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Nacht-Rauschen. Es sind Millionen von Bergfinken, die den Himmel verdunkeln und bei Nachteinbruch jeweils anrauschen, um sich unter ohrenbetäubendem Piepsen und Fiepen in den Tannenwäldern des Lindauer Tals im Hotzenwald auf einem noch freien Ast einen Schlafplatz zu ergattern. Es ist ein unglaubliches Naturspektakel, den Formationen der kleinen Singvögel am Himmel zuzusehen. Ein Rätsel, wie sich beim Anflug ihre Riesenschwärme in den verschiedensten Höhen kreuzen, ohne Zusammenstoss, ohne Absturz. (Auf unserem Foto vom Samstag ist leider nur die "erdnahste Formation" zu erkennen.)

Seit Ende Dezember lockt das Schauspiel Hunderte von Vogelbegeisterte, die – zuweilen bewehrt mit Regenschirmen gegen Kot-Bombardements – trotz Schnee und Kälte mit Ferngläsern und Kameras dieses ausserordentliche Ereignis festzuhalten versuchen. Und natürlich rücken auch Ornithologinnen und Ornithologen von teils sehr fern an. Neu ist das Phänomen der riesigen Vogelschwärme nicht, aber selten. Die Bergfinken, auch Nordfinken genannt, leben und brüten vor allem in den Tannen- und Birkenwäldern Skandinaviens. Als Zugvogel zieht es den Fringilla montifringilla in endlos scheinenden Schwärmen nach Mitteleuropa und weiter in den Süden bis Nordafrika. "In einem Abstand von jeweils einigen Jahren finden Masseneinflüge in die Schweiz statt. So schätzte man die Zahl der Bergfinken im Winter 1950/1951 auf gegen 100 Millionen", erinnert die Vogelwarte Sempach.

Laut Eduard Riesen, Reallehrer zu Liestal, nächtigten über die Jahreswende 1953/1954 rund zehn Millionen im "Bloond" bei Bubendorf. Die letzte grosse Bergfinken-Invasion mit mehreren Millionen Tieren erlebte die Nordwestschweiz 1977/1978: Damals, so erinnert sich OnlineReports, hatte der Schwarm eine Länge, dass sein Vorbeiflug gegen eine halbe Stunde dauerte und die Beobachter in ungläubiges Staunen versetzte. Anno 2000 haben gemäss Baselbieter Fachleuten zwei bis drei Millionen Bergfinken im Kantonsgebiet Schlafgemeinschaften gebildet. Wie viele gerade im Hotzenwald herumfliegen und nächtigen, ist noch Gegenstand abenteuerlicher Schätzungen. Zwischen zwei und vier Millionen Vögel dürften es aber schon sein, meinen Leute, die im Vogelzählen Übung haben. Eventuell war ein Ornithologie-Experte des Statistischen Amtes dabei.

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24. Januar 2010

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Andrea Strahm

Alles mit scharf

Schweiz ist geil



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"FÜR ONLINEREPORTS RECHERCHIERFONDS, ALS
GEGENMASSNAHME ZUM ANSCHLUSS
DER BAZ AN DIE WELTWOCHE"

OnlineReports-Leser
Kommentar auf einem Einzahlungsschein
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Danke sehr.


Ausgeh-Tipps der Woche


(ausgewählt durch die Redaktion der ProgrammZeitung)

30. August bis 5. September

• KUNST
Roboter, Androiden und Replikanten. Science-Fiction-Filmabend zur Ausstellung: Roboterträume. Moderation Simon Spiegel
Museum Tinguely, Paul Sacher-Anlage 1
19.15
Di 31.8.2010

• THEATER
30 Jahre: Die Zeitmaschine 1980-2010. 30 Kurzperformances in 6 Stunden (vorwärts/rückwärts). Reggae-Band: Chipotle Away (01.00)
Kaserne Basel, Klybeckstrasse 1 b
19.00-01.00
Fr 3.9.2010

• TANZ
Freilager für Neue Musik, Licht und Tanz. Quatuor antipodes und Hansheinz Schneeberger (Violine), Egidius Streiff (Violine), Matthias Würsch (Schlagzeug), Ueli Derendinger (Flöte). Tanz: Silvia Buol, Joëlle Perret, Romana Ramer. Werke von Heidi Baader-Nobs, Sofia Gubaidulina, Klaus Huber, Junghae Lee (UA), Balz Trümpy, Jürg Wyttenbach (UA). Organisation: die nomadisierenden veranstalter  
Freilager Dreispitz, Florenzstrasse 1 (Tor 13)
20.00
Sa 4.9.2010

RückSpiegel


Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Berufung auf OnlineReports über den Kollektiv-Rücktritts des Vorstandes der Baselbieter Grünliberalen.

In ihrem Bericht über die Chaos-Diskussion über "Radio Basel" auf TeleBasel liess sich die Basellandschaftliche Zeitung von OnlineReports inspirieren.

Das Regionaljournal von Schweizer Radio DRS nahm den OnlineReports-Primeur über Statik-Probleme im Basler Bläsi-Schulhaus auf.

Das Basler Podcast-Radio asdfghjkl.ch/podcast porträtierte OnlineReports. Im Beitrag des "noch namenlosen Podcasts" (Selbstbezeichnung) heisst es, OnlineReports habe "den richtigen Riecher für Themen schon immer gehabt".

Die Neue Luzerner Zeitung nahm in ihrem Bericht über eine betrügerische Unterschriftensammlung gegen Mädchenbeschneidungen Bezug auf eine Nachricht in OnlineReports.

Den OnlineReports-Primeur über die Entlassung von Esther Maag als Moderatorin von TeleBasel nahm die Volksstimme auf.

Unter Berufung auf OnlineReports gingen TeleBasel, die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung auf die Nachricht der Freistellung des Chefs der Reinacher Gemeindepolizei ein.

Die OnlineReports-News über die geplante Online-Fahndung nach FCZ-Hooligans wurde von TeleBasel und der Basler Zeitung aufnommen.

Das Regionaljournal von Schweizer Radio DRS zitierte aus dem OnlineReports-Kommentar zum Ausgang der Abstimmung über die Basler Parkraum-Bewirtschaftung.

Der Medienbranchendienst persoenlich.com berichtete über die beschämende Praxis der Website von Radio Basel, die integrale Meldungen ab OnlineReports eins zu eins abkupferte.

Der Tages-Anzeiger, der Bund, 20 Minuten und TeleBasel online bezogen sich in der Meldung über einen weiteren Stellenabbau bei der "Basler Zeitung" auf die OnlineReports-Erstmeldung.

Die Werbe-Woche, die Schweizer Medien-Daten und die Schweizerische Depeschenagentur nahmen den OnlineReports-Primeur über die Rücktritt aus den Verwaltungsräten von Martin Wagner ("Basler Zeitung Medien") und Matthias Hagemann ("Radio Basilisk") auf.

In seinem Bericht über behauptete Attacken gegen Basler Musliminnen bezogen sich der Tages-Anzeiger und AZ online mehrfach auf eine OnlineReports-Story.

Die Volksstimme und der Branchendienst Klein-Report nahmen die OnlineReports-News über den Personal-Abbau auf der Redaktion der Basellandschaftlichen Zeitung auf.

TeleBasel nahm den OnlineReports-Primeur über das nahende Ende der Papierversion des Basler Kantonsblatts auf.

Das Fachmagazin Schweizer Journalist und die NZZ befassten sich mit Online-Newsportalen und schreiben: "Als eigentliches Urgestein der lokalen Onlinedienste kann der Basler Journalist Peter Knechtli mit onlinereports.ch gelten. Er ist seit 1997, offenbar profitabel, im Geschäft und hat sich längst einen Namen als Ergänzung zur "BaZ" gemacht."

Das Regionaljournal von Schweizer Radio DRS, TeleBasel und 20 Minuten nahmen den OnlineReports-Primeur über Prüfungs-Panne unter Basler Bäumlihof-Maturanden auf.

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