Gast-Kommentare

<< [ 1 | (...) | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | (...) | 26 ] >>

Die Energiewende wird sich rentieren

Von AENEAS WANNER

G
ewisse Kreise versuchen mit dem Kostenargument, die Energiewende auszubremsen, oder sie behaupten, wir könnten uns die Energiewende nicht leisten. Klar kann man die Energiewende nicht gratis haben, genau so wenig übrigens wie neue Gas- oder Kernkraftwerke. Energie hat zu Recht ihren Preis – das gilt für erneuerbare Energien genauso wie für die fossilen Energieträger Öl, Kohle, Erdgas sowie Kernkraft.

2012 stieg in der Schweiz der Anteil der aus dem Ausland importierten Energie auf fast 80 (!) Prozent, Treibstoffe inklusive. Kernkraftwerke liefern "nur" etwa zehn Prozent der in der Schweiz gesamthaft verbrauchten Energie. Die Energiewende ist weit mehr als der Ausstieg aus der Kernenergie, nämlich auch der Ersatz der endlichen und CO2-intensiven Energieträger Öl, Kohle und Erdgas durch saubere Alternativen.

Der Grosshandels-Ölpreis ist in den letzten zehn Jahren um den Faktor fünf gestiegen. Auch die Kostenprognosen für neue Kernkraftwerke sind aufgrund neuer Sicherheitsanforderungen nach "Fukushima" erheblich höher. Das französische KKW-Neubauprojekt Flamanville beispielsweise wird statt 3,3 Milliarden Euro über 9 Milliarden Euro kosten.

Vergleicht man die Stromgestehungskosten bei neuen Kernkraftwerken mit denjenigen von Wind- und Solarkraftwerken, sieht man, dass die Kernkraft nicht mehr wettbewerbsfähig ist. Windkraftwerke und Photovoltaik-Anlagen produzieren heute an geeigneten Standorten Strom für weniger als 8 Eurocents. Dies ist auf eine enorme Kostensenkung dieser Technologien zurück zu führen. Dank dem raschen Ausbau dieser Technologien und dem grossen Angebot haben sich die Strom-Grosshandelspreise in den letzten fünf Jahren in Europa halbiert.

"Die Energiewende kostet
zwei- bis fünfmal weniger als die Armee."




In Grossbritannien gibt es Gruppierungen, die an der Kernkraft-Technologie festhalten wollen und darum für eine kostendeckende Einspeisevergütung für Kernkraftwerke lobbyieren. Damit Investoren wie beispielsweise der französische Energiekonzern EDF in diese Kraftwerke investieren, müsste die staatlich garantierte Vergütung zwischen 12 und 19 Eurocents pro Kilowattstunde Strom betragen – also rund doppelt so hoch als Windstrom.

In den USA gibt es Einspeisevergütungen für Kohlekraftwerke. Diese Tatsachen zeigen nicht nur die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der konventionellen Stromerzeugung, sondern auch, wie stark in den Energiemarkt eingegriffen wird. Global wird die konventionelle Energieerzeugung gemäss IEA mit über 500 Milliarden US-Dollar direkt subventioniert. Dies sei sechsmal so viel wie die globale Förderung für Erneuerbare Energien.

Sind erneuerbare Energieanlagen abgeschrieben, kosten sie wegen den tiefen Betriebskosten nur noch wenig, denn die "Rohstoffe" Sonne und Wind sind kostenlos verfügbar. Vermutlich werden viele Windräder und Solardächer deutlich länger als gedacht am Netz bleiben – ein goldenes Ende dieser Anlagen ist wahrscheinlich. Bei Gaskraftwerken sind die Betriebskosten nicht prognostizierbar – die Tendenz der letzten zehn Jahre war aber klar steigend. Genau gleich ist es bei den Kosten des Klimawandels, den die Gaskraftwerke mitverursachen.

Wir wissen bis heute nicht, wo unsere nuklearen Abfälle endgelagert werden. Darum können wir auch nicht sagen, was die Endlagerung wirklich kostet und wie sicher sie sein wird. Eines ist klar: Die Entsorgungsfonds der Kernkraftwerke reichen auch bei den optimistischsten Szenarien nicht aus. Wie die Pensionskassen treffen auch diese Entsorgungsfonds heute viel zu hohe Rendite-Annahmen für die Zukunft. Zum Glück realisieren immer mehr Leute, dass Geschäftsmodelle, die Unfallrisiken und Umweltschäden auf die Allgemeinheit überwälzen – langfristig gesehen – (volks-)wirtschaftlich und ökologisch nicht tragbar sind.

Der Umbau unseres Energiesystems wird – auf den ersten Blick – gewaltige Investitionen erfordern: Von 40 Milliarden gemäss Bundesamt für Energie bis 100 Milliarden und mehr gemäss Verband Schweizer Elektrizitätsunternehmen allein in der Schweiz gehen die aktuellen Schätzungen. Grosse Beträge, unbestritten. Legt man diese aber auf die rund 40 Jahre bis 2050 um, stehen wir vor jährlichen Investitionskosten von 1 bis 2,5 Milliarden Franken. Zum Vergleich: Der Bund zahlt jährlich 5 Milliarden Franken für die Landesverteidigung, die Schweizer Bevölkerung gibt 8 Milliarden Franken für den Konsum alkoholischer Getränke aus.

Die Kosten der Energiewende sind Investitionen in eine saubere und sichere Energieversorgung, die sich rentiert. Es gibt heute keine guten Gründe mehr, an einer erfolgreichen Energiewende zu zweifeln. Sie kann Antrieb und Stütze unserer Wirtschaft werden und unseren komfortablen Lebensstil langfristig gewährleisten.

Der Gast-Autor geht hier auf einen OnlineReports-Beitrag von Marc Gusewski ein.

3. Mai 2013
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Aeneas Wanner, geboren 1979, Umweltnaturwissenschafter ETH mit MBA HSG, ist Geschäftlsleiter von Energie Zukunft Schweiz, grünliberaler Basler Grossrat und Verwaltungsrat der Industriellen Werke Basel-Stadt (IWB)

a.wanner@ezs.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Energie und Elektrizität verwechselt"

Im Kommentar von Egidio Cattola wird wieder einmal der Fehler gemacht den man erschreckend oft in Presseartikeln findet: die Verwechslung von ENERGIE und ELEKTRIZITÄT. Denn tatsächlich werden zwar 40-60% der ELEKTRIZITÄT in der Schweiz durch Kernkraftwerke erzeugt, aber weil diese wiederum nur knapp weniger als 20% des ENERGIE-Verbrauchs ausmacht ist die Zahl von Herrn Wanner völlig korrekt: 50% von 20% ergibt rund 10%. Und wenn wir weitweit denken, dann ist die Zahl noch wesentlich geringer.

 

Wichtig ist diese Unterscheidung natürlich zunächst einmal weil sie die Fakten klarstellt. Sie ist allerdings auch wichtig, weil sie mit dem gefühlsmässigen Vorurteil aufräumt, die Kernenergie leiste einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung in der Schweiz oder gar weltweit. Oder sie habe gar das Potential, in nennenswertem Masse fossile Brennstoffe zu ersetzen!

 

Tatsache ist dass seit der ersten Industrialisierung im 19. Jahrhundert, die vor allem auf Kohle gegründet war, im Grossen und Ganzen eigentlich nur eine einzige Verschiebung stattgefunden hat: von der Kohle zu mehr Öl und Gas; alle anderen Primärenergieträger sind diesen gegenüber bisher relativ marginal. Die drei zusammen decken in der Schweiz 80% des Energie ausmachenverbrauchs, weltweit noch deutlich mehr. Und DIES ist tatsächlich die grosse Herausforderung für jegliche "Energiewende": Die Kernenergie ist da nur ein Nebenschauplatz! Allerdings ein besonders sichtbarer, weil es um unsere "höchstwertige" Endenergie geht, die am flexibelsten einsetzbar ist: die Elektrizität.

 

Kurz:

• Kernenergie ist eine Primärenergie, die für das was sie am Ende leistet viel zu gefährlich ist und nicht nur das: auch ökonomisch macht sie keinerlei Sinn wenn man mit realen Kosten rechnet. Und dies zeigt Herr Wanner in seinem Beitrag nochmals sehr klar und deutlich.

• Die wirkliche Herausforderung für die "Energiewende" ist die Substitution von fossilen Energieträgern (Kohle, Öl, Gas), wobei es da auch einige "Low-Tech"-Methoden gibt die man einfach nur installieren muss, wie etwa heizen mit Sonnenenergie – oder das Aufhängen der Wäsche anstatt dem Tumblern usw.


Cornelis Bockemühl, Basel



"Ich merke von einer Halbierung nichts"

Andreas Wanner schreibt in seinem Beitrag, dass sich die Grosshandelspreise für Strom halbiert hätten. Davon merke ich als Konsumentin nichts. Die Strompreise steigen und steigen und laut Angaben einer Beispielsrechnung im Internet sind von einem Rechnungsbetrag von Fr. 1125.99 Fr. 364 Stromkosten, Fr. 372 Netzkosten und Fr. 324 Abgaben für die Umwelt, die dann dafür benutzt werden um geschuldete Krankenkassenprämien zurückzuzahlten. (CO2-Abgabe) Vielleicht könnte Andreas Wanner einmal sein Mandat bei der IWB dazu nutzen, dass auch den Konsumenten/innen erklärt wird, wie sich die Gebühren zusammensetzen und in welchen Taschen sie schlussendlich verschwinden. Von der Propaganda wegen der Klimaerwärmung habe ich langsam die Nase voll. Für mich ist alles nur ein Vorwand um den Konsumenten/innen weiterhin abzuzocken.


Alexandra Nogawa, Basel



"Gravierende Überlegungsdefizite"

Dem "energiewendefreudigen" Autor (Umweltnaturwissenschafter ETH mit MBA HSG, ist Geschäftsleiter von Energie Zukunft Schweiz, grünliberaler Basler Grossrat und Verwaltungsrat der Industriellen Werke Basel-Stadt IWB) sind einige gravierende Überlegungsdefizite unterlaufen.

Der Anteil des KKW-Stroms in der Schweiz beträgt im Winter 60%, im Sommer 40% und nicht wie behauptet 10%.

 

Denn die rund um die Uhr laufende Kernkraftwerke erzeugen übers Jahr 85 bis 90 Prozent der in der Schweiz benötigten Strommenge. Solaranlagen aber nicht einmal 10%. Das heisst: Für die Jahresproduktion aller bisher durch die KEV geförderten Anlagen von 1350 Gigawattstunden machte die Fotovoltaik gerade mal 6 Prozent aus. Da müsste das KKW Leibstadt 47 Tage laufen. Und den Strom der zusätzlichen Solaranlagen, die der Nationalrat mit 350 Millionen fördern will, liefert es in 5 Tagen.

 

Die Autoren-Behauptung, dass der Umbau des Energiesystems zwischen 40 bis 100 Milliarden beträgt stehen die Berechnungen von anderen seriösen und wissenschaftlichen Studien 300 Milliarden entgegen. Frage: welcher Betrag ist es nun?

 

Zudem stellt sich noch eine weitere Frage, was der unsinnige Kostenvergleich der Energiewende mit dem Budget der Landesverteidigung zu tun hat!


Egidio Cattola, Riehen


www.onlinereports.ch
© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigenen Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

 

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass es (...) nach dem Handtieren mit einer Kleinstmenge einer Chemikalie zu einer Explosion kam."

Staatsanwaltschaft Basel-Stadt
in einer Medienmitteilung
vom 21. August 2018
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

So gefährlich können Handtierchen sein.

Frisch pubertiert

Küssen, nicht spucken!
RückSpiegel


In seinem Artikel über medienpolitische Entscheide der Wettbewerbskommission erwähnt Rainer Stadler in der NZZ auch OnlineReports.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, nahm in seinem Text über Meinungsvielfalt auf OnlineReports Bezug.

In der Meldung über das neue Basler Nachrichten-Portal "Prime News" bezogen sich die BZ Basel, Nachrichtenagentur SDA und das Branchenmagazin Persönlich auf OnlineReports.

Das SRF-Regionaljournal bezog sich in seiner Meldung über die Selbst-Vergiftung des Basler Museumsdirektors Michael Kessler auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über den Streit der Basler SVP mit ihrem Grossrat Patrick Hafner über Ausstände bei den Mandatabgaben auf.

Das SRF-Regionaljournal und die Schweiz am Wochenende nahmen auf die OnlineReports-Recherche über den durch die Suva verfügten Baustopp am neuen Werkhof in Sissach Bezug.

Die WochenZeitung verweist darauf, dass textfokussierte Nachrichtenportale wie OnlineReports gemäss dem Entwurf des neuen Bundesgesetzes über elektronische Medien nicht in den Genuss einer Bundesförderung kämen.

20 Minuten
entlarvte die von OnlineReports vermeldete Besetzung des Gewächshauses auf dem Dreispitz-Lok-Depot als Scheinbesetzung.

Die Basler Zeitung nahm in ihrem Bericht über den Rückzug des potenziellen Baselbieter FDP-Regierungs-Kandidaten Daniel Recher Bezug auf OnlineReports.

20 minuten online
bezog sich im Bericht über die Email-Affäre um Joël Thüring auf OnlineReports.

Die BZ Basel nahm in ihrer Meldung über Christian Kellers Abgang bei der "Basler Zeitung" Bezug auf eine vorangegangene Nachricht in OnlineReports.

Barfi.ch
und die Gundeldinger Zeitung zogen die OnlineReports-Meldung über den Velofriedhof am Basler Bahnhof SBB weiter.

Die OnlineReports-Erstnachricht vom Tod des ehemaligen Basler Regierungsrates Lukas "Cheese" Burckhardt wurde von Barfi.ch, der BZ Basel, die Basler Zeitung, vom SRF-Regionaljournal und von der Nachrichtenagentur SDA aufgenommen.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-Meldung über die Anschlussberufung der Staatsanwaltschaft zum Urteil gegen den Basler Datenschnüffler-Polizisten auf.

Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Der FCB-Captain und Innenverteidiger Marek Suchy hat sich am 12. August im Spiel gegen den FC Sion einen Teilriss der Achillessehne am linken Fuss zugezogen und fällt damit für unbestimmte Zeit aus.

• Die Wirtschafts- und Abgabekommission des Grossen Rates unterstützt den "Basler Kompromiss" zur Umsetzung der Steuervorlage 17 und stimmt dem Ratschlag der Regierung mit einer Änderung zu.

• Nach zwei Jahren wechselt in Basel-Stadt das Präsidium der Fraktion "Grünes Bündnis" wieder von "Basta" (Beatrice Messerli) zu den Grünen (Jürg Stöcklin).

Pierre Lavielle, der Präsident des EuroAirport-Verwaltungsrats, ist am 2. August unerwartet gestorben.

• Verschiedene Baselbieter Gemeinden wie Therwil oder Gelterkinden haben aufgrund der Trockenheit ein totales Verbot des Abbrennens von jeglichen Feuerwerkskörpern (Raketen, Vulkane, Heuler usw.) erlassen, bevor auch der Kantonale Krisenstab ein generelles Verbot aussprach.

• Der Riehener CVP-Einwohnerrat Patrick Huber tritt von seinem Amt als Vizepräsident der Basler CVP und als Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft auf Ende Juli zurück.

Patrick Huber wird im August neuer Geschäftsführer der Basler Bankenvereinigung (BBVg) als Nachfolger von Raphael Vannoni.
 
"Parterre Basel" ist die neue Pächterin des Basler Konzertlokals "Atlantis" am Klosterberg.

Ueli O. Kräuchi, Geschäftsführer des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG), gibt die Leitung der VBLG-Geschäftsstelle per 31. März 2019 altershalber ab.

• Das Bürgerspital Basel übernimmt per 1. Januar 2019 die Spektrum Werkstätte für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel.

• Die Gewerkschaft Unia hat am 4. Juli 2'300 Unterschriften für das Referendum gegen längere Ladenöffnungszeiten eingereicht.

• Der Basler Gewerbeverband reichte zusammen mit den Parteien FDP und SVP, der "IG Lysbüchel" sowie verschiedenen Branchenverbänden das Referendum "gegen die Fehlplanung Lysbüchel" mit 2'972 Unterschriften ein.

Dominique Tellenbach, bisheriger Direktor der Berufsfachschule Basel, wird ab 1. Februar 2019 neuer Rektor der beiden Gewerblich-industriellen Berufsfachschulen Liestal und Muttenz.

Alexander Lenzlinger wird ab 1. August neuer Finanzchef der IWB und Nachfolger von Michael Ackermann, der eine längere berufliche Auszeit nimmt.

• Die Grünen Baselland folgten dem Vorstand und nominierten Isaac Reber für die Regierungsratswahlen 2019 (dritte Amtsperiode).

• Die Basler Grünliberalen lancieren in Riehen eine Petition zum Thema Kunststoff-Recycling, die sowohl in Riehen wie in Basel eingereicht wird.

• Seit 1. Juni ist Bettina Bühler als Nachfolgerin von Birgit Sachweh Geschäftsführerin des Frauenhauses beider Basel.

• Laut einer Studie des Versicherungskonzerns "Baloise" ist Fussball die "gefährlichste Sportart der Welt", da sich jeder vierte Sportunfall in dieser Gattung ereignet.

Anja Bandi übernimmt Anfang Juni von Marc Lüthi die Gesamtleitung der Abteilung Bestattungswesen der Stadtgärtnerei Basel.

• Noch eine neue Aufgabe für die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger: Sie wird anstelle der zurücktretenden Christine Gorrengourt Verwaltungsrätin der BLT.

Erfolgreich verlief der ausserordentliche Sirenentest am 23. Mai in beiden Basel.

• Der Baselbieter FDP-Landrat Andreas Dürr wurde als Nachfolger von Urs Schweizer zum neuen Präsidenten des ACS beider Basel gewählt.

• Die Basler Energieversorgerin IWB steigerte 2017 den Umsatz auf 739 Millionen Franken, doch fiel der Jahresgewinn mit 74 Millionen Franken wegen Wertberichtigungen und Rückstellungen um 33 Millionen Franken niedriger aus als im Vorjahr.

• Die Baselbieter FDP-Nationalrätin Daniela Schneeberger wurde zur Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt.