Gast-Kommentare

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Der Steg soll eine klaffende Lücke schliessen

Von SARAH WYSS

Dass der Mensch nicht überall hingehen muss, diesen Satz würden wohl die meisten Leserinnen und Leser unterstreichen. Beim Rheinufer handelt es sich allerdings um den wichtigsten Identifikationspunkt der Bewohnerinnen und Bewohner unseres Kantons. Dass das Volk mit einem Steg am Grossbasler Rheinufer näher an die Häuser und Wohnungen der Anwohner herankommen könnte, wird von diesen offensichtlich als Gefahr angesehen. Alleine die Tatsache, dass am 18. Mai über den Rheinuferweg abgestimmt wird, empfinden einige von ihnen als Zumutung.

Worin genau besteht diese Zumutung? Die Basler Bevölkerung soll einen Steg erhalten auf der Grossbasler Seite des Rheins. Er soll den Rheinuferweg durchgängig machen und die klaffende Lücke im Netz der Basler Fusswege endlich schliessen. Auf diesem Steg kann man in Zukunft spazieren, die Schönheit unserer Altstadt geniessen, alleine, zu zweit, mit der Familie oder Freunden, von der Mittleren Brücke zur Papiermühle und vom "Birsköpfli" in die Stadt. Der Regierungsrat gibt viel Geld aus, um an der französisch-schweizerischen Grenze die Fussgängerverbindung auf der Grossbasler Seite zu vervollständigen, warum aber nicht im ungleich wichtigeren Zentrum?

"Der Rheinuferweg ist unbeleuchtet
und beeinträchtigt den Münsterhügel nicht."




Die Ufernatur, seltene Flechtenarten, die dort heimisch sind und die feuchte Umgebung sollen durch den schmalen Ufersteg nicht beeinträchtigt werden. Auch wird die Sonne weiterhin morgens den Prachthügel bescheinen und es wird abends weiterhin eher schattig bleiben. Das Stück Natur, angrenzend an die Privatgärten der Häuser auf dem Münsterhügel und die hohen Mauern, die die Gärten abtrennen, soll nach Initianten nicht beeinträchtigt werden. Dies ist wohl auch mit ein Grund, weshalb sowohl die Grüne Partei als auch die Grünliberale Partei die Initiative unterstützen.

Der wichtigste Kritikpunkt ist der Denkmalschutz. Tatsächlich bildet der Münsterhügel ein majestätisches Ensemble, das seinesgleichen sucht. Genau deshalb sieht die Initiative einen unbeleuchteten Steg vor, der unterhalb liegen wird. Er wird filigran sein und sich dem Rheinufer entlang schmiegen. Diese sorgfältige Einpassung ist den Initianten wichtig und vom Gesetz vorgeschrieben.

Das Inventar schützenswerter Objekte der Schweiz (ISOS) erlaubt nur einen geringfügigen Eingriff, wenn der Kanton alleine über den Bau entscheiden will. Diese Herausforderung nehmen die Initianten an und werden darin unter anderen von den Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron bestärkt. Im Getöse der Freiwilligen Denkmalpflege und des Basler Heimatschutzes ging das beredte Schweigen der offiziellen Denkmalpflege fast unter. Sie wird im Fall eines "Ja" an einer denkmalpflegerisch überzeugenden Umsetzung mitarbeiten.

Diese Rücksichtnahme auf den Denkmalschutz kostete die Initianten die Unterstützung der einen oder anderen Gruppierung. So wollten die Jungen Grünen eine Zone zum Chillen und sind nun gegen den Steg. "Pro Velo" hätte die Initiative unterstützt, wenn nicht ein reiner Fussgängerweg vorgesehen worden wäre. Aber auch so bleibt die Unterstützung breit: Gewerbeverband, Hotelier-Verein, Grüne Partei, Pro Innerstadt, Grünliberale Partei, Jungfreisinnigen Basel-Stadt, Basel Tourismus, SP Basel-Stadt, um nur die wichtigsten zu nennen.

Zum Nein-Standpunkt von Andreas Lang

12. Mai 2014
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Sarah Wyss, Jahrgang 1988, schloss ihr Wirtschafts- und Geschichtsstudium an der Universtität Basel mit dem Bachelor ab, jetzt am Master-Studium in european studies am Europainstitut. Ist Basler SP-Grossrätin und Koordinatorin des Komitees "Grossbasler Rheinuferweg jetzt".

sarah.d.wyss@gmail.com

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
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"Zeit, an Morgenstern zu denken"

Die Auseinandersetzung geht unvermindert weiter. Befürworterin Sarah Wyss spricht in OnlineReports von einer "klaffenden Lücke". Es ist Zeit, Christian Morgenstern zu Wort kommen zu lassen, der mit seinem Gedicht vom Lattenzaun klarsichtig dargestellt hat, worum es geht.

(Man beachte auch die geniale englische Übersetzung von Max Knight, die sich auch in der 2010 im Schwabe Verlag erschienenen zweisprachigen Edition der Galgenlieder/Gallow Songs findet

( www.schwabe.ch/schwabe-verlag/buecher/buchdetails/galgenlieder-und-andere-gedichte-gallows-songs-and-other-poems-4368/ )

 

 

Es war einmal ein Lattenzaun, mit Zwischenraum, hindurchzuschauen.

Ein Architekt, der dieses sah, stand eine Abends plötzlich da

und nahm den Zwischenraum heraus, und baute draus ein grosses Haus.

Der Zaun indessen stand ganz dumm, mit Latten ohne was herum,

ein Anblick grässlich und gemein, drum zog ihn der Senat auch ein.

Der Architekt jedoch entfloh, nach Afri- od Amerika.

 

One time there was a picket fence,with space to gaze from hence to thence.

An architect who saw this sight, approached it suddenly one night,

removed the spaces from the fence and built of them a residence.

The picket fence stood there dumbfounded, with pickets wholly unsurrounded,

a view so loathsome and obscene the Senate had to intervene.

The architect, however, flew to Afri- or Americoo


Hans-Ulrich Iselin, Riehen



"Eine Zwängerei"

Sehr geehrte Frau Wyss, dass jetzt schon 17 mal nein gestimmt wurde, ist eine Tatsache und es ist eine Zwängerei, wenn eine Minderheit sich damit nicht abfinden kann. Warum MUSS man überall durchgehen können? Warum kann man sich nicht damit abfinden dass die Mauer am Münsterhügel so bleibt wie sie ist? Bisher hat das Volk es nicht für nötig befunden und es ist auch in Zukunft nicht nötig. Die Uferseite lässt sich sowieso nicht mit der anderen grosszügigen Seite vergleichen und sie muss es auch nicht. Chillen unter dem Münsterhügel ist keine Option und schön ist es auch nicht, also lassen wir es so wie es ist, als kompakten Hügel mit dem Münster ohne zusätzlichen Steg.


Peter Isler, Basel



"Ein kleiner weisser Fleck wäre eine Attraktion"

Könnte man die Diskussion nicht auch mit den drei Fragen Kant’s: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Führen?

 

Was ist, wenn ein kleiner weisser Fleck auf der Landkarte, oder meinetwegen Stadtkarte bleibt? Das wäre eine Attraktion, die Basel auszeichnen würde. Da könnten Stadtführer und Stadtführerin Stoff für eine Anekdote finden.


Hans Stelzer, Basel



"Dünne Argumente"

Der Rheinuferweg am Grossbasler Ufer ist ebenso schön und nötig wie eine Warze auf der Nase. Die Argumente der beiden Politikerinnen sind dünn, nicht stichhaltig und widersprechen sich teilweise. Warum soll jemand auf dem Grossbasler Rheinufer auf einem schlüpfrigen Steg im Schatten spazieren, auf der einen Seite eine feuchte Mauer, auf der andern der Rhein und die hässlichen Hochhäuser auf der Gegenseite anschauen, wenn er in der Sonne auf dem Kleinbasler Rheinufer das (noch) schöne Grossbasler Rheinufer anschauen kann. Als Alternative kann er auch über die Rittergasse, den Münsterplatz (mit einer wunderbaren Aussicht) und den Rheinsprung spazieren.

 

Die Abstimmungszeitung der Befürworter brachte das Motiv ganz klar zum Ausdruck: es geht nicht um einen Weg oder einen besseren Zugang, sondern es ist purer Neid und Missgunst gegenüber den Bewohnern der Häuser am Grossbasler Rheinufer. Nur deswegen soll eine der schönsten Ansichten von Basel zerstört werden, weil einige PolitikerInnen und ihre Sympathisanten den Anwohnern ihre Häuser nicht gönnen. Dabei ist der Unterhalt solcher Häuser eher eine Bürde als ein Vergnügen. Warum Brigitta Gerber das Verschwinden der “majestätischen” Frauenbadeanstalt bedauert ist mir schleierhaft, denn sie war hässlich und ihre Entfernung kein Verlust. (Ich habe als Kind noch dort gebadet.) Daher Nein zum Rheinuferweg, der nichts bringt, viel kostet und eine der schönsten Ansichten von Basel, die noch intakt ist, zerstört.


Alexandra Nogawa, Basel



"Ein Steg ist keine Badeanstalt"

Der Münsterhügel "ein majestätisches Ensemble, das seinesgleichen sucht" – dem stimme ich ja auch zu. Es war aber auch über hundert Jahre möglich, da eine Frauenbadeanstalt zu platzieren (eröffnet 1848). Sie wurde dann vor allem aus Umweltgründen, aber auch, weil der freie Blick aufs Münster aus "touristischen Gründen" gewährleistet werden sollte, abgerissen. Ein schönes Bild der majestätischen Frauenbadeanstalt findet sich auf Seite 27 der ersten Publikation "Quergängerin" des Baseler Frauenstadtrundgangs. Ein Steg ist keine Badeanstalt und wird das Ensemble kaum stören – hingegen wird er den neuen Nutzungsansprüchen, der hier wohnenden Bevölkerung, bei ihren Sonntagsspaziergängen sicherlich entgegenkommen.


Brigitta Gerber, Grossrätin, Basel


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Veranstaltungs-Hinweis


LE PRIX DE L'OR

Eine politische Komödie aus der Schweiz und Burkina Faso – nicht nur, aber auch ein Stück zur Konzernverantwortungs-Initiative

Das Stück mit Beteiligung westafrikanischer Theaterschaffender zeigt exemplarisch, die Auswirkungen des Rohstoffhandel auf Land und Leute auf. Das Stück erzählt von der Gier nach Gold, schlechter Regierungsarbeit und Konzernen, die keine Verantwortung für ihr schändliches Tun übernehmen wollen.
Tournee-Daten

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"Die Tatbestand einer Entfremdung"

OnlineReports.ch
Schlagzeile
vom 3. Oktober 2018
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Nicht erfüllt.

RückSpiegel


In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

Die BZ Basel, Telebasel und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-Nachricht vom Tod der FCB-Legende Peter Ramseier auf.

Prime News geht in ihrem Überblick über die Perspektiven des Medienplatzes Basel auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

persoenlich.com erwähnte OnlineReports und seine frühere Praktikantin Valerie Zaslawsky im Zusammenhang mit ihrem Weggang bei der NZZ und ihrem Umzug nach Berlin, wo sie als Freie Journalistin arbeitet.

In seinem Artikel über medienpolitische Entscheide der Wettbewerbskommission erwähnt Rainer Stadler in der NZZ auch OnlineReports.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die BZ Basel, Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.

Liestal hat den Bruttokredit in der Höhe von 4,96 Millionen Franken für den Bau der städtischen Velostation und den Bau der erhöhten Velospur in der Unterführung der Oristalstrasse mit 2'386 Ja-Stimmen gegen 732 Nein-Stimmen sehr deutlich angenommen.

• Der 33-jährige FCB-Mittelfeldspieler Geoffroy Serey Die hat den bis zum 30. Juni 2019 laufenden Vertrag vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.

• Der 41-jährige Betriebsökonom Daniel Arni, derzeit noch Leiter der Fachstelle Messen und Märkte im Präsidialdepartement, wird ab Dezember neuer Leiter der Basler Allmendverwaltung und Nachfolger von Niklaus Hofmann.

• Die Elektra Baselland (EBL) senkt auch im Jahr 2019 wieder ihre Strompreise, diesmal um 3,1 Prozent.

• Die Basler Kantonalbank eröffnet am 27. August direkt vis-à-vis des Badischen Bahnhofs ihre neue Filiale Rosental, was schon am 25. August gefeiert wird.

• Der FCB-Captain und Innenverteidiger Marek Suchy hat sich am 12. August im Spiel gegen den FC Sion einen Teilriss der Achillessehne am linken Fuss zugezogen und fällt damit für unbestimmte Zeit aus.

• Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Grossen Rates unterstützt den "Basler Kompromiss" zur Umsetzung der Steuervorlage 17 und stimmt dem Ratschlag der Regierung mit einer Änderung zu.

• Nach zwei Jahren wechselt in Basel-Stadt das Präsidium der Fraktion "Grünes Bündnis" wieder von "Basta" (Beatrice Messerli) zu den Grünen (Jürg Stöcklin).

Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.