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"Mit Überraschung aufwarten": Geplanter Antennen-Standort Belchen

Pilot-Projekt: Flächendeckendes WLAN für unbesiedelte Gebiete

"Baselland Tourismus" verspricht sich mit antizyklischem Verhalten massiv verstärkte Rückkehr in die natürliche Umgebung (Der OnlineReports-April-Scherz 2013)


Von Peter Knechtli


Basel-Stadt tut sich schwer mit einem kostenlosen WLAN im urbanen Raum. "Baselland Tourismus" geht einen ganz andern Weg: In einem Pilot-Projekt soll die Erschliessung unbesiedelter Gebiete den Jura und seine Wälder und Fluren für online-affine Bürger wieder attraktiv machen.


Tourismus Baselland steht traditionell im Schatten von Basel Tourismus. Die Konkurrenz ist gelegentlich auch spürbar nach dem Motto: "Das ist ist unsere Attraktion." In der Tat: Das Baselbiet kann nicht mit sechsstelligen Übernachtungszahlen, mit Picasso-, Kandinsky- oder van Gogh-Ausstellungen renommieren. Es fehlen ihm die chinesischen Touristen, die neugierig in mondänen Uhrenläden shoppen.

Von der Salhöchi bis zum Passwang

Doch das Baselbiet braucht sich deswegen nicht klein zu machen. "Unsere Fokus zielt auf antizyklisches Verhalten ab", sagt der Baselbieter Tourismus-Geschäftsführer Tobias Eggimann zu OnlineReports. "In einer Strategie-Retraite haben wir erkannt, dass wir unsere brachliegenden Assets mit geschickten Angeboten bewirtschaften können", so der Chef von "Tourismus Baselland". Fünf zentrale Thesen, die sich teilweise radikal vom bisherigen Ansatz der Tourmismus-Förderung abheben, seien dabei in dieser "Mission Possible" (Arbeitstitel) erarbeitet worden.

Am Aufsehen erregendsten dürfte "These 3" sein, die OnlineReports im Wortlaut vorliegt: Entgegen dem allgemeinen Trend, die Städte mit drahtlosem Internetzugang zu versorgen (wobei es in Basel diesbezüglich noch harzt), plant Tourismus Baselland eine flächendeckende Versorgung der unbesiedelten Landschaften. Insbesondere "die verlockenden Jurahöhen und ihre Ausläufer von der Salhöhe bis ins Passwang-Gebiet" sollen WLAN-tauglich erschlossen werden. Die Grafik oben links zeigt einen Ausschnitt aus dem Plan der vorgesehenen Standorte.

13 Sende-Standorte in Jura-Wäldern

Erforderlich ist gemäss den Plänen der Bau vom 13 Mobilfunk-Antennen. Die Standorte sind noch geheim. Friedel Sutter von der Abteilung Nichtionisierende Strahlung im Lufthygieneamt beider Basel meinte gegenüber OnlineReports, die Jurahügel seien für Mobilfunk-Antennen besonders geeignet, weil die Wälder "unter der Voraussetzung, dass solche Einrichtungen gebaut werden soll, einen optimalen optischen Schutz bieten". Auch bestehe für Mensch und Tier zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr, weil die Grenzwerte der Verordnung über Nichtionisierende Strahlung (NIS-V) "bei weitem nicht erreicht werden". "Faszinierend" an der Idee findet Treppmann, dass in diesen dünn besiedelten Gebieten "kaum jemand über längere Zeit den Strahlungen ausgesetzt ist".

Allerdings: Bei den meisten Antennen handelt es sich um Einrichtungen der Kategorie "starke Sendeleistungen". Dies soll ermöglichen, dass der Smartphone-Empfang beispielsweise auch nach dem sogenannten "Briefkastenschlitz" in der Wenslinger "Bruderloch"-Höhle noch gewährleistet ist.

Auftrieb für "Genusswoche"?

Tourismus-Chef Eggimann ist sich der Strahlen-Problematik bewusst, betont aber, dass sich Touristen eben gerade nicht alltäglich in die relativ abgelegenen Jurazonen begeben, weshalb auch "die Strahlungs-Exposition in keiner Weise relevant ist". Zudem müsse das Projekt "Mission Possible" erst getestet werden: Im Raum Geissfluh/Schafmatt sollen kommenden Sommer im Rahmen eines Versuchs während sechs Monaten zwei mobile Antennen platziert werden, um einerseits die Empfangsbedingungen, anderseits aber auch Akzentanz durch die Bevölkerung zu testen.

Besonders gespannt ist Eggimann, ob das Online-Projekt der während der Versuchsphase stattfindenden "Baselbieter Genusswoche" in der Region Liestal vom 12. bis 22. September zusätzlichen Publikums-Aufschwung verleiht. Gastronomen, Bauern, Winzer, Bäcker und Metzger sollen sich in dieser Zeit besonders publikumsnah geben.

Fünfmal mehr Ausflügler erwartet

Eggimann ist optimistisch: Berechnungen mit dem Institut für Tourismus-Entwicklung der Universität St. Gallen haben ergeben, dass das Wandergebiet im Jura durch die Erschliessung mit WLAN eine "immense Attraktivitätssteigerung" erfahren würde, wie Institutsleiter Holger Treppmann gegenüber OnlineReports erklärte. Die Tourismus-Wissenschafter rechnen damit, dass sich mit flächendeckendem WLAN die Ausflügler-Frequenz "um bis zu Faktor fünf" erhöhen liesse.

Vor allem "das junge, online-affine Bevölkerungs-Segement" sei "der Natur keineswegs so abgeneigt, ist allgemein angenommen" werde. Treppmann: "Man würde sich noch wundern, wie unbeschwerten Zugang zur freien Wildbahn selbst die eingefleischten Cyber-Junkies haben." Erwartet werde, dass sich vor allem die städtische Jugend auf die Höhen der Jurakette locken lasse. Das flächendeckende WLAN sei dabei der entscheidende Anreiz: Beim Rasten am lauschigen Wandrand könnten rasch Mails gecheckt, ein WhatsApp abgesetzt, Vogelstimmen und Kotspuren von Wild identifiziert oder die noch zu absolvierende Wander-Route studiert werden. Ende der Versuch erfolgreich, will "Baselland Tourismus" eine eigens entwickelte, kostenlose "Mission Possible"-App anbieten. 

Auch die Autobus AG Liestal (AAGL) setzt Hoffnungen in die Innovation auf den Hügeln des Baselbiets. Bereits seien Optionen für eine Busflotten-Erweiterung gesichert worden. Der für "Ausflüge" zuständige Benjamin Trachsel jedenfalls hält es für abwägig, dass die neue Baselbieter Attraktion zu einer Verschiebung des Modal Splits zugünsten des öffentlichen Verkehrs führt.

Die "Sucht nach der realen Welt"

Die Tourismus-Fachleute tragen sich bereits mit Visionen: Bei optimalen Wetterbedingungen kann der Informatik-Unterricht auf Tablets bequem im Freien abgehalten werden. Auch die Sicherheit, so Treppmann, gewinne stark an Bedeutung: Gelange ein Kindergartenschüler auf einer Wanderung unbemerkt auf Abwegen, könne er dank seines Smartphone-Empfangs sofort geortet werden.

Der an der Universität Basel dozierende Gesellschafts-Psychologe Klaus Wittwer ("ich kenne die Pläne erst rudimentär") mag dem Baselbieter Projekt auf Anhieb Positives abgewinnen. "Selbst Jugendliche unter 14 Jahren erkennen mit erstaunlich klarem Blick, dass das nahezu unterbruchslose Leben am Bildschirm zur galoppierenden Entfremdung von herkömmlichem Wissen und Handwerk führt." Eine pragmatische Verbindung von technischem Umgang auf heutigen Standard und der körperlich seelischen Stärkung in der unverfälschten Natur entspreche, so Wittwer, "einem zunehmend starken Bedürfnis jener Generation, die den Online-Umgang sozusagen mit der Mutterbrust aufgesogen hat". Die frühere Computer-Sucht mutiere immer öfter "zur Sucht nach der realen Welt".

Jason xTrack, ein Graffiti-Künstler und professioneller Multimedia-Spezialist aus der Kleinbasler Hammerstrasse, reagierte auf die OnlineReports-Anfrage, ob er das Baselbieter WLAN-Projekt nutzen werde, anfänglich etwas befremdet. "Davon habe ich noch nie gehört." Auf die Frage, ob er sich auf das Experiment am Faltenjura einlassen und zu einer online-gestützten Wanderung nicht Richtung Belchenfluh aufbrechen werde, meinte er: "Ja, voll easy."

Vorbehalte der Antennen-Kritiker

Adrian Hasler, der Präsident des antennenkritischen "Abtennen-Vereins" in Gelterkinden, erfuhr von OnlineReports vom Projekt "Mission Possible". Er habe "zwei Seelen in meiner Brust". Einerseits sei er Handy-User, aber gleichzeitig auch gegen die Haltung, Mobilfunk-Antennen könnten "immer und überall aufgestellt werden". Hasler: "Es braucht mindestens eine umfassende Umweltverträglichkeits-Prüfung."

Allzu frühe Sorgen brauchen sich Skeptiker des Projekts nicht machen: Der Standort-Plan, der eine Gesetzes-Änderung erfordert, muss vom Landrat erst noch genehmigt werden. Wird das Referendum ergriffen, kann das Volk über die "Mission Possible" abstimmen.

Regierungspräsidentin vorsichtig optimistisch

Die Baselbieter Regierungspräsidentin und Umweltschutzdirektorin Sabine Pegoraro ist "zumindest von diesem Versuch" angetan. "Wenn auf dem Jura schön Windräder installiert werden, dürfen auch zukunftsgerichtete Promotions-Ideen mit drahtlosem Empfang nicht zum vornherein abgelehnt werden." Voraussetzung aber sei, dass die Antennen "grün bemalt und durch die Bäume gut getarnt sind". Wenn die Basler nun in den Baselbieter WLAN-Aera ausschwärmen, heisse das noch lange nicht, dass die Kantons-Fusion dadurch beschleunigt werde, fügte sich lachend hinzu.

Der Basler Sanitätsdirektor Carlo Conti (CVP), der sich seit Jahren um die körperliche Ertüchtigung der digitalen Jugend bemüht, zollt dem Baselbieter Plan vollen Respekt: "Diese Idee verdient den Wander-Preis."

1. April 2013


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"Félicitations dem Erfinder"

Dasch würklig nit schlächt – hütt am Erschten Abrelle ... Félicitations dem Erfinder dieser Ente !

 

Tobias Eggimann – schon gar keine lahme Ente – gratuliere ich zu seiner umfassenden Vorwärtsstrategie – mit oder ohne WLAN :-)


Ueli Pfister, Gelterkinden



"Man kann sich einfach freuen"

Man muss wohl nicht gerade zwei Seelen in seiner Brust spüren wie Adrian Hasler (gibt's den und seinen "Abtennenverein" (ein köstlicher Name!) wirklich?), man kann sich auch einfach über Ihren gelungenen 1. April-Scherz freuen!


Florian Suter, Bubendorf



"Baselland Tourismus scheut keinen Aufwand"

Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war, scheut Baselland Tourismus keinen Aufwand, um auch naturnah zu sein. Deshalb entschädigt sie alle Spechte mit einer Sonderration Hackfutter, wenn sie bei den angezeichneten Stellen der senderialwachsenden Bäumen w-lan-gerechte Antennenlöcher in die Bäume klopfen. Damit könne zu geringen Kosten auch in schwer zugänglichen Tälern die Versorgungssicherheit gewährleistet werden, verriet die gut unterrichtete Quelle. Übrigens: Der Specht resp. die Spechtin mit dem schönsten W-Lan-Loch erhält einen Sonderpreis in Form eine Wellness-Weekends in Bad Ramsach, verbunden mit spezieller Hals-Rücken-Massage. Gut Klopf!

 

Bitte beachten: Schluckspechte sind von dieser Aktion ausgeschlossen!


Heiner Leuthardt, Reinach



"Strahlenbelastung fällt nicht mehr gross ins Gewicht"

Liebe Frau Alder, ihren gutgemeinten Wunsch kann ich gut nachvollziehen – nur verdrängen sie diesbezüglich die jetzt schon bestehende Situation in der Gegenwart. Werden wir doch in jeder Sekunde millionenfach "bestrahlt" durch Radios, TVs, Schnurlos-Telefone zu Hause, Handys in der Öffentlichkeit, Satelliten-Telefone, privater Funkverkehr und diversen Organisationen wie Polizei, Rettung, Feuerwehr, Airports usw., Kurzwellensender aller Art (Funkfreaks), WLAN zu Hause und auf diversen öffentlichen Plätzen oder in Restaurants. Und das ganze heute schon bis in den letzten Winkel unserer Natur.

 

Es ist anzunehmen, dass die geplanten Empfangsmöglichkeiten im Jura wahrscheinlich in Sachen Strahlenbelastung nicht mehr gross ins Gewicht fällt. Wenn sie allerdings die Ruhe in der Natur meinen, da muss ich ihren Bedenken recht geben, muss man seine Emails nicht unbedingt auf der Schafmatt oder auf dem Stockhorn lesen oder den FCB-Match per Bildschirm verfolgen. Nur verhindern lässt sich das Ganze eben nicht mehr. Übrigens, wie negativ waren doch vor vielen Jahren die Diskussionen betreffs Strahlenbelastung von uns Menschen. Und trotzdem werden die Leute immer älter.


Bruno Heuberger, Oberwil



"Liebes Baselbiet, bleib wie Du bist"

Soll es neu statt "Willkommen im schönen Baselbiet" "WILLKOMMEN IM STRAHLENDEN BASELBIET" heissen? Oder soll die Kantonsgrenze lückenlos mit Warntafeln à la "Achtung, Sie verlassen jetzt den strahlungsarmen Sektor" bestückt werden? Menschen suchen die "Natur" auf, um ein Gefühl der Unmittelbarkeit, der Ursprünglichkeit als Erholung zu erleben. Des Weiteren wird viel Geld für Entzugsangebote, die Mail-, Phone- und Padfreie Zonen versprechen, bezahlt!

 

Liebes Baselbiet, bleib wie Du bist: Strahlungsarm vo Schönebuech bis Ammel,


Beatrice Alder, Basel


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Frisch pubertiert

Luxusproblem "Motz-Kultur"
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"Als mich vor einiger Zeit ein Auto auf dem Fahrrad anfuhr ..."

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vom 21. November 2019
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Dieser Sattel muss einiges an Gewicht ausgehalten haben.

RückSpiegel


Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

In der Besprechung des Films "Bruno Manser – Stimme des Regenwalds" nahm die BZ auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Kirchgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Das Theater Basel konnte im Jahr 2018/2019 die Anzahl der Besuchenden zum vierten Mal in Folge auf 183'705 Personen (+1,6 Prozent) erhöhen, während jedoch die Besucher-Einnahmen um 1,7 Prozent sanken.

Die neue grüne Baselbieter Landrätin Laura Grazioli übernimmt von der frisch gewählten Nationalrätin Florence Brenzikofer das freiwerdende Präsidium der Finanzkommission.

Paola Gallo, die ehemalige Geschäftsleiterin von "Surprise", übernimmt per 1. Oktober 2019 die Geschäftsführung der Job Factory Basel AG und der Stiftung Job Training.

Der 19-jährige Geografie- und Geschichtsstudent Nino Russano wird als Nachfolger von Nicolas Eichenberger neuer Präsident der Juso Basel-Stadt.

Der Basler Bürgerrat hat eine spürbare Senkung der Einbürgerungsgebühren beschlossen, von der sowohl ausländische als auch Schweizer Bewerbende profitieren.

Die Verlängerung der BVB-Tramlinie 3 nach Saint-Louis kostete rund 84 statt 93,7 Millionen Franken und ist somit um fast zehn Millionen Franken günstiger als geplant.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal per 1. Januar 2020 einen Teuerungsausgleich von 0,5 Prozent auszurichten.

Die Forscherin Michaela Kneissel nimmt anstelle des Ende Jahr ausscheidenden Ulrich Vischer Einsitz im Universitätsrat der Universität Basel.

Nach dem Rücktritt der neuen Basler Regierungsrätin Tanja Soland aus dem Grossen Rat rückt die ehemalige Juso-Präsidentin Jessica Brandenburger ab 1. Dezember ins Parlament nach.

Die ausserordentliche Mitgliederversammlung des Jungen Grünen Bündnisses Nordwest vom 3. November 2019 wählte als Nachfolger von Dominik Beeler Simon Fankhauser in das Co-Präsidium.

Zu sieben Fällen von Sachbeschädigungen an Autos kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag, 2. November, in der Umgebung der Tramhaltestelle "Vogesenstrasse" in Reinach.

Der Gemeinderat von Riehen erwartet für die Planperiode 2020 bis 2023 jährliche Defizite von 1,3 bis 2,5 Millionen Franken.

Susanne Wäfler-Müller (42) wird ab dem 1. Mai 2020 die Führung der Kantonsbibliothek Baselland übernehmen und auf Gerhard Matter folgen, der im Frühjahr in den Ruhestand gehen wird.

Zu Beginn des Schuljahrs 2021/22 wird Informatik als obligatorisches Fach in allen Baselbieter Gymnasien eingeführt.