© Foto by Aldo Ellena, Zentrum elektronische Medien (ZEM)
"Säbelrasseln ohne Truppe": Dragoner der Schweizer Kavallerieschwadron 1972

Jetzt galoppiert die Schweizer Kavallerie durch Steinbrückland

Eidgenössische Kampfreiter stehen diese Woche in Deutschlands Garnisonstadt Stetten am kalten Markt Ehrenspalier


Von Ruedi Suter


Für Zorn sorgte im Frühjahr 2009 ein flapsiger Spruch des damaligen deutschen Finanzministers Peer Steinbrück. Er drohte mit seiner Kavallerie, sollten die Schweizer "Indianer" in Geldfragen nicht klein beigeben. Ironie der Geschichte: Diese Woche zeigt die Schweizer Kavallerie Deutschland, was echte Kampfreiter wirklich sind – auf Einladung der Bundeswehr.


Indianer vergessen nicht. Sie können warten, lange warten. Und sie sind schlau, sehr schlau. Ende dieser Woche brechen die Indianer des Stammes der Helvetier zu ihrem Rachefeldzug auf. Hoch zu Ross und als Dragoner verkleidet werden sie im Norden über den grossen Fluss setzen und mit Geheul und im wilden Galopp der Kavallerie der Bleichgesichter das Fürchten lehren.

Ihr Ziel ist die Abrechnung mit dem ungehobelten Kavalleriekommandanten, General "Stonebridge". Dieser, ein Mann mit schütterem Skalp, loser Zunge und oftmals grimmigem Antlitz, hatte vor vielen Vollmonden mit der Peitsche gewippt und ihnen, den Indianern, mit Vergeltung durch seine Reiterei gedroht: Man brauche die Kavallerie gar nicht ausreiten zu lassen. Es genüge, den Indianern zu zeigen, dass es eine Kavallerie gibt. Das tönte markig, und das brachte einige Indianer tatsächlich zum Schwitzen, doch mit der Wirklichkeit hatte des Generals Gepolter rein gar nichts zu tun.

Säbelrasseln ohne Reiterei

Weil die Indianer, mit denen die Schweizer gemeint waren, sehr genau wissen, dass es eine Kavallerie gibt. Denn sie selbst haben eine. Ganz im Gegensatz zum General, welcher vorletzten März in der Person des deutschen Finanzministers Peer Steinbrück und im Zusammenhang mit dem Schweizer Bankgeheimnis und einer Steuersünderliste der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) seine taktisch schlauen Einschüchterungssätze zum Besten gab.

Doch schnell war klar: Im "Ernstfall" hätte Wildwest-Rhetoriker Steinbrück gerade einmal ein paar Tragtierzüge mit Maultieren über den Rhein schicken können. Mehr wäre für eine Attacke nicht mehr zu mobilisieren gewesen  – Deutschlands Kavallerie ist längst schon abgeschafft.

Wundersame Wiedergeburt

Allerdings: Abgeschafft wurde die berittene Kampftruppe auch in der Schweiz – als die letzte Europas. Das hatte die Bundesversammlung bereits 1972 so beschlossen. Es war ein Desaster für die braven Dragoner. Ihr Reitpferd, dem sie liebevoll "Eidgenoss" sagten, musste von nun an im heimischen Stall zivil seinen Hafer fressen. Und die Reitersoldaten, den sanften Umgang mit sensiblen Tieren gewohnt, wurden für klotzige Kampfmaschinen umgeschult. Von da an hatten sie die Hacken als "Panzergrenadiere" zusammenzuknallen. Aber Dragoner sind, übrigens ganz wie die Indianer, sehr eigenwillige und freiheitsliebende Leute.

So schlossen sich 1995 ehemalige Kavalleristen zur "Schweizer Kavallerie Schwadron 1972" zusammen: Ein militärischer, aber ausserdienstlicher Verein, der als Traditionseinheit unter dem Ehrenpatronat des obersten Kommandanten der Armee steht. Damit besass die Schweiz jählings wieder eine Kavallerie. Die neu belebte Truppe, erklären Mitglieder stolz, sei heute weit besser ausgerüstet als so manche Armeeeinheit. 150 Dragoner mit Pferd und Waffen wären im Angriffsfall sofort kampfbereit, wenn auch "nur" auf dem Niveau von 1972. Dem Gegner würde selbst im schwierigsten Gelände mit Pistolen, Sturmgewehren 57 und Bajonetten, ja sogar mit Panzerabwehrraketenrohren und schweren Maschinengewehren der Garaus gemacht. Etwas, das Deutschlands oberster Kassenführer im März 2009 irgendwie nicht mitbekam und von dem heute die bedauernswerte deutsche Bundeswehr nur noch träumen kann.

Auf nach Deutschland!

Jetzt, mehr als eineinhalb Jahre später, holt den unterdessen nicht mehr in Amt und Würden stehenden SPD-Politiker Steinbrück sein in der Schweiz von vielen viel zu humorlos genommenes verbales Säbelrasseln auf ungeahnte, ja geradezu albtraumartige Weise wieder ein: Die eidgenössische Kavallerie galoppiert in Deutschland ein – auf freundnachbarschaftliche Einladung der deutschen Bundeswehr! Nicht als Indianer verkleidet, sondern hoch offiziell. So werden Ende dieser Woche tatsächlich die Schweizer Dragoner in Uniform und selbstverständlich anständig bewaffnet deutsches Territorium unter die Hufe nehmen.

"Am 15. Oktober 2010 sattelt die traditionsreiche Schwadron 1972 ihre Pferde. Sie wird am Jubiläumstag 100 Jahre Waffenplatz Stetten am kalten Markt unserem nördlichen Nachbarn die kavalleristischen Abwehrkräfte der Eidgenossenschaft vorführen, die bei einem Einfall der Ulanen und Husaren aus unserem nördlichen Nachbarland  zum Einsatz gekommen wären", hatte ein in Militaria bewanderter Leser OnlineReports augenzwinkernd wissen lassen.

Bundeswehr springt ein


Dragoner Gysin Urs, Schwadron-Rayonchef der Region Basel und in Itingen (BL) stationierter Organisator der Materialverschiebung von Aarau nach Stetten, bestätigt umgehend den zunächst unglaublichen Tipp. Als Chef des Materialteams im Zeughaus Aarau erwartet er anfangs Woche zehn Lastwagen, auf die rund 40 Tonnen Material gewuchtet werden. Eingeladen werden Dinge wie Zelte für Mann und Pferd, für eine Dragoner-Wirtschaft und Informationsstände, für Ausrüstungen und Küchenmaterial. Auch eine militärische Feldschmiede mit Tierdoktor und Hufschmied sowie ein geschnitzter Brunnentrog als Geschenk für die deutschen Kameraden sollen mitkommen.

Nur etwas trübt die Vorfreude der eidgenössischen Kampfreiter, die noch nie einen derart grossen "Feldfestzug" durchgeführt haben: Chauffeure, Lastwagen und Treibstoff werden nicht von der Schweizer Armee gestellt. Denn diese ist, was wohl die Vorstellungskraft von Ex-Finanzminister Steinbrück übersteigt, gerade überaus knapp bei Kriegskasse. Jedenfalls weigerte sich das helvetische Armeekommando – trotz bester Beziehungen der Freizeit-Dragoner in die höchsten Militärränge – logistische Hilfe zu leisten. Wer also half der Schweizer Kavallerie aus der Patsche? Es sind Steinbrücks kampfreiterlose Nationsgenossen – die deutsche Bundeswehr.

"Das glaubt mir keiner!"

Mitte Woche nun fahren ihre schweren Lastkraftwagen das schweizerische Kriegsmaterial über die Zollstation von Bargen, der nördlichsten Gemeinde der Schweiz bei Schaffhausen, zum Truppenübungsplatz Heuberg ins Garnisonstädtchen Stetten am kalten Markt. Dort werden am Freitag via die gleiche Route 85 kampferprobte Dragoner und ihre Warmblüter in einem Konvoi von rund 6O Privatfahrzeugen mit Pferdeanhängern aus der Eidgenossenschaft eintreffen, kameradschaftlich eskortiert durch deutsche Feldjäger.

Dieses Wunder hat aber nichts mit schiefen Vergleichen über Indianer und Kavalleristen zu tun. Er ist auf das Jahr 2008 und den Schweizer Waffenplatz Bure zurückzuführen, wo der Bundeswehroffizier Klotz bei einem Besuch angesichts der Kavallerieschwadron 1972 in Verzückung geriet. "Das glaubt mir in Deutschland keiner! Ihr müsst unbedingt einmal zu uns kommen", soll er gegenüber dem Vereinspräsidenten Christen Hans geschwärmt haben. Dieser, ein vaterlandsliebender Bauer mit "Eidgenoss" im Stall und der Schöpfer der Schwadron 1972, antwortete geistesgegenwärtig: "Gut, dann macht eine Einladung!"

Diese liess nicht lange auf sich warten. Ritterlich bat Brigadegeneral Berger vom Wehrbereich 4 die eidgenössischen Kampfreiter zu den Feierlichkeiten nach Stetten am kalten Markt, wo noch bis 1992 ein französisches Kavallerieregiment stationiert war – und sich heute das Zentrum für Kampfmittelbeseitigung der Bundeswehr befindet.

Schwadron steht Ehrenspalier

So werden die Schweizer Dragoner, die der eigenen Kampfmittelbeseitigung so erfolgreich ein Schnippchen schlugen, unter Führung ihres neuen Kommandanten Murri Bernhard auf ihren "Eidgenossen" beim grossen Zapfenstreich für illustre Gäste wie Bundestagspräsident Norbert Lammert das Ehrenspalier bilden. Und dies mit Helm und in Kampfmontur: Links hinter dem Schenkel Gamelle und Hafersack, rechts das Sturmgewehr, aber – Frieden und Freundschaft verpflichten – ohne einen Schuss scharfer Munition.

Auf dem Programm stehen für die Kavalleristen aus dem Alpenland noch andere Formationen, die Quadrille beispielsweise, oder das stolze Paradieren, wie es am diesjährigen "Tattoo" in Basel gezeigt wurde.

Ob die Schweizer Kampfreiter unter den geladenen Gästen ihren truppenlosen "Kollegen" Peer Steinbrück erspähen werden? Mit dem hätten sie sehr wohl einen Bundesadler zu rupfen, lässt Schwadronspräsident Christen durchblicken. Ihn habe geärgert, dass der Finanzminister damals die Kavallerie dazu missbraucht habe, "um den dummen Wohlstandsmist zu bekämpfen". Sollte er aber "Kollega" Steinbrück tatsächlich begegnen, würde er wohl nur schmunzeln und diesem zuraunen: "Peer, pass auf, die Schweizer Kavallerie ist da!"

11. Oktober 2010

Weiterführende Links:


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"Balsam für die Steinbrück-Malträtierte Seele"

Dieser Bericht ist doch Balsam für unsere "steinbrücksche malträtierte Seele". Hervorragend und amüsant verfasst, so dass ich diesen an Herr Steinbrück Minister a.D. mit folgendem Kommentar zugestellt habe: "Sehr geehrter Herr a.D. Minister P. Steinbrück, beiliegend ein eidgenössischer Gruss aus der Alpenrepuplik. Nehmen Sie es nicht allzu Ernst, auch wir haben Humor. Mit freundeidgenössischem Gruss"


Egidio Cattola, Riehen CH/Nachbargemeinde von Lörrach



"So witzig, so ironisch"

Diesen Artikel finde ich so witzig, so ironisch und gleichzeitig so liebenswürdig den "Kavalleristen und ihren Pferden gegenüber – mein ganz grosses Kompliment! Ich habe gelacht, gelächelt und viel geschmunzelt.


Judith Stamm, Luzern


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"Peter Knechtli bleib Zuhause!"

Florence Brenzikofer
Grüne Baselbieter Nationalrätin
im Betreff eines Newsletters
vom 24. März 2020
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Huhuuuh. Dabei wollte ich eben grün handeln und mir im Wald eine Portion frischen Bärlauch holen. Jetzt wird auch daraus nix. :-(((

RückSpiegel


Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Berufung des Staatsanwalts im Fall der FCZ-Schlägerei im Lehenmattquartier auf.

Das Regionaljournal griff die OnlineReports-Geschichte über Kurzarbeit bei BaZ und BZ auf.

Die BZ nahm die OnlineReports-Nachricht über die Stadtpräsidenten-Ambition von Kantonsspital-CEO Jürg Aebi auf.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

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Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

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Coronavirus: Absagen


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Dead Shaman und Tyrannosaurus Globi am 8. April.

Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

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Päpstliche Schweizergarde:
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Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
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Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
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Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
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Theater Basel:
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Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
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Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Basel-Stadt, Stand 4. April, 10 Uhr: 771 positive Fälle (+23 gegenüber Vortag); 24 Todesfälle (+3 gegenüber Vortag); 434 Personen sind genesen; 112 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 3. April, 14 Uhr: 625 bestätigte Fälle (+15 gegenüber Vortag); 14 verstorbene Personen (+2), 266 Personen sind genesen.

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat beschlossen, dass am ursprünglich vorgesehenen Termin vom 30. April keine Landratssitzung stattfinden wird.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 3. April, 10 Uhr: 748 positive Fälle (+30 gegenüber Vortag); 21 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 397 Personen sind genesen; 115 Personen (davon 93 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 2. April, 14 Uhr: 610 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 12 verstorbene Personen (+1), 262 Personen sind genesen.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 2. April, 10 Uhr: 718 positive Fälle (+27 gegenüber Vortag); 19 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 350 Personen sind genesen; 119 Personen (davon 91 aus BS) hospitalisiert, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 1. April, 14 Uhr: 588 bestätigte Fälle (+27 gegenüber Vortag); 11 verstorbene Personen (+1). Seit 27. März (fünf Tote) hat sich die Zahl der Verstorbenen verdoppelt.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 1. April, 10 Uhr: 691 positive Fälle (+63 gegenüber Vortag, 29 davon wegen Nachmeldung eines Labors); 18 Todesfälle (+2 gegenüber Vortag); 323 Personen sind genesen; 108 Personen (davon 88 aus BS) hospitalisiert, 16 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 31. März, 14 Uhr: 561 bestätigte Fälle (+22 gegenüber Vortag); 10 verstorbene Personen (+3).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 31. März, 10 Uhr: 628 positive Fälle (+7 gegenüber Vortag); 16 Todesfälle (+1 gegenüber Vortag); 292 Personen sind genesen; 105 Personen (davon 82 aus BS) hospitalisiert, 15 Personen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli
gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus
Basel-Stadt
, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland
, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

Die Geschäftsleitung von Pro Senectute beider Basel hat entschieden, alle Kurse und Veranstaltungen bis am 22. März abzusagen.

Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

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Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.