© Foto by OnlineReports.ch
"Erst würde ich zuhören": Baselbieter Tourismus-Manager Eggimann

Wenn bellende Vierbeiner die Wander-Lust stören

"Das Problem der aggressiven Hunde ist nicht riesig", sagt Tobias Eggimann vom Tourismus Baselland


Von Peter Knechtli


In warmen Sommertagen schwärmen die Wandervögel aus. Doch manchmal trüben aggressive Vierbeiner das Vergnügen. OnlineReports sprach mit Baselland Tourismus-Geschäftsführer Tobias Eggimann über Freuden und Frust im Landschafts-Paradies, über Wanderer als Botschafter des Baselbiets und über neue Wander- und Veloprojekte.


OnlineReports: Herr Eggimann, es herrscht Regen-Sommer. Wie oft waren Sie dieses Jahr schon im Baselbiet wandernd unterwegs?

Tobias Eggimann: Ich gehe gern wandern, aber ich gehe noch lieber auf Wanderwegen joggen. Ich war gerade gestern Abend von Lampenberg über den Gugger, Titterten über die Chastelenfluh und den Wildenstein zurück nach Lampenberg unterwegs.

OnlineReports: Wenn Sie wandern, nach welchen Kriterien wählen Sie Ihre Routen aus?

Eggimann: Beim Wandern steht die Aussicht an oberster Priorität. Und da bietet das Baselbiet die schönste Ausgangslage. Bei jeder Wanderung gibt es tolle Aussichtspunkte und von den Jurahöhen sind es 360 Grad Aussicht bis zum Mont Blanc. Unter dem Jahr komme ich locker auf zehn Besuche der Belchenfluh.

OnlineReports: Sind sie zufrieden mit der Ausschilderung der Wanderrouten?

Eggimann: Da haben wir eine hervorragende Situation. Sie ist in der Schweiz mustergültig.  Wichtig ist für Tourismus Baselland, dass wir die Routen thematisch vermarkten und schmackhaft machen.

OnlineReports: Das deckt sich mit meinen Erfahrungen. Aber letzten Sonntag lief ich zweimal ins Kraut. Nach dem Schmutzberg Richtung Hauenstein hört der Wanderweg in einer Wiese plötzlich auf.

Eggimann: Unsere Wanderwege sind eigentlich fehlerlos. Das Netz ist so sorgfältig aufgebaut, dass nichts passieren sollte. Es ist in Ihrem Fall am Gescheitesten, 200 Meter zurück zu gehen und die Wanderweg-Markierung zu konsultieren. Sie hätten direkt beim Schmutzberg rechts Richtung Ifenthal abzweigen müssen ...

OnlineReports: ... oh, peinlich. Aber der andere Fall. Nach der Bahnunterführung Sommerau beim Aufstieg auf den Gelterkinderberg führte mich ein gelb markierter steiler Weg plötzlich ins Dickicht und etwas später auf eine wunderschöne einsame Waldlichtung namens "Mutti", nur war weit und breit keine gelbe Markierung zu sehen. Gibt es noch Mängel in der Beschilderung?

Eggimann: Punktuell will ich nichts ausschliessen. Aber achten Sie darauf, den gelben Wegweisern und den gelben Rauten zu folgen. Die allermeisten Strecken sind sehr gut und sorgfältig beschildert.

OnlineReports: Ein grosses Tabu sind freilaufende Hunde auf Bauernhöfen, die aggressiv auf Wanderer zuspringen, bellen und mit den Zähnen fletschen. Nicht gerade eine Visitenkarte für das Wanderparadies Baselland.

Eggimann: Das Problem der aggressiven Hunde ist nicht riesig. Die Gemeinden stehen in der Pflicht, die Wanderwege gefahrlos begehbar zu machen. Wenn ein Hofhund den Leuten die Hölle heiss macht und unangenehm in Erscheinung tritt, dann kann der Belästigte dies bei der Gemeinde oder beim Verein Wanderwege beider Basel melden. Man nimmt dann Kontakt mit dem Bauern auf. Wichtig ist das Miteinander. Es soll im Gespräch eine Lösung gefunden werden.

"Auf einem Wanderweg muss man durchgehen
können, ohne sich fürchten zu müssen."




OnlineReports: Gibt es Anstrengungen von Tourismus Baselland, Bauernbetriebe an Wanderrouten dazu anzuhalten, Hunde so an die Leine zu nehmen, dass Wanderer nicht attackiert werden?

Eggimann: Wir würden uns nur einschalten, wenn es an ganz bestimmten Stellen auf Routen, die wir empfehlen, massive Probleme gäbe. Insbesondere mit kleinen Kindern und aggressiven Hunden hört der Spass auf. Auf einem Wanderweg muss man durchgehen können, ohne sich fürchten zu müssen. Wo dies nicht der Fall ist, klinken wir uns ein.

OnlineReports: Nicht alle Hofhunde sind aus Holz wie jener links im Bild. Haben Sie Rückmeldungen von Wanderern, die sich über aggressive Hunde auf Wanderwegen beschwert haben?

Eggimann: In jüngster Zeit nicht.

OnlineReports: Was gäben Sie ihnen zur Antwort?

Eggimann: Erst würde ich zuhören, dann das Feedback an die Gemeinden als primäre Ansprechpartner, zu denen wir einen guten Kontakt haben, weiterleiten.

OnlineReports: Wie ernst ist die Gefahr zu nehmen, die beim Wandern von Mutterkühen ausgehen kann?

Eggimann: Die Gefahr ist durchaus vorhanden. Eine Mutter hat von Natur aus einen hohen Beschützerinstinkt. Wenn sich die Kuh bedroht fühlt, greift sie an. Das richtige Verhalten ist ein gesunder Respekt und die Wahrung der vernünftigen Distanz. Man darf nicht vergessen, dass die Bauern vor dem Tourismus da waren. Dem ist bei zunehmenden Nutzungsansprüchen an die Landschaft Rechnung zu tragen.

OnlineReports: Bauern profitieren anderseits auch vom Tourismus durch Verkauf ab Höfen.

Eggimann: Das ist richtig. Es können dadurch auch Win-win-Situationen entstehen und die Bauern können die Präsenz des Tourismus nutzen. Auf dem Schmutzberg, auf dem Sie sich kürzlich verliefen, kann man beispielsweise in einer Selbstbedienungs-Scheune Getränke, Honig und verschiedene Hof-Produkte kaufen.

"Wandern und Velofahren sind starke Pfeiler
der Strategie von Baselland Tourismus."




OnlineReports: Stellen Sie eine Entwicklung der Wander-Aktivität im Baselbiet fest?

Eggimann: Ob mehr gewandert wird, kann ich nicht sagen. Wandern mit unseren 1'100 Kilometer Wanderwegen und Velofahren sind starke Pfeiler der Strategie von Baselland Tourismus. Wir haben Ende April die Wanderkarte lanciert und mussten bereits im Mai nachdrucken. Die Karte mit den Ausflugszielen, letztes Jahr geschaffen, wurde bereits in 80'000 Exemplaren verteilt. Unsere Partner - die Verkehrsunternehmen des Tarifverbundes Nordwestschweiz und die UBS AG - sind dabei auch als Distributoren wichtig. Uns geht es darum, das Wandern vor Ort einer breiten Bevölkerung zugänglich zu machen.

OnlineReports: Aber wohl nicht nur aus uneigennützigen Motiven?

Eggimann: Wanderer haben eine substanzielle Wertschöpfung. Sie lassen gutes Geld in der Gastronomie und im öffentlichen Verkehr liegen. Der gesundheitsfördernde und identitätsstiftende Aspekt kommt noch dazu. Wer sich in der Region verankert fühlt, betreibt bestes Standort-Marketing nach innen. Die Baselbieter, die vom touristischen Wert ihrer Gegend überzeugt sind, sind die besten Botschafter des Kantons.

OnlineReports: Die Website tourismusbaselland.ch bietet eine reichhaltige Fülle an Wandervorschlägen. Welche Features halten Sie für die attraktivsten?

Eggimann: Wir haben 18 Wanderrouten analog zur Karte digitalisiert. Sie können als Tourenblatt mit detaillierten Kartenausschnitten, Beschreibungen und sogar mit den aktuellen Wetterprognosen ausgedruckt werden. Attraktiv ist aber auch der 3D-Flug auf Google Earth, mit dem die gewünschte Wanderroute virtuell abgeflogen werden kann. Nicht zu vergessen ist die Lösung für Smartphones mit dem App "GPS-Tracks".

OnlineReports: Arbeiten Sie derzeit an weiteren Plänen und Projekten im Bereich Wanderland Baselland?

Eggimann: Hier möchten wir noch eines oder zwei weitere Angebote für ein- bis zweitägige Wanderungen anbieten. So offerieren heute schon das Bad Ramsach und der Landgasthof Bad Eptingen bei einer Übernachtung einen Gepäck-Transfer an den Ziel-Ort. Im Bereich Langsamverkehr wird kommendes Jahr das Velo ein Thema, wenn wir zwei neue ausgeschilderte Routen lancieren.

OnlineReports: Verraten Sie uns doch bitte diese neuen Velo-Touren.

Eggimann: Es sind Genussradfahr-Routen mit Elektrovelos von Liestal über die Jurahöhen nach Laufen und von Liestal nach Olten entlang den schönsten und ruhigsten meist asphaltierten Wegen mit bester Aussicht ohne Verkehr.

25. Juni 2013

Weiterführende Links:


Unser Gesprächspartner


Tobias Eggimann (37) ist seit knapp zwei Jahren Geschäftsführer von Tourismus Baselland. Der Vater von zwei Kindern im Alter von drei und fünf Jahren wohnt mit seiner Familie in Lampenberg.

Der Kantonstierarzt empfiehlt




OnlineReports bat den Baselbieter Kantonstierarzt Ignaz Bloch (Bild) um eine Empfehlung, wie sich Wanderer im Kontakt mit aggressiven Hof-Hunden verhalten sollten. Hier seine Anweisungen:

1. Hund kommt freundlich auf einem zu, Schwanz wedelt, sucht Kontakt: keine weiteren Massnahmen nötig, ruhig weitergehen, eventuell Hund ansprechen.

2. Hund kommt bellend auf mich zu, keine Anzeichen von Aggression: sich ruhig verhalten, mit dem Hund reden, ruhig weitergehen, sich nicht gross machen, dem Hund nicht in die Augen sehen.

3. Hund kommt knurrend auf mich zu, vielfach sind dann auch die Widerristhaare gestellt, eventuell werden die Lefzen gehoben: sich ruhig verhalten, Blick abwenden, versuchen, ruhig weiter zu gehen, sich nicht gross machen. hält der Hund seine Aggressionsbereitschaft aufrecht oder verstärkt er diese, Rückzug und anderen Weg suchen. Hundehalter rufen, wenn dieser in der Nähe ist.


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Hat er eine Hunde-Phobie?"

Aufklärendern Artikel betr. Tourismus BL. Sehr gut, doch Titel lässt vermuten, Fragestellender hat eine "Hunde-Phobie". Was ist ihm wohl passiert? Hoffe Aufklärung von Kant. Tierarzt hilft. Vermisse Verhaltensanweisung zum "Umgang" mit Kühen, seien sie Mütter oder nicht. Das würde mir helfen.


Monika Stucki, Seltisberg


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Mit Grippe in den Notfall"

Basler Zeitung
Front-Schlagzeile
vom 8. August 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Ob der Notfall die Station gefunden hat?

RückSpiegel


Die Basler Zeitung, die BZ Basel, die SDA und die Badische Zeitung gingen auf den OnlineReports-Primeur über die Berufung des türkischen Basler Polizei-Assistenten gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft ein.

20 Minuten online nahm die OnlineReports-News über die Basler verkehrs-Betriebe (BVB) an der Grenze ihrer Belastung auf.

Die BZ Basel und das Regionaljournal gingen aktuell auf die OnlineReports-Recherche über einen Manipulations-Versuch der BVB-Direktion im Vorfeld der Wahlen in die Personalkommission ein.

Barfi zog die OnlineReports-Story über die umstrittene Umnutzung des "FKK-Clubs" in ein Bordell an der Amerbachstrasse in Basel nach.

Der Landbote nahm die OnlineReports-Story über den Stromeinkauf der Gemeinde Muttenz beim Stadtwerk Winterthur auf.

Die OnlineReports-News über den Personalabbau auf der Basler Hauptpost wurde durch Telebasel aufgenommen.

Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Der schweizerbauer.ch nahm die OnlineReports-Meldung über das auf der Strasse erlegte Rind in Gelterkinden auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Gemeinderäte der direkt betroffenen Gemeinden des Leimentals – von Binningen bis Burg – befürworten übereinstimmend den Bau der Tramlinie 17 über den Margarethenstich, da diese einen "klaren Mehrwert" darstelle.

Monique Juillerat, bisher als Mitglied der Geschäftsleitung von "familea" für die externe und interne Kommunikation verantwortlich, wird ab 1. September neue Kommunikations-Verantwortliche der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion.

• Der Kanton Baselland verkauft das "Chuenimatt-Areal" der Bricks Group AG zur Realisierung des Konzeptes "Tri-innova", das eine schrittweise Entwicklung von unterschiedlich grossen Flächen für Dienstleistungs-, Labor-, Produktionsnutzungen sowie Co-working vorsieht.

Spitex Muttenz schliesst die Pflegewohnung Seminarstrasse per 30. November dieses Jahres.

• Die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) verkaufen ihren Anteil an der Rheinhafen-Gesellschaft Weil am Rhein an die Stadt Weil am Rhein.

• Das Rote Kreuz Basel eröffnet am 11. August einen neuen Secondhand-Kleiderladen im Kleinbasel, konkret: am Claraplatz.

• Der 47-jährige Ökonom Michael Harr, verheiratet und Vater zweier Kinder, übernimmt ab 1. August die Geschäftsleitung der Pro Senectute beider Basel.

• Die Basler Regierung legte die Abgeltung der Staatsgarantie durch die Basler Kantonalbank (BKB) für die Jahre 2017 bis 2020 auf jährlich 8,8 Millionen Franken fest.

• Mit Datum vom 1. Juli wird die Kunstkommission für das Kunstmuseum Basel vom Rechts-Professor Felix Uhlmann präsidiert, der den langjährigen Vorsitzenden Peter Mosimann ablöst.

• Die Basler Regierung hat der Bau- und Finanzgesellschaft Zum Greifen AG den Zuschlag für Bau und den Betrieb eines neuen Quartierparkings unter dem Landhof-Areal erteilt.

• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.