© Foto by OnlineReports.ch
"Niemanden begünstigt": Angeklagter Peter Pegoraro

Peter Pegoraro gibt in 20 Fällen Fehler zu

Auftakt des Prozesses gegen den früheren Itag-Vermögensverwalter und Ehemann der Baselbieter Justiz- und Polizeidirektorin


Von Peter Knechtli


Auftakt zum auf sechs Tage angesetzten Prozess gegen Peter Pegoraro, den früheren Direktor der Itag Vermögensverwaltung in Basel. Dabei räumte der Angeklagte ein, in 20 Fällen von Kompensationsgeschäften "Fehler" begangen zu haben. Ihm und zwei weiteren Mitangeklagten wirft die Staatsanwaltschaft ungetreue Geschäftsbesorgung und mehrfache Urkundenfälschung in 174 fehlerhaft abgewickelten Geschäften vor.


Der Fall um die vorgeworfenen Verfehlungen innerhalb der Itag Vermögensverwaltung AG erlangte die besondere Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, weil einerseits der Hautpangeklagte Peter Pegoraro der Ehemann der Baselbieter Justiz- und Polizeidirektorin Sabine Pegoraro. Sie steckt derzeit mitten im Wahlkampf, der durch den Ausgang des Prozesses möglicherweise stark beeinflusst wird. Anderseits war es - was äusserst ungewöhnlich ist - die in Basel domizilierte Arbeitgeberin Itag selbst, die am 31. März 2003 gegen den Direktor ihrer Tochtergesellschaft Itag Vermögensverwaltung AG Strafanzeige eingereicht hatte, wohl insbesondere auf Druck der Eidgenössischen Bankenkommission.

Nachdem sich die drei Angeklagten mit der Itag Vermögensverwaltung AG zivilrechtlich geeinigt hatten, zog die frühere Arbeitgeberin ihre Entschädigungsforderung von 3,07 Millionen Franken zurück.

Politisch brisanter Aspekt

Die Staatsanwaltschaft wirft Pegoraro und zwei weiteren Angeklagten ungetreue Geschäftsbesorgung und Urkundenfälschung vor, weil sie in den Jahren zwischen 1999 und 2002 durch insgesamt 174 so genannte Kompensationsgeschäfte einen Schaden von 2,97 Millionen Franken zu Lasten der Anleger verursacht hätten. Bei den Kompensationsgeschäften ging es grob gesagt darum, dass Wertschriften des einen Kunden ausserbörslich - also direkt über die Itag als Effektenhändlerin - an einen weiteren Kunden verkauft wurden. Dabei sollen "gute" Kunden zu Lasten von offenbar weniger "interessanten" Kunden bevorzugt worden sein, indem die Angeklagten in der Auftragsabwicklung entweder den falschen Kurs oder das falsche Datum oder beides zusammen vermerkten. Die Urkundenfälschung leitet die Anklage daraus ab, dass im Ordering-System nachträglich Einträge aus Feldern (wie "Itag VV") geändert oder gelöscht worden seien, um die Manipulation zu verschleiern.

Politisch brisant am Prozess ist die Frage, wie weit Pegoraro mit den Kompensationsgeschäften sich selbst und nahe stehende Dritte bereichert hat - und ob seine Ehefrau davon gewusst haben muss. Der Staatsanwalt nennt eine Selbstbereicherungssumme von 28'380 Franken und eine Bereicherung nahe stehender Dritter von 90'900 Franken, darunter auch Pegoraros Schwiegermutter und die Ehefrau des "Göttis" des eigenen Sohnes.

Pegoraro bestreitet Begünstigung

Vor Gericht ging es zu Verhandlungsbeginn heute Montagmorgen um ein ersten gegenseitiges Herantasten an Personen und Professionen. Dabei war zu erfahren, dass Pegoraro als Partner in einer Headhunterfirma arbeitet, rund 35'000 Franken Jahresnettoeinkommen erzielt und sich mit einem 50-Prozent-Pensum um Haushalt und die Erziehung seines Sohnes kümmert. Es ging aber auch um eine Annäherung an ein Metier, dessen Abwicklung für Aussenstehende kaum im Detail nachvollziehbar ist. Auch Gerichtspräsidentin Kathrin Giovannone ("Habe ich Sie richtig verstanden?") bemühte sich mit ihren Fragen um Detailpräzision in Vorgehensweisen, die Nicht-Insidern weitgehend fremd sind. Gelegentlich schritt sie auch ein, wenn Pegoraro das Wort ergreifen wollte ("Sie sind nicht gefragt") oder der Staatsanwalt zu einem Wortwechsel mit einem Verteidiger anhob.

Konkretestes Ergebnis war die Aussage von Peter Pegoraro: Er gestand, in 20 Fällen "nicht korrekt oder mit Handgelenk mal Pi" vorgegangen zu sein, bestritt aber alle andern ihm zur Last gelegten Fälle. Ebenso wies er den Vorwurf zurück, sein eigenes Umfeld begünstigt zu haben. Die Staatsanwaltschaft lastet dem gelernten Feinmechaniker und Ökonomen 97 Fälle mit einer behaupteten Deliktsumme von 1,54 Millionen Franken an.

Deutlich wurde in der Befragung von Pegoraro und zwei seiner damaligen Kaderleute, wie stark die Löhne differierten und wie sehr der finanzielle Erfolg der Anlageberater von den Boni abhingen. Der eine Vizedirektor, der nicht Mitglied der Geschäftsleitung war, berichtete, wie er als Vater zweier Kinder und Eigenheimbesitzer unter dem Druck der Börsenflaute und seiner Vorgesetzten unter eine "starke Belastung" geriet und "nicht mehr wusste", wie er gute Performances "bewerkstelligen" könne. Dies sei "nicht mehr anders als mit deliktischen Handlungen" gegangen. Ein anderer Mitangeklagter ("Ich habe 250 Kunden betreut, da schaute ich nicht mehr lange") sprach von Kompensationsgechäften jeweils dann, wenn er "etwas verhühnert" hatte und dies dem Kunden nicht sagen wollte.

Schuhmacher und Annasohn hatten die Fäden in der Hand

Unschwer war aber auch zu erkennen, dass die berufsethischen Weisungen zur Sorgfaltspflicht wohl kaum mit grösster Umsicht zur Kenntnis genommen worden waren. Ein damaliger stellvertretender Direktor, der ohne Funktion immer noch in dieser Firma arbeitet, unterschied in seinen Ausführungen immer wieder zwischen der "alten" und der "neuen Welt". So habe es bei der Ausgliederung des Vermögensverwaltungsgeschäfts in eine eigenständige Tochterfirma wohl "Ordner", aber "keine Erläuterungen zu den Weisungen" gegeben.

Auch nach der Ausgliederung "waren wir keine eigene Firma, sondern eine Abteilung der Itag". Noch immer hätten die damaligen Besitzer Fritz Schuhmacher und Konrad Annasohn "die Fäden in der Hand gehalten". Pegoraro habe "vielleicht nicht den Mut gehabt, sich gegen diese Herren durchzusetzen". Der heutige Chef der Vermögensverwaltung - Pegoraros Nachfolger - habe "den Laden total umgekrempelt". Heute, in der "neuen Welt", würden Weisungen per Mail verbreitet und an erweiterten Sitzungen ausdrücklich behandelt: "Es herrscht ein ganz klares Kontrollsystem. Wir werden überwacht wie von einem Geier."

Auch Staatsanwalt Hans-Jörg Kundert wies darauf hin, dass es beispielsweise Sache des Geschäftsleitungs-Vorsitzenden Pegoraro gewesen wäre, die Weisung zu überwachen, dass sämtliche Mitarbeiter-Geschäfte zu Marktkursen abgewickelt werden müssen.

Nur vage Auskünfte des Itag-Revisors

Heute Montagnachmittag versuchte die Gerichtspräsidentin, mehr Licht in die internen Vorgänge um gestellte Kurse, Geld- und Briefkurse und "charttechnische Verkäufe" bei der Geschäftsabwicklung zu bringen. Sie lud dazu einen Mitarbeiter der Itag Revision bei, die 281 Transaktionen prüfte von denen der Staatsanwalt deren 174 als unzulässig identifizierte. Der Revisor bestätigte, dass es im Jahr 1999, in dem die behaupteten Delikte begannen, "keine internen Weisungen zu Kompensationsgeschäften gab". Die Verhandlung drehte sich anschliessend vor allem um die Frage, welche Kurswerte bei internen Transaktionen branchenüblich verwendet werden müssen, ob Computerabstürze zu Zeit- und Kursdifferenzen führen können und weshalb einzelne Kursverläufe durch die Revision nicht mehr ermittelt werden konnten.

Der Revisor blieb in seinen Aussagen trotz aufmerksamen Verständnisfragen der Gerichtspräsidentin über weite Strecken sehr vage, teils schüttelte Peter Pegoraro zu seinen Erläuterungen den Kopf. Kompensationsgeschäfte müssten, so führte der Experte aus, "zum gleichen Kurs", nämlich zum geltenden Marktkurs abgewickelt werden: "Am Tag des Verkaufsauftrags muss der aktuelle Kurs verwendet werden." Computerpannen mit teilweisem Datenverlust bestätigte die Auskunftsperson, doch könnten diese nicht als Argument für längerfristige Kurs-Rückdatierungen gelten, da die technischen Probleme meist "innerhalb von Stunden" behoben waren. Es enstand der Eindruck, dass unter den damaligen Verhältnissen innerhalb der Itag-Börsenprofis und -Anlageberater weitgehend Pragmatismus herrschte.

Der Prozess ist auf sechs Tage angesetzt. Das Urteil wird kommenden Montag erwartet.

11. Dezember 2006

Weiterführende Links:


 Ihre Meinung zu diesem Artikel
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)

Was Sie auch noch interessieren könnte

Der FC Basel zwingt

ManU in die Knie

Die 2:1-Sensation zu St. Jakob:
Der FCB jetzt im CL-Achtelsfinal.


Todesfahrerin kann ihren
Fahrausweis behalten

Frau mit Rollator: Ungereimtheiten zum tragischen Unfall in Allschwil.


Reaktionen

Das Täuschungs-Arsenal
des Sissacher Treuhänders

Gemeinden und Schützen hereingelegt: Jetzt kommt er vor Gericht.


Zwei Rand-Discos
machen in Basel Ärger

Beispiel Walkeweg/Wolf: Lärm, Sachbeschädigungen und Einbrüche.


Dumpfe Ignoranz auf
dem Rücken der Pferde

Immer mehr Menschen reiten,
immer weniger kennen die Reittiere.


Reaktionen

Langes Seilziehen um
Umbau des "Gempenturms"

Das beliebte Ausflugs-Restaurant hoch
über Dornach steht vor der Neueröffnung.


Basler Klassenzimmer
als Sanierungs-Fall

Gymnasium Kirschgarten muss in ein Container-Provisorium zügeln.


Reaktionen

Zwei Männer: An der
Münsterfähre in die Quere

Fährimaa Jacques Thurneysen wollte
ungebetenen Gast mit Bierglas fernhalten.


Ungetreuer Treuhänder
griff in viele Kassen

Eine Million Schaden für Gemeinden
und Sisschacher Schützengesellschaft.


Von Sex-Spielen bis
zum versuchten Mord

Der frühere SD-Landrat Franz Ammann
vor dem Baselbieter Strafgericht.


www.onlinereports.ch - Das unabhängige News-Portal der Nordwestschweiz

© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigene Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

Auf dieser Website gibt es Links zu Websites Dritter. Sobald Sie diese anklicken, verlassen Sie unseren Einflussbereich. Für fremde Websites, zu welchen von dieser Website aus ein Link besteht, übernimmt OnlineReports keine inhaltliche oder rechtliche Verantwortung. Dasselbe gilt für Websites Dritter, die auf OnlineReports verlinken.

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Die einseitige Basler Verkehrspolitik nimmt weiter zu"

CVP Basel-Stadt
Titel einer Medienmitteilung
vom 9. Februar 2020
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Die Verkehrspolitik stand im Stau und verbrannte zu wenig Kalorien.

RückSpiegel


Die BZ nahm auf die OnlineReports-Recherche zum Konkurs der "Gallenacher"-Schule Bezog.

Die BZ nahm die OnlineReports-Meldung über die Beton-Elemente auf dem Basler Centralbahnplatz auf.

Die OnlineReports-News über die technische Panne bei Swisslos wurde von der BZ aufgenommen.

In ihrem Bericht über die Bereitschaft zur Regierungskandidatur von Beatriz Greuter zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die BZ online bezog sich in ihrem Bericht über den Tod des Baselbieter Lehrerverbands-Geschäftsführers Michael Weiss auf OnlineReports.

Die Volksstimme zitierte in ihrem Bericht über den Konkurs von "Die Medienmacher" aus OnlineReports.

Telebasel bezog sich im Bericht über den Widerstand gegen die Basler IBA-Rheinterrassen auf einen Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung nimmt in ihrem Bericht über den Neujahrs-Empfang der Handelskammer beider Basel auf OnlineReports Bezug.

Die BZ schrieb in derselben Ausgabe zwei OnlineReports-Meldungen ab, ohne die Quelle zu deklarieren. Wiederholungstat!

In ihrem Bericht über Verkehrsprobleme am Aeschenplatz zitierte die Basler Zeitung aus OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des ersten Baselbieter Kantonsgerichtspräsidenten Peter Meier wurde von der BZ, Telebasel, der Basler Zeitung und vom SRF-Regionaljournal nachgezogen.

Telebasel, die BZ und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die technisch bedingte Umkehr einer "Austrian Airlines"-Maschine nach Wien auf

Die Basler Zeitung und die BZ nahmen die OnlineReports-Nachricht zum Tod des Konjunkturforschers Christoph Koellreuter auf.

20 minuten online, Blick, nau.ch, das SRF-Regionaljournal und Telebasel nahmen den OnlineReports-Primeur über den Unfalltod des Basler Umweltschützers Martin Vosseler auf.

nau.ch schrieb die OnlineReports-Recherche über den FDP-Wahlversand an Basler Neu- und Jungwähler zu einem eigenen Artikel um und verwertete auch die OnlineReports-Illustration dazu.

In der Besprechung des Films "Bruno Manser – Stimme des Regenwalds" nahm die BZ auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

Die BZ nahm den OnlineReports-Primeur über eine Rückzahlung der wegen Veruntreuung angeklagten ex-Kassierin der katholischen Kirchgemeinde Grellingen auf.

Die Basler Zeitung greift in ihrem Bericht über die E-Trottinett-Anarchie auf ein OnlineReports-Interview zurück.

In ihrem Bericht über die Hühnerhaltung auf einem Basler Mehrfamiienhaus nimmt die BZ Bezug auf eine frühere Recherche von OnlineReports.

Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Die 44-jährige Sabine Knosala, die in den letzten sieben Jahren die Redaktion des "Birsfelder Anzeigers" führte, wird als neue Redaktionsleiterin der "ProgrammZeitung" Nachfolgerin von Dagmar Brunner, die Ende Februar in Pension geht.

Die Basler Regierung lehnt ein mit Steuergeldern finanziertes flächendeckendes WLAN ab.

Die Baselbieter Regierung und die Verbände des Lehrpersonals haben sich auf die wesentlichen Eckwerte zum zukünftigen Mitarbeitenden-Gespräch geeinigt.

Baselland Tourismus hat ab Mai 2020 einen neuen Geschäftsführer: Michael Kumli übernimmt dann als Nachfolger von Tobias Eggimann die Leitung der touristischen Dachorganisation.

Die über Funk gesteuerten Sirenen in Basel-Stadt und Baselland haben die Bewährungsprobe bestanden: Das System funktionierte während des Probealarms vom 5. Februar ordnungsgemäss.

Der BVB-Verwaltungsrat hat am 3. Februar den 48-jährigen Bauingenieur und Leiter "Infrastruktur" Ramon Oppikofer zum Vize-Direktor gewählt.

Der 19-jährige FCB-Spieler Noah Okafor wechselt per sofort vom FC Basel 1893 zum FC Red Bull Salzburg in die österreichische Fussball-Bundesliga.

Melanie Nussbaumer, Tochter des Baselbieter SP-Nationalrats Eric Nussbaumer, wird als Nachfolgerin von Kerstin Wenk neue Vizepräsidentin der SP Basel-Stadt.

Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, das Gesetz "über den unverzüglichen Bau der H2 zwischen Pratteln und Liestal" formell aufzuheben, da es "seinen Zweck erfüllt" habe.

Kilian Winkler wird als Nachfolger von Marco Natoli neuer Präsident der JCVP Basel-Stadt.

Wegen des Baus eines neuen Kreisverkehrs im Schweizer Sektor der Basler Flughafenstrasse wurde eine temporäre Verkehrsumleitung auf der rechten Strassenseite auf der Höhe von dem Parkplatz S4 eingerichtet worden.

Die Gemeinde Riehen spendet 10'000 Franken zugunsten eines Nothilfe-Projekts des Roten Kreuzes für Geflüchtete in Bosnien-Herzegowina.

Ein überparteiliches Komitee hat am 15. Januar bei der Basler Staatskanzlei die Unterschriften für die Initiative "für erschwingliche Parkgebühren" eingereicht.

Urs Bucher wird am 1. August 2020 die Leitung der Volksschulen Basel-Stadt übernehmen und damit die Nachfolge von Dieter Baur antreten, der zum Ende des Schuljahres in Pension geht.

Die 53-jährige Juristin Blanche Gilli ist seit Anfang 2020 neue Präsidentin des Vereins gemeinsame Opferhilfe beider Basel.

Der FC Basel leiht seinen 21-jährigen Innenverteidiger Yves Kaiser bis zum Ende der Saison 2019/2020 an den FC Schaffhausen aus der Challenge League aus.

Knut Schmidtke, Marc Schärer und Lucius Tamm werden per 1. April 2020 die Leitung des in Frick domizilierten Forschungsinstituts für biologischen Landbau FiBL von Urs Niggli übernehmen.

Die Baselbieter Grünen reichten am 12. Dezember ihre mit rund 1700 Unterschriften versehene Klimaschutz-Initiative ein, die das Ziel des Pariser Abkommens gesetzlich verankern will.

Die Basler SP-Bürgergemeinderätin Canan Özden tritt auf Anfang 2020 die Nachfolge der zurücktretenden Gabriella Matefi (SP) als Basler Bürgerrätin (Exekutive der Bürgergemeinde) an.

Das Theater Basel konnte im Jahr 2018/2019 die Anzahl der Besuchenden zum vierten Mal in Folge auf 183'705 Personen (+1,6 Prozent) erhöhen, während jedoch die Besucher-Einnahmen um 1,7 Prozent sanken.

Die neue grüne Baselbieter Landrätin Laura Grazioli übernimmt von der frisch gewählten Nationalrätin Florence Brenzikofer das freiwerdende Präsidium der Finanzkommission.

Paola Gallo, die ehemalige Geschäftsleiterin von "Surprise", übernimmt per 1. Oktober 2019 die Geschäftsführung der Job Factory Basel AG und der Stiftung Job Training.

Der 19-jährige Geografie- und Geschichtsstudent Nino Russano wird als Nachfolger von Nicolas Eichenberger neuer Präsident der Juso Basel-Stadt.

Der Basler Bürgerrat hat eine spürbare Senkung der Einbürgerungsgebühren beschlossen, von der sowohl ausländische als auch Schweizer Bewerbende profitieren.