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"Sturmläuten der Glocken Gottes": Sektenheilige Uriella

Uriella zur Lage der Welt: "Es brennt lichterloh!"

Das Sprachrohr von Jesus und seine Prophezeihungen zur Endzeit: Gescheiterter Versuch einer Annäherung


Von Ruedi Suter


"Ihr befindet Euch in der absolutesten Endzeit: Es brennt lichterloh!" Dies verkündet Uriella, die selbsternannte Sekretärin Gottes, im deutschen Hotzenwald unweit von Basel. Das furchtbare Ende dieses sündigen Zeitalters findet in den nächsten Wochen mit Megakatastrophen jeder Art seine Fortsetzung. Am Wochenende vom 9. August hätte der 3. Weltkrieg ausbrechen sollen - ein Grund für uns, Uriella um Rat zu fragen. Doch der ehrliche Versuch einer irdischen Annäherung wurde selbst zur Katastrophe.


"Die wenigsten Menschen können den Ernst der Lage erfassen", bedauert Erika Bertschinger Eicke, die "schon als Baby eine ausgeprägte Liebe zum Kreuz offenbarte" (Originalton). Als selbst deklarierte "Prophetin von Jesus Christus" gibt sich die unterdessen zur "Uriella" weiterentwickelte Erika jede Mühe, ihren begriffsstutzigen Zeitgenossinnen und Zeitgenossen mit Hiobsbotschaften aller Art und Ratschlägen für ein frommeres Leben auf die Sprünge zu helfen.

Unermüdlich sagt sie in den Medien was Jesus sagt und was Sache ist: "Das alte Äon liegt in den allerletzten Atemzügen. Das Jahr 2000 naht. Es ist eine Globalreinigung, die vollzogen werden muss. Jetzt ist die absolute Endphase erreicht."

Endzeit dank Lichtherzen aufgeschoben

Diese hat Uriella früher schon gesichtet. Aber, dem Herr sei Dank, man konnte sich noch kleine Gnadenfristen herausbeten: "Aufgrund der Fürbitten von Maria am Throne von Gottvater sowie durch die Gebete vieler Lichtherzen hat es Aufschübe gegeben." Doch jetzt sei‘s fertig mit der Geduld des "Ewigen Vaters", rief uns Uriella in den letzten Wochen zu.

Kommt sie also? Oder kommt sie nicht, die schreckliche Endzeit und ihr Vorreiter, der Dritte Weltkrieg? Sie kommt, todsicher, vielleicht schon diese Minuten, bestimmt aber bis Ende Jahr, warnt sie uns, die 1929 in Zürich Geborene, die 1973 vom Pferd Gefallene und die 1975 von "Jesus Christus zum derzeit einzigen Volltrance-Sprachrohr" erkürte "Geistheilerin" und Gründerin des "Ordens" Fiat Lux (Es werde Licht).

Was Jesus seiner Uriella mitteilt, teilt sie umgehend ihren rund 750 Gläubigen sowie der ganzen Menschheit mit. Und - Gott behüte! - da gibt‘s nichts zu lachen ob der furchterregenden Mischung aus alt-biblischen und neu-hollywoodschen Schreckensszenarien.

Weltkrieg, Seuchen und einschlagende Himmelsgestirne

Lückenhafte Aufzählung: Die derzeitigen Wasserfluten in Asien, die globale Häufung der Naturkatastrophen, der Sittenzerfall, die Gen- und Atomtechnologie, die neuen Kriege, Verbrechen und Wirtschaftskrisen und allerlei mehr Arges markieren den Beginn der Apokalypse, der "Globalreinigung".

Jetzt bald bricht der Dritte Weltkrieg mit dem Einmarsch der Russen in Europa aus. Diesen folgt "der Chinese" mit seiner "grenzenlosen Lust am Töten". Dann explodieren Seuchen, Krankheiten, Hungersnöte und Vulkane; das Ozonloch frisst den halben Himmel weg, und noch vor Weihnachten kracht ein Meteorit in die Nordsee, gefolgt von einem Asteroiden, der 1999 Nord- und Mittelamerika plattmacht.

Polsprung, Ufos und Goldenes Zeitalter

Auch das Kippen der Erdachse ("Polsprung") steht nächstes Jahr auf dem Programm, wobei kurz vorher "im Auftrage Gottes" ein Geschwader "kugelrunder, unbemannter Flugraumkörper aus dem All zur Evakuierung" des überlebenden, frommen Drittels der Menschheit anschwirrt.

Tröstender O-Ton von Uriella alias Jesus: "Nach der Reinigung der Erde und Menschheit aber wird das Goldene Zeitalter anbrechen - ein Zeitalter des Friedens und der wahren Liebe."

Halb Europa von 300 Meter hoher Welle nassgemacht

Doch bis dahin sind noch einige Survival-Kenntnisse vonnöten. Auch in der Region Basel. Denn wenn im November der Meteorit in die Nordsee platscht, schwappen bis zu dreihundert Meter hohe Wellen über Europa. Uriellas Volltrance Nummer 578 beweist‘s: "Es wird kein West- und Norddeutschland je einmal wieder geben. Die Fluten füllen das gesamte Rheinland aus."

Fürsorglich haben deshalb Uriella und ihr Gatte Icordo (der Kaufmann Eberhard Eicke) längst schon ihrer Anhängerschaft empfohlen, sich im flutsicheren, über 700 Meter hohen, mit "Naturgeistern" und Alpenblick gesegneten Hotzenwald niederzulassen und eine fromme Existenz aufzubauen.

Häuserkauf und Einrichtung eines kitschigen "Heiligtums"

Man gehorchte: Seit 1985 nisten sich die Uriella-Gläubigen mit dem Kauf oder Bau von zahlreichen Häusern vorab in den Gemeinden Strittmatt und Görwihl im Landkreis Waldshut ein.

Und im nahen Lindau-Ibach wurde in einer bezaubernden Lichtung mit Hochmoor ein einstmals schönes Alt-Hotel mit dem massiven Einsatz von Spannteppichen, goldigen Kreuzen und Kerzen, Vorratskammern, Plastikblumen, Sicherheitsgittern und zahllosen tönernen Heilands- und Marienfiguren zur "Stiftung Bethanien" und "Rohkost-Eremitage" umfunktioniert. Hier ist nun Uriellas Hauptquartier und "Heiligtum".

Dahin sind wir letztes Wochenende gefahren, raus aus der Schwitzhitze des baslerischen Tieflands, durch Laufenburg und hinauf in die kühle Höhe des mit duftenden Tannenwäldern und himmelnahen Hochebenen reichen Hotzenwaldes.

Kommunikationspanne mit dem "Strahlenlenker"

Wir erhofften uns natürlich teuren Rat für unsere Leserschaft, sollte doch laut Uriellas "Herzenskönig" am 9. August 1998, letzten Sonntag also, pünktlich der dritte Weltkrieg ausbrechen.

Dass die umtriebige Uriella offenbar wegen einer kleinen Kommunikationspanne mit dem "Strahlenlenker" den Kriegsausbruch auf demnächst verschob, tröstete uns nicht, hätte dieser doch nach den Gesetzen irdischer Logik genausogut auch verfrüht eintreten können. Kam hinzu, dass wir ihr Gelegenheit geben wollten, sich OnlineReports gegenüber und damit im Internet persönlich zum "Sturmläuten der Glocken Gottes" zu äussern, selbst wenn "Gott die Massenmedien ablehnt".

Letzteren gab "die Sühnebraut Christi" immer wieder tapfer Auskunft, liess sich gar ablichten,mit ihrem Goldschmuck und Meister Proper-Weiss und dem engelhaften Dauerlächeln. Doch die Medien waren widerlich, haben sie mit ihren Warnungen des "Allsehenden" nur in die gemeine Nähe von Durchgedrehten, Panikmachern, Geldschefflern und gefährlichen Sektengurus gerückt.

Uriellas irdischer Ärger mit der Steuerfahndung

Hinzu kamen die ungehobelten Angriffe der Behörden, die - als jüngstes Beispiel - ihr Mitte Juni mit einer Grossrazzia im Lindautal ihr "Heiligtum" entweihte. Nun soll sie am 7. September wegen Steuerhinterziehung von 1,5 Mio. Franken vor das Landgericht Mannheim.

Wir wollen fair sein zu Uriella und Icordo, hat sie doch ihr eigenes Rezept gegen jede Form von Kritik: "Wenn der Orden in der Öffentlichkeit diffamiert und verleumdet wird, so spricht dies nur für die Wahrheit des göttlichen Wortes, denn zu allen Zeiten wurden die wahren Propheten verfolgt und die echten Offenbbarungen abgelehnt."

Auf der Fahrt ins Lindautal sahen wir an den Hängen des Hotzenwaldes überall ruhig heuende Bauersleute. Weltkrieg und Endzeit schienen ihnen ziemlich wurscht zu sein.

Bunkern von Lebensmitteln, Kerzen und Zelten

Oft schon schüttelten sie ihre Köpfe, wenn die Es-werde-Licht-Leutchen in ihrem blütenweissen Outfit mit Goldkreuz, Pyramide und Schöpferauge tonnenweise Notvorräte wie Getreide, Honig, Keimsaaten, Kerzen, Zahnpasta und Notzelte in ihren Häusern bunkern. Die Zelte sollen dann aufgestellt werden, wenn nach den ersten Katastrophen die "Armageddon-Flüchtlinge" in den Hotzenwald hochflüchten.

Auch hat Uriella die Lieferungen von "Adsum", ihrer Hilfsorganisation für "mittelloseste Familien" für die Ukraine, Moldawien und Rumänien eingestellt. Jetzt wird nur noch für die bald in tiefste Not gestürzte Bevölkerung Deutschlands gesammelt.

"Die kaufen seit Monaten alles zusammen", wundert sich die Inhaberin eines Lebensmittelladens voller Mitleid: "Die müssen doch bei der Uriella von früh bis spät den Dackel machen."

Uriella und Icordo lassen uns im Stich

Ankunft im kleinen Lindautal. Uriellas Eremitage gleisste verwaist in der Nachmittagssonne. Auf der Veranda sassen tätowierte Motorradfahrer, bedient von einer weissen "Ordensschwester". Ab und zu traten aus dem sofort wieder verriegelten "Heiligtum" bleichgesichtige "Geistgeschwister". Immer höflich, oft lächelnd küssten sie im Vorbeigehen eine der herumstehenden Ton-Heiligen.

Doch uns beschäftigten den vielleicht jede Sekunde ausbrechenden Weltkrieg, und wir baten, Uriella sprechen zu dürfen. Sie sei leider sehr, sehr beschäftigt, hiess es bedauernd. Und Icordo? Auch der liess uns im Stich.

Stattdessen erhielten wir eine tintenfrische Medienerklärung: Der baldige Steuerhinterziehungsprozess in Mannheim werde nie eröffnet, da die Richter "zu diesem Zeitpunkt andere Probleme zu lösen haben." Dann reichte man uns noch eine weitere Erklärung, in der es hiess, dass Gott im Zusammenhang mit der "allerletzten Reinigungsetappe weder Tag noch Stunde nennt".

Auch wir können fantasieren

In seiner letzten Botschaft vom 26.7.1998 habe der "Weltenlenker" für den August jedoch dies vorausgesagt: "Der Mord an einem wichtigen Regierungsoberhaupt; der Weltbörsencrash mit dem anschliessenden Weltwirtschaftszusammenbruch zufolge Computerviren sowie der Einmarsch der Russen in Deutschland." All dies im Lindautal erleben wollten wir nicht mehr.

Wieder in Basel, warteten wir noch einige Tage. Man weiss ja nie. Jetzt kann OnlineReports diesen Bericht sogar im Internet verbreiten. Wer ihn liest, hat überlebt - und kann sich die Zukunft nun selbst ausmalen ...

Nachtrag: Am 22. Dezember 1998 verurteilt das Landgericht Mannheim Uriella wegen Steuer- und Zollabgabenhinterziehung zu 22 Monaten Gefängnis bedingt.

13. Januar 1998

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"Steuervoralge 17"

CVP
Communiqué vom
11. Dezember 2018
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Kein gutes Omen, wenn die Vorlage schon zur Alge mutiert ist.

RückSpiegel


Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

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Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

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In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

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Die Basler Zeitung geht in ihrem Bericht über den "Spagat der CVP-Präsidentin" Brigitte Müller auf ihre Aussagen im OnlineReports-Interview ein.

Die Basler Zeitung, die Basellandschaftliche Zeitung, Prime News und Telebasel zitierten in ihren Berichten zur Baselbieter CVP aus dem OnlineReports-Interview mit Parteipräsidentin Brigitte Müller.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.

Daniel Roth (61) wird im Baselbiet neuer Leiter des Rechtsdienstes von Regierung und Landrat, als Nachfolger von Hans Jakob Speich, der sich vorzeitig pensionieren lässt.

Irene Heinimann wird neue Baselbieter Kantonsapothekerin und folgt als bisherige Stellvertreterin auf Hans-Martin Grünig, der Ende Dezember in Pension geht.

• Vertiefte Kostenkontrollen zum Umbau der Kunsteisbahn Sissach zur geschlossenen Halle zeigen, dass der Bau bis zu zehn Prozent teurer wird als vorgesehen.

• Der Baselbieter alt Landratspräsident Jürg Degen und der Läufelfinger Gemeindepräsident Dieter Forter sind von "Pro Bahn Schweiz" für ihr Engagement zur Erhaltung des "Läufelfingerlis" mit dem Preis "Premio Pro Spez 2018" ausgezeichnet worden.

Steigende Bildungs- und Sozialkosten belasten das Ergebnis der Gemeinde Reinach, so dass für 2019 ein Defizit von 1,67 Millionen Franken budgetiert werden muss.

Olivier Aebi wird per 1. Februar 2019 neuer CEO des Basler Ingenieur- und Planungsunternehmens Gruner AG und Nachfolger von Kurt Rau ab, der die Gruner-Gruppe interimistisch leitet.

• Aufgrund einer umfassenden Kontrolle der Stadtgärtnerei müssen im Kanton Basel-Stadt 229 Bäume zum grössten Teil aus Sicherheitsgründen gefällt und ersetzt werden; die Liste der betroffenen Bäume wird im Kantonsblatt vom 10. Oktober publiziert.

Andrea Schenker-Wicki, die Rektorin der Universität Basel, ist durch den Universitätsrat für weitere vier Jahre bestätigt worden.

• Am 1. Oktober beginnen in Basel die Vorarbeiten für den Bau des unterirdischen Kunstmuseum-Parkings mit der Umlegung unterirdischer Leitungen.