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"Hauseingänge meterhoch unter Wasser": Schadenfall in Dornach

Heftige Gewitter in der Region Basel: 230 Notrufe

Bei der Polizei in beiden Basler Halbkantonen gingen 230 Notrufe ein


Von Peter Knechtli


Heftige Gewitter, begleitet von starken Niederschlägen, haben gestern Freitagabend zwischen 19.50 Uhr und 23.30 Uhr im Unterbaselbiet zahlreiche Keller überflutet den Feuerwehren im Bezirkes Arlesheim einen Grosseinsatz beschert.


Nach Angaben der Polizei gingen rund 100 Notrufe ein, die Feuerwehren im Bezirk Arlesheim standen praktisch die ganze Nacht im Einsatz und leisteten sich zudem Nachbarschaftshilfen. In den allermeisten Fällen mussten überflutete Keller ausgepumpt, vereinzelt umgestürzte Bäume -weggeräumt oder Spuren von Bächen, die über die Ufer getreten waren, beseitigt werden. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden lässt sich zur Stunde noch nicht beziffern.

Reinach am stärksten betroffen

Am stärksten betroffen war mit Reinach die grösste Baselbieter Gemeinde. Aus dieser Kommune gingen gingen in der Alarmzentrale der Polizei 40 der total 100 Notrufe aus Reinach ein. Die anderen Anrufe kamen aus den Gemeinden Arlesheim, Aesch, Bottmingen, Therwil, Oberwil sowie sehr vereinzelt aus Binningen, Grellingen und Allschwil. Im übrigen Baselbiet gab es keinerlei vergleichbare Probleme. Dagegen setzte das Wasser auch in Dornach Hauseingänge meterhoch unter Wasser (Bild).

In Therwil stand die Unterführung Ringstrasse zeitweise unter Wasser, ein Personenwagen blieb dort stecken. In Reinach drang Wasser in eine Tiefgarage an der Bodenmattstrasse und in eine Turnhalle des Bachmatt-Schulhauses ein. Die Polizei, die via Alarmzentrale für sämtliche Feuerwehr-Aufgebote zuständig ist, musste das personelle Aufgebot in der Alarmzentrale kurzfristig verstärken.

Basel: Unwetter am Nordtangente-Fest

• Ein heftiges Gewitter suchte auch Basel heim. Während rund einer Stunde  waren der Horburgtunnel und der St. Johann-Tunnel gesperrt, da sie mit Wasser überflutet wurden. Personen wurden keine verletzt.

Das Gewitter zog zwischen 21 und 22 Uhr in einer breiten Schneise vom Bruderholz durchs Gundeli, Teile der City und Grossbasel-West dem Rhein entlang nordwärts. Innert Minuten fielen gewaltige Regenmengen, welche von der Kanalisation zeitweise nicht mehr geschluckt werden konnten. Im Bereich der Voltamatte wurden zwei Lastwagen durch eine rutschende Böschung quergestellt, ein Festzelt auf der Dreirosenbrücke fegten die heftigen Böen beiseite.

Hochbetrieb bescherte das Gewitter vor allem auch der Basler Feuerwehr. Deren Zentrale nahm innert einer Stunde rund 120 Meldungen über überschwemmte Keller und Einstellhallen, weggeschwemmte Dolendeckel und überflutete Baustellen entgegen. Zu Behebung der Schäden mussten  nebst den Bezirksfeuerwehren Gross- und Kleinbasel auch die dienstfreien Berufsfeuerwehrleute aufgeboten werden. Gegen 23 Uhr normalisierte sich die Lage  wieder. "Und auch das Nordtangente-Fest konnte weitergehen", wie das Sicherheitsdepartement schreibt.

9. Juni 2007


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"Rentenmassaker auf Kosten der Staatsangestellten"

Juso Baselland
Betreff einer Medienmitteilung
vom 31. Mai 2018
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