Aurel Schmidt: "Seitenwechsel"

<< [ 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | (...) | 197 ] >>

Lesen ist Arbeit, die Vergnügen bereitet

Lesen ist eine alte Kulturtechnik, aber heute zählt sie kaum noch viel. Sie erübrigt sich, weil die Maschinen die Lektüre übernehmen und automatisch besorgen können. Zeit mit Lesen verbringen ist vergeudete Zeit. Finden viele Menschen. Wer will 800 Seiten für "Krieg und Frieden" oder 600 Seiten für den "Zauberberg" hergeben, wenn es ein Abstract auch tut? Kurz müssen die Mitteilungen sein, nicht mehr als 140 Zeichen. Damit kann man zwar ein Kommando durchgeben, zum Beispiel "Yes, we can" oder "Heute acht Uhr Bahnhof", aber niemals in eine fremde Welt eintauchen, wie das mit einem Buch möglich ist.
 
Das Effizienzdenken hat längst in den Kulturbetrieb Einzug gehalten. Wenn ein Text nur 691 (wie dieser) statt 6910 Wörter umfasst, ist das Lesen schneller besorgt, das ist wahr, aber sehr viel mitbekommen wird man nicht. Lesen ist ein entbehrlicher Luxus geworden.
 
Wer also glaubt, Lesebewandtnis zu zeigen oder auf eine Bibliothek hinzuweisen, sei ein Ausweis für eine besondere Leistung, der irrt sich gewaltig. Es ist auch tatsächlich kein Ausweis für irgendetwas, weil Lesen ein freiwilliger Akt ist. Aber es stimmt schon, Lesen ist heute nicht sehr sexy, und Bücher sind, wie man sich in den Möbelgeschäften überzeugen kann, reine Dekorationsartikel. Niemand bewahrt Bücher auf. Bibliotheken sind Staubfänger und sie nehmen Platz ein, der sich vorteilhafter ausnützen lässt.


"Wer liest, klinkt sich
aus der Gesellschaft aus und ist bei sich."



B
ücher als Wissensvermittlung, das ist eine andere Frage. Aber googeln vermittelt Sachwissen genau so gut, so schnell und so preiswert wie ein Print-Werk. Wie das Wissen bei den Google-Göttern gewertet und verbreitet wird, bleibt bekanntlich ein Geheimnis. Die Ideologie der Selektion ist Menschensteuerung, über die sich kaum jemand aufregt.

Ein Buch in der Bibliothek dagegen ist ein direkter und dezidierter Zugang zu einem bestimmten Wissensbereich, zum Beispiel zum "Wohlstand der Nationen" oder dem "Anti-Ödipus", aber auch zu literarischen Werken wie dem "Buch der Lieder" oder "Madame Bovary", in das man sich hineinbegibt, wie man zu einer langen Reise mit ungewissem Ausgang in ein fernes Land aufbricht.

Das Lesen und der Umgang mit Büchern ist heute von vielen Vorurteilen begleitet. Trotzdem gibt es noch ein paar aufrechte Leser und Leserinnen, wahrscheinlich mehr, als die Verächter meinen. An sie denke ich, wenn ich diese Zeilen schreibe.

Wer liest, klinkt sich aus der Welt der Geschäfte und Aufregungen aus und bleibt bei sich, gewiss nur für eine beschränkte Zeit, aber immerhin. Ich lese, also bin ich. Und nicht nur das. Ich lese, also lerne ich die Welt kennen, die hinter der faktischen Welt verborgen liegt. Das Geheimnis liegt ja nicht nur darin, etwas zu wissen, etwas zu verstehen, sondern das Gewusste mit anderem Gewussten zu verlinken und das, was es zu verstehen gibt, zu erweitern wie ein sich in alle Richtungen ausbreitendes Netz. In diesem Sinn können Bibliotheken als exkorporiertes Gehirn des Lesenden interpretiert werden.

Jedes gelesene Buch ist eine Erinnerung an einen expliziten Moment im Leben. Bücher haben mich durch die Jahre begleitet. Zum Beispiel erinnere ich mich, wie ich in einem einsamen Haus in Afrika das "System der Natur", das grossartige Grundlagenwerk des Materialismus, geschrieben 1770 vom Baron von Holbach, gelesen habe, und wenn ich zwischendurch innehielt und aus dem Fenster schaute, sah ich in der Ferne den Kilimandscharo, abends knackte das Wellblechdach, wenn die Hitze des Tages nachliess, und ich musste nur noch den Ort und das Gelesene koordinieren, um meine Lage zu verstehen. (Mit "Materialismus“" ist hier gemeint, dass alles Geschehen auf eine genau bestimmbare Ursache zurückgeht und nicht vom Himmel auf den Kopf fällt.)

Ein Buch, das mich durch das Leben begleitet hat, ist der Bericht "Walden oder Hüttenleben im Walde" des amerikanischen Transzendentalisten-Autors Henry David Thoreau, der darin die von 1845 bis 1847 verbrachte Zeit in einem selbst gebauten Blockhaus ("cabin") am Walden Pond bei Concord, Massachusetts, beschreibt. Ich habe daraus gelernt, wie sehr es darauf ankommt, sich nicht von den Dummheiten des geschäftlichen Lebens ablenken zu lassen, sondern sich auf das als essentiell Erkannte zu besinnen und auf das, worin der selbst bestimmte Sinn des Lebens liegt.

Es geht nicht darum, Thoreaus Lebenseinstellung wie ein gläubiger Adept nachzubeten, sondern selbständig durch Nachdenken und Üben einen eigenen Weg zu finden, der mit dem Lebensweg identisch ist. Bücher können dabei eine einzigartige Hilfe leisten.

31. Oktober 2016
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Aurel Schmidt, Jahrgang 1935, war bis Mai 2002 Redaktor der "Basler Zeitung" (vorher "National-Zeitung"). Er war mitverantwortlich für das jeden Samstag erscheinende "Basler Magazin" und verfasste zahlreiche philosophische Essays, Reise-Reportagen, Kommentare und Kolumnen. Schmidt, der heute als Schriftsteller und freier Publizist in Basel lebt, machte sich auch als Autor mehrerer Bücher einen Namen: "Der Fremde bin ich selber" (1982), "Wildnis mit Notausgang. Eine Expedition" (1994), "Von Raum zu Raum. Versuch über das Reisen" (1998). Ausserdem liegen vor: "Lederstrumpf in der Schweiz. James Fenimore Cooper und die Idee der Demokratie in Europa und Amerika" (2002), "Gehen. Der glücklichste Mensch auf Erden" (2006), "Auch richtig ist falsch. Ein Wörterbuch des Zeitgeists" (2009). Zuletzt erschienen: "Die Alpen. Eine Schweizer Mentalitätsgeschichte" (2011).

© Foto by OnlineReports.ch

aurel.schmidt@bluewin.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Wunderbar formuliert"

Hier in Barcelona gibt es noch ein paar von den einst zahlreichen verwinkelten Bücherschluchten, in denen Leute Stunden verbringen, um eben Bücher, die sie lesen möchten, zu finden. Natürlich existieren auch die anderen, diese mit Café oder Bocadillo-Angeboten sowie ein paar bequemen Sesseln sich den "Interessierten" als Aufenthaltsort anbietenden – natürlich durchsichtig arrangiert mit aktiver oder auch aktivpassiver Konsumbeeinflussung – Allerwelts-Händlereinrichtungen. In Paris nannte man das ins den Sechziger- und Siebzigerjahren Drugstore...

Quasi von diesem Äusseren nach innen stelle ich aber immer wieder mit Verwunderung fast, dass es viel mehr Leserinnen und Leser gibt, welche in der Öffentlichkeit Bücher lesen, als man so hört und bejammernd vorgesprochen erhält. Das ist mir jahrelang schon in Berlin aufgefallen, in den S- und den U-Bahnzügen vor allem. Hier fällt auf, dass zahlreiche Metro-Fahrgäste lesen, und zwar nicht Zeitungen, sondern Bücher. In den Bahnen wird viel geredet, das fällt natürlich zuerst auf. Und dann entdeckt man: Da wird auch viel gelesen.

Ob das Zeitalter, in dem man Bücher liest, zu Ende geht, kann ich nicht beurteilen. Allerdings: Zu Ende geht, wenn schon, vermutlich das Zeitalter der so genannten Printmedien. Aber: Ein Buch und eine x-bliebige Zeitung sind schon nicht ein und dasselbe, abgesehen von der Tatsache, dass beide Medien gedruckt werden.

Du schreibst es, wunderbar formuliert: "Wer liest, klinkt sich aus der Welt der Geschäfte und Aufregungen aus und bleibt bei sich…" So ist es.

Was ich gerade lese respektive gerade eben gelesen habe?

- Alan Bennett: Leben wie andere Leute. Eine Art Familiengeschichte, die auch deshalb gut tut, weil man dann Brexit und das viele Geschwätz darüber etwas vergessen kann!
- Marina Caba Raul: Esperanza (ein wunderbarer Debut-Roman einer spanischdeutschen Schriftstellerin über (wohl ihre) Muttersfamiliengeschchte.
- Steven Pinker, Gewalt - eine neue Gechichte der Menschheit (ziemlich dick, ziemlich viel Statistik, aber auch interessante Querverbindungen)
- Lukas Bärfuss, Koala
- Imre Kertész, Detektivgeschichte und
- Mario Vargas Llosa, die Enthüllung (nun ja, es schreibt nicht jeder Nobelpreisträger nur Meisterwerke…)


Alois-Karl Hürlimann, Barcelona



"Sehr wertvolle Kolumne"

Das ist – einmal mehr – eine wunderbare, sehr wertvolle Kolumne, für die ich Ihnen nicht genug danken kann! Ich bin mit jedem Ihrer Worte völlig einverstanden und möchte allen Menschen dringend raten, sich immer wieder dem Lesen zu widmen. Wie Sie richtig schreiben, taucht man beim Lesen – vorübergehend – in eine andere Welt ab, aus der man immer wieder Erkenntnisse für selbst Erlebtes gewinnt.

Mir geht es zur Zeit zum Beispiel so mit der Neapolitaner Tetralogie "L'amica geniale" von Elena Ferrante – und beim (fast nicht zu bremsenden) Verschlingen des italienischen Originals ergeben sich für mich neben der zutiefst berührenden Geschichte und der begeisternden literarischen Leistung Ferrantes (wer sich hinter dem Pseudonym versteckt, ist aus meiner Sicht gänzlich unwichtig, und das unwürdige Trari trara des italienischen Investigativjournalisten Claudio Gatti entpuppt sich ja auch glücklicherweise als folgenlos) zwei grosse Vorteile: Ich poliere mein Italienisch auf und kann die ganze Geschichte, deren Bände 2 bis 4 erst nach und nach auf Deutsch erscheinen werden, in einem Zug lesen, aufnehmen.

Und sie haben Recht: Immer werde ich im Zusammenhang mit "L’amica geniale" an Elba denken, wo ich bei spätsommerlicher und nachher herbstlicher Witterung mit der Lektüre begann, und an den Coop in Portoferraio oder Capoliveri, wo Ferrantes Bücher als preiswerte Paperback-Ausgaben verfügbar sind.


Florian Suter, Basel



"Grandios"

Grandios. Grosses Kompliment.


Angi Egli-Petignat, Basel


www.onlinereports.ch
© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal www.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigenen Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

 

Alles mit scharf

Schlagende Argumente
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Insgesamt kamen 1'000 Mitarbeiter und 450 Milliarden Euro Umsatz in die Schweizer Gruppe."

Schweiz am Wochenende
vom 20. Mai 2017
über den Zukauf der
deutschen "Bilfinger Hochbau"
durch Implenia
fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Das muss eine Firmen-Perle sein: 450 Millionen Euro Umsatz pro Mitarbeiter.

RückSpiegel


Telebasel online geht in ihrem Bericht über die SP-Prämieninitiative auf einen Kommentar von OnlineReports ein. 

Die Weltwoche zitierte in ihrem Bericht über den Basler Scharia-Befürworter Aziz Osmanoglu aus einem Gerichts-Bericht von OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrem Bericht über die "Maulwurfjagd gegen Mitarbeiter der Basler Verkehrs-Betriebe" auf einen OnlineReports-Artikel.

Im Artikel über die Versetzung eines Kadermanns im Basler Jusitz- und Sicherheitsdepartement nimmt die Basler Zeitung auf eine OnlineReports-Recherche Bezug.

In den BaZ-Standpunkten des Schweizer Fernsehens nennt NZZ-Medienredaktor Rainer Stadler OnlineReports als Element der Basler Medienvielfalt.

Die Basler Zeitung und die Volksstimme zogen die OnlineReports-Nachricht über den Massen-Exodus aus der Parteileitung der FDP Baselland nach.

Die BZ Basel nahm die OnlineReports-News über die Wahl von Beatriz Greuter zur neuen "Birshof"-Direktorin auf.

Barfi
nahm im Bericht über Waschbären in der Stadt Bezug auf eine OnlineReports-Reportage über Waschbären, die Toronto bevölkern.

Die Volksstimme nahm die OnlineReports-Erstmeldung über den Tod des früheren FDP BL-Präsidenten und Untersuchungsrichters Ernst Heimann auf.

Barfi und die Basler Zeitung nahmen die OnlineReports-News über die Schliessung des Nobel-Restaurants "Schifferhaus" auf.

Die Basler Zeitung bezog sich in ihrer Nachricht über die Absage von Saskia Schenker als FDP BL-Präsidentin auf OnlineReports.

Die NZZ nennt Pionier OnlineReports in ihrem Beitrag über die Finanzierung von Online-Medien.

Die Basler Zeitung und die Basellandschaftliche Zeitung berichteten unter Bezugnahme auf OnlineReports über die Trennung der BVB von zwei Kaderleuten.

Das OnlineReports-Interview mit dem designierten FCB-Besitzer Bernhard Burgener nahmen die Fussball-Plattform 4-4-2.com, die Basellandschaftliche Zeitung und die Schweiz am Wochenende auf.

Telebasel berief sich in seinem Bericht über die Interpellation von "Basta"-Grossrat Beat Leuthardt über den designierten FCB-Präsidenten Bernhard Burgener auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung berief sich in ihrer Meldung über Betriebs-Wegweiser-Posse auf OnlineReports.

Die Schweiz am Wochenende nahm eine OnlineReports-Story über den Gang der BVB ans Bundesgericht wegen einer Auflösung des Arbeitsverhältnisses auf.

In ihrem Bericht über den Streit um die schmale Treppe im neuen Gelterkinder Hallenbad bezogen sich die Basler Zeitung und die Volksstimme auf OnlineReports.

Die Basler Zeitung griff die OnlineReports-Recherche über markante bauliche Veränderungen im Nord-Teil des Basler "Dreispitz"-Areals auf.

Weitere RückSpiegel

In einem Satz


Ruedi Illes wird ab 1. Juli neuer Leiter der Sozialhilfe Basel-Stadt und damit Nachfolger von Nicole Wagner.

• Für die Ende Jahr zurücktretende Beatrice Inglin-Buomberger sollen sich die Juristin Elisabeth Burger Bell und der Ökonom Thomas Riedtmann in derkommenden sechsjährigen Amtsdauer in der Funktion der Ombudsstelle teilen.

• Das dreitägige Hafenfest zum 75-jährigen Bestehen der Hafenanlagen in Birsfelden lockte mit seinen vielseitigen Attraktionen rund 40'000 Besuchende an.

Peter F. Rapp (71) tritt als Verwaltungsrats-Präsident der Rapp-Gruppe zurück und übergibt die Funktion Daniel Kramer (58), der dem Verwaltungsrat seit vergangenem Jahr angehört.

• Nach Auswertung der Erfahrungen aus dem ersten Jahr hat der Allschwiler Gemeinderat entschieden, die separate Kunststoffsammlung per 2018 definitiv einzuführen.

• Nach zwei Tarifsenkungen in den Jahren 2015 und 2016 erhöhen die IWB die Erdgastarife diesen Monat: Biogas-Erdgas um 0,8 Rappen pro Kilowattstunde für die Kunden im Kleinbezugstarif (Gas zum Kochen und für Durchlauferhitzer) und um 1 Rappen pro Kilowattstunde im Allgemeinen Tarif (Gas zum Heizen).

• Der Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland hat die Volksinitiativen "Bildungsressourcen gerecht verteilen und für das Wesentliche einsetzen!" und "Stopp dem Abbau an den öffentlichen Schulen!" eingereicht.

• Dank eines Jahresgewinns von 107 Millionen Franken können die Industriellen Werke Basel (IWB) dem Kanton Basel-Stadt eine Gewinnausschüttung von 37 Millionen Franken (Vorjahr: 20 Millionen Franken) abliefern.

• Der 24-jährige Kleinbasler Marco Natoli ist als Nachfolger von Patrick Huber neuer Präsident der Jungen CVP Basel-Stadt.

• Die LDP Riehen/Bettingen nominiert Daniel Hettich als Kandidat für die kommenden Wahlen in den Riehemer  Gemeinderat.

• Per 1. Januar 2019 stellen die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) neu auch das Fahrpersonal der Buslinie 50 ("Flughafen-Bus"), die bisher durch das PostAuto-Fahrpersonal betrieben wurde.

• Das Beschaffungsvolumen der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion fiel letztes Jahr mit rund 117 Millionen Franken gegenüber den Vorjahren "eher bescheiden" aus, wobei 60 Prozent auf Bau- und 30 Prozent auf Dienstleistungsaufträge entfielen.

• Ab 1. Januar 2018 soll die "Sanitätsnotrufzentrale beider Basel" (SNZbB) für die Entgegennahme von Notrufen und die Disposition der Einsätze in der Region verantwortlich sein, wodurch die bisherigen Zentralen der Sanität Basel und des Kantonsspitals Baselland zusammengelegt werden.

• Die Basler Ethnologin Tabea Buri wird als Nachfolgerin von Dominik Wunderlin neue Leiterin der Abteilung Europa am Museum der Kulturen Basel (MKB).

Manuela Hobi ist die neue Präsidentin der Sektion CVP Grossbasel Ost, dies als Nachfolgerin von Andreas Peter.

Anna Wegelin, bisher Leiterin Marketing und Kommunikation bei Pro Senectute beider Basel, wird ab 1. Juni "Head of Communication" beim Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut.

• Statt mit einem budgetierten Defizit von knapp zwei Millionen Franken schliesst die Rechnung 2016 der Stadt Liestal mit einem Verust von 950'00 Franken ab.

Stephan Bachmann, Direktor des REHAB Basel, ist von der Mitgliederversammlung zum Präsidenten der "Basler Privatspitäler-Vereinigung" gewählt worden.

• Die "Basler Zeitung" erhöht ihren Jahresabonnements-Preis von 466 auf 485 Franken.

• Das Kunstmuseum Basel besetzt per 1. Mai drei Stellen neu: Daniel Kurjaković übernimmt den neu geschaffenen Posten des Kurators Programme, Anita Haldemann wird Leiterin des Kupferstichkabinetts, und Ariane Mensger wird Kuratorin am Kupferstichkabinett.

• Der 56-jährige Renzo Simoni, bis im Juni noch CEO der AlpTransit Gotthard AG, wurde als neues Mitglied in den Verwaltungsrat der Gruner AG gewählt.