Aurel Schmidt: "Seitenwechsel"

<< [ 1 | (...) | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | (...) | 206 ] >>

Partisanenkrieg um politische Korrektheit

1931 schrieb der deutsche Schriftsteller Siegfried Kracauer den scharfsinnigen Satz: "Es sind die depossedierten Mittelschichten, die rebellieren." Den Aufstand der Depossedierten oder Globalisierungsverlierer von heute hat der französische Philosoph Didier Eribon als eine "Art politischer Notwehr" bezeichnet. Die Geschichte wiederholt sich, auch deshalb, weil die Menschen aus ihr nichts lernen. Dummheit ist ein Extremismus. Kurz nach Veröffentlichung des Satzes von Kracauer schlug die Rebellion in grauenhaften Totalitarismus um.
 
Damals war die Weimarer Republik an ihr Ende gekommen. Heute haben wir den ähnlichen Eindruck, das Ende eine Epoche zu erleben. Die Welt befindet sich in einer fürchterlichen Lage, und was sich an der Wand abzeichnet, ist das Schreckgespenst der permanenten Repetition. Die Ereignisse in Aleppo sind so grauenhaft, dass sie jeden Glauben an die Menschheit zunichte machen.

Umsonst versuche ich zu verstehen, was falsch gelaufen ist. Haben Politiker, Medienleute, der Kommerz den falschen Weg eingeschlagen, und haben Wähler, Zuschauer, Konsumenten sie darin ermutigt? Ich kann nicht mehr so argumentieren wie vor zwanzig, dreissig Jahren, zu flottierend sind die Begriffe geworden, zu ungenau, um die sozialen und gesellschaftlichen Verhältnisse angemessen wiederzugeben. Mit Skepsis, mit Aufklärung ist in der fundamentalistischen Welt nichts mehr anzufangen.

D
ie Verständigung wird von Tag zu Tag schwieriger, weil die Sprache sich in viele Kampf- und Partisanensprachen territorialisiert hat. Was ist Terror und was Widerstand? Geht es uns immer besser oder vielen Menschen im Gegenteil immer schlechter? Zahllose indische Baumwollbauern machen Selbstmord, weil sie auf dem globalen Markt gegen die Agrar-Konzerne nicht bestehen können. Es ist eine Fake News, wenn durch mondialisierte Wirtschaft und Freihandelsverträge mehr Wohlstand versprochen wird. Wachstum ist der Name für gesellschaftliche Ungleichheit.


"Es kommt nicht auf Versöhnung an,
sondern auf Kontroverse und Divergenz."



K
aum ist eine Aussage gemacht, wird von der Kommunikationsindustrie eine kolossale Gegenpropaganda-Maschine in Bewegung gesetzt. Nicht alle Meinungen sind richtig, aber auch nicht alle falsch. Ob die Flasche halb voll oder halb leer ist, kann weder bewiesen noch entschieden werden. Wahrheit ist eine trügerische Behauptung, weil es nur situative Aussagen gibt. Erst die diskursive Austragung der Ansichten führt eine Klärung herbei, aber soweit gehen stellt ein Risiko dar. Man könnte gezwungen sein, zu neuen Einsichten gezwungen zu werden. Und so verurteilt man lieber, was andere sagen, als selbst eine Meinung zu vertreten.

Die Präsidentschaftswahlen in den USA haben gezeigt, wie leicht es ist, die Menschen massenhaft zu beeinflussen. Die elektronischen Massenkommunikations-Mittel haben eine Effizienz erreicht, die nichts Gutes verheisst. Warum wählen und abstimmen, wenn die Sicherheitsagenturen doch wissen, was wir morgen tun und denken werden. Die Konstruktion von verlässlichen Ergebnissen ist heute einfach zu bewerkstelligen. "Liken" genügt. Demokratie im Überwachungsstaat ist eine Farce.

Es ist gut vorstellbar, wie es weitergehen wird. Mehr und mehr nimmt das Denken ein sektiererisches Format an. Man glaubt, wovon man überzeugt ist beziehungsweise ist überzeugt vom eigenen Glauben. Und so weiter um die eigene Achse im Kreis. Davon kann man nur Schwindel kriegen.

Der Kampf um politische Korrektheit ist ein verbissener Partisanenkrieg und der Ausdruck von Dünkelhaftgkeit. Nicht allen gefällt alles. Mir auch nicht. Muss es auch nicht. Manchmal kann eine Aussage durch ihre Umkehrung auf ihre Plausibilität hin geprüft werden. Wer nicht die neueste Club- und Crowd-Meinung vertritt, ist deshalb noch lange kein Verschwörungstheoretiker, Fremdenfeind oder Hassverbreiter. Multikulturalität sei zum Beispiel "eine verleugnete, verkehrte, selbstreferentielle Form des Rassismus", bemerkte der Philosoph Slavoj Zizek in seinem so regelverstossenden wie streitlustigen "Plädoyer für die Intoleranz".

Z
wischen den eingenommenen Positionen gibt es diverse Spielformen. Manchmal kann es um Universalismus gehen, manchmal um Kommunitarismus, um Weite und Enge, je nachdem; mal stehe ich mehr auf der einen Seite, mal mehr auf der anderen. Trotzdem treten laufend Probleme auf, die eine kategorische Stellungnahme erfordern. Wann und wann nicht? Hier liegt der Angelpunkt der Diskussion.

Die aktuelle Flüchtlingspolitik ist ein Fass ohne Boden, sie kann nicht so weitergehen. Das steht fest. Wer das sagt, muss dann aber konsequent auch höchste Corporate Social Responsibility einfordern und die liederliche Investitionspolitik des westlichen Kapitals in den armen Ländern und das skrupellose Paktieren mit Potentaten um profitable Geschäftsbedingungen verurteilen. Das ist das Mindeste.

Es geht nicht um Ausgleich, Kompromiss, Versöhnung, sondern im Gegenteil um Meinung gegen Meinung, um Divergenz, um Kritik und Kontroverse. Zulange haben wir um des Friedens willen geschwiegen. Jetzt müssen wir anfangen, offen, klar, unaufgeregt zu reden. Nichts wie los!

26. Dezember 2016
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Aurel Schmidt, Jahrgang 1935, war bis Mai 2002 Redaktor der "Basler Zeitung" (vorher "National-Zeitung"). Er war mitverantwortlich für das jeden Samstag erscheinende "Basler Magazin" und verfasste zahlreiche philosophische Essays, Reise-Reportagen, Kommentare und Kolumnen. Schmidt, der heute als Schriftsteller und freier Publizist in Basel lebt, machte sich auch als Autor mehrerer Bücher einen Namen: "Der Fremde bin ich selber" (1982), "Wildnis mit Notausgang. Eine Expedition" (1994), "Von Raum zu Raum. Versuch über das Reisen" (1998). Ausserdem liegen vor: "Lederstrumpf in der Schweiz. James Fenimore Cooper und die Idee der Demokratie in Europa und Amerika" (2002), "Gehen. Der glücklichste Mensch auf Erden" (2006), "Auch richtig ist falsch. Ein Wörterbuch des Zeitgeists" (2009). Zuletzt erschienen: "Die Alpen. Eine Schweizer Mentalitätsgeschichte" (2011).

© Foto by OnlineReports.ch

aurel.schmidt@bluewin.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Voraussetzung für Diktatur und Rebellion"

Die Voraussetzung einer jeden Diktatur ist die Schwächung oder gar Beseitigung der Mittelschicht. Kein Land kann in die Extreme – ob nach links oder rechts – abrutschen, wenn eine stabile, breite Mittelschicht die Gesellschaft verankert. Die berühmte "Schere" bei Einkommen und Vermögen ist die Voraussetzung für Diktatur und Rebellion.  

Gemessen am Satz von Siegfried Kracauer stellt sich mir also eher die Frage, warum die Mittelschicht "depossediert". Die erwähnte Globalisierung ist eine der möglichen Antworten, aber kaum die alleinige; genau so wenig wie die übertriebene "political correctness", religiöser Wahn oder irgendwelche anderen einzelnen Gründe.

Die Globalisierung ist zwar sehr wohl mit ein entscheidender Grund, weil Einkommen und Vermögensverteilung zunehmend weltweit – nicht nur im Rahmen einer Nation – eine Rolle spielt. Die von "Links" angestrebte "Verteilungsgerechtigkeit" greift zunehmend in die Leistungsfähigkeit des Mittelstandes ein. Der kann sehr wohl die "Schwachen" einer Nation mittragen, aber nicht die der Welt. Wenn dann der "Schmerzdruck" zu gross wird, kann der Abwehrreflex letztlich nur von "Rechts" über Nationalismus und Abschottung erfolgen. Das erleben wir momentan.

Wir sind in der Schweiz dank vernünftigen Arbeitsgesetzen und einer zurückhaltenden Steuerpolitik den grossen, multinationalen Unternehmen gegenüber einerseits, unserer starken "Dualen Berufsbildung" andererseits wegen noch einigermassen verschont. Nicht nur Arbeitnehmende, sondern auch das Gewerbe ist auf die grossen Unternehmen angewiesen. Nur wenn die Politik es hinkriegt, beides stark zu erhalten, kann der "Sozialstaat" auch erhalten bleiben; trotz der Herausforderung der Überalterung wegen. Wie stark er bleiben kann, hängt aber nicht zuletzt davon ab, wieviel Einwanderung wir in unsere Sozialsysteme zulassen.


Peter Waldner, Basel


www.onlinereports.ch
© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigenen Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

 

Veranstaltungs-Hinweis


CIRCO FANTAZZTICO

Der Jugendzirkus Circo Fantazztico aus Costa Rica bietet sozial gefährdeten Kindern und Jugendlichen eine Gemeinschaft und neue Perspektiven.

Vorführungen:
BASEL: 31.8 & 1.9
BERN: 4.9 & 5.9
USTER: 7.9 & 8.9

Dauer: 90 Min., Eintritt kostenlos, Kollekte für das Zirkusprojekt
Mehr: www.ecosolidar.ch

fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Hacker in USA stiehlt Daten von gut 100 Millionen Bankkunden"

AZ online
vom 30. Juli 2019
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Korrekter wäre: "Hackerin in USA ...". Es war eine Frau.

RückSpiegel


Die BZ bezog sich in ihrer Recherche über die Abgänge von Kaderärzten am Kantonsspital Baselland auf einen Bericht in OnlineReports.

Die BZ berief sich in einem Bericht über die Massenkündigungen am Schorenweg auf eine OnlineReports-News.

Die Schweiz am Wochenende und die Basler Zeitung haben die OnlineReports-News über den Bombenalarm am EuroAirport aufgenommen.

Das SRF-Regionaljournal, Telebasel, die Schweiz am Wochenende und Prime News haben den OnlineReports-Primeur über die Schliessung des Basler Kinos "Rex" nachgezogen.

In ihrem Bericht über den Gelterkinder Antennenposter-Streit bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

Die BZ nahm die OnlineReports-News über den Rücktritt der Basler Unispital-Verwaltungsrätin Irmtraut Gürkan aus dem Vorstand des Universitäts-Klinikums Heidelberg auf.

Die Medienwoche empfiehlt ihren Leserinnen und Lesern die Lektüre des OnlineReports-Interviews mit "Prime News"-Gründer Christian Keller.

Telebasel und die Schweiz am Wochenende nahmen die OnlineReports-News über die Tresor-Knacker im Gartenbad St. Jakob auf.

In ihrem Artikel über die Solidarisierung von BVB-Mitarbeitenden mit einem BaZ-Redaktor nahm Prime News auf einen früheren OnlineReports-Beitrag Bezug.

Die Badische Zeitung nahm die OnlineReports-News über den Wechsel von Orthopäden vom Bruderholz-Spital in die Allianz von Universitätsspital Basel und Bethesda-Spital auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihren Artikel über den Baselbieter Fremdsprachen-Streit auf OnlineReports.

In ihrem Bericht über die BVB-Tramblockade an der "Bankverein"-Kreuzung nahm die BZ Basel auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung und das SRF-Regionaljournal bezogen sich in ihren Berichten über das Urteil gegen den Rheinufer-Todesschläger auf OnlineReports. 

Die Basler Zeitung äusserte sich in einer Gerichtsberichterstattung über einen "Sexverbrecher" (so die BaZ) kritisch über OnlineReports.

Telebasel und die Basler Zeitung bezogen sich in ihren Berichten über das Bordell in der Schillerstrasse auf einen OnlineReports-Bericht.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung, 20 Minuten, die Nachrichtenagentur SDA, das SRF-Regionaljournal und die Badische Zeitung nahmen die OnlineReports-News über den Unfall an der Parking-Baustelle beim Kunstmuseum auf.

Die OnlineReports-Recherche über die Zukunft des Basler "Viertel-Kreis" wurde von der Gundeldinger Zeitung aufgenommen.

Die Nachrichtenagentur SDA nahm die OnlineReports-News über die Berufung im Fall des pädophilen Sekundarlehrers auf.

Die OnlineReports-Nachricht des Todes von Hannes Bertschi wurde von der Basler Zeitung, für die der Verstorbene auch gearbeitet hat, aufgenommen.

Die BZ Basel, Telebasel, das Regionaljournal, die SDA und die Basler Zeitung zogen die OnlineReports-Recherche über den Verzicht auf den Bau eines Forschungszentrums beim Basler Augenspital nach.

Telebasel, das Regionaljournal, die Basler Zeitung und die BZ Basel nahmen den OnlineReports-Primeur über die Massenkündigung von Mietern der Hochhäuser am Basler Schorenweg auf.

In einer Buchbesprechung über LSD zitierte die Basler Zeitung aus einem OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2006.

La Liberté zitiert in einer Vorschau Peter Knechtli zur geplanten Fusion der öffentlichen Spitäler in der Region Basel.

In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

Die BZ Basel schrieb OnlineReports eine Meldung über eine Baselbieter Richter-Karriere ab.

Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

Telebasel zitierte zur Einleitung des "Sonntalks" über Prämienverbilligungen aus dem OnlineReports-Kommentar "Anton Lauber muss sozialer werden".

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Tom Ryhiner und Balz Stückelberger wurden an einer ausserordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat der St. Clara AG und damit gleichzeitig in den Verwaltungsrat des Claraspitals gewählt.

• Am 21. Juni fand der Spatenstich für den Neubau des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts) im BaseLink-Areal in Allschwil statt.

• Die Generalversammlung der "SVP Frauen Basel-Stadt" wählte Gianna Hablützel-Bürki einstimmig zur neuen Präsidentin.

• Nach elfjähriger Tätigkeit als Bürgerrätin der Basler Bürgergemeinde tritt die Juristin Gabriella Matefi auf Ende Jahr zurück.

• Die Nationalratsliste der Jungen LDP: Benjamin Grob, Emélie Dunn, Benjamin von Falkenstein, Adrienne Strahm und Michael Hug.

• Der frühere BVB-Kommunikations-Chef Stephan Appenzeller tritt die Nachfolge von Stephan Maurer als Präsident der IGöV Nordwestschweiz an.

• Die Nationalrats-Kandidierenden der EVP Baselland: Elisabeth Augstburger, Liestal; Sara Fritz, Birsfelden; Martin Geiser, Gelterkinden; Andrea Heger, Hölstein; Werner Hotz, Allschwil; Lukas Keller, Bottmingen

• Die Stadt Weil am Rhein und der Kanton Basel-Stadt veranstalten gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag für das Areal Otterbach Süd in Weil am Rhein, das sich im Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel befindet.

• Der SP-Vizepräsident Mustafa Atici tritt Ende Mai aus dem Grossen Rat zurück und nach damit seiner Nachfolgerin Michela Seggiani Platz.

• Die Wintersingerin Nicole Roth wird neue Präsidentin der Jungen SVP Baselland (JSVP BL).

Anna Holm wird Präsidentin der Juso Baselland, Jasmine Bosshard und Noam Schaulin firmieren als Vizepräsidium.

• Der Arzt, Uni-Dozent, LDP-Grossrat, Meister E.E. Zunft zum Goldenen Stern und Aktivfasnächtler Raoul Furlano ist neuer Obersperber des Basler Sperber-Kollegiums.

• Eine Baselbieter Rentnerin übergab einem "falschen Polizisten" Schmuck im Wert von mehreren 10'000 Franken.

• Bei einem budgetierten Gewinn von 3 Millionen Franken schloss die Baselbieter Staatsrechnung mit einem Überschuss von 56 Millionen Franken.

• Die "Starke Schule Baselland" hat den Rückzug der Initiative "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" bekanntgegeben.

• Ein Referendums-Komitee hat am 30. März 5’000 Unterschriften für das Referendum gegen die "Lautsprecher-Beschallung" in Basel der Staatskanzlei übergeben.

• Die Rechnung 2018 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 283 Millionen Franken ab und liegt damit um 150 Millionen Franken über dem Budget.

• Die Universität Basel vergibt den Auftrag zur Realisierung des Ersatzneubaus Departement Biomedizin an das Basler Architekturbüro Burckhardt+Partner.

• Der Ständerat hat am 7. März einstimmig die Aufnahme der Projektierungskosten für die Durchmesserstrecke Herzstück in den Bahnausbauschritt 2035 beschlossen.

Michael Wilke wird neuer Leiter der Fachstelle Diversität und Integration in der Kantons- und Stadtentwicklung Basel-Stadt und Nachfolger von Andreas Räss, der neuer Leiter des Baselbieter Amts für Migration und Bürgerrechte wird.

• Die Einführung von Mitarbeitergesprächen und einer leistungsabhängigen Lohnentwicklung bei den Baselbieter Kantonsangestellten führt dazu, dass die "Liga der Baselbieter Steuerzahler" ihre Verfassungsinitiative "Für eine vernünftige staatliche Personalpolitik" zurückzieht.