Andrea Strahm: "Alles mit scharf"

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Ich bin ein Mann – am Steuer erst recht

Auf Seite zwei, prominent aufgemacht, in der Zeitung, die keiner liest, und deren Inhalt alle kennen, anfangs dieses Monats. Nein, kein Skandal um Wessels oder Herzog oder Dürr. Oder Banken oder Drämmli. Nein, nicht die neusten News, Trump, nein, keine Politik, nein, kein Bericht über die anstehenden Themen der kommenden Grossratssitzung, Abstimmungen, was auch immer.

Eine Abhandlung, in Grossaufmachung, darüber, dass sich Männer, kraft Männlichkeit am Steuer sitzend, im Stau über Stau aufregen. Und Frauen, von Natur aus stets  beifahrend, sich je nach Temperament über den cholerischen Schatz aufregen oder unter den beifahrenden Sitz verkriechen – sich aber nicht über den Stau echauffieren. Ein von Klischees triefender Artikel von nicht überbietbarer intellektueller Beschränktheit, und als Krönung dazu noch ein Interview mit einem Verkehrspsychologen, der erklärt, warum Männer so und Frauen so reagieren. Der Grund zu Ihrer Erhellung: Frauen müssen auch mit Babys umgehend können.

Da könnte ja jetzt auch schon wieder ein Artikel daraus werden, dass nämlich jeder Schrott noch mit einem Pseudo-Fachmenschen einen pseudoseriösen Anstrich erhalten muss, so im Sinne von: Das da oben, das stimmt im Fall, der Doktor Schweigenbrötler sagt das auch, empirische Studien haben das bewiesen. Aber lassen wir dies.


"Meine diplomatisch vorgebrachten Tipps
ignorierte er standhaft."


Es ist eine Beleidigung, dieser ganze Artikel, von uns allen. Der Frauen, der Männer, der ganzen Leserschaft. Sind das wirklich die Probleme unserer Stadt, unseres Kantons? Die Themen, die wir auf Seite zwei der Tageszeitung lesen wollen? Eine Woche vor einer der wichtigsten Abstimmungen zum Wirtschaftsstandort Schweiz, die wir prompt verloren haben?

Es ist nicht dieser eine Artikel, er ist bloss symptomatisch. Die Verantwortung für das  Abstimmungsdebakel tragen diejenigen, die die Nein-Parole etwa mit der unwahren Aussage "keine Steuererleichterungen für Multis" an Mann und Frau brachten. Vielleicht wussten sie es nicht besser, weil sie die Vorlage nicht gelesen hatten. Sich nicht erklären liessen. Lieber süffigen Schrott lasen, wie darüber, ob nun Blondinen wirklich dümmer sind als Brünetten oder was sich in der Handtasche einer Frau so alles findet. Oder wer sich im Stau kraft Geschlecht aufregt, und wer nicht.

Die Neuauflage der Steuerreform wird nicht vor Ende Jahr wieder vorliegen, es wird zu einem neuen Abstimmungskampf kommen. Die Grossfirmen werden sich bis dann für ihren Plan B entschieden haben, vor allem, wenn sie vom Export abhängen und wegen den hiesigen Statusprivilegien unter Druck kommen. Und tschüss.

Ich nerve mich übrigens nicht nur über besagten Artikel und das Abstimmungsergebnis, sondern auch über Stau. Und in meiner Vor-Singlezeit nervte ich mich über meinen damaligen Liebsten, der Staus stoisch angeht, und der immer in der falschen Spur ist. Links, wenn rechts schneller ist, und rechts, wenn links schneller ist. Zum Wahnsinnigwerden. Er wechselt die Spur niemals. Meine ganz harmlosen und diplomatisch vorgebrachten Tipps, wie er zwecks Stauvermeidung fahren könnte, ignorierte er standhaft.

Nur, damit diese weltbewegende Frage auch geklärt wäre. Schliesslich gibt es derzeit in Basel mehr als genug Stau. Wichtig also zu wissen, wer sich aufregt. Die Männer nämlich. Und ich.

27. Februar 2017
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Andrea Strahm, geboren 1955, arbeitet als Juristin auf dem Gebiet des geistigen Eigentums und war bis Mai 2017 Präsidentin der CVP Basel-Stadt. Sie geniesst es, ergänzend zu den von ihr täglich verfassten sachbezogenen und ernsthaften Eingaben und Verträgen in dieser Kolumne persönlich und emotional sein zu dürfen. Andrea Strahm gehörte während neun Jahren dem Vorstand des Neutralen Quartiervereins Neubad an, davon zwei Jahre als Co-Präsidentin. Die Mutter zweier Töchter lebt in Basel.

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andreastrahm@bluewin.ch

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Alles mit scharf

Wachsen und Widerstand

"Und übrigens ..."

Zeit für Stau und Lottogewinn
RückSpiegel


Die BZ Basel zog die OnlineReports-News über den Einbürgerungs-Streit der drei baselstädtischen Bürgergemeinden mit dem Kanton Basel-Stadt und den Gang ans Bundesgericht nach.

Die Schweiz am Sonntag schrieb eine OnlineReports-Nachricht über die rechtlichen Schritte der Wirtschaftskammer Baselland gegen die "Basler Zeitung" ab.

In ihrem Artikel über Markus Ritters Abgang aus dem Basler Präsidialdepartement bezog sich die Basler Zeitung auf OnlineReports.

20 Minuten, die BZ Basel, theworldnews.net, die Basler Zeitung, die Tageswoche, die Bauernzeitung und Telebasel nahmen die OnlineReports-Story über das gescheiterte Projekt von "Urban Farmers" in Basel auf.

Die BZ Basel, die Basler Zeitung und das Regionaljournal zogen die OnlineReports-Meldung über die Schliessung der Basler Buchhandlung "Narrenschiff" nach.

Die Basler Zeitung nahm die OnlineReports-Nachricht vom Tode des früheren BLKB-Bankrats-Präsidenten Werner Degen auf.

In ihrem Bericht über die "FDP Baselland auf seltsamen Wegen" (Schlagzeile) nimmt die Basler Zeitung zentral auf einen OnlineReports-Primeur über den neu auftauchenden Namen Daniel Recher Bezug.

Die Kommentar-Plattform Infosperber geht auf die Berichterstattung von OnlineReports zum Mord an Martin Wagner ein.

In ihrem Kommentar zu "Lukas Engelberger, der Pressezensor" nimmt die Basler Zeitung eine Metapher ("medienrechtliche Namesburka") von OnlineReports auf.

InsideParadeplatz.ch empfahl den Lesern die Lektüre des OnlineReports Porträts des getöteten Medienanwalts Martin Wagner.

Die OnlineReports-Erstnachricht über den gewaltsamen Tod des Basler Wirtschaftsanwalts Martin Wagner in Rünenberg haben unter anderen der Tages-Anzeiger, BZ Basel, Le Temps, Tageswoche, 20 Minuten, Watson, Telebasel, die Volksstimme, der Blick und nau.ch aufgenommen.

Weitere RückSpiegel

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"Abfallkübel statt Herz"

BaZ und BZ Basel
Titel über gleich lautendem
Artikel zum Juventus-Aus
vom 13. April 2018
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BaZ-Autorenzeile: SDA. BZ-Autorenzeile: Stefan Wyss. Wer suggeriert mehr Eigenleistung?

In einem Satz


• Die Grünen Baselland nominieren im Hinblick auf die Delegiertenversammlung vom 5. Mai in Olten Landrätin Florence Brenzikofer als Vizepräsidentin der Grünen Schweiz.

• Der Gemeinderat von Birsfelden hat auf einen Vorstoss von Désirée Jaun (SP)beschlossen, als erste Gemeinde in der Nordwestschweiz die Auszeichnung als "Fair Trade Town" anzustreben.

• In der Amtsperiode 2018-2022 bilden die Grünliberalen (GLP) im Einwohnerrat Riehen gemeinsam mit dem parteilosen David Moor eine Fraktion.

• Die Basler Badesaison beginnt im beheizten Sportbad St. Jakob (28. April), in den unbeheizten Becken des Gartenbads St. Jakob (12. Mai), im Gartenbad Eglisee (19. Mai) und im Gartenbad Bachgraben infolge Sanierungsarbeiten (2. Juni 2018).

• Die SP Muttenz hat an ihrer Generalversammlung Kathrin Schweizer einstimmig als Regierungsrats-Kandidatin der SP Baselland nominiert.

• Nach fast zwanzig Jahren Tätigkeit verlässt Moderatorin Tamara Wernli Telebasel, weil sie sich künftig aufs Schreiben konzentrieren will.

• Die Gemeinde Riehen ist laut der Einschätzung des Gemeinderates "weiterhin kein Hotspot für kriminelle Aktivitäten".

Heidi Mück und Tonja Zürcher bleiben laut Wahl durch die Mitglieder für weitere zwei Jahre Co-Präsidentinnen von "Basta".

• Der frühere Basler Grossrat und FDP-Nationalrat Urs Schweizer tritt per 15. Mai 2018 nach 15 Jahren als Präsident des ACS beider Basel zurück.

• Nach den Kontrollen an der vergangenen Basler Fasnacht bleiben Pferde von Chaisen und Vorreitern weiterhin erlaubt.

• Die 43-jährige Elisabeth Heer Dietrich wurde mit 82 von 84 Stimmen glanzvoll zur neuen Baselbieter Landschreiberin gewählt.

• Die Revitalisierung der unteren Wiese hat sich aufgrund der vielen Hochwasser um den Jahreswechsel so stark verzögert, dass das Basler Tiefbaumt sie nicht rechtzeitig vor der Fischschonzeit abschliessen konnte und bis Ende Mai pausieren muss.

• Die Rechnung 2017 des Kantons Basel-Stadt schliesst mit einem Überschuss von 251 Millionen Franken ab und liegt damit 108 Millionen Franken über dem Budget.

Matthias Hubeli, Leiter des Polizeistützpunkts Liestal und stellvertretender Leiter der Sicherheitsabteilung Ost, wird Geschäftsführer des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests 2022 in Pratteln.

• Der von der Wirtschaftskammer Baselland eingereichten Gesetzesinitiative "Für eine faire steuerliche Behandlung der Wohnkosten" (Wohnkosten-Initiative) stellt die Regierung einen Gegenvorschlag gegenüber.

Naomi Reichlin und Florian Sennhauser gehören neu dem Vorstand der FDP-Sektion Liestal an.

Melchior Buchs (FDP) ist neuer Gemeindepräsident von Reinach, indem er mit 2'544 Stimmen die CVP-Kandidatin Béatrix von Sury (CVP) mit 2'452 Stimmen knapp schlug.

• Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest 2022 findet laut Beschluss des Eidgenössischen Schwingerverbands definitiv in Pratteln statt.

• Die Universität Basel erhält fünf von 39 neuen Förderungsprofessuren, die der Schweizerische Nationalfonds (SNF) dieses Jahr vergeben hat.

• Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien von staatsnahen baselstädtischen Betrieben liegt per 1. Januar 2018 bei 40,9 Prozent und übertrifft somit die geforderten 33,3 Prozent deutlich.

• Da SP-Landrat Hannes Schweizer per 31. März als Präsident der Bau- und Planungskommission zurückritt, schlägt die SP-Fraktion als seinen Nachfolger den Frenkendörfer Urs Kaufmann vor.

• Die SP Pratteln-Augst-Giebenach lanciert eine Petition zur Erhaltung des Schalters der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) in Pratteln.

BaselArea.swiss wird ab März im Mandat die Geschäftsführung des Switzerland Innovation Park Basel Area AG übernehmen.

Thomas Kessler, der frühere Basler Stadt- und Kantonsentwickler, wird Leiter eines von den AZ Medien für die "BZ Basel" ins Leben gerufenen Publizistischen Beirats.

• Nach Vandalenakten und einer Einbruchserie fordert die Riehener CVP von den Behörden "endlich die wirksame Umsetzung längst bekannter Forderungen" zur Erhöhung der Sicherheit.