© Fotos by Ruedi Suter, OnlineReports
"Tatort: Basel, Martinsgasse 2": Uriella, Partner Icordo, gesuchtes Schild

Uriellas späte Rache an den Schenkelklopfern

Vor sechs Jahren lachten sich Angehörige der Basler Studentenverbindung Zofingia über einen Vortrag von Uriella krumm - ein kapitaler Fehler


Von Ruedi Suter


Dank einem Foto mit Uriella stiess der Basler Staatsarchivar Josef Zwicker auf das lange vermisste offizielle Schild des Staatsarchivs. Es war 1991 geklaut worden - und ziert seit Jahren das Vereinslokal der Studentenverbindung Zofingia in Basel. Jetzt wartet der Staatsarchivar auf eine mannhafte Geste - die rasche Rückgabe. Bislang vergebens.


Quietschfidel versprach er zu werden, dieser Abend des 9. November 2000: Uriella, die Prophetin des Untergangs, das "einzige Volltrance-Sprachrohr Gottes" und die Gründerin des Es-werde-Licht-Ordens "Fiat Lux" hatte der Studentenverbindung Zofingia beim heiligen Kruzifix geschworen, sich ausnahmsweise von den Höhen des Hotzenwaldes in die Niederungen Basels zu begeben und daselbst am Nadelberg 12 ein Referat zu halten. Thema: "Das Spannungsfeld der Polarität im Mikro- und Makrokosmos."

Und schon stand sie da, am Rednerpult des hoffnungslos überfüllten Zofingia-Lokals, dem Haus zum Breo. Stand da, geschmückt wie die Königin von Engel-Land, eine strahlende Überlebende ihres selbst verkündeten Weltuntergangs. Denn erst kurz zuvor hatte sie zum Ende des letzten Jahrtausends als "Prophetin von Jesus Christus" Schauriges verkündet: "Das alte Äon liegt in den allerletzten Atemzügen. Das Jahr 2000 naht. Es ist eine Globalreinigung, die vollzogen werden muss. Jetzt ist die absolute Endphase erreicht."

"Sühnebraut Christi" neben Vasella und Ogi

Doch es kam anders. "Die absoluteste Endzeit" schrammte an der sündigen Menschheit vorbei, die "wieder auferstandene Maria Magdalena" (Uriella über Uriella) hatte dem "Ewigen Vater" irgendwie nicht richtig zugehört. "Gott sei gelobt", mussten sich die Studenten der Zofingia Basel schlitzohrig gesagt haben.

Denn jetzt konnte die Dame im ewigen Ajax-Hochzeitsweiss als "Expertin" zum traditionellen Vortrag eingeladen werden, um - laut Programm - "in weniger vertraute Tätigkeiten Einblick" zu gewähren. Ähnlich, wie es an diesem Stehpult bereits Erfolgsmänner à la Oscar-Sammler Arthur Cohn, Novartis-Kapitän Daniel Vasella, Glamour-Diplomat Thomas Borer oder alt Landesvater Adolf Ogi getan hatten.

So herrschte kolossale Freude, als die "Sühnebraut Christi" mit fester Stimme ihre sonderbaren Eingebungen und Klugheiten zum Besten gab - stets diskret assistiert vom blondlockigen, mit Gold behängten Lebenspartner Icordo alias Mr Tomato. Es ging nicht lange - und die mühevoll gespielte Andacht der scheinheiligen Breo-Spassvögel wich dem orkanartigen Anschwellen von Kichern, Prusten, Lachen und Schenkelklopfen.

Eine Uriella ist eben keine blosse Ulk-Tante

Mit einem gütigen Blick voller Zorn - ja, das gibt es - liess die trotz ihres hohen Alters quicklebendige Hotzenwald-Heilige schlagartig wieder die gewünschte Stille einkehren - bis zur nächsten Eruption infernalischer studentischer Erheiterung. So ging das hin und her, über zwei Stunden lang, währenddem sich der mitlauschende OnlineReportser noch erdreistete, seinen Fotoapparat anzulegen. Doch, oh Mysterium: Die Marathonrednerin liess ihn knipsen.

Heute erst, fast auf den Tag sechs Jahre später, wissen wir, warum: Eines der Fotos liefert den schlagenden Beweis für einen Diebstahl, der auch die Basler Polizei beschäftigte. Eine Uriella ist eben keine Klamauk-Tanke, kein Ulk-Objekt. Eine Uriella weiss sich zu rächen, und sei es auch nur für einen längst erlittenen Schabernack studentischer Prägung.

Nacht 15 Jahren bringt es ein Foto an den Tag

So kann es bei Satan kein Zufall sein, dass der Schreibende Jahre nach dem tollen Abend in einem Café mit dem Basler Staatsarchivar Joseph Zwicker ins Gespräch kam und diesem später aus Jux ein Foto (Bild oben) schickte - mit gutem Grund, ist doch auf dem Dokument noch etwas mehr als nur die referierende Uriella mit ihrem Icordo zu entdecken: Im Hintergrund prangt ein prächtiges Schild mit dem Baslerstab und dem Schriftzug "STAATS-ARCHIV". Es hängt über einer schlichten Türe, die eher zu einem Klosett als zu einem Kantonsarchiv zu führen verspricht.

Joseph Zwicker, ein besonnener Zeitgenosse, überwältigte beim Anblick des Schilds jene Rührung, wie sie etwa beim Wiedersehen mit einem verschollen geglaubten Freund aufkommt. Da war es, das 1991 geklaute Schild seines Staatsarchivs! Als Archivar hat man Ordnung in den Papieren, und flugs zauberte Zwicker die am 28. Oktober 1991 im Polizei-Hauptquartier "Spiegelhof" vom "Gefreiten Lutz St." ab "11.08 Uhr" in die Schreibmaschine getippte Diebstahlanzeige hervor.

Durch "unbekannte Täterschaft entfernt"

Polizist Lutz schrieb auf, was ihm der Adjunkt des Staatsarchivars, René Hertner, zu Protokoll gab. "Tatort: Basel, Martinsgasse 2, ab Gitter, rechts neben dem Eingangstor. Tatzeit: Freitag, 25. Oktober 1991 - Sonntag, 27. Oktober 1991, 16 Uhr. Tatvorgehen: Das Schild "Staatsarchiv" wurde durch die unbekannte Täterschaft mit einem Schraubendreher abgeschraubt. Deliktsgut: 1 Metallschild. Grösse: ca. 50 x 40 cm. Ecken abgerundet. Deliktsbetrag: Fr. 600.--"

Doch die Fahndung nach der fein geschwungenen Tafel verlief sich im Herbstnebel. Das romantische Kleinod blieb spurlos verschwunden. Rasch wurde ein neues Schild (Bild links) montiert, mit 1'308 Franken mehr als doppelt so teurer und doppelt so langweilig. "Da ist nichts mehr vom charakteristischen Element des Archivbaus von 1899 zu spüren, der in der schweizerischen Archiv-Baugeschichte durchaus eine Sonderstellung einnahm", trauerte Josef Zwicker seinem lieb gewonnen Traditionsschild nach.

"Das Schild bezeichnet unser Archiv"

Dieses Herzweh zu beenden, entschloss sich hierauf der OnlineReportser seinerseits zu einem Streich. Als Privatmann bat er Ende August kurzerhand per E-Mail den amtierenden Zofingia-Präsidenten, Eric Flückiger, das "wunderschöne" Schild kaufen zu dürfen. Er wolle es einem historische Schilde sammelnden Freund schenken. Die Antwort folgte postwendend und schloss mit "studentisch herzlichen Grüssen":

"Danke für Ihre Anfrage. Leider kann ich über die Einrichtung unseres Breos nicht allein entscheiden. Ich müsste das an einer Sitzung diskutieren lassen und dann einen Vereinsbeschluss erwirken. Wenn Sie das wünschen, kann ich das gerne machen. Jedoch schätze ich die Chancen sehr klein ein, da dieses Schild für uns einen grossen ideellen Wert hat. Es bezeichnet nämlich unser Archiv, in dem wir alle unsere Wertsachen aufbewahren."

Ahnungsloser Schweizer Alpen-Club

Damit war wenigstens klar, dass das begehrte Schild "Eigentum" der Zofingia und nicht der Basler Sektion des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) war, die den Breo als Untermieterin einmal pro Woche in Anspruch nehmen durfte. Laut ihrem Präsidenten Christian Bossel sei all die Jahre hindurch nie jemand der städtischen Bergstürmer auf die Idee gekommen, beim edlen Blech an der Wand könnte es sich um schnödes Diebesgut handeln.

Das glauben wir gerne. Und wir glauben sogar, das Gleiche treffe auf die Mitglieder der wackeren Zofingia zu. Schlichtweg undenkbar für uns Aussenstehende, dass sich Kommilitonen der ältesten, nichtschlagenden Studentenverbindung Helvetiens, die erst noch "massgebend an der Gründung des Bundesstaates Schweiz anno 1848 beteiligt war" (Selbsteinschätzung), mit Schraubendrehern bewaffnet an die klammheimliche Demontage eines historischen Staatsemblems macht und dieses hierauf rotzfrech an die Wand der temporär untervermieteten Vereinslokals nagelt. Würden sich da nicht die ehrwürdigen Musterknaben der Zofingia-Ahnengalerie - wir denken an General Guisan, Jakob Burckhardt, Karl Barth, Conrad Ferdinand Meyer oder C.G. Jung - mehrfach synchron im Grabe herumdrehen?

Zofingia-Präsident: "Hoher ideeller Wert"

Doch die bohrende Frage nagt weiter: Wie nur um Himmelswillen kam dieses unverwechselbare Schild in den Breo? Auf weiteres Drängen des kauffreudigen OnlineReportsers holte schliesslich Zofingia-Präsident Flückiger mit einem organisatorischen Kraftakt noch während der Semesterferien die Meinungen weiterer "Activer" ein. Antwort: "Das Resultat ist ein klares Nein. Es tut mir leid, Ihnen diesen Bescheid übermitteln zu müssen. Die Begründung ist, wie ich vermutet hatte, der hohe ideelle Wert dieses Staatsarchiv-Schildes."

Kein Zweifel, den Studenten ist der ideelle Wert-Gegenstand unterdessen genauso ans Herzen gewachsen wie dem Staatsarchivar. Joseph Zwicker, selbst natürlich kein Zofingia-Mitglied, spürt allerdings das Recht auf seiner Seite. Zu OnlineReports: "Angenommen, es handle sich tatsächlich um das Schild, das vor 15 Jahren vom Gittertor des Staatsarchivs entwendet wurde: Ich würde mich freuen, dass es wieder greifbar ist. Es gehört selbstverständlich zurück ins Staatsarchiv. Im Übrigen sind wir bereit, die Sache auf sich bewenden zu lassen."

Wie weiter mit dem Schild?

Am 19. September erhielt das Basler Zofingia-Oberhaupt Flückiger die Beichte des Möchtegernkäufers. Dieser outete sich brieflich, er sei halt auch noch Journalist - und Kenner einiger intimer Details: "Das von Ihrer Verbindung so brav gehütete Schild ist einst vor grauer Vorzeit geklaut worden. Wussten Sie das? Was passiert jetzt mit dem Schild?"

Keine Antwort mehr. Es scheint fast, als habe sich die Basler Sektion der Zofingia aufgelöst - irgendwo im Spannungsfeld der Polarität zwischen Mikro- und Makrokosmos. So, wie die Rächerin Uriella, um die es seit ihrem denkwürdigen Auftritt im Breo ebenfalls still geworden ist. Aber, so sagt uns ein kosmisches Gefühl: Schild-Bürgerstreiche finden immer eine Fortsetzung - besonders wenn Uriella mithilft.

3. Oktober 2006

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"Esprit hat immer Saison"

So funny! Und um meinem "Vorschreiber" zu entgegnen: Eine solche Verlängerung des Sommers lasse ich mir an diesem kalten und nassen Oktobertag gefallen! Esprit hat immer Saison!

 


Barbara Umiker, Arlesheim



"Sommerloch bis in den Oktober"

Ich war mir bis anhin gar nicht bewusst, dass das Sommerloch bis in den Oktober reicht.


Stefan Zingg, Basel


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"Das Bundesbüchlein (...) lädt geradezu ein, zwei Mal Nein zu stimmen: Nein zu Bundessteuern. Und Nein zu SRG-Zwangsgebühren."

Basler Zeitung
vom 13. Januar 2018
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Stimmt also Nein zur No-Billag-Initiative! Hat das der Autor so gemeint?

RückSpiegel


Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.

• Die Basler Regierung hat die Standesinitiative von FDP-Grossrat Christophe Haller betreffend "Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts" beim Generalsekretariat der Bundesversammlung eingereicht.

• Das Basler Hochbauamt rechnet beim Erweiterungsbau für das Kunstmuseum Basel mit einer Kostenüberschreitung von 3,5 Prozent.

Stagnierende Gesamtzahl der Studierenden an der Universität Basel: 12'873 Studierende und Doktorierende haben sich im Herbstsemester 2017 für ein Studium eingeschrieben.

• Die volle Freizügigkeit, die auf 1. Januar 2014 in beiden Basel eingeführt wurde, bleibt auch mit der ab 2018 geltenden Spitalliste weiterhin bestehen.

• An der Sitzung vom 18. Dezember hat das französische Parlament dem schweizerisch-französischen Abkommen zum Steuerregime am EuroAirport zugestimmt.

Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.