Corina Christen: "Und übrigens ..."

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Die Launen meines Laptops

Mein Laptop begleitet mich seit Jahren schon. Der auf dem ich gerade schreibe, ist mindestens der dritte, vielleicht auch der vierte. Er dient mir in erster Linie als mobile Schreibmaschine, die ich immer dabei habe, für den Fall, dass mich die Muse küsst oder ich von sonst woher eine Inspiration eingeflüstert bekomme. Zur Not, wenn kein Tisch oder eine sonstige geeignete Abstellfläche zur Verfügung steht, kann ich ihn auch auf dem Schoss bedienen, bevor sich  die Inspiration wieder verflüchtigt. Schliesslich heisst da Ding ja Laptop, was bedeutet "auf  dem Schoss".

Natürlich brauche ich ihn auch für den Mailverkehr, denn ich muss ja was ich schreibe auch unter die Leute bringen. Und fürs Surfen zwecks Recherchen.

Das Mailen ist ja heute enorm praktisch – in meinen journalistischen Anfangszeiten fuhr ich noch per Velo mit den auf der Schreibmaschine getippten Artikeln auf dem Gepäckträger in die Redaktion. Dann kam – grosse Neuerung – der Fax zum Einsatz und dann – nein, noch nicht der Laptop – ein ziemlich klobiger, aber doch immerhin schon tragbarer Computer, an dem ich eine Art Gummimuschel anschliessen konnte, die auf den Telefonhörer gestülpt werden musste. Dann flossen die Daten über das Telefonnetz in die Redaktion.

U
nd schliesslich kam das das Internet und der Laptop – ein Quantensprung! Aber eben, jetzt, nach jahrelanger Treue, hat mir mein Laptop seine Liebe gekündigt, und er macht, wenn ich in die Tasten greife, was er will, und nicht was ich.

Statt der geordneten Buchstabenfolgen, sprich Wörter, die ich eintippe, erscheint auf dem Bildschirm ein willkürlicher Buchstabensalat, und ausserdem hüpft der Cursor einfach so, ungeheissen, irgendwohin im Text, und macht aus meinen Geschichten einen Patchwork-Teppich aus Wort- und Satzfetzen, den ich allenfalls einrahmen und als moderne Kunst anbieten, aber sicher nicht meinen Lesern als Lektüre unterbreiten kann.

Zum Glück habe ich in der Verwandtschaft einen barmherzigen Samariter für Computersachen. Ihm haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, zu verdanken, dass Sie diesen Text ohne Ariadnefaden und fliessend lesen können. Er stellte, auf Grund  meiner Schilderung folgende Diagnose: die Select-Taste ist schuld. Der Laptop muss zur Reparatur!

Also ein Telefon an die Support-Abteilung der Computerfirma. "In drei Wochen kann die Reparatur angenommen werden, Dauer: nochmals drei Wochen", war die Auskunft. Kosten: jenseits von gut und böse, bei Express-Service das Doppelte.

Was bleibt? Von Hand schreiben? Geht natürlich nicht: erstens könnte ich auch mit dem besten Schreibinstrument nicht so schnell von Hand schreiben wie mein Ideenfluss, wenn er einmal in Gang kommt, sprudelt. Und zweitens kann ich meine Handschrift oft selber kaum lesen, geschweige denn eine Drittperson.

Dass diese meine erste OnlineReports-Kolumne trotzdem erscheint, ist dem Umstand zu verdanken, dass ich ihn auf einer eigens dafür angeschafften, externen Tatstatur geschrieben habe. Diese liegt auf meinem Schreibtisch, der integrierten Tastatur meines Laptops vorgelagert.  Der Bildschirm ist damit zwar ziemlich viel weiter von mir entfernt, aber da kommt mir – man soll ja immer das Gute sehen – meine Weitsichtigkeit zugute.

Übrigens: Buchstabengetreu, eben auf dem Schoss, könnte ich meinen Laptop selten bedienen, dieser ist nämlich meist besetzt von meinen Lapdog, meinem Schosshündchen. Und ehrlich gesagt: Auch es macht manchmal nicht, was ich, sondern was es will.

22. Oktober 2012
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Corina Christen, geboren 1946, war schon während ihres Studiums journalistisch tätig – für die "Basler Nachrichten", für "B wie Basel" und später für die "Basler Zeitung", dort vor allem als Gerichtsberichterstatterin. Zur Erholung von den "Mord- und Totschlag-Fällen", die sie im Gerichtssaal verfolgen musste, verfasste sie jahrelang die wöchentliche Rubrik "Angerichtet" über kleinere Fälle, wo es um alltägliche Streitereien ging. 33 Jahre lang war Corina Christen mit ihrem Mann an der Fasnacht als Schnitzelbänklerin unterwegs (25 Jahre als "d Pfäfferschoote" und 8 Jahre als "Schuuflebuur"). 1999 wurde sie, als erste Frau, ins Fasnachts-Comité gewählt. Sie lebt in Langenbruck und im Basler St. Johanns-Quartier und ist auch musikalisch aktiv. Als Fagottistin spielt sie in verschiedenen Orchestern und Kammermusikformationen mit.

c.w.christen@vtxmail.ch

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"Sandra Sollberger (SVP) in Basler Festtagstracht"

Blick
Bildlegende vom
7. Juni 2017
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Uuuhhh, das tut der Baselbieter SVP-Nationalrätin und Kantonsfusions-Gegnerin aber weh!

RückSpiegel


Telebasel online ging in seinem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die von der UNICEF erst kürzlich rezertifizierte "kinderfreundliche Gemeinde" Riehen gibt ihr Wissen an 40 Bürgermeister aus Südkorea weiter, die die Basler Landgemeinde besuchen.

• Da der Vereinszweck erfüllt sei, hat die Generalversammlung den "Verein Kunschti Eglisee" am 16. Juni mit 30 zu 4 Stimmen aufgelöst.

• Nationalrat Christoph Eymann, der ehemalige Vorsteher des Basler Erziehungsdepartements, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat des Karger Verlags gewählt.

• Der Kanton Basel-Stadt führt eine neue, zusammenhängende Fussgängerorientierung ein, mit der sich ortsunkundige Gäste, aber auch Einheimische in Basel künftig durch neue Stadtpläne auf Stelen besser zurechtfinden sollen.

• Die kantonale Volksinitiative "Recht auf Wohnen" wurde mit bisher 3'188 gültigen Stimmen der Basler Staatskanzlei überreicht.

• Der Therwiler Gemeindepräsident Reto Wolf löst kommenden September Elisabeth Schneider-Schneiter im Präsidium der "Starken Region Basel/Nordwestschweiz" ab.

Dominik Prétôt, der frühere CEO von Telebasel, wird per 1. Januar 2018 mit einem 50 Prozent-Pensum neuer Informations-Beauftragter der Römisch-katholischen Landeskirche Baselland.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, die formulierte Gesetzesinitiative "zum Ausbau des Hochleistungsstrassennetzes" für rechtsgültig zu erklären.

Massimo Di Nucci übernimmt am 1. Juni die Leitung des Basler Zivilstandsamtes und folgt damit auf Mirjam Cattin, die Ende Mai in den Ruhestand tritt.

Ruedi Illes wird ab 1. Juli neuer Leiter der Sozialhilfe Basel-Stadt und damit Nachfolger von Nicole Wagner.

• Für die Ende Jahr zurücktretende Beatrice Inglin-Buomberger sollen sich die Juristin Elisabeth Burger Bell und der Ökonom Thomas Riedtmann in derkommenden sechsjährigen Amtsdauer in der Funktion der Ombudsstelle teilen.

• Das dreitägige Hafenfest zum 75-jährigen Bestehen der Hafenanlagen in Birsfelden lockte mit seinen vielseitigen Attraktionen rund 40'000 Besuchende an.

Peter F. Rapp (71) tritt als Verwaltungsrats-Präsident der Rapp-Gruppe zurück und übergibt die Funktion Daniel Kramer (58), der dem Verwaltungsrat seit vergangenem Jahr angehört.

• Nach Auswertung der Erfahrungen aus dem ersten Jahr hat der Allschwiler Gemeinderat entschieden, die separate Kunststoffsammlung per 2018 definitiv einzuführen.

• Nach zwei Tarifsenkungen in den Jahren 2015 und 2016 erhöhen die IWB die Erdgastarife diesen Monat: Biogas-Erdgas um 0,8 Rappen pro Kilowattstunde für die Kunden im Kleinbezugstarif (Gas zum Kochen und für Durchlauferhitzer) und um 1 Rappen pro Kilowattstunde im Allgemeinen Tarif (Gas zum Heizen).

• Der Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland hat die Volksinitiativen "Bildungsressourcen gerecht verteilen und für das Wesentliche einsetzen!" und "Stopp dem Abbau an den öffentlichen Schulen!" eingereicht.

• Dank eines Jahresgewinns von 107 Millionen Franken können die Industriellen Werke Basel (IWB) dem Kanton Basel-Stadt eine Gewinnausschüttung von 37 Millionen Franken (Vorjahr: 20 Millionen Franken) abliefern.

• Der 24-jährige Kleinbasler Marco Natoli ist als Nachfolger von Patrick Huber neuer Präsident der Jungen CVP Basel-Stadt.

• Die LDP Riehen/Bettingen nominiert Daniel Hettich als Kandidat für die kommenden Wahlen in den Riehemer  Gemeinderat.

• Per 1. Januar 2019 stellen die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) neu auch das Fahrpersonal der Buslinie 50 ("Flughafen-Bus"), die bisher durch das PostAuto-Fahrpersonal betrieben wurde.

• Das Beschaffungsvolumen der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion fiel letztes Jahr mit rund 117 Millionen Franken gegenüber den Vorjahren "eher bescheiden" aus, wobei 60 Prozent auf Bau- und 30 Prozent auf Dienstleistungsaufträge entfielen.