Adil Koller: #grenzenlos

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Die wichtigsten Gedanken kommen beim Joggen

Ganz in der Nähe der Siedlung, in der ich aufgewachsen bin, mitten im Agglo-Siedlungsbrei, erstreckt sich ein grünes Biotop, eine erstklassige Erholungszone. Sie ist Lebensader des ganzen Tals, sogar als Landschaft des Jahres wurde das Gebiet vor drei Jahren ausgezeichnet – in Konkurrenz zu Walliser Postkarten-Täler und Bündner Nationalpärken. Ich jogge der Birs entlang.

Wenn ich in die Natur herausgehe, mich vom penetranten Autobahn-Lärm löse und die Alltags-Anspannung abzuwerfen versuche, kreisen meine Gedanken schnell. Ein erfahrener Politiker hat mir mal geraten, ich solle bei politischen Sorgen einfach eine Stunde joggen gehen. Wenn sie mich danach immer noch im gleichen Umfang beschäftigen würden, sollte ich lieber frühzeitig mit der Politik aufhören. Falls sie das nicht tun, wärs vielleicht etwas für mich, das Politisieren.


"Ich habe Lust, auch andere Menschen
mit Leidenschaft und Herzblut mitzureissen."



M
eine Gedanken kreisen. In der ereignisreichen letzten Woche erst recht. Dass ich zusammen mit einer langjährigen Landrätin die Leitung der zweitgrössten Baselbieter Partei übernehmen soll, kam für einige überraschend, für andere nicht. Ich habe Respekt vor der Aufgabe, vor allem, was mit dem Amt zusammen auf mich zukommt. Natürlich denke nach über meine "fehlende Lebenserfahrung", die vor allem die Autoren von Online-Kommentaren sehr genau zu kennen scheinen. Über die "steile Karriere", die mir von Journalisten genauestens prognostiziert wird. Und natürlich über mein mögliches "verheizt werden".

Aber ich überlege mir auch, ob das "Verheizen" vielleicht auch darin bestehen könnte, ständig über ein potentielles Verheizen zu reden – und ob die "Lebenserfahrung" sich nicht auch so äussert, diesen Kommentaren nicht zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. Anonyme Onlinekommentare, glücklicherweise bei OnlineReports kein Thema, sind ja bekannterweise eine besonders feige Art der Meinungsäusserung.

Die vielen Kampagnen, die tausenden Stunden Parteiarbeit, und die unzähligen Sitzungsabende und Aktionsmorgen haben mich zu einem Menschen gemacht, der gesellschaftlich Verantwortung übernehmen möchte. Ich habe Lust, auch andere Menschen mit Leidenschaft und Herzblut mitzureissen und sie dazu zu motivieren, die Dinge zu ändern, die sie stören.

Ich bin froh, gibt es so viele Menschen, die auf mich zukommen und mich nur schon damit unterstützen, mir ehrlich ihre Meinung zu sagen und ihre konstruktive Rückmeldung zu geben. Und ich bin froh, findet das wahre Leben auf der Strasse statt und nicht in der Anonymität der Online-Kommentarspalten. Zum Glück geht es in der Politik um echte Menschen.

Die besten Ideen und Gedanken kommen unter der Dusche. Sagt man. Aber ich glaube, Joggen hat auch Potential. Beim Joggen beruhigt sich mein Kopf. Im nächsten Jahr kommt viel Arbeit auf mich zu, die von mir einiges abverlangen wird. Zum Glück liegt Münchenstein an der Birs.

6. April 2015
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Adil Koller, Jahrgang 1993, hat 2013 die Matur am Gymnasium Münchenstein abgeschlossen (Maturarbeit: Der Einfluss von Margaret Thatcher auf Christoph Blocher). Er hat danach seinen Zivildienst absolviert und im Herbst 2014 das Wirtschafts- und Soziologiestudium an der Universität Basel begonnen. Koller engagiert sich in der Juso Baselland und in SP seiner Wohngemeinde Münchenstein. Dort betreibt er auch zusammen mit dem BDP-Politiker Filip Winzap die Jugend-Initiative "The Next Generation".

adil.k@gmx.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
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"Putzen hat vergleichbare Wirkung"

Super, lieber Adil, Putzen hat eine dem Joggen vergleichbare Wirkung. Ich rede aus Erfahrung und lasse Dich – falls Du das möchtest – gerne daran teilhaben!


Beatrice Alder, Basel


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Frisch pubertiert

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RückSpiegel


In ihrem Bericht über den Verkauf der "Winkler Livecom" durch die MCH Group zitiert die Basler Zeitung einen OnlineReports-Bericht aus dem Jahr 2007.

In ihrer Analyse über die Zukunft der Basler Medienlandschaft ging die BZ Basel auch auf OnlineReports ein.

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Die Basler Zeitung und Telebasel griffen die OnlineReports-Recherche über die aggressive Mietzins-Erhöhung der Schweizerischen Rheinhäfen gegenüber dem privaten Sportboot-Hafen auf.

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Die Basler Zeitung publiziert aus Anlass des 20-jährigen Bestehens von OnlineReports ein ausführliches Porträt zur Entwicklungsgeschichte.

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In ihrem Bericht über einen hartnäckigen Streit um das Basler Restaurant "Löwenzorn" nimmt die Basler Zeitung auf einen früheren OnlineReports-Bericht Bezug.

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Der Basler Zeitung fiel in einem Leserbrief in OnlineReports auf, dass der frühere Baselbieter Polizeisprecher auf der SVP-Liste für den Landrat kandidiert.

Telebasel, nau.ch und 20 Minuten bezogen sich in ihren Beiträgen über Sachbeschädigungen gegen die Jüdische Genossenschafts-Metzgerei auf OnlineReports.

Im Interview mit Claudia Sigel geht die Basler Zeitung auf eine Aussage der Baselbieter CVP-Präsidentin Brigitte Müller in einem OnlineReports-Interview ein.

In ihrem Bericht über das Ja der Wettbewerbs-Kommission zur Übernahme der "Basler Zeitung" durch Tamedia erwähnt die NZZ auch OnlineReports.

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Weitere RückSpiegel

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"Letzte Details zum Neujahrsempfang vom 8. January 2019"

Handelskammer beider Basel
Betreff einer E-Mail
vom 7. Januar 2019
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Thanks. Got ya.

In einem Satz


Anna Ott gibt das Amt als Vizepräsidentin der Grünen Baselland aufgrund ihres Masterstudiums in Nordeuropa ab; eine Nachfolge steht noch nicht fest.

• Das von der Fondation Franz Weber massgeblich unterstützte Referendum gegen ein Ozeanium auf der Basler "Heuwaage" ist mit 4'649 Unterschriften zustande gekommen.

• Der Reinacher Gemeinderat hat beschlossen, ab Februar 2019 mit einem neuen TV-Sendeformat zu starten, das wöchentliche Fernsehsendungen mit Inhalten aus Gemeinde und Vereinen bietet.

• Der Basler "Basta"-Grossrat Daniel Spirgi tritt per 12. Februar 2019 nach nur zweieinhalb Jahren aus dem Kantonsparlament zurück, der Grüne Jérôme Thiriet rückt nach.

Henriette Götz wird am 1. Mai 2019 die Nachfolge von Danièle Gross als Kaufmännische Direktorin am Theater Basel antreten.

• Mit 12'673 Studierenden und Doktorierenden, die sich im Herbstsemester 2018 für ein Studium an der Universität Basel eingeschrieben haben, ist die Gesamtzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen.

• Der EuroAirport begrüsste am 4. Dezember seinen 8 Millionsten Passagier und erzielte damit die höchste Jahres-Frequenz seit Gründung im Jahr 1946.

Erik Rummer (48) ist seit 2002 bei den IWB, seit 2016 als Leiter Public Relations, übernimmt auf Jahresbeginn die Leitung des Bereichs Kommunikation & Marketing und folgt damit auf Lars Knuchel, der sich selbstständig macht.

• Die Baselbieter Regierung will bei der Staatssteuer den Vergütungszins für das Jahr 2019 bei 0,2 Prozent belassen, ebenso bleibt der Verzugszins bei 6 Prozent.

• Die Bau- und Raumplanungs-Kommission des Basler Grossen Rates spricht sich für den Neubau von Staatsarchiv und Naturhistorischem Museum im St. Johann-Quartier aus.

Matthias Gysin, heute Verwaltungsleiter in der Gemeinde Aesch, wird ab 1. April 2019 neuer Geschäftsführer des "Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden" (VBLG) und Nachfolger von Ueli O. Kräuchi.

• Das Projekt eines Ozeaniums des Basler Zoos hat mit starkem Wellengang zu kämpfen: Das gegnerische Komitee reichte fast 5'000 Referendums-Unterschriften ein, wodurch es zu einer Volksabstimmung kommen wird.

Yvette Harder wird per 18. März 2019 neue Generalsekretärin des Basler Finanzdepartements und damit Nachfolgerin von Alexandra Schilling, die in die Kommandoabteilung der Kantonspolizei wechselte.

• Der frühere Baselbieter SP-Regierungsrat Urs Wüthrich-Pelloli übernahm an der ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Universität Basel von Jean-Luc Nordmann das Präsidium.

• In weniger als sieben Wochen sammelte das parteiunabhängige Komitee "Kein Parkhaus unter dem Tschudi-Park" mehr als 3500 Unterschrift'en für seine Petition.

• Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat, dem Staatspersonal für das Jahr 2019 einen Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent auszurichten.

Elena Hermann wird neue Leiterin der Staatlichen Schlichtungsstelle für Mietstreitigkeiten Basel-Stadt und löst Ernst Jost ab, der per Ende Jahr in Pension gehen wird.

• Das Basler Komitee gegen die kantonale Vorlage zur "Steuervorlage 17", das sich aus linken Parteien und Gewerkschaften rekrutiert, hat 3'300 Unterschriften für das Referendum gesammelt.

Andreas Häner, von 2009 bis 2015 schon Vorstandsmitglied, wird neuer Geschäftsführer des Basler Heimatschutzes und damit Nachfolger von Paul Dilitz, der nach elfjähriger Tätigkeit in den Ruhestand tritt.