Gast-Kommentare

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Stotter-Tramlinie 8: Jetzt reicht es!

Von ISABELLE STOHLER

Seit Monaten herrscht auf der Tram-Linie 8 der Basler Verkehrsbetriebe (BVB) ein einziges Chaos. Seit sie bis nach Weil verlängert wurde, sind Verspätungen, Umleitungen und Ausfälle an der Tagesordnung. Mittlerweile ist es so, dass Bewohner des Neubad-Quartiers, um pünktlich an den Bahnhof oder zur Arbeit zu gelangen, ihr Haus mindestens eine halbe Stunde früher verlassen müssen, denn man weiss nie, wann und ob überhaupt je ein Tram der Linie 8 auftaucht.

Am 5. April bin ich aufgrund des kompletten Durcheinanders nach der Mittagszeit 20 Minuten zu spät zur Arbeit gekommen. Wohlgemerkt: Ich muss nur von der Haltestelle "Langen Loh" bis zum "Bankverein" fahren. Wenn aber kein Tram kommt, kann auch dies zu erheblicher Verspätung führen. Muss man zum Bahnhof, hat man dann eben Pech und der Zug ist weg.

Der Gipfel der Frechheit war aber wieder mal der Abend. Um 17.40 Uhr bin ich am Aeschenplatz angekommen. Wartezeit auf der Anzeigetafel: 12 Minuten. Also war wieder einmal Warten angesagt  Bis dann das Tram endlich auftauchte, waren mindestens 20 Minuten verstrichen. Die Anzeige springt von fünf auf acht Minuten, dann von sieben auf fünf Minuten usw. Während meiner Wartezeit fuhren drei Fahrzeuge der Linie 11 und drei Fahrzeuge der Linie 10 am Aeschenplatz Richtung Bahnhof ein. Von der Linie 8 keine Spur. Dann endlich kommt das Tram. Verständlicherweise ist es vollgestopft, ist doch die Linie 8 auch die Zubringerlinie aus dem Kleinbasel an den Bahnhof.


"Alle bisherigen BVB-Versprechungen
haben überhaupt nichts gebracht."



A
nschliessend wurde den Passagieren eröffnet, dass aufgrund der grossen Verspätung das Tram am "Zoo Bachletten" als Dienstfahrt weiterfahren wird, was bedeutet, dass alle Passagiere aussteigen und in das Fahrzeug, das direkt dahinter sei, umsteigen müssten. Dies bei strömendem Regen. Nur war dann das dahinter fahrende Tram ein Fahrzeug der Linie 1. Diverse Passagiere dieser Linie wollten verständlicherweise auch aussteigen. Leider war die Traminsel so voll, dass es fast nicht mehr möglich war, mit Kinderwagen den "Einer" zu verlassen. Ich fühlte mich wie ein Schaf in der Herde, was ich ja wohl in den Augen der BVB auch bin.

Endlich kam dann die "Achter". Wieder komplett voll. Für meine Fahrt vom Aeschenplatz bis zum "Langen Loh" benötigte ich schliesslich 40 Minuten. Eine Strecke, die normalerweise in 12 Minuten zurückgelegt werden kann. Durch dieses Chaos sind am Ende vier Fahrzeuge der Linie 8 im Abendverkehr direkt hintereinander gefahren.

Es ist nicht das erste Mal, dass mir solches passiert. Regelmässig muss ich am Abend ewig auf meinen "Achter" warten. Ich akzeptiere dies als langjährige Kundin nicht mehr und verlange, dass umgehend für die Probleme auf dieser Linie eine Lösung gefunden wird. Alle bisherigen BVB-Versprechungen und kosmetischen Eingriffe in den Fahrplan der Linie 8 haben überhaupt nichts gebracht. Ich akzeptiere keine Ausreden und keine Vertröstungen mehr und auch keine Schreiben, die keinen anderen Inhalt als Standard-Antworten enthalten. Es muss jetzt gehandelt werden.

6. April 2016
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Isabelle Stohler, Jahrgang 1959, Anwalts- und Notariatsassistentin in Basel

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"Wegen Lieferproblemen Haben wir keine Ware erhalten. Deswegen Können wir Ihnen leider nicht den ganzen Sortiment anbieten, vor allem leaderprodukte fehlen."

Coop Pronto
Anschlag des
Teams Basel Bahnhof
am 15. Januar 2017
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Auch die Autokorrektur war ausser Betrieb.

RückSpiegel


Die OnlineReports-Story über Andrea Strahm und die Präsidiums-Suche der Basler CVP nahmen das SRF-Regionaljournal, die TagesWoche, die Basler Zeitung und die BZ Basel auf.

Das SRF-Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ online nahmen die OnlineReports-News über den Austritt Daniel Goepferts aus dem Basler Grossen Rat auf.

In ihrem Kommentar über "Die Arroganz der Basler Regierung" (Schlagzeile) nahm die Basler Zeitung Bezug auf eine Schilderung in OnlineReports.

SRF online bezog sich in ihrem Bericht über den ASE-Prozess auf OnlineReports.

Für ihre Sendungen "10vor10" und "Schweiz aktuell" holte das Schweizer Fernsehen Statements bei OnlineReports ein.

Die BZ Basel und 20 Minuten online bezogen sich in ihren Artikel über die Basler CVP-Präsidentin Adrea Strahm auf ihre Kolumnen in OnlineReports.

Die Basellandschaftliche Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht über Platzprobleme des neuen BVB-"Flexity"-Trams am Basler Aeschenplatz auf.

In seinem Bericht über den Anlage-Skandal der ASE Investment ging die Sendung "10vor10" des Schweizer Fernsehens auf die Rolle von OnlineReports bei der Enthüllung des Schwndels ein.

In seinem Bericht über das von Handwerker-Autos besetzte Trottoir in der Basler Centralbahnstrasse nahm das SRF-Regionaljournal auf einen früheren OnlineReports-Artikel Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, das SRF-Regionaljournal, 20 Minuten online und die SDA nahmen den OnlineReports-Bericht über die Verurteilung des Rappers Ensy auf.

Die Volksstimme beschrieb, wie Peter Knechtli vor 30 Jahren die Brand-Katastrophe von Schweizerhalle erlebte.

Die NZZ zitierte aus dem OnlineReports-Kommentar zu den Basler Regierungsrats-Wahlen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Mit 7,3 Millionen Passagieren verzeichnete der EuroAirport im Jahr 2016 mit einer Zunahme von knapp vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr einen neuen Rekord.

• Nach dem Rücktritt von Elisabeth Ackermann als Co-Präsidentin der Basler Grünen als Folge ihrer Wahl in die Kantonsregierung führen interimistisch Harald Friedl und Barbara Wegmann die Partei.

Tobias Brenk ist als Nachfolger der abtretenden "Kaserne"-Chefin Carena Schlewitt neuer künstlerischer Leiter des Theaterfestival Basel.

Gerhard Schafroth, Gründungsmitglied und Gründungspräsident der Baselbieter Grünliberalen, tritt nach fast zehn Jahren aus dem Parteivorstand zurück und überlässt seinen Posten dem 26-jährigen Frenkendörfer Wirtschaftsstudenten Patrick Wolfgang.

• Die Augenkliniken des Kantonsspitals Baselland und des Universitätsspitals Basel arbeiten künftig so eng zusammen, dass sie ihre Angebote miteinander abstimmen und medizinisches Personal austauschen.

• In Liestal werden die Gasstrasse (Abschnitt Rheinstrasse bis Weierweg), der Weierweg und die Rosenstrasse vom Gemeinde- ins Kantonsstrassennetz integriert und umgebaut werden.

Beat Lüthy (54), dreifacher Vater aus Sissach, wird neuer Leiter des Baselbieter Amts für Volksschulen.

• Der ACS beider Basel will gegen die Einführung von "Tempo 30" auf Basler Hauptverkehrsachsen weiter zu kämpfen und den Fall am Beispiel der Sevogelstrasse vor Bundesgericht bringen.

• Mit dem Ziel, dass Basler Jugendzentren alkoholfrei bleiben, hat ein Komitee aus gesundheits- und jugendschutzorientierten Kreisen das Referendum gegen das revidierte Gastgewerbegesetz ergriffen.

• Im Rahmen ihrer Aktion "Noël" hat die Basler Kantonspolizei 36 Langfinger verhaftet.

• Zur Unternehmenssteuer-Reform III haben die Basler SP-Delegierten mit 84 zu 47 Stimmen bei 3 Enthaltungen die Nein-Parole beschlossen.

• In zwei von 27 Enkelbetrugs-Fällen konnten Gangster im Baselbiet gesamthaft 16'000 Franken ergaunern.

• Entgegen der ursprünglichen Absicht bleibt der Polizeiposten Waldenburg aus "regionalpolitischen Gründen" bis auf Weiteres bestehen, wie die Baselbieter Regierung schreibt.

• Die beiden Basler Parteien CVP und EVP führen ihre seit vier Jahren bestehende Fraktionsgemeinschaft im Grossen Rat weiter.

Leila Straumann, die Leiterin der baselstädtischen Abteilung Gleichstellung von Frauen und Männern, übernimmt ab 1. Dezember 2017 das Präsidium der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten (SKG).

• Die Stimmberechtigten von Sissach haben sich mit 1‘583 Ja- gegen 985 Nein-Stimmen für den Ausbau der Kunsteisbahn zur geschlossenen Eishalle ausgesprochen.

• Grossrätin Beatrice Isler übernimmt den Vorsitz der CVP-Frauen Basel-Stadt als Nachfolgerin der langjährigen Präsidentin Jenny Ch. Wüst.

• Das Budget 2017 von Riehen lässt bei Ausgaben von 112 Millionen Franken einen Überschuss von rund 0,7 Millionen Franken erwarten.

• Weiterhin gleich bleibende Konditionen für Baselbieter Steuerzahlende: Der Vergütungszins für das Jahr 2017 bleibt bei 0,2 Prozent, der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Das aus Vertretern von BDP, FDP, LDP und SVP bestehende überparteiliche Komitee "Nein zum überteuerten Kasernen-Umbau" hat mit knapp 2'900 Unterschriften das Referendum gegen das vom Grossen Rat beschlossene Projekt eingereicht.

Markus Balmer wird neues Mitglied der IWB-Geschäftsleitung und neuer Leiter des Geschäftsbereichs Vertrieb als Nachfolger des kürzlich verstorbenen Patrick Schünemann.

• Die Reinacher Gemeinderätin Bianca Maag-Streit wird ab 1. Januar 2017 Präsidentin des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) und damit Nachfolgerin von Peter Vogt, Gemeindepräsident von Muttenz.