellen Ausbeutung ganze Landstriche kaufen


Von Aurel Schmidt


Stehen uns die richtigen Begriffe zur Verfügung, verstehen wir auch sofort, was damit gemeint ist. Als Marshall McLuhan erklärte, dass das Medium die Botschaft sei, war das Medienproblem gelöst. Dasselbe gilt für die Begriffe "Burn-out" oder "Mobbing". Neuerdings zirkuliert der Ausdruck "Land Grabbing" in die Medien, und wieder ist schlagartig klar, was damit gemeint ist.
 
Land Grabbing heisst soviel wie Landnahme. Der englische Begriff tönt packender, man sieht sofort die zu Krallen gebogenen Finger vor sich. Er ist der Titel eines Buchs, in dem sein Autor, der englische Umweltjournalist Fred Pearce, ausführt, was es damit für eine Bewandtnis auf sich hat.

Aber eins nach dem anderen. Zuerst zwei Voraussetzungen, damit wir wissen, worum es hier geht. Nahrungsmittel werden für eine wachsende Zahl von Menschen knapper und Rohstoffe wertvoller. Umso mehr steigt der Grund und Boden, auf dem sie erzeugt und abgebaut werden, in seinem Wert. Aber wem gehört das Land? Das Land niemandem, die Früchte, die darauf wachsen, denen, die sie anpflanzen, hat John Locke, der englische Philosoph der bürgerlichen und frühkapitalistischen Gesellschaft, geschrieben.
 
Je wertvoller das Land ist, desto grösser ist auch der Druck, es sich anzueignen, nicht in einem kriegerisch-kolonialistischen Sinn, sondern um Geschäfte zu machen. Nur ist "Geschäft" heute ein flexibler Begriff.

Zehntausende Unternehmen, Investitionsgesellschaften, Staatsfonds, Global Player mit unvorstellbaren finanziellen Reserven kämpfen darum, Konzessionen, Nutzungsrechte, Einschlagrechte, Pachtverträge zu bekommen, das Land zu nutzen und einen guten Return zu erzielen, wie man heute statt Profit sagt.

"Kapitalgesellschaften aus China, Kanada,
Qatar, Norwegen mischen mit."



Es sind Kapitalgesellschaften aus China, Ägypten, Kanada, Qatar, Norwegen und anderen Ländern, die mitmischen. Ägypten sichert sich Land in Südsudan, andere Unternehmen gehen zu diesem Zweck nach Ägypten; die Vereinigten Arabischen Emirate haben Besitzungen in Pakistan; China versucht, seinen Soja-Bedarf in Brasilien zu decken. Die Beziehungslinien verlaufen quer durch die alten, degradierten nationalstaatlichen Formationen.

Das Buch zeigt, wie das Geschäft mit Kautschuk, Baumwolle, Holz, Weizen, Erdnüsse, Soja, Palmöl, Schwarzerde betrieben wird. Das muss nicht heissen, dass immer alles mit rechten Dingen zugeht. Gelegentlich staunt der Autor selbst und stellt fest: "dubios" oder "merkwürdig", wenn ihm plötzlich wieder in den Sinn kommt, was er geschrieben hat. Vom deutschen Schriftsteller Jean Paul kommt der ironische Satz: "Ich würd' es selber nicht glauben, wenn ich's nicht selber erzählte", der hier gut passt. Ich würde Pearce auch nicht glauben, wenn ich es nicht gelesen hätte. Aber auch mir gehen mehr und mehr die Augen auf.

Unglaubliche Dinge geschehen. Ein Beispiel. In Südsudan, seit 2011 ein autonomer Staat, wurden neun Prozent des Landes an zwielichtige Investoren vergeben, in der Provinz Juba sogar ein Viertel, schreibt Pearce. Im Bezirk Lainya besitzen zwei Unternehmen zusammen Konzessionen für 650'000 Hektar, obwohl die Fläche des Bezirks lediglich 340'000 Hektar beträgt. Möglich, dass die Vergabe etwas ungenau erfolgt ist. Falls erforderlich, müsste nachverhandelt werden.

Ein etwas anders liegendes, aber auch anschauliches Beispiel. 2008 wollte der südkoreanische Konzern Daewoo in Madagaskar ein Abkommen mit dem Präsidenten Marc Ravalomanana für die Übernahme von Land abschliessen. Obwohl dies den Menschen auf der Insel viel Geld gebracht hätte, waren die Koreaner nicht willkommen. Der Vertrag platzte und Ravalomanana verlor sein Amt.

"War Lords machen mit suspekten Investoren
gemeinsame Sache."




Die meisten Staaten sind, wie Südsudan, schwach und völlig überfordert, viele korrupt. In einigen sind berüchtigte War Lords mit Privatarmeen aktiv und machen mit abenteuerlichen und suspekten Investoren gemeinsame Sache.

Das alles ginge ja vielleicht noch. Aber oft stellt sich heraus, dass auf den neuen Ländereien der Eindringlinge und Landnehmer auch Menschen leben, die meistens einen Störfall, ein Hindernis bilden. Sie müssen daher weichen – wenn nicht freiwillig, dann mit Gewalt.
 
Man kann sich natürlich fragen, ob es richtig ist, das Land ein paar Menschen mit traditioneller Lebensweise zu überlassen, wenn dadurch der wirtschaftliche Fortschritt aufgehalten wird. Aber Achtung. Was heisst erstens "wirtschaftlich", zweitens "Fortschritt". Und was geschieht drittens, wenn die Leute vertrieben sind, wer kommt dann an die Reihe? Dislokationen sind nicht auf ferne Länder beschränkt. Mit der sogenannten Gentrifizierung hat die soziale Umschichtung still und heimlich auch hierzulande eingesetzt.
 
Als am übelsten erweist sich die sogenannte grüne Landnahme. Damit ist Folgendes gemeint. Westliche Waldunternehmer haben ein neues Geschäft entdeckt. Sie erwerben grosse Waldgebiete, sorgen dafür, dass sie in ihrem ursprünglichen, natürlichen Zustand erhalten bleiben und verkaufen dafür die ihnen zustehenden Emissionszertifikate. Mit dem Programm "Reduced Emissions from Deforestation und Forest Degradation" werden Besitzer für geleisteten Waldschutz entschädigt.

"Die ansässigen Menschen sind ein Störfall
und werden vertrieben."




Allerdings kann es dabei vorkommen, dass auch hier die ansässigen Menschen weichen müssen. Die Zerstörung der Wälder wird nicht allein auf den Holzschlag zurückgeführt, sondern auch den Waldbewohnern und Wanderfeldbauern zur Last gelegt, obwohl diese nur ihre traditionelle Lebens- und Anbauweise befolgen und die geschlagenen Lichtungen schnell wieder zuwachsen. Ihre Eingriffe sind nichts im Vergleich zum Raubbau und der Zerstörung der Investoren. Wenn diese nach neuen Anlagemöglichkeiten Ausschau halten und wegziehen, lassen sie das Land verwüstet zurück.
 
Was Pearce beschreibt, sind Horrorszenarien von katastrophentheoretischer beziehungsweise apokalyptischer Dimension. Wer über die Buchdeckel hinausschaut, dem muss der Ausblick auf die Welt von morgen wie ein Albtraum vorkommen. Dazu ein paar weiterführende Überlegungen.

Erstens. Was den beschriebenen Verhältnisse zugrunde liegt, ist die Privatisierung von Grund und Boden durch Konsortien und Investitionsgesellschaften aller Art. In Umrissen kristallisiert sich eine poststaatliche Weltordnung als Casino heraus (es gibt keinen zutreffenderen Ausdruck), als Spiel- und Tummelplatz für zwielichtige Geschäftemacher mit vollmundigen Versprechen.

Am Ende der alten nationalstaatlichen Strukturen, die wir heute in Auflösung sehen, geht die Entscheidungsmacht in die Hände von privaten Unternehmen über, die immer mehr ausserhalb jeder gesetzlichen Ordnung agieren. Nationale Gesetze werden durch die "International Investment Agreements" aufgehoben und die sogenannten Investoren von fast allen Verpflichtungen befreit. Entgegenkommend zeigen müssen sich die "Gastgeberländer".

"Die Nachfrage nach Land
begünstigt die Spekulation."




Zweitens. In dem Mass, wie die Industrialisierung weltweit vorangetrieben wird, gerät der Agrarsektor ins Hintertreffen und wird er von der Politik vernachlässigt. Die Antwort darauf besteht darin, dass die Landwirtschaft selbst ihrerseits industrialisiert wird – und die Produktion von Nahrungsmitteln zu einem Ziel für Investoren und Spekulanten vorrückt (in Kapitel 2 bei Pearce), was wiederum ursächlich mit Unterernährung und Hunger in der Welt zu tun hat. Produziert wird dann vor allem, was rentiert. Zum Beispiel Mais, Zuckerrohr, Ölpalmen für die Herstellung von Agrosprit.
   
Drittens. Der Landnahme, die Pearce beschreibt, liegt die Globalisierung der Welt durch die Weltwirtschaft zugrund. Wenn die verschiedenen Fakten nicht richtig zusammengesetzt werden, wird es niemals gelingen zu verstehen, was sich gegenwärtig abspielt. Rhetorisch-propagandistisch mag alles seine Richtigkeit haben, es kommt aber darauf an, was vor Ort geschieht.

Viertens. Ein Beispiel: Der Staatsfonds von Qatar kauft in Frankreich Luxusmarken und den Fussball-Club Paris Saint-Germain, ebenso luxuriöse Liegenschaften, wo immer sie zu haben sind, zum Beispiel in Mahagonny-London "The Shard", das neue Wahrzeichen an der Themse, ein Glasturm, der zu 80 Prozent der QNB gehört. Das ist die Abkürzung für Qatar National Bank.

"Die Schweiz ist von der Nachfrage
nach Land mitbetroffen."




Was lässt sich daraus ableiten? Dass, narrativ gesagt, Geld heute die einzige in Betracht fallende Grossmacht ist (was nichts Neues ist) und die Architektur ihr eine repräsentative ästhetische Fassade wie "The Shard" zur Verfügung stellt. Die Politik hat sich als Dienstleister von Kapital und Konzernen entlarvt und sich selbst liquidiert. Vor einem Jahr schrieb die Qualitätszeitung "NZZ" schon visionär, dass materielle Fortschritte "auch ohne Ausweitung der persönlichen und demokratischen Freiheiten möglich sind". Das vereinfacht tatsächlich alles. Danke für den Tipp.

Fünftens. Die Schweiz ist an dieser Entwicklung ebenso mitbeteiligt, wie sie davon betroffen ist. Zum Beispiel im Tourismus: Immer mehr Schweizer Grund und Boden wird von ausländischen Konzernen für Resorts erworben: in Frutt (China), auf dem Bürgenstock (Qatar), in Aminona (Russland) und an anderen Orten. 40 Prozent der in der Schweiz liegenden *****Hotels befinden sich in ausländischer Hand. Auch für Steuerdomizile eignet sich das Land.
 
Natürlich finden globale Player in der Schweiz auch erstklassige Objekte zum Übernehmen. Eben erst hat der chinesische Investor Jingsheng Saurer für 650 Millionen Franken von OC Oerlikon, der zur Hälfte dem russischen Oligarchen Viktor Vekselberg gehört, übernommen. Nur Tage später erwarb eine chinesische Industriegruppe Swissmetall. 

Überall auf der Welt kaufen Konzerne andere Konzerne auf. Daran ist nichts Ungewöhnliches. Aber was sind die Folgen davon? Das Kapital ist international eng verflochten und macht vor keiner Schweizer Haustüre Halt – auch vor keiner anderen. Umso mehr ist es in der Lage, alle nationalstaatlichen und lokalen Politiken auszuhebeln. Was will die Schweizer Armee eigentlich noch verteidigen?

"Nur Sarkasmus kann heute die Welt
angemessen beschreiben."




Noch ein letztes Wort, dann höre ich auf. Es hat keinen Wert, noch lange von der Schere zwischen arm und reich zu schreiben, die sich immer weiter öffnet. In Tat und Wahrheit öffnet sie sich zwischen den Superreichen und den gewöhnlichen Reichen, zwischen wohlhabenden Milliardären und bescheidenen Millionären. Auf der einen Seite haben wir es mit den internationalen Investoren und Condottieri des Kapitals zu tun, auf der anderen mit den Managern und Unteroffizieren, die deren Geschäfte erledigen. Der Mittelstand ist eben im Begriff, aufgerieben zu werden, mit den polnischen Billig-Gipsern und chinesischen Wanderarbeitern ist es bereits erfolgreich geschehen.
 
Machen wir uns nichts vor. Nicht Satire, nicht einmal Ironie ist in der Lage, die Welt von heute angemessen zu beschreiben. Dazu in der Lage ist nur eine gehörige Portion Sarkasmus.

Falls Sie das Buch erwerben wollen: Der genaue Titel lautet "Land Grabbing. Der globale Kampf um Grund und Boden", der Autor heisst Fred Pearce, erschienen ist es im Verlag Kunstmann und der Preis beträgt ungefähr 35 Franken. Viel Spass bei der Lektüre. Das ist natürlich sarkastisch gemeint.

27. Dezember 2012


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
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"Wohin verschwindet der Einfluss unserer Regierungen?"

Vielen Dank Herr Schmidt für die kurze und gehaltvolle Aufklärung über die "poststaatliche Weltordnung als Casino". Da sind wir wohl schon mittendrin. Sie nennen die Ursachen beim Namen, das tut Not. Es ist für uns Zeit zu erkennen, was schief läuft. Die "poststaatliche" Welt: Wohin verschwindet der Einfluss unserer Regierungen?

Überlassen sie das Feld den Rating-Agenturen, die den Wert von Staaten deklarieren? Und den Banken, die mit Staatsverschuldung Geschäfte machen?

Wenn Sie noch weitere Zusammenhänge aufzeigen könnten – das wäre hilfreich.


Herrat Schedler, Basel



"Danke für Ihren Mut"

Danke für Ihren Mut, diesen Beitrag zu veröffentlichen. Herr Schmidt sagt das, was Mainstream-Medien geflissentlich ignorieren (MÜSSEN, da Handlanger; NZZ allen voran).

 

Noam Chomsky et al. sind gezwungen, sich bei sich bei internationalen Ausgaben von russischen oder iranischen Sendern Gehör zu verschaffen. Sie aber publizieren die Einsichten von Herrn Schmidt ganz ungeschminkt: Chapeau!


Franz A. Vettiger, Basel


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"Das Ermächtigungsgesetz der Nazis ist natürlich das bekannteste. Aber es gib tja auch noch andere."

BZ Basel
vom 11. Oktober 2017
die zurücktretende Basler
Juso-Präsidentin Mirjam Kohler
zitierend
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Tja!

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Hoffmann-La Roche will bis ins Jahr 2020 den Wasserverbrauch pro Mitarbeitenden um zehn Prozent senken.

• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.