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"Das ist ja nur Blech": Übergriff-Schauplatz Basler Aeschenplatz

BVB-Drämmliführer ohrfeigt wütigen Passanten

Der Übergriff geschah am Aeschenplatz – nach einem Disput um Schläge ans Auto


Von Peter Knechtli


Ein Basler Drämmliführer verpasste einem Passanten nach einem Disput eine Ohrfeige, bevor er in den Führerstand des Trams Nummer 8 einstieg. Die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) schweigen. Der Betroffene reicht Strafanzeige ein.


Tatort war der Aeschenplatz, gestern Montagmorgen früh. Gegen acht Uhr fährt Hanspeter Caviezel (42, Name geändert) aus Richtung St. Alban-Anlage seine Partnerin zum Bahnhof SBB. Vor dem BaZ-Gebäude muss er anhalten, weil sich von rechts aus der Dufourstrasse ein vortrittsberechtigtes Auto nähert. Er steht mit seinem Auto einen Moment gezwungermassen auf dem dortigen Zebrastreifen (Bild 1).

Schläge gegen Auto

Aus derselben Richtung nähern sich zu Fuss auch zwei Männer in BVB-Sommerdress. Einer von ihnen, so Caviezel, schlägt mehrmals massiv gegen die hintere rechte Seite seines Autos, ohne dass er durch den Wagen behindert wurde. 

Der Lenker sieht noch, wie sich die beiden zum BVB-Pausenraum beim Aeschenplatz-Kiosk begeben. Er fährt zunächst – wütig über den Vorfall – zum Bahnhof, um seine Partnerin aussteigen zu lassen.

Ihm lässt das Verhalten des BVB-Duos jedoch keine Ruhe, und er kehrt vor den Pausenraum zurück. Hier beginnt der Disput. Einer der beiden BVB-Uniformierten tritt aus dem Raum. Caviezel fragt laut seiner eigenen Schilderung den Wagenführer, wer gegen sein Auto geschlagen habe. Von dem wisse er nichts, das sei sein Kollege gewesen. "Es ist ja nur Blech. Und nun lassen Sie mich in Ruhe."

Sonnenbrille flog auf den Asphalt

Caviezel gibt keine Ruhe, folgt dem Wagenführer auf seinem Weg zum Einsatz im 8er-Tram, tippt ihm mehrmals auf die Schultern und will wissen, wie sein Kollege heisst. Der BVB-Wagenführer ("Rühr mich nicht an!") gibt auf die Frage keine Antwort. Der Wortwechsel wird emotional, die beiden Kontrahenten verkehren längst per Du und "wir beschimpften uns etwa in gleicher Intensität" (so die Quelle zu OnlineReports).



Auf der Höhe der Tram-Insel, an der die Nummer 3 hält (Bild 2), gehen dem Wagenführer die Nerven durch: Er versetzt dem aufsässigen Passanten eine so kräftige Ohrfeige, dass dessen Sonnenbrille auf den Asphalt fliegt, und besteigt anschliessend den Führerstand des Trams Nummer 8. Schichtwechsel.

Caviezel gelingt es, den rabiaten Chauffeur zu fotografieren. Die Fotos liegen OnlineReports vor.

BVB bestätigt "Vorfall"

OnlineReports bemühte sich um die Sichtweise der BVB oder gar des betroffenen Wagenführers. Sprecherin Dagmar Jenny bestätigte auf Anfrage lediglich, dass es "am Aeschenplatz zu einem Vorfall gekommen ist". Die BVB könnten aber "keine Stellung dazu nehmen, da der Fall noch nicht abgeschlossen ist und nicht absehbar ist, ob es zu einer Anzeige kommt".

Hanspeter Caviezel, den OnlineReports persönlich kennt und der Geschäftsführer eines grösseren Basler Filialbetriebs ist, war bereits am Tat-Morgen auf dem Polizeiposten. Morgen Mittwoch um 14 Uhr wird er formell Strafanzeige gegen den BVB-Ohrfeiger einreichen.

KURZ-KOMMENTAR. Es ist bei der BVB meist dasselbe Lied: Gibt es Positives zu vermelden, sprudelt die Medienstelle. Ereignet sich weniger Erfreuliches, dann mauern die Kommunikatoren. Wenn ein Wagenführer einem Passanten eine Ohrfeige knallt – und dies erst noch in aller Öffentlichkeit an einem der belebtesten Plätze der Stadt –, dann hat sich dieses Unternehmen dazu substanziell zu äussern. Die Aussage, es sei noch unklar, ob es zu einer Strafanzeige kommt, rechtfertigt in keiner Weise das Schweigen. Sie ist in ihrer Substanzlosigkeit vielmehr als Versuch zu deuten, die unangenehme Sache unter den Tisch zu kehren. Wir erwarten also in den nächsten Tagen eine deutliche Erklärung der BVB, was sie vom physischen Übergriff ihres Mitarbeiters hält und was dieser allenfalls zu gewärtigen hat.

28. Juli 2015


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"Nicht so stilvoll unterwegs"

Übermässige Reaktion, Sommerloch, fehlende Prise Salz? Schrauben wir ein bisschen an dieser Geschichte. Die beiden Männer, welche sich dem Auto auf dem Zebrastreifen nähern und derjenige, welcher massiv gegen das Auto schlägt, tragen Jeans und T-Shirt, Shorts und farbenfrohes Hemd. Die Geschichte wäre wohl hier schon zu Ende gewesen. Aber die beiden Männer trugen eine BVB-Dienstbekleidung. Seit Herbst 2014 sind sie bei der BVB in einer neuen Bekleidung "stilvoll unterwegs".

Es scheint, als wären diese beiden Männer nicht so stilvoll unterwegs gewesen. Eine Dienstbekleidung oder eine Uniform ist Ausdruck zur Zugehörigkeit zu einer Organisation und damit der so bekleidete ihr Imageträger (Polizei, Feuerwehr, Sanität, Armee, öV-Unternehmen, private Sicherheitsfirmen und viele andere). Im Dienstreglement der Schweizer Armee steht: "Wer die Uniform trägt, repräsentiert die Truppe und ist deshalb zu korrektem Auftreten und Verhalten verpflichtet." Ein Grundsatz, welcher wohl auch bei allen anderen uniformierten Organisationen erwartet wird.

Während den Verfehlungen der BVB-Chefs wurden Chauffeure in Uniform angefeindet und persönlich beleidigt. Einige überlegten sich, ohne Uniform zur Arbeit zu gehen. Das hätten die beiden Männer besser auch getan. Deshalb die Empfehlung, nächstes Mal vor dem Auto-Klopfen schnellen Tenuwechsel machen.


Otto Kunz-Torres, Basel



"Voll einverstanden"

Mit dem Kommentar von Herrn Stefan Zingg bin ich voll einverstanden.


Hanspeter Berger, Basel



"Ärger über Automobilisten"

Ich ärgere mich auch immer über Autofahrer die mir auf dem Fussgängerstreifen den Weg versperren. Ich muss Stefan Zingg in allen fünf Punkten recht geben.

Es kann ja mal passieren, dass der Autofahrer nicht aufpasst und erst auf dem Zebrastreifen merkt, dass er nicht weiter kommt. Dann erwarte ich aber eine Entschuldigung und nicht, dass er ein paar Minuten später zurück kommt und Streit sucht.


Stefan Heimers, Zürich



"Übermässige Reaktionen"

Für mich ist es eine Geschichte von übermässigen Reaktionen, Zorn und Provokationen. Hat das Auto Schaden genommen? Geht es um Kränkung des Autofahrers? Warnungen wurden anscheinend nicht ernst genommen. Beharrliche Verfolgung, jemanden bedrängen ist in solchen Situationen gefährlich und sollte deshalb möglichst vermieden werden. Hat der Redaktor des Berichtes genügend Distanz zum Geschehen gehabt?


Willi Senn, Lausen



"Faits divers sind in"

Das Sommerloch lässt grüssen. Faits divers sind in. Journalistisch relevante Themen out. Wie schreibt doch der Schriftsteller Karl Peltzer: "Die Jagd nach der Neuigkeit verleitet Journalisten dazu, die Vergesslichkeit der Leser zu überschätzen." BVB-Bashing. Wer kennt das nicht.


Xaver Pfister, Basel



"Mit der notwendigen Prise Salz"

1. Wer einen Menschen aufsucht, anspricht, insistiert, verfolgt und wiederholt "antippt", ist kein "Passant". Passant kommt von passer, (zufällig) vorbeigehen.

2. Das Anhalten auf einem Fussgängerstreifen ist verboten (Bussentarif: 80.–). Wäre der Autofahrer vorausschauend gefahren, dann hätte er nicht "gezwungenermassen" auf dem Fussgängerstreifen anhalten müssen. Fehler passieren, auch mir, aber dann muss man halt mit einer allfällligen Reaktion der Fussgänger leben können.

3. Wenn ich mir überlege, dass der Autofahrer gemäss dem Bericht nur einem einzigen Auto die Vorfahrt lassen musste, diese kurze Zeit aber gereicht hat, dass die Fussgänger hinter ihm die Strasse überquert haben, dann drängt sich die Frage auf, ob er nicht vielleicht den ebenfalls vortrittsberechtigten Fussgängern den Weg abgeschnitten haben könnte (Bussentarif: 140.–). Falls ja, dann pflege ich in so einer Situation jeweils auch auf die Karosserie zu klopfen. Erfahrungsgemäss reagieren Autofahrer auf solches Klopfen oft äusserst gereizt.

4. Die klopfende (im doppelten Sinn) Partei war zwar zufälligerweise ein Tramchauffeur, hat aber nicht in dieser Funktion, sondern offenbar als Privatperson während einer Arbeitspause gehandelt. Es gibt für die BVB überhaupt keinen Grund, Stellung dazu zu beziehen, was ihre Angestellten als Privatpersonen in ihrer Freizeit tun.

5. Um nicht missverstanden zu werden: Ich bin kein Freund von Tätlichkeiten. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass Hanspeter Caviezel (42, Geschäftsführer, Name geändert) dem ihm persönlich bekannten Journalisten nicht die ganze Geschichte erzählt hat. Jedenfalls ist die Geschichte mit der notwendigen Prise Salz zu lesen.


Stefan Zingg, Basel



"Es ist wie immer"

Es ist doch wie immer: Every story has its two sides ...! Wir müssten beide kennen.


Daniel Thiriet, Riehen


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"Eptinger erfindet erste Gurken-Limonade der Schweiz"

Schweiz am Wochenende
Newsletter vom 29. April 2017
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Wie man eine PR-Botschaft in eine "News" verwandelt.

RückSpiegel


Telebasel online geht in ihrem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Ruedi Illes wird ab 1. Juli neuer Leiter der Sozialhilfe Basel-Stadt und damit Nachfolger von Nicole Wagner.

• Für die Ende Jahr zurücktretende Beatrice Inglin-Buomberger sollen sich die Juristin Elisabeth Burger Bell und der Ökonom Thomas Riedtmann in derkommenden sechsjährigen Amtsdauer in der Funktion der Ombudsstelle teilen.

• Das dreitägige Hafenfest zum 75-jährigen Bestehen der Hafenanlagen in Birsfelden lockte mit seinen vielseitigen Attraktionen rund 40'000 Besuchende an.

Peter F. Rapp (71) tritt als Verwaltungsrats-Präsident der Rapp-Gruppe zurück und übergibt die Funktion Daniel Kramer (58), der dem Verwaltungsrat seit vergangenem Jahr angehört.

• Nach Auswertung der Erfahrungen aus dem ersten Jahr hat der Allschwiler Gemeinderat entschieden, die separate Kunststoffsammlung per 2018 definitiv einzuführen.

• Nach zwei Tarifsenkungen in den Jahren 2015 und 2016 erhöhen die IWB die Erdgastarife diesen Monat: Biogas-Erdgas um 0,8 Rappen pro Kilowattstunde für die Kunden im Kleinbezugstarif (Gas zum Kochen und für Durchlauferhitzer) und um 1 Rappen pro Kilowattstunde im Allgemeinen Tarif (Gas zum Heizen).

• Der Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland hat die Volksinitiativen "Bildungsressourcen gerecht verteilen und für das Wesentliche einsetzen!" und "Stopp dem Abbau an den öffentlichen Schulen!" eingereicht.

• Dank eines Jahresgewinns von 107 Millionen Franken können die Industriellen Werke Basel (IWB) dem Kanton Basel-Stadt eine Gewinnausschüttung von 37 Millionen Franken (Vorjahr: 20 Millionen Franken) abliefern.

• Der 24-jährige Kleinbasler Marco Natoli ist als Nachfolger von Patrick Huber neuer Präsident der Jungen CVP Basel-Stadt.

• Die LDP Riehen/Bettingen nominiert Daniel Hettich als Kandidat für die kommenden Wahlen in den Riehemer  Gemeinderat.

• Per 1. Januar 2019 stellen die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) neu auch das Fahrpersonal der Buslinie 50 ("Flughafen-Bus"), die bisher durch das PostAuto-Fahrpersonal betrieben wurde.

• Das Beschaffungsvolumen der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion fiel letztes Jahr mit rund 117 Millionen Franken gegenüber den Vorjahren "eher bescheiden" aus, wobei 60 Prozent auf Bau- und 30 Prozent auf Dienstleistungsaufträge entfielen.

• Ab 1. Januar 2018 soll die "Sanitätsnotrufzentrale beider Basel" (SNZbB) für die Entgegennahme von Notrufen und die Disposition der Einsätze in der Region verantwortlich sein, wodurch die bisherigen Zentralen der Sanität Basel und des Kantonsspitals Baselland zusammengelegt werden.

• Die Basler Ethnologin Tabea Buri wird als Nachfolgerin von Dominik Wunderlin neue Leiterin der Abteilung Europa am Museum der Kulturen Basel (MKB).

Manuela Hobi ist die neue Präsidentin der Sektion CVP Grossbasel Ost, dies als Nachfolgerin von Andreas Peter.

Anna Wegelin, bisher Leiterin Marketing und Kommunikation bei Pro Senectute beider Basel, wird ab 1. Juni "Head of Communication" beim Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut.

• Statt mit einem budgetierten Defizit von knapp zwei Millionen Franken schliesst die Rechnung 2016 der Stadt Liestal mit einem Verust von 950'00 Franken ab.

Stephan Bachmann, Direktor des REHAB Basel, ist von der Mitgliederversammlung zum Präsidenten der "Basler Privatspitäler-Vereinigung" gewählt worden.

• Die "Basler Zeitung" erhöht ihren Jahresabonnements-Preis von 466 auf 485 Franken.

• Das Kunstmuseum Basel besetzt per 1. Mai drei Stellen neu: Daniel Kurjaković übernimmt den neu geschaffenen Posten des Kurators Programme, Anita Haldemann wird Leiterin des Kupferstichkabinetts, und Ariane Mensger wird Kuratorin am Kupferstichkabinett.

• Der 56-jährige Renzo Simoni, bis im Juni noch CEO der AlpTransit Gotthard AG, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat der Gruner AG gewählt.