© Fotos by OnlineReports und "Basel Tattoo"
"Bewilligung auf dem Silbertablett": Anwohner-Protest Zeitungsinserat

Das kollektive Wehklagen der "Eventstädtler"

Der Kommentar eines Anwohners im Hinblick auf das Zusammentreffen von "Basel Tattoo" und Euro 08


VON ROGER THIRIET

"H
ündeler und Fasnächtler" seien die Schlimmsten, gab mir vor bald vierzig Jahren ein altgedienter Basler Lokaljournalist mit auf meinen beruflichen Weg. Wenn ich die aus dem Busch klopfte, bräuchte ich mir um die Leserbriefseiten der nächsten Wochen keine Sorgen zu machen.

Zu diesen streitbaren Gruppierungen haben sich in neuerer Zeit offenbar die "Eventstädtler" geselllt. Wenn immer jemand einen noch so leisen Vorbehalt gegen eine Grossveranstaltung in Basel zu formulieren wagt, hebt diese Fraktion reflexartig zur kollektiven Wehklage an über die hinterwäldlerischen Verhinderer, die aus eigennützigen Motiven den Aufstieg Basels von der "Schlafstadt" in die Liga von Paris und New York verhindern wollen. Differenzierte Wahrnehmungen werden von diesem heiligen Strohfeuer selbstgerechter Entrüstung verzehrt, nuancierte Positionen niedergeschrieben, andere Meinungen ultimativ in die "Bünzli"-Ecke gestellt. Die vorläufig letzte Welle solch selbstgerechter Empörung, ausgelöst durch das nach Protesten aus der Wohnbevölkerung abgeblasenen Knall- und Feuerwerkeinlagen des Militärmusik-Festivals "Basel Tattoo" 2007 auf dem Basler Kasernenareals, ist gerade am Abebben. Zeit für eine nüchterne Nachbetrachtung aus der Sicht eines Fasnächtlers, "Tattoo"-Fan und Anwohners.

"Die Riesenkiste 'Tattoo' ist zu gross
fürs Kleinbasel."



Die Aufregung um die verhinderten Böllerschüsse im Programm des "Basel Tattoo" war ja nichts anderes als die x-te Variation eines alten Dilemmas. Einerseits bemüht sich Basel mit einem anspruchsvollen Wohnungsbauprogramm um neue Steuerzahlende im Stadtkanton, will aber gleichzeitig Grossveranstaltungen anziehen und fördern, die die gleiche Stadt ja erst attraktiv machen. Wer dem Lockruf von "Logis Bâle" folgt und in der City Wohnsitz nimmt, hat bei allem Verständnis für ein lebendiges, urbanes Umfeld auch noch andere Bedürfnisse als wer die Innerstadt nur gerade zum Festen aufsucht.

Die Enge unserer historischen Altstadt und die kleine Zahl geeigneter Freiflächen trägt zusätzlich dazu bei, dass sich Bewohner und Veranstalter schlecht aus dem Weg gehen können. In einer bewundernswerten Gratwanderung versuchen die Behörden seit Jahren, diese auseinanderstrebenden Interessen unter einen Hut zu bringen. Im Gespräch mit allen Seiten gelingt ihnen das auch immer wieder, wie der Kompromiss im Fall der "Im Fluss"-Konzerte am Kleinbasler Rheinufer gezeigt hat.

Das "Basel Tattoo" ist eine Riesenkiste und eigentlich zu gross für die Kleinbasler Altstadt mit ihren beschränkten räumlichen Möglichkeiten. Stünde hier nicht eine alte Kaserne als einmaliger historischer Rahmen für ein Militärmusik-Festival, hätten seine Produzenten mit Sicherheit im eigenen Interesse einen geeigneteren Austragungsort gewählt als das enge Areal mit seinem bescheidenen Umschwung, den ungeeigneten Zufahrtsmöglichkeiten, restriktiven Lärmauflagen und dicht besiedelten angrenzenden Strassenzügen. Im Rahmen dieser Möglichkeiten vollbringt das "Tatoo"-Team eine Riesenleistung, und es weiss auch, wie stark sein ingesamt fast vierwöchiges Gastspiel das umliegende Wohnquartier belastet. (Entfernter Wohnhafte vergessen gerne den Auf- und Abbau der Tribüne, der um einiges verkehrs- und lärmintensiver ist als die Vorstellungsserie selber.)

Die Information und der Einbezug der Anwohnerinnen und Anwohner sind professionell, auch wenn die Produktionsgesellschaft dieses Jahr dabei unterschätzt hat, dass das Quartier angesichts der Angebotsausweitung der zweiten Auflage (zusätzliche Vollproben vor Publikum, Zusatzvorstellungen, Beschallung der Tattoo-Street, Feuerwerk) gegenüber dem Premierenjahr mit grösseren und vorab nicht kommunizierten Immissionen leben musste.

"Hielte sich die Regierung an ihre
eigenen Richtlinien, ..."



"Höchste Zeit also, dass der Regierungsrat den Bewilligungshahn voll aufdreht" nimmt die "Basellandschaftliche Zeitung" in ihrem Schlusskommentar willfährig die Forderung der "Eventstädtler" auf. Im Chor mit der tattootrunkenen Fan-Gemeinde fragt sie, wie die zuständigen Behörden dazu kommen, den Verantwortlichen die Bewilligung für die Belegung des Kasernenareals im Juli 2008 nicht längst auf dem Silbertablett in die Ehrenloge serviert zu haben.

Doch so einfach ist die Sache nicht. Das Organisationskomitee der Fussball-Europameisterschaft 2008 hat nämlich das Kasernenareal den ganzen nächsten Juni als "Public Viewing Zone" und Teil der "Fan-Meile" der Euro 08 gebucht. Und es gibt "Belegungsregeln", die das Baudepartement vor ein paar Jahren eigens zum Schutz der Innerstadtbevölkerung vor allzu zu intensivem Treiben auf den begehrten Eventplätzen der City aufgestellt hat. Darin steht unter anderem, dass das Kasernenareal "jeweils maximal 3 Wochenenden hintereinander" mit Events belegt werden darf, "dann müssen ... 2 freie Wochenenden folgen" (Regel 1.3.). Die Euro 08 beansprucht jedoch das Areal bereits ab Anfang Juni, und die Fussballfans aller (also auch der lärmigen) Kategorien werden vom 6. bis 29. Juni nächstens Jahres nicht nur während vier Weekends, sondern (mit Ausnahme von dem Vernehmen nach lediglich fünf spielfreien Tagen!) jeden Abend über das Quartier hereinbrechen.

Hielte sich die Regierung an ihre eigenen Richtlinien, müsste sie also anschliessend an das Fussball-Spektakel mindestens die beiden nachfolgenden Wochenenden auf der Kaserne gänzlich eventfrei halten. Das "Basel Tattoo" hat jedoch die Premiere seiner 2008-Auflage bereits auf den 12. Juli angekündigt. Dazu kommt, dass das gleiche Regelwerk die Durchführung von "Anlässen mit besonders lärmintensiven Auswirkungen (incl. die Herbstmesse)", wozu mit Sicherheit auch das "Tattoo" und vernünftigerweise auch die Euro 08 gezählt werden müssen, auf "max. 40 Tage" beschränkt. Ohne gross nachzuzählen, muss die Regierung also auch diese Regel ignorieren, um nächstes Jahr der Euro 08 und dem "Basel Tatoo" 2008 hintereinander die Benutzung des Kasernenareals bewilligen zu können.


"Tattoo" sollte Schongang einlegen."



Dass sie das tun wird, ist beschlossene Sache. Die Chance, von Anfang Juli bis Ende Juli die Welt zu Gast auf der Kasernenwiese zu haben, soll - die "Eventstädtler" können wieder durchatmen - nicht durch Regelungen verunmöglicht werden, die für den "Normalfall" aufgestellt worden sind. Die Fussball-EM ist eine einmalige Sache, das "Tattoo" ein nachhaltig wirksames Aushängeschild der Stadt Basel, das als Langzeitprojekt Kontinuität und Planungssicherheit braucht. Unter diesen Umständen sollten auch die Anwohner davon zu überzeugen sein, dass sie die einmalige Konstellation als Ausnahmesituation im übergeordneten Interesse der Marke "Basel" in Kauf nehmen und nicht auf ihr Recht der geltenden Belegungspläne pochen.

Wichtig sind in diesem Zusammenhang einerseits eine frühe und rückhaltlose Information aller interessierten Quartierbewohnerinnen und -bewohner über alle geplanten Anlässe und Massnahmen. Anderseits sollten aber auch die Veranstalter des "Tattoo" dem Fussballfest ein Opfer bringen, indem sie nächstes Jahr den Schongang einschalten. Mit anderen Worten: Von weiteren Zusatz-Vorstellungen und neuen Publikumsproben absehen, die Beschallung der "Tatoo-Street" rückgängig machen und auch 2008 auf die Böllerschüsse und Feuerwerk-Knallerei verzichten. (Das wäre nicht zuletzt auch im Interesse der 680 Patientinnen und Patienten im Universitätsspital, das in 300 Meter Luftlinie direkt in der Schusslinie der Böllerkanon liegt und an die keiner der "Eventstädtler" gedacht hat. Eine Clique oder Gugge auf Marschübung darf sich auf Anordnung der gleichen Beamten, die das "Tattoo"-Feuerwerk bewilligt haben, einer solchen Institutition bei Strafandrohung auf höchstens einen Kilometer nähern.)

"Aus Entgegenkommen entstehen
gute Kompromisse."



Aus solchem Entgegenkommen aller Seiten entstehen im "Wohn-/Eventstadt"-Dilemma gute Kompromisse, wie die Sound-Check- und Auftritts-Begrenzungen im Fall der "Floss"-Konzerte gezeigt haben. Und Entgegenkommen und Kompromisse sind nach der "Das Tattoo darf alles"-Phase rund um die Nutzung des Kasernenareals jetzt wieder gefragt. Verwaltung, Basel Tourismus, Stadtmarketing, Gewerbeverband und Andere, die dem Grossereignis die Steigbügel für den fulminanten Start vergoldet haben, können nun ihre euphorische Unterstützung ohne Schaden wieder auf die Ebene herunterfahren, auf der sie auch anderen Veranstaltern begegnen.

Das fällt ihnen möglicherweise schon deshalb leichter, weil der "Tattoo"-Produzent den grossen Support breitester und prominentester Kreise in der "Basler Zeitung" vom 20. Juli mit der Drohung, das Festival "in eine andere Schweizer Stadt" zu verlegen, überraschend schlecht honoriert hat. Zu diesem Druckmittel hat Roger Brennwald, der im Gegensatz zu Erik Julliard lange und hart um die gebührende Anerkennung seiner "Swiss Indoors" durch das offizielle Basel kämpfen musste, erst nach vielen Jahren gegriffen.

Übrigens habe ich das "Basel Tattoo" 2007 nicht nur 12 mal gehört, sondern auch mit und ohne Feuerwerk gesehen. Im Gegensatz den Befürchtungen der aufgebrachten "Eventstädtler" standen wegen der paar Kracher mehr oder weniger weder der Grosserfolg der zweiten "Tattoo"-Auflage noch die Chancen der Event-Weltmetropole Basel auf dem Spiel.

31. Juli 2007


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"Kultur ist nur noch, was laut ist und die Massen mobilisiert"

Ich danke den Herren Borer und Thiriet sehr für ihren Mut! Auch ich persönlich erlebe, dass die Hexenjagd in vollem Gang ist. Leider muss man zugeben, dass dies eine alte schweizer Tradition ist: Kürzlich wurde mir in einer unserer besonders christlichen Städte ein Platz gezeigt, wo noch vor rund 200 Jahren unliebsame Frauen bei lebendigem Leib verbrannt worden sind.

 

Doch ich dachte naiv, inzwischen seien die humanistischen Werte wenigstens hier in Basel so stark geworden, dass alle frei ihre Meinung äussern dürfen und auch Minderheiten berücksichtigt würden. Irrtum, ich muss jetzt anerkennen, dass man unter Kultur schlicht das zu verstehen hat, was möglichst laut ist, die Massen und damit den Rubel mobilisiert, per Auto zu erreichen ist, Abfall hinterlässt und zwischen Mitternacht und 4.30 Uhr stattfindet. Dann wäre ich mit allem zufrieden, was unter unseren Wohnungsfenstern an der Sperrstrasse stattfindet.

Blöderweise kommt mir dabei immer ein Song von Züri West in den Sinn: "Irgend öppis schtimmt hie nid."


Brigitte Wenger Sahin, Basel



"Hexenjagd der Nichtbetroffenen"

Abbas Schumacher und Peter Waldner bringen haargenau das auf den Punkt, was uns direkte Anwohner an der Festhütte Kaserne jetzt  tatsächlich den "Nuggi uusetätscht": Nicht das "Tattoo", nicht die Raketen, nicht die Herbstmesse usw., sondern der geradezu unverschämte Anspruch nach immer noch mehr Toleranz an die Anwohner. St. Florian lässt grüssen bzw. der Spruch "Wyt ewägg vom Gschützt gitt alti Krieger".

Die Herren Schumacher und Waldner können sicher sein: Ich wusste und weiss nach 19 Jahren Kasernen- (und Rotlichtmilieu)-Nachbarschaft sehr genau, wo die Vorteile – aber eben auch die grossen Nachteile – des Standortes Klingental liegen. Daraus abzuleiten, die Anwohner seien prinzipiell gegen jeden Event, ist eigentlich eine Frechheit. Für mich sind es nicht primär die Events, die mich aufs Land vertreiben – schon gar nicht das "Tattoo" – sondern eben diese "Hexenjagd" der Unbetroffenen auf jene, welche die Ansprüche der Fun-Gesellschaft letztlich auszubaden haben, ohne auch mal ihrem Unmut Ausdruck geben zu "dürfen", geschweige denn, einen Punkt zu setzen.


Edi Borer, Basel



"Wie würde die Basler Bevölkerung wohl entscheiden?"

Ein guter Artikel von Roger Thiriet. Ich habe mich beim Lesen gefragt: Müsste die Basler Bevölkerung zwischen dem "Basel Tattoo '08" und der Euro '08 wählen, wie würde sie sich wohl entscheiden?


Sämi Moor, Basel



"Ganz einfach anstandlos"

Wunderbares "Tattoo", wir genossen es in vollen Zügen, auch ohne Böllerschüsse und Feuerwerk, und wir freuen uns schon jetzt auf das "Tattoo 2008". Ich selbst wohne im Hirzbrunnen, mich beisst also der "Lärm" in der Innerstadt kaum und trotzdem bin ich der gleichen Meinung wie Roger Thiriet. Muss denn "ums Verworgen" immer alles noch grösser, noch lauter und noch megageiler werden?  Der von Roger Thiriet empfohlene Schongang würde der Qualität des "Tattoo" in keinster Weise schaden und der Anlass wäre trotzdem schon Monate im Voraus ausverkauft.

Roger Thiriet schreibt in der Einleitung zu seinem Artikel "Hündeler und
Fasnächtler" sind die Schlimmsten. Weit schlimmer aber sind diejenigen,
welche weit vom Böllerschuss entfernt wohnen, intolerante Schreiben
verfassen , aber von den "Anderen" Toleranz verlangen. Die Bemerkung von
P. C.Friedlin "Mühe mit dem Altern" ist schlicht und einfach anstandslos.


Emil Ehret, Basel



"Mühe mit dem Altern"

Ich zitiere: " Mit anderen Worten: Von weiteren Zusatz-Vorstellungen
und neuen Publikumsproben absehen, die Beschallung der "Tatoo-Street" rückgängig machen und auch 2008 auf die Böllerschüsse und Feuerwerk-Knallerei verzichten. (Das wäre nicht zuletzt auch im Interesse der 680 Patientinnen und Patienten im Universitätsspital, das in 300 Meter Luftlinie direkt in der Schusslinie der Böllerkanon liegt und an die keiner der "Eventstädtler" gedacht hat. Eine Clique oder Gugge auf Marschübung darf sich auf Anordnung der gleichen Beamten, die das "Tattoo"-Feuerwerk bewilligt haben, einer solchen Institutition bei Strafandrohung auf höchstens einen Kilometer nähern.)"

Faszinierend, wie hemmungslos ein (gewiss bei der BaZ, unter HPP) journalistisch Tätiger mit dem an Faktum umgeht, dass er altert und dass er - ganz banal - Mühe hat, sich mit dieser Tatsache abzufinden.


Patric C. Friedlin, Basel



"Hier ist alles drin!"

Gut so, Roger Thiriet, hier ist alles drin, was die Verwaltung schon lange sagen wollte!


Marc Keller, Leiter Information Baudepartement, Basel



"Auf dem Land stört das Kuhglockengeläute"

Ja und wo reklamieren diese geplagten Anwohner,  wenn es blitzt und donnert? Also am nächsten "Tattoo", lasst es blitzen und donnern. Kugelblitze, donnern ganz schön!

Wenn dann so nebenbei bei diesem Geräusch eine Rakete gezündet wird, merkt das keiner. Einzig die Zuschauer sehen das Sternenfunkeln. Ich als Zuschauer das leuchten in den Kinderaugen. Übrigens: Hunde und Katzen leiden nur bei ganz fanatischen Tierliebhabern. Tiere in der Natur sind diesen speziellen Tierfreunden weniger ausgesetzt und darum nehmen die das Donnergrollen und die Blitze vermutlich deswegen gelassener. Oder hat schon jemand gehört, dass die Tiere sich zu uns flüchten vor Angst?

Mehr Toleranz, oder zieht auf das Land, aber dort stört euch ja das Kuhglockengeläute.


Abbas Schumacher, Kleinbasel



"Basel soll gezwungen werden, sich anzupassen"

Es gibt ja in Basel ganz viele sehr ruhig Quartiere. Warum ausgerechnet die Leute mitten im "Kuchen" wohnen müssen, die am meisten Ruhebedürfnis zu haben scheinen, ist mir ein Rätsel.
 
Dass Innenstädte nicht zu den ruhigsten Gegenden gehören, auch nachts, ist jedem durchschnittlich intelligenten Menschen bekannt. Aber es ist natürlich ganz toll, wenn man sich laut über andere beschweren kann. Das kollektive Wehklagen der "Heulsusen"! Das Tattoo sei für das Kleinbasel zu gross, eine "Riesenkiste" – wie klein muss man selbst sein, um so etwas gross zu finden?
 
Das Inserat zeigt, dass die Leute wissen, wo sie wohnen. Sie wollen aber lieber alles ändern – nur nicht sich selbst. Sie wollen "Basel" zwingen, sich anzupassen – nur nicht sich selbst. Herbstmesse, Fasnacht, Feuerwerk, Rettungsflüge, Konzerte, Trommeln, Putzmaschinen, Euro 08 und natürlich das "Tattoo" – das alles wollen sie nicht; nur dort wohnen bleiben, wo sie doch soooo leiden, die Armen!


Peter Waldner, Basel


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SBB
Digitalanzeige am
Bahnhof Sissach
vom 15. August 2019
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Jetzt, da die SBB auf Digitalanzeigen umstellen: eine weitere Groteske.

RückSpiegel


Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Krichgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Der Verein Region Oberbaselbiet wählte den aus dem Fricktal stammenden Gerry Thönen, der die Oberbaselbieter Gemeinden bis zur Gründung des Regionalvereins betreute, zum Geschäftsführer.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 70-Jahr Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Israel organisiert die Schweizer Botschaft in Israel im September diverse Anlässe mit Bezug zu Basel.

Die Parteileitung des CVP-Wahlkreises Liestal hat einstimmig beschlossen, Elisabeth Augstburger für die Ständeratswahlen vom 20. Oktober zu unterstützen.

Schweizerische Rheinhäfen: Benedikt Weibel hat seinen Rücktritt als Verwaltungsrats-Präsident per 31. Dezember 2019 bekannt gegeben; Martin Dätwyler, Direktor der Handelskammer beider Basel, trat per 30. Juni zurück.

Beat Tschudin (48), seit rund zwölf Jahren den Fachbereich Fahrzeugbewirtschaftung der Baselbieter Polizei, übernimmt ab Dezember die Leitung des Fahrzeugwesens der Bau- und Umweltschutzdirektion als Nachfolger von Christian Oberhausser, der Ende August in vorzeitige Pension geht.

• Das Basler Gesundheits-Departement hat den Umzug von der St. Alban-Vorstadt an seinen neuen Hauptstandort an der Malzgasse 30 in Basel abgeschlossen.

Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).