Gast-Kommentare

<< [ 1 | (...) | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 ] >>

Digitales Fernsehen: Regio-Flimmern

VON FELIX DRECHSLER

Die Einführung des digitalen Fernsehens ("DVB-S") in der Schweiz lässt nicht nur Freude aufkommen über die verbesserte Bild- und Tonqualität, sie bedeutet auch einen gravierenden Rückschritt in der grenzübergreifenden Information unserer Dreiländerregion.

Die Begeisterung über die neue Technik und ihre Möglichkeiten war den Herren des Schweizer Fernsehens - Peter Kaufmann, Leiter interne Kommunikation/Technik, und Thomas Saner, Leiter Fachbereich Technik - ins Gesicht geschrieben, als sie dieser  Tage im grossen Saal der Musikakademie die Mitglieder der "SRG idée suisse Region Basel" über die Umstellung auf digitales Fernsehen informierten.

Nehmen wir das Positive vorweg: Der Fortschritt ist vor allem für die zukünftige High-Definition-Qualität ("HD suisse") deutlich sichtbar und unbestritten. Wegen der hohen Datenmengen ist diese Qualität auch nur über Satellit zu empfangen; die langfristige Strategie der SRG setzt deshalb auch verständlicherweise auf Satellitenempfang.

Damit stünde eigentlich die Welt offen und unsere Nachbarn in Südbaden und im Elsass hätten sogar besseren Zugang zu den Sendungen des Schweizer Fernsehens als heute über den terrestrischen Antennenempfang. Doch weit gefehlt: Die Schweiz schottet sich auch in diesem wichtigen Bereich total ab! Was in den schönen Info-Broschüren nirgends steht und auch an diesem Informationsabend  nur nach mehrmaligem Nachfragen klar wurde: Der Satellitenempfang für digitales Fernsehen - ob high definition oder nicht - wird verschlüsselt und die entsprechende Zugangskarte darf nur an Einwohnerinnen und Einwohner der Schweiz verkauft werden.

Unabhängig von der nicht ganz unberechtigten Frage, weshalb man für diese Karte neben den Gebühren nochmals bezahlen muss, heisst das, dass unsere Nachbarn von der Information über das Medium Fernsehen künftig ausgeschlossen sind.

Diese Abschottung ist in unserer Region mehr als ärgerlich. Sie macht die Information über die Grenzen noch schwieriger und bedeutet einen höchst bedauerlichen Rückschritt und eine nicht zu unterschätzende Erschwerung in der grenzübergreifenden Zusammenarbeit in unserer und anderen Grenzregionen.

Für Zürich und Bundes-Bern ist diese Selbstisolierung offenbar kein Problem oder eines, das vernachlässigt werden kann. Und dies einzig und allein, weil die Kosten für die zugekauften Sendungen, vor allem Sportsendungen, scheinbar so sinnlos hoch sind, dass wir uns diese Fremdproduktionen nur leisten können, wenn wir den Empfang auf die Schweiz beschränken.

Es lebe der weltweite Satellitenempfang, der an der Schweizergrenze gekappt wird! Es lebe die fernsehfreie Information über die Landesgrenzen!

PS: Die digitalen Programme des Schweizer Fernsehens werden auch terrestrisch ausgestrahlt, so dass sie im ausländischen Grenzbereich empfangen werden können. Der Empfang erfordert aber einen zusätzlichen Decoder.

9. November 2007
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Felix Drechsler, 63, war bis dieses Frühjahr Vizestaatsschreiber des Kantons Basel-Stadt und Informationschef der Regierung. Er äussert sich hier als Privatperson und langjähriges Mitglied der Regio Basiliensis, das sich während vieler Jahre für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit eingesetzt hat.

drechsler@freesurf.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Bei SRG-Verwaltungsrats-Honoraren gibt es keine Beschränkung"

Warum sagt eigentlich das Schweizer Fernsehen nicht, warum die Programme verschlüsselt sein müssen und nur auf die Schweiz beschränkt sind. Die deutschen Sender können ja auch frei über Satellit empfangen werden. Die Logik scheint bei unseren Fersehverantwortlichen abhanden gekommen zu sein. Wenn es dann darum geht, die Vergütungen für die Verwaltungsräte der SRG zu erhöhen, dann gibt es keine Beschränkung mehr.


Felix Schäfli, Hersberg



"Ich empfehle Hauseigentümern eine Satellitenschüssel"

Die Verschlüsselung der digitalen Kanäle scheint aus Copyright-Gründen unumgänglich zu sein, weil ansonsten zum Beispiel Champions League-Übertragungen (von SF2) auch in Deutschland gesehen werden könnten (dort will "Premiere" mit Pay-per-view und Abokanälen Geld in grösserem Ausmass generieren). Und Fussballspiele kann man auch mit dem fremdländischen schwyzerdütsch geniessen. Da scheint die SRG wenig Einfluss darauf zu haben.

 

Ärgerlich scheint mir jedoch ein anderer Aspekt: Die Quasi-Monopolstellung der Kabelnetz-Anbieter wurde von politischer Seite gefördert, und nun hat man den "Salat". Die Tausenden von Hausantennen, welche noch vor wenigen Jahren als unnütz angesehen wurden und abgebaut worden sind, wären heute bei digitaler Technik ideal für den Empfang der terrestrisch ausgestrahlten digitalen Kanäle (in der Region Basel etwa 16 TV-Sender aus D/F/CH). Die mittlerweile lausige analoge Cablecom-Qualität (bewusst schlechtes Sende-Signal?) soll wohl die Kunden zu den digitalen Angeboten treiben, die wiederum mehr kosten.

 

Ich würde allen Hausbesitzern raten, eine digitale Satelliten-Schüssel mit Haus-Verteiler installieren zu lassen. Die Investitionen sind innert 4 bis 5 Jahren ausgeglichen, denn im Gegensatz zum Kabelnetz (derzeit etwa 25 bis 28 Franken pro Monat) bezahlt man nur eine einmalige Gebühr von 60 Franken für den Empfang der SRG-Sender. Die Vorzüge sind klar: Top-Qualität mit 999 TV- und 600 Radio-Sendern und die Möglichkeit, Nachbar-Liegenschaften mitanzuschliessen, um so die Investitionen zu verteilen.


Karl Linder, Basel



Eine beispiellose Frechheit"

Wie lange lassen wir Schweizer Bürger uns diese Gängelei bzw. Abzockerei noch gefallen? Letztendlich geht’s doch gar nicht um höhere Qualität, sondern um einen Vorwand, pardon Rechtfertigung, höhere rsp. zusätzliche Gebühren kassieren zu können. Es ist schwer verständlich, weshalb ich für den digitalen Empfang via Kabel erstens höhere Monatsgebühren und zweitens noch fast 300 Franken für eine Settopbox bezahlen soll. Die Kabelnetzbetreiber haben sich wahrlich ein Schlaraffenland erschlossen. Dass die Decoderkarte für den Satellitenempfang nur an Leute mit Wohnsitz in der Schweiz, die eh schon horrende SRG Zwangsgebühren zu bezahlen haben, verkauft werden darf, ist eine beispiellose Frechheit!

 

Zum Glück gibt’s Alternativen wie die Satellitenschüssel; auf den Empfang der "Leutschenbachschen Hochkultur" kann ich im Ausland sehr gut verzichten. ZDF, ARD, ORF, SW3 u.A. können ohne Einschränkungen digital via Satellit empfangen werden. Mit einer einmaligen Investition von weniger als 100 Euro ist man dabei.


Hans Zumstein, Itingen



"Dass nicht von Anfang an alles klappt, ist normal"

Bei allen "kulturellen" Bedenken und durchaus berechtigten Fragen, die Felix Drechsler aufwirft, gilt es nach der Lektüre seines Gast-Kommentars zum Thema "Regio-Flimmern" einige Dinge zu präzisieren oder richtig zu stellen:

 

1. Der Eindruck, die Fernseh-Digitalisierung der schweizerischen Medienlandschaft sei eine SRG-gewollte Entwicklung, ist falsch. Sie basiert auf einem (medien)politischen Entscheid resp. Auftrag des Bundesrates. Und dieser berücksichtigt die globale Entwicklung der technologischen Entwicklungen und Realitäten, an denen weder die Schweiz noch die SRG vorbeikommt. Dass an den Schnittstellen einer Technologieepoche nicht alles von Anfang an klappt, ist normal. Das war bei der Umstellung von KW/MW auf UKW nicht anders. Mit dem kleinen Unterschied, dass sie vergleichsweise deutlich günstiger zu haben ist als vor 40 Jahren.

 

2. SF info und das neue Programm "HD suisse" werden nur teilverschlüsselt ausgestrahlt: Alle HD-Eigenproduktionen der vier Schweizer Sprachregionen sind somit unverschlüsselt zu sehen - ein Schaufenster der Schweiz zu Europa! Fremdproduktionen - vor allem Filme, Naturserien oder Sport - müssen aus urheber- und linzenzrechtlichen Gründen verschlüsselt werden, da die SRG SSR die Rechte für ganz Europa aus rein finanziellen Überlegungen heraus nicht erwerben könnte und sie meistens ohnehin von grossen Fernsehveranstalten in andern europäischen Ländern übertragen werden. Die terrestrisch ausgestrahlten SRG-SSR-Programme (Digitales Antennenfernsehen / respektive DVB-T) sind unverschlüsselt. Digital können sie mit derselben Set-Top-Box empfangen werden wie die deutschen Programme. Am 27. November 2007 werden im süddeutschen Raum ebenfalls alle analogen Sender abgestellt und die Programme der ARD und des ZDF nur noch digital ausgestrahlt.

 

3. In vielen ausländischen Gebieten entlang der Schweizer Grenze können weiterhin vier Schweizer Programme (zwei mehr als bisher) über das Digitale Antennenfernsehen (DVB-T) empfangen werden.

 

4. Wer in Deutschland oder Frankreich bereits Digitales Antennenfernsehen DVB-T geniesst, braucht für die vier Schweizer Programme keinen anderen, zusätzlichen Decoder (Set-Top-Box). Ein Sendersuchlauf genügt: Wenn er die Schweizer Programme empfangen kann, findet sie die Set-Top-Box. Ab 27. November 2007 gibt es im süddeutschen Raum für alle Programme von ARD und ZDF nur noch digitalen Empfang mit Set-Top-Box.

 

Es wird zu Beginn einige Einschränkungen geben, aber das Bild einer vom übrigen Europa abgeschotteten Medienlandschaft Schweiz ist angesichts des Angebots und der unterschiedlichen Empfangsmöglichkeiten stark übertrieben.


Niggi Ullrich, Präsident der "SRG Region Basel", Arlesheim


www.onlinereports.ch
© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigenen Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

 

Veranstaltungs-Hinweis


LE PRIX DE L'OR

Eine politische Komödie aus der Schweiz und Burkina Faso – nicht nur, aber auch ein Stück zur Konzernverantwortungs-Initiative

Das Stück mit Beteiligung westafrikanischer Theaterschaffender zeigt exemplarisch, die Auswirkungen des Rohstoffhandel auf Land und Leute auf. Das Stück erzählt von der Gier nach Gold, schlechter Regierungsarbeit und Konzernen, die keine Verantwortung für ihr schändliches Tun übernehmen wollen.
Tournee-Daten

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Die Tatbestand einer Entfremdung"

OnlineReports.ch
Schlagzeile
vom 3. Oktober 2018
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Nicht erfüllt.

RückSpiegel


In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

persoenlich.com erwähnte OnlineReports und seine frühere Praktikantin Valerie Zaslawsky im Zusammenhang mit ihrem Weggang bei der NZZ und ihrem Umzug nach Berlin, wo sie als Freie Journalistin arbeitet.

In seinem Artikel über medienpolitische Entscheide der Wettbewerbskommission erwähnt Rainer Stadler in der NZZ auch OnlineReports.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die BZ Basel, Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.

Liestal hat den Bruttokredit in der Höhe von 4,96 Millionen Franken für den Bau der städtischen Velostation und den Bau der erhöhten Velospur in der Unterführung der Oristalstrasse mit 2'386 Ja-Stimmen gegen 732 Nein-Stimmen sehr deutlich angenommen.

• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.

• Die Basler Kantonalbank eröffnet am 27. August direkt vis-à-vis des Badischen Bahnhofs ihre neue Filiale Rosental, was schon am 25. August gefeiert wird.

• Der FCB-Captain und Innenverteidiger Marek Suchy hat sich am 12. August im Spiel gegen den FC Sion einen Teilriss der Achillessehne am linken Fuss zugezogen und fällt damit für unbestimmte Zeit aus.

• Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Grossen Rates unterstützt den "Basler Kompromiss" zur Umsetzung der Steuervorlage 17 und stimmt dem Ratschlag der Regierung mit einer Änderung zu.

• Nach zwei Jahren wechselt in Basel-Stadt das Präsidium der Fraktion "Grünes Bündnis" wieder von "Basta" (Beatrice Messerli) zu den Grünen (Jürg Stöcklin).

Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.