Aurel Schmidt: "Seitenwechsel"

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Unterwegs in Paris mit Verlaine und Hemingway

Sich ununterbrochen mit den politischen Problemen der Welt abzugeben, geht nicht.

Der rechte Vormarsch gegen das liberal denkende Europa, EU und TTIP, die Anschläge auf Flüchtlingsheime in Deutschland, die zunehmende soziale Differenz, das alles drückt auf die Kräfte zur Kontroverse. Es ist höchste Zeit für einen geistigen Unterbruch.

Also packe ich meine Siebensachen, das Notwendigste, unentbehrlichen Lesestoff, besteige den TGV und bin, ehe ich mich dessen versehen habe, unterwegs nach Paris. Alles hinter sich lassen, in die offene Welt hinaustreten, wo jeder Augenblick eine neue Erfahrung bereit hält.

Im Gare de Lyon begegne ich auf der Stelle der Welt der Zeichen, die Paris ausmachen. Der Kaffee schmeckt hier anders als zu Hause, der Jingle der SNCF ist das akustische Zeichen, das mich empfängt. Ich bin angekommen.

Der Eiffelturm, das reine, leere Zeichen, das dasteht und nichts bedeutet, auch er gehört unfehlbar zu Paris. Roland Barthes hat ihn in einem kleinen Buch, das ich auf der Fahrt gelesen habe, als "Schauspiel der Funktion" beschrieben. überall sind Zeichen zum Entziffern.

Das Hotel liegt in der Nähe. Ich stelle das Gepäck ab und ziehe gleich los. Da ich in einem Buch eine Fotografie des Dichters Paul Verlaine gesehen habe, wie er an einem Tisch sitzt, traurig wie die
Absinthtrinkerin von Edgar Degas, schlage ich den Weg in die Rue Descartes hinter dem Pantheon ein. Im Haus Nr. 39 ist der Dichter gestorben, zwei Tafeln erinnern daran. Eine dritte macht darauf aufmerksam, dass im gleichen Haus vorübergehend auch Ernest Hemingway gewohnt hat.

In einem kleinen Restaurant in der Nähe kehre ich zum Nachtessen ein. Ich bestelle Chèvre chaud und Boeuf bourguignon, die Karotten sind butterzart. Zum Abschluss gibt es Käse. Sogar der Quart de vin ist hervorragend – oder ich bin heute mit der Welt einverstanden und geniesse den Augenblick.

Als passende Lektüre habe ich Hemingways "Paris. A Movable Feast" über seine Pariser Jahre mitgenommen. Das Buch hatte nach den Anschlägen vom 13. November eine unerwartete Aufmerksamkeit erlangt. Wurden vor dem Datum in Frankreich täglich etwa zehn Exemplare verkauft, waren es danach 500. Es schien, als wollten die Franzosen sich ihrer Stadt vergewissern. Soviel vermögen Literatur und Bücher also zu bewirken.


"Wenn Paris vor allem eines ist,
dann ist es eine Lebensweise."



F
ür alle Menschen, die das Schreiben zum Beruf gemacht haben, ist das Buch voll unschätzbarer Ratschläge. Oft brauchte Hem einen Vormittag, sagt er, um einen einzigen Absatz zu schreiben. Von Ezra Pound lernte er, dass es auf das mot juste ankommt und man Adjektiven misstrauen soll. Das Schreiben in der ersten Person verteidigte er, weil es dem Leser den Eindruck vermitteln würde, "dass auch er diese Dinge selbst erlebt hat".

An einer Stelle beschreibt er auch, wie morgens ein Hirte eine Ziegenherde durch die Rue Descartes trieb. Das war in den 1920er Jahren. Seither hat sich Paris gewaltig verändert. Die Stadt ist hektisch geworden, in Bewegung, aber wer will, kann immer noch in einem weniger besuchten Viertel ein Café finden, zurücklehnen und glauben, dass alles noch so sei wie früher.

Auf dem Programm steht ein Besuch der Fondation Vuitton im Bois de Boulogne, erbaut von Frank Gehry, ein Museum, das aus Treppen, Liften, Gängen, Türen, Terrassen, überdachungen besteht und sogar einigen Räumen, in den Kunst ausgestellt ist, je grösser, desto besser. Es ist ein Ort zum Begaffen.

Der Besuch von Buchhandlungen ist unumgänglich, um sich über die literarische Welt in Frankreich auf dem Laufenden zu halten. Ich nehme unter den zahlreichen Titel zum 13. November das kleine Buch von Alain Badiou mit.

Bei den Freunden in Paris sind die Anschläge das zentrale Gesprächsthema. Ein Trauma hat die Menschen erfasst. Wie konnte uns das widerfahren, fragen sie sich. Ein Jean Baudrillard fehlt, der es ihnen erklären könnte.

Die Menschen sitzen auf den Terrassen des Cafés, trinken ihren Apéritif oder petit café und sind entschlossen, ihre Lebensweise zu verteidigen. Denn wenn Paris vor allem eines ist, dann ist es eine Lebensweise.

Vor der Rückreise besuche ich, bis zu Abfahrt des Zugs, die Bahnhofbuchhandlung und entdecke ein Buch, das mich sofort elektrisiert: "Paul Verlaine" von Stefan Zweig. Solche Bücher kann man also an einem Ort wie diesem antreffen. Dass ich es nicht gekannt habe, gebe ich zu. 1907 schrieb Zweig über den Dichter einen Essay, der 1907 in Buchform erschien. Darauf nimmt das andere Buch in Paris Bezug, das ich auf der Stelle kaufe.

Zu Hause stelle ich das Gepäck in eine Ecke und mache mich sofort auf die Suche im Netz nach dem Werk von Zweig. Zu finden ist es nirgends, weder alt noch neu. Erst nach längerem Stöbern entdecke ich bei einem Antiquar in Deutschland die Erstausgabe. Für ein Vermögen.

Dann öffne ich das Reisegepäck, entnehme die unterwegs gesammelten Geschichten und beginne, diesen Text zu schreiben: Sich ununterbrochen mit den politischen Problemen der Welt ...

Verreisen, auf neue Ideen kommen, wunderbar. Aber morgen geht die Auseinandersetzung mit den umstrittenen Themen weiter, garantiert.

8. Februar 2016
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
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Aurel Schmidt, Jahrgang 1935, war bis Mai 2002 Redaktor der "Basler Zeitung" (vorher "National-Zeitung"). Er war mitverantwortlich für das jeden Samstag erscheinende "Basler Magazin" und verfasste zahlreiche philosophische Essays, Reise-Reportagen, Kommentare und Kolumnen. Schmidt, der heute als Schriftsteller und freier Publizist in Basel lebt, machte sich auch als Autor mehrerer Bücher einen Namen: "Der Fremde bin ich selber" (1982), "Wildnis mit Notausgang. Eine Expedition" (1994), "Von Raum zu Raum. Versuch über das Reisen" (1998). Ausserdem liegen vor: "Lederstrumpf in der Schweiz. James Fenimore Cooper und die Idee der Demokratie in Europa und Amerika" (2002), "Gehen. Der glücklichste Mensch auf Erden" (2006), "Auch richtig ist falsch. Ein Wörterbuch des Zeitgeists" (2009). Zuletzt erschienen: "Die Alpen. Eine Schweizer Mentalitätsgeschichte" (2011).

© Foto by OnlineReports.ch

aurel.schmidt@bluewin.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
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"Sehr einfühlsame Beschreibung"

Meisterhafte, persönliche, sehr einfühlsame Beschreibung eines geistigen Luftholens in der Weissen Stadt an der Seine, gerade auch für Leserinnen und Leser, welche Paris schon lange kennen oder zu kennen glauben. Jedes Mal präsentiert sie sich wieder anders, nicht nur wegen der Jahreszeiten, auch wegen der Quartiere. Mit keiner Kapitale fühlen wir uns so schicksalshaft verbunden wie gerade mit Paris.

2011 wurden wir dort von der Explosion des AKW Fukushima erschreckt. Vorletztes Mal, dieses riesiges schwarzes Plakat mit weisser Aufschrift "CHARLIE HEBDO – Citoyen d’Honneur de la Ville de Paris“ an der Fassade des Hôtel de Ville mit den 378 Skulpturen, auch die Zeit der ‚Fashion Week‘. Normalität war wieder angesagt. Letztes Mal im November 2015 im "Le Premier",  wo im Grand Palais gerade die Ausstellung "Paris Photo" eröffnet wurde und wir uns noch über die starke Polizeipräsenz gewundert hatten, um dann, einen Tag danach, diese Serie von Attentaten, dieses kollektive Trauma mitzuerleben. Ihre packende Kolumne, lieber Herr Schmidt, hat uns ermuntert, es Ihnen gleichzutun, einmal mehr dorthin aufzubrechen. Vielen Dank.


Pius Helfenberger, Münchenstein


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"Was wir in diesem Jahrtausend erleben, übertrifft sogar das Unvorstellbare."

Basler Zeitung
vom 20. Juli 2016
über den russischen Doping-Skandal
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Wird das Unvorstellbare noch übertroffen, dann ist das für mich unvorstellbar unvorstellbar.

RückSpiegel


Die Basler Zeitung, das SRF-Regionaljournal, die Basellandschaftliche Zeitung, marcbachmann.ch und barfi.ch nahmen den OnlineReports-Bericht über den massiven Publikums-Verlust von Telebasel auf.

20 Minuten nahm die OnlineReports-News über den Stellenabbau in der Baselbieter Kantonsverwaltung auf.

Das Online-Portal Inforsperber ging ausführlich auf den Gastkommentar von Beat Stauffer in OnlineReports über eine Basler Migrations-Veranstlatung ein.

Das SRF-Regionaljournal, die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Appellationsgerichts-Entscheid zur Überbauung eines grünen Innenhofs an der Maiengasse in Basel auf.

Die Basellandschaftliche Zeitung nahm die OnlineReports-Recherche über die Forderung nach einem Demo-Verbot an Sitzungstagen des Basler Grossen Rates auf.

Die TagesWoche und die Basler Zeitung verwiesen in ihren Berichten über die Krise im Historischen Museum Basel auf OnlineReports.

In ihrem Rückblick "Armes, armes Basel" zitierte die Basler Zeitung aus OnineReports.

Auf einen OnlineReports-Bericht über Probleme mit Musliminnen im basler Frauenbad Eglisee nahm die TagesWoche Bezug.

Die TagesWoche verwies auf die Analyse der neusten Leserzahlen der Printmedien aus der Region Basel.

Die TagesWoche ging auf kontroverse Standpunkte zur Handschlag-Verweigerung in OnlineReports ein.

Roland Stark ging in der Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Kolumne von Joël Thüring über die Möglichkeit einer Sommer-Olympiade in Basel ein.

Auf die OnlineReports-News über die Zahlungsunfähigkeit der "Baugesellschaft BL AG" ging die Basler Zeitung ein.

In ihrem Bericht über die GPK-Kritik an der Seltisberger Gemeinderätin Vanessa Duss Jacobi berief sich die Basler Zeitung auf eine Recherche von OnlineReports.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrem Bericht über das Kriech-Tram auf der Klybeckstrasse aud OnlineReports.

Die OnlineReports-Nachricht vom Tod des früheren Liestaler Stadtpräsidenten Jürg Wüthrich nahm die Basler Zeitung auf.

Das SRF-Regionaljournal, die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Spray-Attacke auf den Sitz der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt auf.

Das SRF-Regionaljournal, die TagesWoche und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über den Abgang von Oliver Jacobi als Baselbieter Kantonsingenieur auf Recherchen von OnlineReports.

Telebasel, die Basler Zeitung, 20 Minuten und die Basellandschaftliche Zeitung stützten sich in ihren Berichten über Sibel Arslans Rücktritt auf OnlineReports.

Die TagesWoche, Telebasel, die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung nahmen die OnlineReports-Meldung über den Weggang von Sibel Arslan bei der Baselbieter Sicherheitsdirketion auf.

Den OnlineReports-Bericht über den krankgeschriebenen Baselbieter Kantonsingenieur Oliver Jacobi zog die Basler Zeitung nach.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung nahmen die OnlineReports-Recherche über rechtliche Probleme beim Eigenheim-Bau des Baselbieter Kantonsingenieurs in Seltisberg auf.

Die Basellandschaftliche Zeitung zog die OnlineReports-Recherche über Tricksereien beim Eigenheim-Bau des Baselbieter Kantonsingeieurs nach.

Roland Stark, Kolumnist der Basler Zeitung, zitierte in seiner Kolumne einen OnlineReports-Kommentar aus dem Jahr 2010 zur "Bespielung" von Basler Plätzen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die Basellandschaftliche Kantonalbank erzielte im ersten Halbjahr 2016 einen Geschäftserfolg von 93,9 Millionen Franken, was einer Steigerung um 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, während der Gewinn um 2,3% auf 52,9 Millionen Franken stieg.

• Das Komitee "Liaison directe" und das Komitee "SBB Pro Juralinie" haben bei SBB und Bundesamt für Verkehr (BAV) eine Resolution eingereicht, mit der eine Verbesserung des Bahnangebotes von Basel via Laufen, Delémont, Moutier, Grenchen-Nord zum Genferseebecken hin verlangt wird.

• Die Baselbieter Juso und das Junge Grüne Bündnis Nordwest reichten am 5. Juli ihre beiden Schwester-Initiativen, die ein Stimmrecht für niedergelassene Ausländerinnen und Ausländer und ein Stimmrecht ab 16 Jahren fordern, ein.

Jens van der Meer tritt am 1. Juli seine Funktion als Verwaltungsleiter von Riehen an – als Nachfolger des langjährigen Gemeindeverwalters Andreas Schuppli, der nach 16 Jahren in Pension geht.

• Die Sanität Basel-Stadt und das Kantonsspital Baselland prüfen, die Sanitätsnotruf-Zentralen für ihre jeweiligen Einsatzgebiete zusammenzulegen.

Stephan Naef (54) wird per 1. Oktober neuer Finanzchef der EBM als Nachfolger von Cédric Christmann, der intern als Geschäftsführer die EBM Energie AG übernimmt.

• Der Verwaltungsrat der BVB hat per 1. September den 50-jährigen Bruno Stehrenberger, Leiter Betriebsführung und Mitglied der Geschäftsleitung der SBB-Division Infrastruktur, zum neuen Leiter Infrastruktur und Mitglied der Geschäftsleitung gewählt.

• Die Fraktion der Grünen Baselland wird für die Wahl zum Landratspräsidenten den Pratttler Parlamentarier Philipp Schoch vorschlagen.

• Der Zoo Basel erhöht die Eintrittspreise ab 1. Juli 2016: Ein Erwachsenenticket kostet neu 20 Franken (bisher 18 Franken) und ein Kinderticket neu 9 Fanken (bisher 7 Franken); die Preise für die Jahres-Abonnemente werden ab 1. Januar 2017 erhöht.

• Das Umwelt-Abo im Tarifverbund Nordwestschweiz kann ab sofort mit einem frei wählbaren Gültigkeitsbeginn bezogen werden – egal ob Monats- oder Jahresabonnement.

• Der Landrat hat dem neuen Baselbieter Energiegesetz, das eine Energieabgabe und ein Fracking-Verbot enthält, zugestimmt.

• Der Basler Wirtschaftsminister Christoph Brutschin (SP) wurde neuer Präsident der Konferenz der kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren.

• Das Jugendkultur-Festival (JKF) will "mit Überzeugung" an seinem Nachhaltigkeitskonzept inklusive Mehrweggeschirr festhalten.

Fritz Jenny, Vizepräsident "Rehab Basel AG und Direktor des Bürgerspitals Basel, übernimmt das Rehab-Präsidium von Heinrich Koller, der altersbedingt zurücktritt.

• Der Basler FDP-Grossrat Helmut Hersberger ist neuer Präsident des Hauseigentümerverbands Basel-Stadt.

• Der Allschwiler Gemeindeverwalter Dieter Pfister verlässt seinen Posten auf 31. Dezember 2016.

Schweizer Grenzwächter erwischten Anfang Juni am Autobahnzoll Basel-Weil einen 36-jährigen Albaner, der versuchte, 3,2 Kilogramm Kokain in einem Versteck in seinem Auto von Deutschland in die Schweiz zu schmuggeln.

• Die 55-jährige Deutsche Sissy Raith, die ihre Trainerlaufbahn im Jahr 2003 beim FC Bayern München begann, wird neue Trainerin des ersten FCB-Frauen-Teams.

Priska Keller, die frühere Kantonalsekretärin der Basler CVP, wurde zur Präsidentin der CVP Riehen/Bettingen gewählt als Nachfolgerin von Christian Griss.

• In den ersten vier Wochen der Sommerferien werden die Tram-Gleise in der Basler Falknerstrasse zwischen der Postkurve und dem Barfüsserplatz ersetzt, weshalb zwischen dem Barfüsserplatz und der Schifflände der Trambetrieb in dieser Zeit ausfällt.

• Die Basler GGG Ausländerberatung, die älteste und grösste Anlaufstelle für Migrantinnen und Migranten im Kanton, tritt seit dem 2. Juni neu unter dem Namen GGG Migration auf.

• Die Burgergemeinde Laufen-Stadt ist bereit, das Amtshaus Laufen vom Kanton zu übernehmen unter der Voraussetzung, dass die Liegenschaft vom Verwaltungs- ins Finanzvermögen umgewidmet wird.

• Laut Antrag der Baselbieter Regierung an den Landrat soll Roland Hochuli neuer Leitender Staatsanwalt der Hauptabteilung Strafbefehle und Nachfolger von Roland Müggler werden.

• Bei Kontrollen im April durch die Gemeinde Reinach und dem Abfuhrunternehmen Anton Saxer wurden 181 Abfallsäcke beanstandet und stehen gelassen.

• Ein 25-jähriger Kosovare, der am 6. November letzten Jahres an der Rheinstrasse in Liestal einen Avia-Tankstellen-Shop überfallen hatte, konnte in Frankreich verhaftet werden.

• Die Basler Grünliberalen haben eine Volksinitiative eingereicht, mit der sie die Dauer der Ruhegehalts-Zahlungen für Regierungsräte auf maximal drei Jahre beschränken wollen.

• Nach einer ersten Beratung des Budgets 2017 rechnet die Baselbieter Regierung für das nächste Jahr mit Einsparungen über 7,7 Millionen Franken beim Personalaufwand, da beim Verwaltungspersonal und den Lehrpersonen 58 Vollzeitstellen gestrichen wurden.

• Leicht erhöhte Radon-Werte haben Messungen des Kantons in einem Raum im Untergeschoss des Reinacher Schulhauses Surbaum festgestellt.