Aurel Schmidt: "Seitenwechsel"

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Der Franken, die Krise und das Gerede darum herum

Ist Ihnen aufgefallen, dass immer häufiger Analysten, Chefökonomen und sogenannte Wirtschaftssachverständige für die Kommentare in den Medien zu Wort kommen? Dann haben Sie die Welt von heute verstanden.

Griechenland wurde mit 100 Milliarden Euro geholfen, nur wenig später waren bereits weitere 100 Milliarden unumgänglich. Kurze Zeit danach stufte Moody‘s das Land ein weiteres Mal herab. Auch Spanien und Italien sind im Visier, neuerdings ist Zypern hinzugekommen. Ein Virus hat den Euro befallen, eine Pandemie ist ausgebrochen. Die Krise ist zum Dauerzustand geworden, niemand entkommt den Rating-Agenturen. Bis alle Eurostaaten unter die Fuchtel des Rettungsschirms gekommen sind und ihr Tafelsilber abgeliefert haben.
  
Niemand weiss, wie es weitergeht. Schon morgen kann alles anders sein. Vielleicht kommt daher das leere Stroh, das die Kommentatoren dreschen. Der hohe Franken, die Schuldenkrise, die Märkte, die sich "grosse Sorgen machen", was soll das heissen?

Natürlich ist der Euro ein Problem, und die Schuldenkrise ist eine Belastung im wahrsten Sinn des Wortes. Die Auswirkungen haben auf den Franken als Fluchtwährung übergegriffen, aber wie das alles zusammenhängt – das sollte mal jemand erklären. Es ist so, wie einmal Dürre in Somalia und einmal Überschwemmungen in Australien mit der Meteorologie zu tun haben. Warum sollte man daher nicht auf die Idee kommen, es mit einem raffinierten Szenario zu tun zu haben? Keine Verschwörung, nein, nein, nur ein Dispositiv, das dazu führt, dass bestimmte Erwartungen sich auf wunderbare Weise erfüllen. Wer Milliarden in den Sand setzt, macht das grosse Geschäft.
 
Die Folge ist: Es muss gespart und bei den Staatshaushalten die Sanität eingesetzt werden. Sparen ist die idée fixe und das Mantra der Politik. Bildung, Gesundheit, Soziales, die Kultur werden ihrem Diktat unterworfen. Bis zur Depression oder zum Sozialkollaps. Vielleicht sind aber nicht die Staatsausgaben das Problem, sondern mit den Einnahmen stimmt etwas nicht. Man kann nicht Steuergeschenke für eine bestimmte Klasse, die mit einer bestimmten Einkommensklasse identisch ist, verteilen, wenn die Kasse leer ist. Das ist eine liederliche Politik.

Die durch die Eurokrise bedingte Überbewertung des Frankens erweist sich als weitere wunderbare Fügung. Endlich kann durchgegriffen werde. Längere Arbeitszeiten, Lohndruck, Sozialdruck. Die Menschen haben das längst verinnerlicht. Aber dann lässt eine Nachricht des "Handelsblatts" aufhorchen, dass die Geschäftsleitungen der 200 grössten, in der Schweiz tätigen Firmen ihren Mitgliedern 2010 (also kurz nach der Krise von 2008/09) 1,4 Milliarden Franken mehr Lohn bewilligt haben, was 8,2 Prozent mehr entspricht als 2009.

Dass diese Löhne durch irgendeine Leistung gerechtfertigt wären, darf im Blick auf die aktuelle Situation bezweifelt werden. Klagen, kassieren, kneifen, das ist das Rezept der Managerklasse. Es genügt, sich am Bildschirm Thomas Daum vom Arbeitgeberverband anzuhören, wenn er erklärt, dass wegen der schwierigen Wirtschaftslage höhere Bezüge nicht in Frage kommen. Wieso nicht? Sie werden doch bewilligt. Halt nur ungleichmässig. Dafür wollen die Krankenkassen und die SBB einen laufend grösseren Anteil für sich abzweigen, und der Toner für meinen Drucker kostet gleichviel wie vor drei Jahren.

Ich bin etwas vom Thema abgekommen. Was ich sagen wollte, ist Folgendes: Wir sind zu Geiseln der Märkte, der Anleger, der Rating-Agenturen, der Banken geworden, die die Politiker und Manager in Aufruhr versetzen wie gackernde Hühner, wenn der böse Wolf kommt. Wer hat uns also hier "in die Scheisse geritten", wie mein berühmter Namensvetter, der frühere deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt, gesagt hat? Politik heisst heute, die Märkte bedienen.

2009 schien das Ende des Neoliberalismus, verstanden als Inbegriff einer destruktiven Wirtschaftsordnung, in greifbare Nähe gerückt. Jetzt sind wir wie zuvor wieder im Abzockmodus, und die Situation ist schlimmer als je zuvor.

1949 schrieb Albert Einstein in der "Monthly Review": "Die ökonomische Anarchie der kapitalistischen Gesellschaft heute ist meiner Meinung nach die eigentliche Ursache des Übels." Heute würde er vielleicht statt ökonomischer Anarchie von Spekulation schreiben.

15. August 2011
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Aurel Schmidt, Jahrgang 1935, war bis Mai 2002 Redaktor der "Basler Zeitung" (vorher "National-Zeitung"). Er war mitverantwortlich für das jeden Samstag erscheinende "Basler Magazin" und verfasste zahlreiche philosophische Essays, Reise-Reportagen, Kommentare und Kolumnen. Schmidt, der heute als Schriftsteller und freier Publizist in Basel lebt, machte sich auch als Autor mehrerer Bücher einen Namen: "Der Fremde bin ich selber" (1982), "Wildnis mit Notausgang. Eine Expedition" (1994), "Von Raum zu Raum. Versuch über das Reisen" (1998). Ausserdem liegen vor: "Lederstrumpf in der Schweiz. James Fenimore Cooper und die Idee der Demokratie in Europa und Amerika" (2002), "Gehen. Der glücklichste Mensch auf Erden" (2006), "Auch richtig ist falsch. Ein Wörterbuch des Zeitgeists" (2009). Zuletzt erschienen: "Die Alpen. Eine Schweizer Mentalitätsgeschichte" (2011).

© Foto by OnlineReports.ch

aurel.schmidt@bluewin.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
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"Ruinöser Kapitalismus-Irrlauf"

Nicht zum ersten Mal bringt es Aurel Schmidt auf den Punkt. Wer seinen Glossen im früheren Magazin der alten, besseren BaZ nachtrauert, findet den gleichen Aurel Schmidt hier. Das "Indignez-vous" angesichts des Bankrott des Kapitalismus ist viel zu schwach, wie Heiri Schenkel richtig festhält. Nota bene: es gibt angesichts des ruinösen Kapitalismus-Irrlaufs nicht nur den alten strengen Marxismus als Antidotum, sondern die INWO, die sich auf Silvio Gesells Zinskritik und Zins-Ablehnung stützt und heute noch aktiv ist. Primordial ist das eigene Behaveiour. Aktien? Obligationen etc.? Beziehe ich Zinsen? Fahre ich wie die unsäglichen Bünzlis jetzt mit dem Auto nach Deutschland auf die Billigtour? Da geschieht im Kleinen das, womit die Grossen derzeit die Welt destabilisieren — und den eigenen Ruin herbeiführen.


Beat von Scarpatetti, Binningen



"Wann erwachen wir endlich?"

Aufstellende, klare Worte von Aurel Schmidt. Gerechtfertigt zornige Worte an die Adresse jener, die sie verdienen und zum Aufrütteln von uns dämlichen Schafen, welche sich jeden Tag den Kopf mit "20minuten" und "Blick am Abend" volllaufen lassen und nicht merken, wie man sie durchs Band verschaukelt, ihren Dämmerzustand benutzt, um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

 

Wann erwachen wir endlich, wann beginnen wir klar zu denken und politisch zu handeln, auch mit Verweigerung und Demonstrationen?


Heiri Schenkel, Basel



"Politiker entfliehen dem Strohstaub"

Und die Politiker entfliehen dem Strohstaub in den Macht versprechenden Wahlkampf, anstatt sich um den Wählerauftrag zu kümmern! Vielen Dank für Ihre Analyse, vielleicht vermag sie die Wahlen zu beeinflussen?


Bruno Rossi, Gelterkinden


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"... die Visana verschlammt die Kostengutsprache ..."

Basler Zeitung
vom 30. Dezember 2017
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Wenn Kostengutsprachen in Feuchtgebieten dümpeln.

Veranstaltungs-Hinweis


Galakonzert der Stadtmusik Basel

Nach 29 Jahren leitet der Dirigent Philipp Wagner zum letzten Mal die Stadtmusik Basel (SMB). Zum Abschied des langjährigen Dirigenten tritt die SMB mit der Ballett- und Bewegungsschule Liestal auf. Es erwartet Sie ein vielseitiges Programm mit Werken von Leonhard Bernstein, Duke Ellington, Johann Strauss, Andrew Lloyd Webber und anderen.

20. Januar 2018, 19.30 Uhr, Musical Theater Basel
www.stadtmusikbasel.ch

RückSpiegel


Die Basellandschaftliche Zeitung und 20 Minuten nahmen die OnlineReports-Nachricht über die geplante Massenentlassung bei der "Küschall AG" in Witterswil auf.

In ihrer Übersicht über die Schweizer Online-Newsmedien ging die NZZ auch auf OnlineReports ein.

Die Basler Zeitung zog die OnlineReports-News über den Entscheid des Basler Appellationsgerichts gegen die Nichtanhandnahme der Strafanzeigen von Staatsanwältin Eva Eichenberger und Strafgerichtspräsident Lucius Hagemann durch die Obwaldner Oberstaatsanwältin Esther Omlin im Fall "Lehrer H." nach.

In ihrem Artikel über die "Berlusconisierung von links" zitiert die Weltwoche aus dem "dem gutinformierten Basler Internetdienst OnlineReports".

In seinem Bericht über die Gefährlichkeit des Basler Centralbahnplatzes geht Barfi auf einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2001 ein, der damals schon die Probleme thematisierte.

Blick, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, BZ Basel, 20 Minuten und Barfi bezogen sich in ihren Artikeln über die Schüsse einen Mann in der Basler Innenstadt auf einen News-Primeur von OnlineReports.

Der Tages-Anzeiger und 20 Minuten nahmen in ihren Berichten über den gefährlichen Zwischenfall mit einem Intercity-Zuges der SBB in Stein-Säckingen auf OnlineReports Bezug.

In ihrem Interview mit der neuen BVB-Präsidentin Yvonne Hunkeler nahm die Basler Zeitung auf OnlineReports Bezug.

Die Basler Zeitung nahm den OnlineReports-Feature über den Einbruch im Restaurant "Dalbestübli" auf.

Die Volksstimme zitierte in ihrer Presseschau über die Säuli-Metzgete in Sissach aus der OnlineReports-Reportage.

Im Bericht über Rechtsprobleme des Bordells an der Basler Amerbachstrasse zitiert Barfi aus OnlineReports.

Ausführlich geht die Basler Zeitung auf einen kritischen OnlineReports-Gastkommentar über den Eigenmietwert-Steuerfall um Rösly M. ein.

In seinem Beitrag über "Die Basler Sinnkrise" zitiert der Tages-Anzeiger aus dem OnlineReports-Leitartikel "Willkommen im Baselbiet: Nichts geht mehr", in dem es um einen "Kanton in der Sinn-Krise" geht.

barfi, die BZ Basel, die Tageswoche, die Badische Zeitung und das Baublatt haben die OnlineReports-Story über den Abbruch des "Rostbalkens" und die geplanten Hochhäuser beim Basler Bahnhof SBB aufgenommen.
 
Infosperber.ch geht in einem Kommentar über das "Dauer-Bashing" der Behörden durch die Medien auf die Konter-Position von OnlineReports ein.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


• Im Jahr 2017 verhängte die Basler Kantonspolizei im Zusammenhang mit dem FC Basel 17 Rayonverbote – davon sieben an Fans von Gastmannschaften –, während der FC Basel acht Stadionverbote anordnete, von denen fünf Fans von Gastmannschaften betrafen.

• Die Gemeinde Allschwil plant eine Erneuerung und Erweiterung der Parkanlage sowie rund 140 Wohnungen auf dem Areal Wegmatten zwischen Baselmattweg und Bachgraben.

Thomas Bretscher wird ab 1. Februar neuer Geschäftsführer des "Business Park Laufental & Thierstein" und damit Nachfolger von Daniel Fiechter.

• Die Riehener CVP verlangt eine generelle Aufgabenprüfung (GAP), um die Diskussion um Aufgaben und Leistungen der Gemeinde und die dafür benötigten Ausgaben und Einnahmen zu versachlichen.

• Die Basler Regierung hat die Standesinitiative von FDP-Grossrat Christophe Haller betreffend "Abschaffung der Besteuerung des Eigenmietwerts" beim Generalsekretariat der Bundesversammlung eingereicht.

• Das Basler Hochbauamt rechnet beim Erweiterungsbau für das Kunstmuseum Basel mit einer Kostenüberschreitung von 3,5 Prozent.

Stagnierende Gesamtzahl der Studierenden an der Universität Basel: 12'873 Studierende und Doktorierende haben sich im Herbstsemester 2017 für ein Studium eingeschrieben.

• Die volle Freizügigkeit, die auf 1. Januar 2014 in beiden Basel eingeführt wurde, bleibt auch mit der ab 2018 geltenden Spitalliste weiterhin bestehen.

• An der Sitzung vom 18. Dezember hat das französische Parlament dem schweizerisch-französischen Abkommen zum Steuerregime am EuroAirport zugestimmt.

Elisabeth Pestalozzi, seit August 2016 stellvertretende Chefredaktorin von Radio SRF, wird im zweiten Quartal 2018 neue Kommunikationsleiterin der Christoph Merian Stiftung.

• Über tausend Personen verlangen in einer Petition der SP Gelterkinden die Einführung von Tempo 30.

• Im zweiten Wahlgang der Liestaler Stadtrats-Ersatzwahl vom 14. Januar 2018 treten Marie-Theres Beeler (geboren 1959, Grüne) und Karin Jeitziner (geboren 1961, FDP) an.

Marco Greiner, Regierungssprecher und Vizestaatsschreiber von Basel-Stadt, ist neuer Präsident der Schweizerischen Informations-Konferenz öffentlicher Verwaltungen.

• Die Basler CVP hat ihre mit 3'910 Unterschriften versehene Krankenkassen-Initiative eingereicht, die verlangt, dass selbstbezahlte Prämien für die obligatorische Krankenpflege-Versicherung vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können

• Mit der Jus-Studentin Laetitia Block als Nachfolgerin von Pascal Messerli steht erstmals eine Frau an der Spitze der Jungen SVP Basel-Stadt.

• Das Basler Ristorante Cibo Mediterraneo ist der künftige Betreiber der neuen Buvette am St. Alban-Rheinweg.

Reto Meyer, Inhaber und Geschäftsführer der WS Kommunikation in Basel, kauft per Jahreswechsel sämliche Anteile der BSSM Werbeagentur von Urs Schneider und Hannes Müller.

Jana Wachtl (38) wird als Nachfolgerin von Sabine Kubli auf Jahresbeginn neue Leiterin der Baselbieter Fachstelle "Gleichstellung für Frauen und Männer".

• Das Basler Energieunternehmen IWB plant, im Februar 2018 elf neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge in Quartierstrassen auf Allmend zu installieren.

• Entgegen der Parole der kantonalen CVP sagte der CVP-Wahlreis Liestal Nein zum "8. Generellen Leistungsauftrag für den öffentlichen Verkehr" und damit Ja zum "Läufelfingerli".

Raymond Cron wird als Nachfolger von Andreas Büttiker ab 1. Januar 2018 neues Verwaltungsratsmitglied des EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

• Der Basler Grosse Rat hat die Standesinitiative der SP gegen der Schliessung von Quartier-Poststellen überwiesen.

• Die bürgerlichen Jungparteien von Basel-Stadt ziehen ihre Zweirad-Initiative zurück, da sie mit dem vom Grossen Rat beschlossenen Gegenvorschlag ihre Hauptforderungen als erfüllt betrachten.

• Die Baselbieter Wahlen des Landrats und des Regierungsrats für die Amtsperiode vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2023 finden am 31. März 2019 statt.

• Weil mit dem als Gegenvorschlag verabschiedeten neuen Bürgerrechtsgesetz und den Anpassungen auf Bundesebene die Anliegen der Initianten erfüllt sind, zieht die SVP Basel-Stadt ihre Volksinitiative "Keine Einbürgerung von Kriminellen und Sozialhilfeempfängern" zurück.

• Mit der Gründung der Sektion Waldenburg wollen die Grünen Baselland im Wahlkreis Waldenburg den verlorenen Landratssitz zurück erobern.