Aurel Schmidt: "Seitenwechsel"

<< [ 1 | (...) | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | (...) | 140 ] >>

Unterwegs in Paris mit Verlaine und Hemingway

Sich ununterbrochen mit den politischen Problemen der Welt abzugeben, geht nicht.

Der rechte Vormarsch gegen das liberal denkende Europa, EU und TTIP, die Anschläge auf Flüchtlingsheime in Deutschland, die zunehmende soziale Differenz, das alles drückt auf die Kräfte zur Kontroverse. Es ist höchste Zeit für einen geistigen Unterbruch.

Also packe ich meine Siebensachen, das Notwendigste, unentbehrlichen Lesestoff, besteige den TGV und bin, ehe ich mich dessen versehen habe, unterwegs nach Paris. Alles hinter sich lassen, in die offene Welt hinaustreten, wo jeder Augenblick eine neue Erfahrung bereit hält.

Im Gare de Lyon begegne ich auf der Stelle der Welt der Zeichen, die Paris ausmachen. Der Kaffee schmeckt hier anders als zu Hause, der Jingle der SNCF ist das akustische Zeichen, das mich empfängt. Ich bin angekommen.

Der Eiffelturm, das reine, leere Zeichen, das dasteht und nichts bedeutet, auch er gehört unfehlbar zu Paris. Roland Barthes hat ihn in einem kleinen Buch, das ich auf der Fahrt gelesen habe, als "Schauspiel der Funktion" beschrieben. überall sind Zeichen zum Entziffern.

Das Hotel liegt in der Nähe. Ich stelle das Gepäck ab und ziehe gleich los. Da ich in einem Buch eine Fotografie des Dichters Paul Verlaine gesehen habe, wie er an einem Tisch sitzt, traurig wie die
Absinthtrinkerin von Edgar Degas, schlage ich den Weg in die Rue Descartes hinter dem Pantheon ein. Im Haus Nr. 39 ist der Dichter gestorben, zwei Tafeln erinnern daran. Eine dritte macht darauf aufmerksam, dass im gleichen Haus vorübergehend auch Ernest Hemingway gewohnt hat.

In einem kleinen Restaurant in der Nähe kehre ich zum Nachtessen ein. Ich bestelle Chèvre chaud und Boeuf bourguignon, die Karotten sind butterzart. Zum Abschluss gibt es Käse. Sogar der Quart de vin ist hervorragend – oder ich bin heute mit der Welt einverstanden und geniesse den Augenblick.

Als passende Lektüre habe ich Hemingways "Paris. A Movable Feast" über seine Pariser Jahre mitgenommen. Das Buch hatte nach den Anschlägen vom 13. November eine unerwartete Aufmerksamkeit erlangt. Wurden vor dem Datum in Frankreich täglich etwa zehn Exemplare verkauft, waren es danach 500. Es schien, als wollten die Franzosen sich ihrer Stadt vergewissern. Soviel vermögen Literatur und Bücher also zu bewirken.


"Wenn Paris vor allem eines ist,
dann ist es eine Lebensweise."



F
ür alle Menschen, die das Schreiben zum Beruf gemacht haben, ist das Buch voll unschätzbarer Ratschläge. Oft brauchte Hem einen Vormittag, sagt er, um einen einzigen Absatz zu schreiben. Von Ezra Pound lernte er, dass es auf das mot juste ankommt und man Adjektiven misstrauen soll. Das Schreiben in der ersten Person verteidigte er, weil es dem Leser den Eindruck vermitteln würde, "dass auch er diese Dinge selbst erlebt hat".

An einer Stelle beschreibt er auch, wie morgens ein Hirte eine Ziegenherde durch die Rue Descartes trieb. Das war in den 1920er Jahren. Seither hat sich Paris gewaltig verändert. Die Stadt ist hektisch geworden, in Bewegung, aber wer will, kann immer noch in einem weniger besuchten Viertel ein Café finden, zurücklehnen und glauben, dass alles noch so sei wie früher.

Auf dem Programm steht ein Besuch der Fondation Vuitton im Bois de Boulogne, erbaut von Frank Gehry, ein Museum, das aus Treppen, Liften, Gängen, Türen, Terrassen, überdachungen besteht und sogar einigen Räumen, in den Kunst ausgestellt ist, je grösser, desto besser. Es ist ein Ort zum Begaffen.

Der Besuch von Buchhandlungen ist unumgänglich, um sich über die literarische Welt in Frankreich auf dem Laufenden zu halten. Ich nehme unter den zahlreichen Titel zum 13. November das kleine Buch von Alain Badiou mit.

Bei den Freunden in Paris sind die Anschläge das zentrale Gesprächsthema. Ein Trauma hat die Menschen erfasst. Wie konnte uns das widerfahren, fragen sie sich. Ein Jean Baudrillard fehlt, der es ihnen erklären könnte.

Die Menschen sitzen auf den Terrassen des Cafés, trinken ihren Apéritif oder petit café und sind entschlossen, ihre Lebensweise zu verteidigen. Denn wenn Paris vor allem eines ist, dann ist es eine Lebensweise.

Vor der Rückreise besuche ich, bis zu Abfahrt des Zugs, die Bahnhofbuchhandlung und entdecke ein Buch, das mich sofort elektrisiert: "Paul Verlaine" von Stefan Zweig. Solche Bücher kann man also an einem Ort wie diesem antreffen. Dass ich es nicht gekannt habe, gebe ich zu. 1907 schrieb Zweig über den Dichter einen Essay, der 1907 in Buchform erschien. Darauf nimmt das andere Buch in Paris Bezug, das ich auf der Stelle kaufe.

Zu Hause stelle ich das Gepäck in eine Ecke und mache mich sofort auf die Suche im Netz nach dem Werk von Zweig. Zu finden ist es nirgends, weder alt noch neu. Erst nach längerem Stöbern entdecke ich bei einem Antiquar in Deutschland die Erstausgabe. Für ein Vermögen.

Dann öffne ich das Reisegepäck, entnehme die unterwegs gesammelten Geschichten und beginne, diesen Text zu schreiben: Sich ununterbrochen mit den politischen Problemen der Welt ...

Verreisen, auf neue Ideen kommen, wunderbar. Aber morgen geht die Auseinandersetzung mit den umstrittenen Themen weiter, garantiert.

8. Februar 2016
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Aurel Schmidt, Jahrgang 1935, war bis Mai 2002 Redaktor der "Basler Zeitung" (vorher "National-Zeitung"). Er war mitverantwortlich für das jeden Samstag erscheinende "Basler Magazin" und verfasste zahlreiche philosophische Essays, Reise-Reportagen, Kommentare und Kolumnen. Schmidt, der heute als Schriftsteller und freier Publizist in Basel lebt, machte sich auch als Autor mehrerer Bücher einen Namen: "Der Fremde bin ich selber" (1982), "Wildnis mit Notausgang. Eine Expedition" (1994), "Von Raum zu Raum. Versuch über das Reisen" (1998). Ausserdem liegen vor: "Lederstrumpf in der Schweiz. James Fenimore Cooper und die Idee der Demokratie in Europa und Amerika" (2002), "Gehen. Der glücklichste Mensch auf Erden" (2006), "Auch richtig ist falsch. Ein Wörterbuch des Zeitgeists" (2009). Zuletzt erschienen: "Die Alpen. Eine Schweizer Mentalitätsgeschichte" (2011).

© Foto by OnlineReports.ch

aurel.schmidt@bluewin.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Sehr einfühlsame Beschreibung"

Meisterhafte, persönliche, sehr einfühlsame Beschreibung eines geistigen Luftholens in der Weissen Stadt an der Seine, gerade auch für Leserinnen und Leser, welche Paris schon lange kennen oder zu kennen glauben. Jedes Mal präsentiert sie sich wieder anders, nicht nur wegen der Jahreszeiten, auch wegen der Quartiere. Mit keiner Kapitale fühlen wir uns so schicksalshaft verbunden wie gerade mit Paris.

2011 wurden wir dort von der Explosion des AKW Fukushima erschreckt. Vorletztes Mal, dieses riesiges schwarzes Plakat mit weisser Aufschrift "CHARLIE HEBDO – Citoyen d’Honneur de la Ville de Paris“ an der Fassade des Hôtel de Ville mit den 378 Skulpturen, auch die Zeit der ‚Fashion Week‘. Normalität war wieder angesagt. Letztes Mal im November 2015 im "Le Premier",  wo im Grand Palais gerade die Ausstellung "Paris Photo" eröffnet wurde und wir uns noch über die starke Polizeipräsenz gewundert hatten, um dann, einen Tag danach, diese Serie von Attentaten, dieses kollektive Trauma mitzuerleben. Ihre packende Kolumne, lieber Herr Schmidt, hat uns ermuntert, es Ihnen gleichzutun, einmal mehr dorthin aufzubrechen. Vielen Dank.


Pius Helfenberger, Münchenstein


www.onlinereports.ch
© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigenen Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

 

Veranstaltungs-Hinweis


Lügen, Tod und Teufel

"Frauen lügen häufiger", findet der Teufel. "Nein, die Männer", glaubt Engel Gabriel. Sie schliessen eine Wette ab um die Seelen des Ehepaars Fischer, das sie dazu einen Tag lang beobachten.

Wer gewinnt, erfahren Sie zwischen dem 29. April und dem 13. Mai im Saalbau zum "Wilden Mann" in Frenkendorf. Das Theater Rampenlicht freut sich, mit Ihnen sein 20-Jahre-Jubiläum zu feiern.
www.theater-rampenlicht.ch

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"BAZ"

Gemeinde Muttenz
in einer Medienmitteilung
vom 4. April 2017
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Gemeint war nicht die "Basler Zeitung", sondern die Begleitgruppe "Bundesasylzentrum" Feldreben.

"Und übrigens ..."

Ohrfeigen in Washington
RückSpiegel


Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Das Medienportal persoenlich.com zog die OnlineReports-Meldung über die Kündigung des BaZ-Abos durch den ehemaligen BaZ-Verleger Matthias Hagemann nach.

Die Nachricht über den Abbruch der Gelterkinder Rahmtäfeli-Fabrik wurde von der Volksstimme aufgenommen.

Die Sissacher Volksstimme, die Basler Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-News über den Bolzenschuss im Gelterkinder Ortskern auf.

Die Basellandschaftliche Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht über den erneuten Parteiwechsel von Grossrat Michel Rusterholtz auf.

Die Basellandschaftliche Zeitung griff die OnlineReports-News über den Sammelerfolg des Referendums gegen Alkohol in Jugendzentren auf.

Die OnlineReports-Story über Andrea Strahm und die Präsidiums-Suche der Basler CVP nahmen das SRF-Regionaljournal, die TagesWoche, die Basler Zeitung und die BZ Basel auf.

Das SRF-Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ online nahmen die OnlineReports-News über den Austritt Daniel Goepferts aus dem Basler Grossen Rat auf.

In ihrem Kommentar über "Die Arroganz der Basler Regierung" (Schlagzeile) nahm die Basler Zeitung Bezug auf eine Schilderung in OnlineReports.

SRF online bezog sich in ihrem Bericht über den ASE-Prozess auf OnlineReports.

Für ihre Sendungen "10vor10" und "Schweiz aktuell" holte das Schweizer Fernsehen Statements bei OnlineReports ein.

Die BZ Basel und 20 Minuten online bezogen sich in ihren Artikel über die Basler CVP-Präsidentin Adrea Strahm auf ihre Kolumnen in OnlineReports.

Die Basellandschaftliche Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht über Platzprobleme des neuen BVB-"Flexity"-Trams am Basler Aeschenplatz auf.

In seinem Bericht über den Anlage-Skandal der ASE Investment ging die Sendung "10vor10" des Schweizer Fernsehens auf die Rolle von OnlineReports bei der Enthüllung des Schwndels ein.

In seinem Bericht über das von Handwerker-Autos besetzte Trottoir in der Basler Centralbahnstrasse nahm das SRF-Regionaljournal auf einen früheren OnlineReports-Artikel Bezug.

Die Basler Zeitung, die BZ Basel, das SRF-Regionaljournal, 20 Minuten online und die SDA nahmen den OnlineReports-Bericht über die Verurteilung des Rappers Ensy auf.

Die Volksstimme beschrieb, wie Peter Knechtli vor 30 Jahren die Brand-Katastrophe von Schweizerhalle erlebte.

Die NZZ zitierte aus dem OnlineReports-Kommentar zu den Basler Regierungsrats-Wahlen.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Die "Basler Zeitung" erhöht ihren Jahresabonnements-Preis von 466 auf 485 Franken.

• Das Kunstmuseum Basel besetzt per 1. Mai drei Stellen neu: Daniel Kurjaković übernimmt den neu geschaffenen Posten des Kurators Programme, Anita Haldemann wird Leiterin des Kupferstichkabinetts, und Ariane Mensger wird Kuratorin am Kupferstichkabinett.

• Der 56-jährige Renzo Simoni, bis im Juni noch CEO der AlpTransit Gotthard AG, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat der Gruner AG gewählt.

• Die Jungliberalen Basel-Stadt haben beschlossen, sich als Sektion den Jungfreisinnigen Schweiz anzuschliessen.

• Der ACS beider Basel erhebt Einsprache gegen die vom Basler Bau- und Verkehrsdepartement verfügte Einführung von "Tempo 30" auf der Inzlingerstrasse in Riehen.

• Obschon in 54 von 123 untersuchten Baselbieter Schulturnhallen Legionellen in den Warmwassersystemen nachgewiesen wurden, spricht die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion von einem "moderaten Gesundheitsrisiko".

• Ein Viertel von 96 durch das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt kontrollierten Augenkosmetika-Proben mussten beanstandet werden wegen nicht zugelassener Farbmittel, Phthalaten, Nitrosaminen sowie Deklarationsmängeln.

• Nach Feststellungen der Polizei werden vor allem im Unterbaselbiet während des Tages vermehrt Fahrräder aus Mehrfamilienhäusern, insbesondere aus Kellerabteilen, gestohlen.


• Die Wahlvorbereitungs-Kommission beantragt dem Basler Grossen Rat, als Nachfolger des auf Ende Mai zurücktretenden Leiters der Kriminalpolizei Beat Voser dessen bisherigen Stellvertreter Hans Ammann zu wählen.

• Der Kanton Basel-Stadt plant auf dem Dreispitz einen Neubau für die Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW).

• BVB-Finanzchef Stefan Popp wurde vom Verwaltungsrat per sofort zum Vizedirektor ernannt.

Dominik Wunderlin, Vizedirektor und Leiter Abteilung Europa, wird nach über 30 Jahren Tätigkeit am Museum der Kulturen Basel am 5. April pensioniert.

• Die Basler SVP hat ihre "Generationen-Initiative", die eine Senkung der Nettoschuldenquote von heute 6,5 auf neu 5,5 Promille verlangt, mit knapp 3'400 Unterschriften bei der Staatskanzlei eingereicht.

• Im oberen Teil der Inzlingerstrasse in Riehen soll ab Sommer "Tempo 30" gelten, wodurch die Verkehrssicherheit für Fussgängerinnen und Fussgänger und für Velofahrende erhöht werden soll.

• Die Homosexuellen Arbeitsgruppen Basel (habs) ändern "unter dem Einfluss des modernen Gender-Verständnisses zur bunten Community sexueller und geschlechtlicher Identitäten" ihren Namen in "habs queer basel".

Ivo Corvini-Mohn wird neuer Präsident des Personal-Verbandes Polizei Basel-Landschaft (PVPBL) als Nachfolger von Sven Oppliger.

• Der Basler Gewerbeverband hat die beiden Initiativen "Zämme fahre mir besser" mit 3'811 Unterschriften und "Parkieren für alle Verkehrsteilnehmer" mit 3'917 Unterschriften im Rathaus eingereicht.

Riehen muss den Kunstrasen auf der Grendelmatte ersetzen, wofür dem Einwohnerrat ein Kredit von 520’000 Franken beantragt wird.

• Die frühere Baselbieter Juso-Copräsidentin Samira Marti (Ziefen) wird Vizepräsidentin der SP-Kantonalpartei, wobei sie den ehemaligen Juso-Präsidenten Florian Schreier (Birsfelden) ersetzt.

• Die Kantonstierärzte der beiden Basel haben die regionalen Verfügungen über die Schutzmassnahmen gegen die Vogelgrippe als abgeschlossen erklärt.

Thomas Mächler wird Anfang April neuer Bereichsleiter Jugend, Familie und Sport (JFS) im Basler Erziehungsdepartement als Nachfolger von Hansjörg Lüking, der das Departement im Januar verlassen hat.

• Weil für sie keine Ersatzteile mehr verfügbar sind, treten demnächst 111 Betten aus dem Rehab Basel, die 2002 beschafft wurden, ihre Reise in die Slowakei an.

Stephan Wetterwald wird neuer Vorsitzender der Geschäftsleitung der Baselbieter Pensionskasse und damit Nachfolger von Hans Peter Simeon, der Ende November in den Ruhestand tritt.

• Die Stadt Basel hat den Zuschlag für die Durchführung des Eidgenössischen Jodlerfestes im Jahr 2020 erhalten, wodurch sich vom 26. bis 28. Juni jenes Jahres rund 12'000 aktive Jodler, Alphornbläser und Fahnenschwinger treffen werden.