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"Wir haben Methoden": Drogensüchtiger, Scientology-Drogenpapier

Scientology klopft an Basler Gassenzimmer

Die Sekte plant breit angelegte Anti-Drogen-Kampagne und das Sammeln gebrauchter Spritzen


Von Peter Knechtli


Scientology will in der Basler Drogenpolitik mitmischen: Eine Vertreterin der umstrittenen Sekte sondierte bei Amtsstellen und Suchthilfe-Einrichtungen Möglichkeiten einer Mitarbeit. Die Betreiber der Gassenzimmer wollen von einer Kooperation nichts wissen.


Zuerst hatte sich die Scientologin Annette Klug, in der Region Basel zuständig für Oeffentlichkeitsarbeit, bei der Stadtgärtnerei erkundigt. Vor einigen Tagen wurde sie von Samuel Bertschi, dem Leiter der Basler Fachstelle für Suchtfragen, zu einem Gespräch empfangen. Darin wollte sie laut Bertschi erfahren, "inwiefern Scientology einen aktiven Beitrag zur Drogenbekämpfung" leisten könne: "Ich habe ihr lediglich erklärt, wer wofür zuständig ist, nicht mehr und nicht weniger." Wenn sich Scientology schon drogenpolitisch "ins Zeug legen" wolle, dann sei koordiniertes Vorgehen angezeigt.

Scientology will Spritzen einsammeln

Im Büro von Walter Meury, dem Leiter der Gassenzimmer Riehenring und Spitalstrasse, hatte die Scientologin am Dienstag dieser Woche vorgesprochen. Meury: "Frau Klug erklärte, Scientology wolle sich an einer Spritzensammelaktion beteiligen."

Gegenüber OnlineReports bestätigte Annette Klug, dass die beabsichtigte Sammelaktion nur Teil eines grösseren internationalen Projekts sei: "Wir machen eine Anti-Drogen-Kampagne." Mit Standaktionen und Broschüren soll die Oeffentlichkeit "über unsere Methode aufgeklärt werden, Drogen aus dem Körper zu entfernen". Auch der regelmässig abgehaltene Basler Drogenstammtisch "würde uns interessieren". Aber: "Wir wollen nicht Drogenpolitik machen."

Defensiver Suchtstellenleiter: "Nicht einmischen"

Dezidiert defensiv äusserte sich Suchtstellenleiter Bertschi zur Frage, wie weit ein Engagement von Scientology in der Drogenfrage wünschenswert sei. Da wolle er sich "nicht einmischen": "Wir haben Frau Klug erklärt, dass Scientology für ihre Aktivitäten im Drogenbereich die Verantwortung trägt."

Bei der Suchthilfe Region Basel (SRB), für den Betrieb zweier Gassenzimmer zuständig, herrschte laut einer Quelle "basses Erstaunen", als die Scientologin den Eindruck erweckte, sie sei von Bertschi "weitergeleitet" worden sei. "Nein, danke", lehnt SRB-Geschäftsführerin Gabi Mächler das Angebot ab: "Die Drogenthematik ist brisant genug, dass hier Scientology noch mitmischeln muss."

Carlo Conti: Scientology "kein Partner"

Auch Walter Meury hat "keinerlei Bedürfnis", mit Scientology zusammen zu arbeiten: "Diese Sache ist politisch zu heiss." Basel ist gegenüber Scientology sensibel: Als erster Kanton der Schweiz erliess er ein Gesetz gegen aggressive Mitgliederwerbung auf öffentlichem Raum. Gemäss Meury bestehe "im Moment auch kein Bedarf" nach Spritzensammelaktionen: Das "Spritzen-Wäspi", das auf Anruf der Oeffentlichkeit gezielt Spritzen einsammle, erfülle seinen Zweck: "Es liegen heute nicht mehr kesselweise Spritzen herum." Die Aerztin Silva Keberle, Geschäftsleiterin des dritten Gassenzimmers in Basel, äussert Bedenken, dass Drogensüchtige "zu einem privaten Zweck instrumentalisiert werden könnten".

Klar ist die Meinung des Basler Sanitätsdirektors Carlo Conti (CVP). Es sei "zur Kenntnis zu nehmen", wenn Scientology eingesammelte Spritzen entsorgen wolle, aber die Gruppierung sei für Basel-Stadt kein Partner: "Es gibt aber keine Absicht und auch keinen Bedarf des Kantons, mit Scientology im Drogengebiet zusammen zu arbeiten."

25. Februar 2001


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Echo

Dass Gespräche mit verschiedenen Behördenvertretern stattgefunden haben, diente vor allem dazu, Informationen zu geben und zu erhalten. Das von Hubbard entwickelte Drogen-Rehabilitierungsprogramm hat schon Tausenden den Weg aus der Drogensucht ermöglicht. Es wird nicht viel helfen, "Drogenpolitik" zu machen. Konkrete Aktionen sind gefordert. Dies können verschiedene im sozialen Bereich tätige Gruppierungen machen oder eben auch die Mitglieder der Scientology Kirche im Rahmen ihrer Möglichkeiten.


Annette Klug, Pressesprecherin, Scientology Kirche Basel, 8. Februar 2005


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"Dass einzige Problem, dass ich habe, wenn ich mit meiner Frau arbeite, ..."

NZZ am Sonntag
vom 8. Oktober 2017
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... ist dass mit der Orthografie, wenn dass Korrektorat aus Kostengründen nach Bosnien ausgelasgert wird.

"Und übrigens ..."

Waschmaschinen gegen Gemüse
RückSpiegel


Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung nahm in ihrer Berichterstattung über den "Fall Wessels" auf einen OnlineReports-Kommentar Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

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Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

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In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

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Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

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Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

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Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Da die Prämien der obligatorischen Krankenversicherung in Basel-Stadt im kommenden Jahr um durchschnittlich 4,5 Prozent ansteigen, passt die Regierung die Prämienbeiträge des Kantons für Haushalte mit bescheidenem Einkommen im gleichen Umfang an.

• Für den 9. Basler Pop-Preis sind folgende Bands nominiert: Alma Negra (Electronic World Music, Basel), Audio Dope (Electronic Music, Basel), Schammasch (Avantgarde Metal, Liestal), We Invented Paris (Indie-Pop, Liestal) und
Zeal & Ardor (Black Metal/Gospel, Basel.

• Weil sich FDP und SVP nicht auf eine gemeinsame Kandidatur für die Ersatzwahl in den Stadtrat von Liestal einigen konnten und "alle offiziell Kandidierenden wählbar" sind, verzichtet die CVP auf eine Wahlempfehlung.

• Die Wettbewerbs-Kommission hat entschieden, den geplanten Zusammenschluss zwischen dem Universitätsspital Basel und dem Kantonsspital Baselland ohne Auflagen zu genehmigen.

Endress+Hauser übernimmt die deutsche IMKO Micromodultechnik GmbH mit Sitz in Ettlingen, einen Hersteller innovativer Systeme zur Feuchtemessung, und beschäftigt die 19 Mitarbeitenden weiter.

• Verhaftet wurde ein 25-jähriger Spanier, der dringend verdächtigt wird, am 10. September eine Frau im Basler Erlenmattquartier vergewaltigt zu haben.

• Bei der Einreise von Frankreich nach Basel wurde ein etwa 50-jähriger Bulgare erwischt, der 800 Gramm Kokain mit sich führte.

• Die 57-jährige Juristin und frühere Leiterin der Basler Sozialhilfe Nicole Wagner wird Mitglied der Stiftung Habitat, wo sie die zurücktretende Beatrice Oeri ersetzt. 

• Nachdem im Baselbiet die Initiative zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes rechtsgültig zustande gekommen ist, hat sich das Initiativekomitee aufgrund der laufenden Arbeiten zu einem allfälligen Gegenvorschlag mit einer Unterbrechung der Behandlungsfrist bis maximal 30. September 2019 einverstanden erklärt.

• Die Baselbieter Apotheken dürfen neu – mit Auflagen – nicht nur Grippe-Impfungen, sondern auch weitere Impfungen und Folge-Impfungen durchführen.

• Ab 9. September ist die Umfahrung Liestal im Bereich des Ergolzviadukts wieder ohne Einschränkungen befahrbar.

• Der Kanton Basel-Stadt rechnet für das Jahr 2018 mit einem Budgetüberschuss von 138 Millionen Franken.

Gottlieb Keller, Mitglied der Konzernleitung und Chefjustitiar der Hoffmann-La Roche, hat in der Deutschen Botschaft in Bern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

• Die Fraktion "Grünes Bündnis" des Bürgergemeinderats Basel nominierte Brigitta Gerber einstimmig für das Amt als Bürgerrätin.

• Den städtebaulichen Wettbewerb zur Bebauung des Felix Platter-Areals in Basel hat das Team Enzmann Fischer Partner AG / Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH gewonnen.

• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.