© Fotos by Michael Baumgärtner, OnlineReports.ch
"Morbide Wohnlandschaft": Reglementskonform geschnittene Hecke

Hecken-Krieg führt zu Störfall im Aescher Mikrokosmos

Dorfbehörden ärgern Bewohner mit exzessiver Reglementitis – Die Folgen sind ein ästhetisches Debakel


Von Michael Baumgärtner


In der sonst so friedlichen Birstaler Gemeinde Aesch tobt ein Krieg am Gartenhag: Ein grotesker Streit über verkehrssichere Hecken entzweit reglementsgläubige Gemeindebehörden und Grundeigentümer. Kommenden Mittwoch treffen sich die Streithähne zu Gesprächen. Ob sie danach die Friedenspfeife rauchen, ist noch offen.


Im Anfang war der Brief: Der Aescher Gemeindepolizist Stephan Reinhard forderte Anfang November alle als fehlbar identifizierten Heckenbesitzer "höflich" dazu auf, ihre Pflanzen "den Vorschriften entsprechend" zurückzuschneiden. Im Interesse der Verkehrssicherheit natürlich. Am Ende des Schreibens wurde der Ton plötzlich verbindlicher: Der Rückschnitt, so hiess es im Ukas, würde "nach Ablauf der Frist kontrolliert".

Klingt alles ganz harmlos, hätte nicht der zuständige Gemeinderat Markus Lenherr (CVP) den pflichtbewussten Gemeindepolizisten beauftragt, das Schnitt-Gebot strikte einzuhalten. Stephan Reinhard schritt los und waltete seines Amtes.

Vom Auftreten eines Gesetzesvollstreckers in Uniform eingeschüchtert, ergaben sich einige Gartenbesitzer in Windeseile ihrem Schicksal und stutzten ihren Lebhag - nicht selten nur um wenige Zentimeter. Das Ergebnis ist teilweise verheerend: Die Hecken sind nun zwar reglementarisch korrekt getrimmt wie englische Gärten, erinnern dafür aber an eine morbide Wohnlandschaft. Flugs wurde dem friedlichen Mikrokosmos "Aesch bigott" (Volksmund) die schweizerisch-präzise Ordnungswut zum Verhängnis.

Nulltoleranz beim Heckenwuchs

Denn das Aescher Grünwuchs-Reglement will, dass bis auf eine Höhe von 4 Metern 50 keine Hecke über den Rinnstein am Strassenrand herausragen darf. Nun lässt ein Reglement unter Anwendung des gesunden Menschenverstands einen gewissen Interpretationsspielraum zu. Der zuständige Gemeinderat kannte jedoch kein Pardon und formulierte Nulltoleranz: Jede Aescher Gartenhecke, die auch nur zehn Zentimeter auf die Strasse reichte, sollte dem bürokratischen Säuberungszug zum Opfer fallen – mit teils bizarren optischen Folgen (Bild).

Die Unverhältnismässigkeit, mit der die Gemeinderegierung zum Kahlschlag an der Banngrenze aufforderte war es, was mehrere engagierte Dorfbewohner auf den Plan rief. Einer von ihnen ist der PR-Unternehmer Klaus Kocher, laut dem der Gemeinderat "nicht nur unvernünftig, sondern illegal" handelt. Unvernünftig deshalb, weil eine Hecke, die zehn Zentimeter auf die Strasse ragt, auf gerader Strecke ohnehin keine Sichtbehinderung darstellt. Illegal deshalb, weil im Strassenreglement nirgends steht, dass Hecken in Strassenmündungen und Privatausfahrten auf 1 Meter 20 heruntergeschnitten werden müssen - und dies auf eine Länge von fünf Metern auf beide Seiten.

Gemeinderat Lenherr will aber genau dies durchsetzen. Diskussionslos - und damit waren die Schützengräben ausgehoben.

Für Vernunft und Augenmass

Rentner Urs Häring, der bereits sein ganzes Leben lang in Aesch zuhause ist und seine Steuern zahlt, besitzt am Amselweg eine Hecke, die zehn Zentimeter über den Rinnstein hinausragt. Er weigert sich strikt, den kommunalen Schnitt-Befehl auszuführen. Gemeinsam mit Klaus Kocher und einigen anderen Mitstreitern heckte er einen Plan aus: An einer Gemeindeversammlung protestierte er gegen das Vorhaben der Behörden. Er argumentierte, debattierte und: er dokumentierte.

Schon einen ganzen Ordner Papier nimmt der Hecken-Hader in Anspruch. Die Dokumente werden fortlaufend auf einer eigenen Homepage veröffentlicht, "für Leute aus Aesch bigott, die sich für Vernunft und Augenmass einsetzen". Solches sprechen sie Markus Lenherr ab. Die Gruppe nennt sich das Komitee "Ausgeheckt". Ihre Waffen sind die der höheren Vernunft.

So entsteht Verhärtung

Für Häring agiert der Gemeinderat "unverhältnismässig". Ihn stört insbesondere, dass die Behörde an der letzten Gemeindeversammlung "überhaupt nicht" auf seine Einwände einging: "In einer Gemeinde sprechen die Leute miteinander, man setzt nicht einfach stur eine Regelung durch." Selbst gegen minimalste Übertretungen wiehert der Amtsschimmel (Bild).

Daran stösst sich der Kritiker eines eruptiven Amtseifers im Gespräch mit OnlineReports ganz besonders: "Das ist nicht einmal mehr Erbsenzählerei, das ist Ameisentätowiererei". So verhärten sich die Fronten: Seine Hecke wird Häring keinesfalls zurückschneiden - selbst wenn er dafür gebüsst werden sollte. 1'000 Franken müsste er hinblättern, "aber das erlaube ich mir, das ist es mir wert". Beim Augenschein durch Aescher Dorfstrassen wird OnlineReports bewusst: Der Hecken-Krieg stimmt auch diesen geselligen Menschen unversöhnlich.

"Die Mehrheit findet es okay, wenn ..."

Der plötzliche Drang des Gemeinderats, etwas üppig geratene Gartenhäge ans Messer zu liefern, sind schwer durchschaubar. Lenherr nimmt auf Anfrage von OnlineReports die Gemeindeversammlung in Verantwortungspflicht: Der Gemeinderat führe nur aus, was die Aescher Bürger längst beschlossen haben – nämlich im Jahr 2006.

Schleierhaft bleibt darum auch, weshalb der Beschluss erst fünf Jahre später umgesetzt wurde. Lenherr argumentiert, dass "nun der Moment gekommen" sei, weil der Wildwuchs "langsam zu extrem wurde". Laut Lenherr "findet es ohnehin die Mehrheit im Dorf okay, dass etwas unternommen wird".

Schnitt-Kritiker Häring vertritt eine andere Theorie. Er sieht einen direkten Zusammenhang zwischen Lenherrs aufkeimender Reglementstreue und den Gemeinderatswahlen kommenden März. "Wahrscheinlich ist das parteipolitischer Aktionismus im Hinblick auf die Wahlen", vermutet er. Für Häring ist auch klar, weshalb sich die meisten Einwohner nicht aktiv gegen die Massnahmen der Behörden wehren: "Weil die Mehrheit in Wohnblocks wohnt und gar nicht betroffen ist."

"Keine bösen Absichten"

Die Gräben scheinen tief und eine Einigung schwierig. Doch in der dunkelsten Stunde schaltete sich Gemeindepräsidentin Marianne Hollinger (FDP) ein. In einem Neujahrsbeitrag im Aescher "Wochenblatt" plädiert sie für eine "konstruktive Diskussionskultur", die in Aesch hochgehalten werden soll.

Gegenüber OnlineReports bekräftigte sie ihren Wunsch, über den Dialog zu einer Lösung zu gelangen. Den Ärger des Komitees "Ausgeheckt" kann sie "durchaus verstehen". Denn "wenn sich irgendein Komitee gegen den Gemeinderat bildet, muss eine politische Behörde das ernst nehmen", so Hollinger. Eigentlich sollte ein Streit um das Zurückschneiden von Hecken keine so hohen Wellen werfen, aber jetzt sei er ein Thema, "weil der zuständige Gemeinderat gedacht hat, hier sei ein strengeres Regime nötig". Böse Absichten will sie ihrem Amtskollegen indes nicht unterstellen, "aber manchmal geht's dann zu weit".

Hoffnung auf Mittwochs-Treffen

Hollinger strebt eine "gute Lösung" an. Übermorgen Mittwoch wird sich eine Delegation des Gemeinderats mit dem Komitee "Ausgeheckt" treffen, um im besten Fall eine Einigung zu erzielen. Das Komitee wird laut Häring wohl einen eigenen Vorschlag vorbringen. Aber "der Gemeinderat ist jetzt gefordert", meint Hollinger. Denn ihrer Meinung nach sei es letztlich seine Aufgabe, solche Streitfälle einvernehmlich zu lösen.

Zumindest in einem Punkt stimmen aber alle Akteure überein: Eigentlich ist die Geschichte banal, und: Aesch hat auch noch Wichtigeres vor sich. Letztlich ist dieser Krieg an Hecken-Schützengräben wohl eben doch nichts weiter als ein Störfall im Mikrokosmos von Aesch bigott.

www.guetnachtbigott.ch

23. Januar 2012

Weiterführende Links:


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"Herr Lenherr mit seiner Nulltoleranznummer"

Wenn Herr Gassmann meint, dass es sich bei dem "Heckengezeter" um Wahlkampf handelt, dann muss ich ihm recht geben. Wie anders ist es zu erklären, dass während all den vergangenen Jahren das genau gleiche Reglement in Aesch zu keinerlei Problemen geführt hat? Jetzt plötzlich (im Hinblick auf die Wahlen?) hat der dafür zuständige Gemeinderat Lenherr ein völlig unproblematisches Reglement so ungeschickt anwenden und ausführen lassen, dass es für Unmut und Widerstand in der Gemeinde sorgte. Dazu sei nochmals erwähnt, dass das Aescher Strassenreglement mit demjenigen in allen anderen Gemeinden des Kantons mehr oder weniger identisch ist. Möglicherweise wollte sich Herr Lenherr mit seiner Nulltoleranznummer profilieren und merkt jetzt, dass man in Aesch nicht alles was "von Oben" kommt einfach hin nimmt. Dass einige FDP Exponenten auf eine solche Amtsführung reagierten liegt in der Sache der Natur und hat nichts mit Wahltaktik zu tun. Es hat vielmehr damit zu tun, dass wir uns generell gegen unsägliche, bürokratische, die Freiheit des Einzelnen und den Schutz des Eigentums bedrohende Gesetze und Vorschriften wehren. Und wenn dann noch herauskommt, dass solche Aktionen jeglicher gesetzlicher Grundlage entbehrt - erst recht!


Christa Oestreicher, Präsidentin FDP Aesch, Aesch



"Christdemokratische Hecken und freisinnige Hecken"

Armes Aesch! Da gibt es also christdemokratische Hecken und freisinnige Hecken. Warum wachsen eigentlich keine biodynamische sozialdemokratische oder gar heimatmüde SVP-Hecken?


Roland Stark, Basel



"Klaus Kocher jetzt bei der FDP?"

Ist mein lieber ehemaliger Berufskollege und CVP-Vordenker Klaus Kocher jetzt wirklich bei der FDP? Kanns kaum glauben!


Klaus Mannhart, Aesch



"Wahlkampfstrategie der FDP?"

Eine IG "Ausgeheckt" (wieviele Mitglieder hat diese IG eigentlich???) wehrt sich gegen eine gesetzliche Bestimmung und moniert deren Umsetzung, weil in Metern und Zentimetern festgehalten ist, um wieviel Äste und Hecken in den Strassenraum ragen dürfen. Sie stossen sich an den genauen Massangaben. Damit ist Aesch aber nicht alleine. Der Kanton Basel-Stadt kennt in seinem kantonalen Bau- und Planungsgesetz eine praktisch identische Bestimmung. §61, Abs. 3 hält fest: "...Für den Verkehr bestimmt ist in der Regel der Raum bis 4,5 m über und 50 cm neben Fahrbahnen und 2,5 m über den Trottoirs und Wegen..."

 

Das Interessante dabei ist, dass diese Regelung in Basel-Stadt keine solchen Aufstände gegen die Obrigkeit auslöst wie in Aesch. Auffallend hingegen ist, dass einzelne Mitglieder dieser IG der FDP nahestehen, die Präsidentin der FDP Aesch sich mit dem Anliegen der IG solidarisiert und die Aescher Gemeindepräsidentin, welche der FDP angehört, laviert und sich nicht klar für die Umsetzung der Bestimmung einsetzt und somit den verantwortlichen Gemeinderat unterstützt. Wenn dies die Wahlkampfstrategie der FDP für die bevorstehenden Gemeindewahlen ist, so bleibt zu hoffen, dass die Stimmberechtigten dieses Vorgehen durchschauen.


Stephan Gassmann, Aesch


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"Werden nun alle SAC-Hütten geschossen?"

Basler Zeitung
Schlagzeile
vom 18. März 2020
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Es hat zuviele Böcke.

RückSpiegel


Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Story über den anstehenden Gerichtsfall zum Rothenflüher Blechpolizisten-Sprenger auf.

In ihrem Basler Medien-Epos nahm die Medienwoche auch auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung, Prime News und die BZ berichteten unter Berufung auf OnlineReports über Adrian Plachesis Abgang bei Telebasel.

In ihren Bericht über den Abbruch des einstigen Kutscherhauses an der Rufacherstrasse in Basel bezogen sich 20 Minuten und die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

Weitere RückSpiegel

Coronavirus: Absagen


Bruno Manser Fonds: Jahresversammlung vom 9. Mai auf 5. September verschoben

Freundeskreises Museum.BL:
Mitgliederversammlung auf Herbst verschoben

Schaltkreis Wassermann:
Auftritt am 18. April in Basel anlässlich des LSD-Symposiums "Bicycle Day" fällt aus

Päpstliche Schweizergarde:
Vereidigung auf Oktober verschoben

Allgemeine Lesegesellschaft, Basel:
Bibliothek und Lesesäle für alle Mitglieder / Abonnentinnen und Abonnenten bis auf Weiteres geschlossen

Galerie Katapult:
Schliessung bis 19. April

Europäisches Jugendchor Festival Basel:
abgesagt

Tierpark Weihermätteli Liestal:
samt Durchgang geschlossen

Verein Surprise:
Strassenmagazin-Verkauf und Soziale Stadtrundgänge ab sofort eingestellt

Offiziersgesellschaft beider Basel:
alle Anlässe abgesagt

CVP Baselland:
Parteitag vom 23. April

Haus der elektronischen Künste:
bleibt bis auf weiteres geschlosen

3. Trinationaler Bahn-Kongress:
vom 1. April abgesagt

Rheumaliga beider Basel:
alle Bewegungskurse bis nach den Frühlingsferien am 19. April abgesagt, auch Veranstaltung "Tango statt Fango" vom 23. April

Haus der elektronischen Künste Basel:
Bis 30. April geschlossen

Tierschutz beider Basel:
Tierheim an der Birs für die Öffentlichkeit geschlossen

Zoo Basel:
Bis auf weiteres geschlossen

St. Johannsmarkt am Vogesenplatz:
Flohmarkt bis Ende April ausgesetzt

Bürgerhaus Pratteln:
Vorübergehend geschlossen

Campus der Musik-Akademie Basel:
Für die Öffentlichkeit geschlossen

BLKB:
34. Zertifikats-Versammlung vom 20. und 21. April in der St. Jakobshalle Basel

Fondation Beyeler:
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Theater Basel:
Sämtliche Vorstellungen bis zum 30. April

Theater Fauteuil, Tabourettli & Kaisersaal:
Vorübergehende Schliessung

Advokatenkammer Basel: Kammerapéro und Kammermahl vom 4. Juni

Mission 21: Ehemaligentag 2020 vom 3. April

Tierheim an der Birs: Hunde-Military verschoben auf 13. September

Sinfonietta: 4. Abo-Konzert verschoben, Kinderkonzerte abgesagt

Theater Rampenlicht Frenkendorf-Füllinsdorf: Aufführungen Spielsaison 2020

In einem Satz


Coronavirus Baselland, Stand 30. März, 14 Uhr: 539 bestätigte Fälle (28 mehr als am Vortag); sieben verstorbene Personen (+1).

Vom 1. April bis 31. Juli gilt zum Schutz des Jungwilds die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde in Baselbieter Wäldern.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 30. März, 10 Uhr: 621 positive Fälle (12 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (unverändert gegenüber dem Vortag); 263 Personen sind genesen; 90 Personen (davon 70 aus BS) hospitalisiert, weiterhin 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 29. März, 14 Uhr: 511 bestätigte Fälle (9 mehr als am Vortag); sechs verstorbene Personen (+1).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 29. März, 10 Uhr: 609 positive Fälle (36 mehr als am Vortag); 15 Todesfälle (zwei mehr als am Vortag); 228 Personen sind genesen; 87 Personen (davon 65 aus BS) hospitalisiert, 12 Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 28. März, 14 Uhr: 502 bestätigte Fälle (36 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 28. März, 10 Uhr: 573 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (unverändert); 211 Personen sind genesen; 59 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, elf Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 27. März, 14 Uhr: 466 bestätigte Fälle (44 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 27. März, 10 Uhr: 534 positive Fälle (29 mehr als am Vortag); 13 Todesfälle (+1); 191 Personen sind genesen; 76 Personen (davon 57 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 26. März, 14 Uhr: 422 bestätigte Fälle (83 mehr als am Vortag); unverändert fünf verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 26. März, 10 Uhr: 505 positive Fälle (39 mehr als am Vortag); 12 Todesfälle (+4); 155 Personen sind genesen; 74 Personen (davon 54 aus BS) hospitalisiert, acht Personen von ihnen benötigen Intensivpflege.

Coronavirus Baselland, Stand 25. März, 14 Uhr: 341 bestätigte Fälle (35 mehr als am Vortag); fünf im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 25. März, 10 Uhr: 466 positive Fälle (52 mehr als am Vortag); acht Todesfälle; 128 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 24. März, 14 Uhr: 306 bestätigte Fälle (vier mehr als am Vortag); vier im Baselbiet am Coronavirus verstorbene Personen.

Die Migros Basel erzielte mit 925,2 Millionen Franken weniger Umsatz als letztes Jahr (938,4 Millionen Franken), aber mit 16,9 Millionen Franken mehr Gewinn (Vorjahr 16,2 Millionen Franken).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 24. März, 10 Uhr: 414 positive Fälle (38 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 58 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 23. März, 14 Uhr: 302 bestätigte Fälle (13 mehr als am Vortag); Anzahl der im Baselbiet am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 23. März, 10 Uhr: 376 positive Fälle (18 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 78 Personen sind genesen; 56 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 22. März, 14 Uhr: 289 bestätigte Fälle (sieben mehr als am Vortag); Anzahl der im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbenen Personen unverändert drei.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 22. März, 10 Uhr: 358 positive Fälle (59 mehr als am Vortag); unverändert fünf Todesfälle; 73 Personen sind genesen; 50 erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Coronavirus Baselland, Stand 21. März, 14 Uhr: 282 bestätigte Fälle (98 neue Fälle gegenüber dem Vortag); eine 94-jährige Frau mit verschiedenen Vorerkrankungen ist an Covid-19 verstorben.

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 21. März, 10 Uhr: 299 positive Fälle, ein weiterer Todesfall (total fünf).

Coronavirus Baselland, Stand 20. März, 14 Uhr, es sind 184 bestätigte Fälle (50 neue positive Fälle im Vergleich zum Vortag).

Coronavirus Basel-Stadt, Stand 20. März, 10 Uhr: 272 positive Fälle, 50 mehr als am Vortag; unverändert vier Todesfälle; 46 Personen sind genesen; 45 Corona-erkrankte Baslerinnen und Basler hospitalisiert.

Am Mittwoch, 18. März, 14 Uhr, sind im Baselbiet 27 neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt (total 116 bestätigte Fälle).

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 17. März, 12 Uhr: 165 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Coronavirus Stand Basel-Stadt, 16. März: 144 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt, bisher vier Personen verstorben.

Bis Samstag, 14. März, 14 Uhr, sind fünf neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz im Baselbiet bekannt, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 47 bestätigte Fälle erhöht.

Jeanne Locher-Polier (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Münchenstein.

Christoph Morat (SP) kandidiert für das Gemeindepräsidium in Allschwil.

Wegen der Corona-Pandemie wird in Birsfelden die Gemeindeversammlung vom 30. März abgesagt und auf 15. Juni verschoben.

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Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

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Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.