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"Krumme Geschäfte": Flüchtender Raffaele Klages

Justiz-Skandal in der Region Basel

Verdacht auf Korruption in der Basler Staatsanwaltschaft: Drei Beamte verhaftet


Von Peter Knechtli


Die Region Basel steht vor einem Justiz-Skandal: In Basel wurden drei Beamte der Staatsanwaltschaft - darunter ein Staatsanwalt - wegen Verdachts auf Unterstützung deliktischer Gruppen verhaftet. Die Affäre hängt zusammen mit einem Baselbieter Polizei-Inspektor, der eine inhaftierte Frau mehrfach vergewaltigt haben soll.


Drei Beamte der Basler Staatsanwaltschaft - darunter ein Staatsanwalt und ein Kriminalkommissär - sind am Donnerstagnachmittag aufgrund eines Haftbefehls von Beat Meyer, dem stellvertretenden Baselbieter Untersuchungsrichter für Organisierte Kriminalität, festgenommen worden. Die Festnahme erfolgte am Sitz der Basler Staatsanwaltschaft an der Heuwaage durch Baselbieter Polizeibeamte. Die drei Strafverfolger stehen laut einem Communiqué des Präsidenten der Baselbieter Ueberweisungsbehörde, Hans-Rudolf Kuhn, "unter dem Verdacht, auf schwerwiegende Weise ihre Amtspflichten verletzt zu haben". Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, vertrauliche Informationen an Dritte weitergegeben zu haben. Dabei geht es vor allem um die Straftatbestände des Amtsmissbrauchs und der Begünstigung.

Geld, Sex und Koks für heisse Hinweise aus der Staatsanwaltschaft

Zu den Gründen der spektakulären Festnahme schweigen die Baselbieter Strafverfolgungsbehören. Kuhn verweigert unter Berufung auf das "laufende Verfahren" jede Auskunft und verfügte eine allgemeine Informationssperre. Laut Informationen, die REPORTS bei verschiedenen Quellen zusammentrug, sollen die Beamten amtliche Informationen aus einem laufenden Untersuchungsverfahren nach aussen weitergeleitet haben. Als Entschädigung für die vertrauliche Information mitten aus der Basler Ermittlerzentrale soll den Beamten Geld, Sex und Kokain angeboten worden sein.

Bei den Empfängern der heissen Hinweise soll es sich insbesondere um Raffaele Klages, einen Hauptangeklagten im Millionen-Betrugsfalles "Cosco" gehandelt haben. Die zweifelhaften "Cosco"-Treuhänder hatten für die versprochenen Geldlieferungen Sicherheits-Vorauszahlungen vor allem von deutschen Kleinunternehmern verlangt und kassiert - von den Krediten sahen die Interessenten aber nie eine Spur. In diesem vor dem Baselbieter Strafgericht hängigen Fall geht es um Betrug mit Kreditvermittlungen in die neuen deutschen Bundesländern.

Vergewaltigt und verwanzt - ein Deal für Freiheit?

Der Fall wirft aber auch in den Nachbarkanton Baselland hohe Wellen. Denn dort war am Mittwoch Polizei-Inspektor Th. Sch. verhaftet worden, der in einer Polizei-Zelle von Hölstein eine 31jährige Frau mehrmals vergewaltigt haben soll. Sie sei dabei meist allein im Gebäude und völlig wehrlos gewesen, sagte die Betroffene. Als sich der Polizist ihr erstmals in sexueller Absicht näherte, soll sie ihm gesagt haben: "Hör mal, findest Du gut, was Du hier machst?" Bei dieser Frau handelt es sich um die Schwester (Bild) von Raffaele Klages, eines flüchtigen Hauptangeklagten im "Cosco"-Fall. Laut Aussage der Betroffenen sollen die Baselbieter Untersuchungsorgane ihr die Freiheit zugesichert haben, sofern sie als verdeckte Agentin helfe, ihren Bruder ausfindig zu machen. Laut Untersuchungsrichter Meyer habe sich die Inhaftierte zur Spionage "freiwillig" bereit erklärt, was diese bestreitet. Zu diesem Zweck sei der vorübergehenden V-Frau jeweils eine Wanze mit Sender zwischen die Brüste geklebt worden, um im Milieu ihres Bruders nach ihm zu spionieren. Ihren Agentinnen-Auftrag hätten die Untersuchungsbehörden laut ihren eigenen Aussagen jedoch sofort sistiert, nachdem die Frau von den sexuellen Avancen des Polizei-Inspektors berichtet hatte.

Geschwister Klages in neues Betrugsverfahren verwickelt

Der Grund, weshalb die Frau am 15. Oktober in Haft genommen wurde: Sie ist selbst Beschuldigte in einem neuen Strafverfahren um Vermögensdelikte, in dem auch ihr Bruder zusammen mit über einem halben Dutzend weiteren Personen eine wesentliche Rolle spielen soll. Nach der "Cosco"-Ermittlung war Klages aufgrund eines Bundesgerichts-Entscheids auf freien Fuss gesetzt worden. Die Zeit in Freiheit nutzte er offenbar bereits wieder zu neuen krummen Geschäften. Dabei geht es bei den Vermögensdelikten um Betrug und Urkundenfälschung im Zusammenhang mit Banküberweisungen in "ansehnlicher Höhe". Die ersten Anzeigen in diesem neuen Fall gehen auf diesen Frühling zurück. Mittlerweile ist Klages international ausgeschrieben: Dank vertraulichen Informationen aus der Basler Staatsanwaltschaft konnte sich Klages der Verhaftung entziehen.

Das Faktum der - geplanten - Ausschreibung war natürlich auch der baselstädtischen Staatsanwaltschaft bekannt. Ebenso war die Basler Strafverfolgung in den Fall involviert, weil mehrere Beschuldigte im neuen Betrugsverfahren im Kanton Basel-Stadt Wohnsitz haben.

Streit zwischen Untersuchungsrichter und Anwalt

Der Opferhilfe-Anwalt der Betroffenen, Stefan Suter, forderte gegenüber dem Lokalfernsehsender "TeleBasel", die Verantwortlichen "dieser illegalen Abhör-Aktion nach DDR-Manier" um Untersuchungsrichter Beat Meyer müssten in gleich strengem Mass zur Rechenschaft gezogen werden wie der wegen Vergewaltigung verhaftete Polizeibeamte. Diese Forderung scheint nicht unbegründet. Jedenfalls reichte sie aus, dass Meyer am Freitag seine vorgesetzte Stelle bat, den Fall wegen Befangenheit abtreten zu dürfen.

Pikant: Der Basler Anwalt Suter, der auch ein Mandat von Werner K. Rey wahrnimmt, lag mit Untersuchungsrichter Meyer schon im Clinch als er im "Cosco"-Verfahren den Bruder der Vergewaltigten und Verwanzten vertrat. Jurist Meyer, damals noch Statthalter von Arlesheim und mit der "Cosco"-Untersuchung betraut, strebte ein Verfahren gegen Suter an, mit dem er ihn als Anwalt ablehnen wollte. Grund: Suter operiere selbst im Umfeld der Organisierten Kriminalität. Meyer aber blitzte ab: Das Verfahren wurde eingestellt.

Aufgrund vorliegender unbestätigter Informationen war es die vergewaltigte Frau, die Meyer im Verlaufe der Ermittlungen auf die Löcher in der Basler Staatsanwaltschaft aufmerksam gemacht haben soll.

Staatsanwaltschaft - eine Visitenkarte des Rechtsstaates

Die Justiz-Affäre, über die derzeit amtlicherseits noch der dicke Mantel des Schweigens gehüllt wird, harrt noch grundlegender Fragen: Die Basler Staatsanwaltschaft gehört formell in den Zuständigkeitsbereich von Justizdirektor Hans Martin Tschudi (DSP). Auch der Baselbieter Justiz- und Polizeidirektor Andreas Koellreuter dürfte sich auf unangenehme Fragen einrichten müssen. Und Untersuchungsrichter Beat Meyer bangt möglicherweise um seine neugeschaffene Stelle: Als Untersuchungsrichter für Organisierte Kriminlität.

Thomas Hug, der Erste Basler Staatsanwalt, scheint vom Verdacht auf Korruption in seinem Haus nicht ganz überrascht zu sein: "In jeder grösseren Behörde hat man hin und wieder den Verdacht, dass es Lecks gibt. Mit diesem Risiko muss man leben. Ich nehme die Vorwurfe sehr ernst. Falls es Löcher gibt, müssen sie eliminiert werden." Hug glaubt allerdings nicht, dass durch den brisanten Fall das Vertrauen der Oeffentlichkeit in die Staatsanwaltschaft als Visitenkarte des Rechtsstaates erschüttert wird: "Für die Bürgerschaft muss eher beruhigend sein, mit welchem Effort die Justiz auch hinter eine staatliche Institution geht."

6. November 1998

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"Die Tatbestand einer Entfremdung"

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vom 3. Oktober 2018
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Nicht erfüllt.

Frisch pubertiert

Die Leute auf dem Hügel
RückSpiegel


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Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

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bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

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und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.

Liestal hat den Bruttokredit in der Höhe von 4,96 Millionen Franken für den Bau der städtischen Velostation und den Bau der erhöhten Velospur in der Unterführung der Oristalstrasse mit 2'386 Ja-Stimmen gegen 732 Nein-Stimmen sehr deutlich angenommen.

• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.

• Die Basler Kantonalbank eröffnet am 27. August direkt vis-à-vis des Badischen Bahnhofs ihre neue Filiale Rosental, was schon am 25. August gefeiert wird.

• Der FCB-Captain und Innenverteidiger Marek Suchy hat sich am 12. August im Spiel gegen den FC Sion einen Teilriss der Achillessehne am linken Fuss zugezogen und fällt damit für unbestimmte Zeit aus.

• Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Grossen Rates unterstützt den "Basler Kompromiss" zur Umsetzung der Steuervorlage 17 und stimmt dem Ratschlag der Regierung mit einer Änderung zu.

• Nach zwei Jahren wechselt in Basel-Stadt das Präsidium der Fraktion "Grünes Bündnis" wieder von "Basta" (Beatrice Messerli) zu den Grünen (Jürg Stöcklin).

Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.